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Die tödliche Begegnung mit dem Werwolf (14)

Ralf Jordan (Ralf_Jordan_RSC[at]t-online.de) schrieb am 07.12.98:
Das Spiel von Gisela Trowe und Katharina Brauren ist einfach herrlich, und das überraschende Ende jagt mir jedesmal erneut einen Schauer über den Rücken. Der Anfang ist das Ende ...

Stefan Meyer (meyer_stefan[at]t-online.de) schrieb am 01.02.99:
Meiner Meinung nach das genialste der Reihe. Die Handlung als Mischung von Krimi, Drama und Horror ist äußerst spannend und besitzt ein sehr überraschendes Ende. Die Sprecher sind sehr gut besetzt, allen voran Katharina Brauren (Ödipussi) und Gisela Trowe, und die Dialoge wirken glaubhaft und besitzen durch die alten Damen z.t. viel Humor und Ironie: "Ein Werwolf mit einem künstlichen Gebiß!" Ebenso muß die besondere Erzählstruktur hervorgehoben werden: kein normaler Hörspielerzähler, sondern die Heldin selbst, deren Kenntnisse durch die Auflösung am Schluß logisch sind.

Harald Lutz (konga[at]t-online.de) schrieb am 28.04.99:
Top! Ich kann mir kaum vorstellen, dass die sooft gepriesenen und hochgelobten Hoerspiele unserer oeffentlich-rechtlichen jemals so etwas geniales produziert haben. Bis in die Nebenrollen gut besetzt, ist hier besonders das Spiel der beiden Hauptdarstellerinnen zu loben. And the radio play oscar goes to Katharina Brauren.

Holger Bergmann (b97c01[at]nordakademie.de) schrieb am 29.06.99:
Bei aller Liebe; aber die Euphorie über diese Folge kann ich nicht verstehen.
Die alten Frauen nerven dann doch mit der Zeit und das Ganze spielt für mich in einer zu "normalen" Umgebung.
Man denkt die ganze Zeit, daß die Geschichte im Reihenhaus um die Ecke passiert, so daß sich für mich keine rechte Spannung einstellen will. Will sagen, daß ich den klassischen Kram der Serie wie Nr.4 oder 11 ganz klar bevorzugen würde und diese zu "uninteressante" Folge dann doch gerade gegen die Nr.4 im Abseits steht.
Aber wem`s gefällt...

Mojo (mojo99[at]gmx.de) schrieb am 31.07.99:
Die beste Folge der Reihe!
Mir jagt es beim Anhören heute noch einen Schauer über den Rücken. Dank dieser Folge konnte ich als kleines Kind bei Vollmond nicht mehr einschlafen!

Jörg Ballhorn (knotsing[at]aol.com) schrieb am 03.08.99:
Gestern habe ich Tante Martha und Mutter Heathy bei der Werwolfjagd begleitet. Wie schauderig, daß einem nach 18 Jahren immer mehr Unsinnigkeiten auffallen. Warum soll der Verwähler es nicht ewig klingeln lassen, wo er doch gar nicht weiß, daß er sich verwählt hat, bevor Veras Mutter abnimmt? Wie kommt Mrs. Millan so schnell vom Keller in den Garten und liegt dort "in ihrem Blut"? und warum sperrt Vera nicht sich hinter die Eisentür, um Henry und die Umgebung zu schützen? Wo ist der Werwolf, der Vera gebissen hat? Hat er auch Ben gebissen? Warum sind Ben und Mrs. Millan tot und nicht zu Werwölfen geworden?

Heiko Ziegler (HeikoZiegler[at]arcormail.de) schrieb am 27.08.99:
Ein Werwolf namens Engelchen - Ein Henry, dessen halbe Rolle aus Knurren und Schreien besteht - und ein im Grunde völlig bedeutungsloser Eimer, der mehrmals umgekickt wird. Dies ist nicht meine Lieblingsfolge, allerdings ist die Idee mit dem Tonband und die Naivität der alten Damen wirklich gelungen. Gehört meiner Meinung nach nicht auf Platz 1, aber unter die Top 5.

Heike (holger_mueller[at]01019freenet.de) schrieb am 29.08.99:
Auch ich bin mit der Gruselserie "großgeworden". Und diese Werwolfgeschichte war für mich immer die unheimlichste. Ich denke man sollte nicht versuchen, alles zu analysieren und zu verstehen, denn gerade das Unerklärliche bringt doch erst den Gruseleffekt. Mittlerweile bin ich 28 Jahre alt und beim Anhören dieser Folge bekomme ich immer noch eine Gänsehaut.

Peer Uwe Haller (Lobo[at]t-online.de) schrieb am 29.08.99:
Ok. Ok. Der Werwolf ist wirklich nicht die Sinnigste. Aber dennoch ist sie neben "Das Duell mit dem Vampir" die einzigste mit einem wirklich überraschenden Ende.

Aslan "Menares" (habkeine[at]irgendwas) schrieb am 19.10.99:
HILFE!!!! Das ist wohl echt wieder eine schwachsinnige Folge!! Die zwei neugierigen alten Gruftitanten kommen hinter dem Geheimnis des Werwolfes, und überleben zu allen Überfluß noch!! Fraglich ist auch, ob man das Spannend finden kann, wenn Spinner Harry seine "Werwolfanfälle" bekommt, obwohl er gar keiner ist, und die beiden "Zombie" Omas die ganze Kassette lang nur nerven, weil sie steinalt sind und nichts mehr erleben!! SCHROTT!!!!!! Das dies die schwächste Variante einer Werwolfgeschichte ist läßt sich nicht nur an die Spannungsverlauf erkennen, sondern das der "Werwolf" auch eine von Omas verrammelte Küchentür nicht aufbekommt!

Ralf Jordan (jordan[at]omarbenjordan.de) schrieb am 24.10.99:
Hallo Aslan! Nur zur Info: Der "Spinner" (s.o.) heißt "Henry", nicht "Harry"! "Harry" kommt in Folge 5 vor, und diese Folge ist wirklich schlecht!!!

Aslan "Menares" (basa[at]uni-muenster.de) schrieb am 02.11.99:
Ach ja, Klugscheißer, hab ich zur Kenntniss genommen, "Henry", anstatt "Harry". WERWOLF bleibt trotzdem eine beschissene Folge!!!!

A. Küppers (A.Küppers[at]t-online.de) schrieb am 05.11.99:
Für mich die beste aller Folgen der Gruselserie, und auch somit die spannendste. Habe im Alter von 18 Jahren leider meine komplette Sammlung der Gruselserie verschenkt, bin jedoch über die derzeitige Neuveröffentlichung dankbar. Schade, daß die Folge 14 noch eine Weile auf sich warten läßt. Würde unbedingt eine ältere Aufnahme dieser Folge suchen (auf MC) bitte in diesem Fall kontakten - zahle fairen Preis.

Markus Duschek (mduschec[at]leonardo.syh.fi) schrieb am 03.02.00:
Die auf dieser Seite erwähnten "Ungereimtheiten" sind sooo ungereimt ja nun nicht: "Hat sich verwählt und lässt es so lange klingeln!" ist einfach nur ein Gag (ob man's denn nun lustig findet ist eine andere Frage). Die Szene mit Mrs. Millan enthält einen Zeitsprung (was ich zugegebenermassen auch nicht fuer ganz geschickt halte; ist ja schliesslich kein Film!) weil anstatt "unserem" Guenther diesmal Vera, der Werwolf den Erzählerposten uebernommen hat und die gibt ja nur ein paar spährliche Kommentare auf Band ab; wer will schon Mrs. Millan erstmal fuenf Minuten treppab/treppauf mit dem Grill rumpeln hören, bis wieder "was" passiert? ... Das Vera sich nicht selbst einsperrt leuchtet in etwa so ein wie das Beispiel mit Dracula in die "Blutfuersten", der sich ja den Erlöser kommen lässt statt sich selbst zu vernichten ... Werwölfe heissen ja nicht umsonst auch "Halbwesen", sind also nicht zu 100% Mensch und können deshalb auch nicht völlig frei ueber sich selbst bestimmen ... ein Mensch kann vielleicht den Selbstmord wählen (o.Ä.), ein vom Bösen Besessener kann eigentlich nicht eigenhändig gegen die dunklen Mächte ankommen ... zumindest nicht in diesen traditionellen Mustern, wie Werwolf & Vampir ... Wäre dieses Hörspiel nicht "ab 12" gewesen wär's sicher wie in Stephen Kings "Silver Bullet" zugegangen und der Wolfsmensch hätte Ben den Kopf abgerissen und Mrs. Millan zerfleischt, so muss man sich die Angriffe selbst ausmalen und es sind halt nur die Verwundeten, die das Schicksal des Werwolfs teilen und nicht die Toten ... Vera hat Ben filettiert und der Werwolf, der sie gebissen hat, fiel der Laufzeit und dem "Ueberraschungsschluss" zum Opfer ... hätte er gleich zu Beginn einen Auftritt (mit Vera & Henry) gäb's doch keine Enthuellung zum Schluss ... Das die Handlung mal eben nicht in einem Schloss, sondern in einer sehr normalen Umgebung angesiedelt ist empfinde ich eher als Stärke, denn einer weiteren Gruppe Reisender hätte ich langsam aber sicher nicht mehr nach ihrem Achsenbruch in die gespenstische Burg folgen wollen ... Wolfgang (Kommisar Glockner) Draeger ist einfach wunderbar als Henry und ich wuerde ihn zu gerne mal in einer richtig fiesen Hörspielrolle erleben, dafuer weist ihn seine Synchro des Psychos aus "Dirty Harry" geradezu aus! Die alten Damen sind ungewöhnliche Heldinnen fuer DIESE Art von Story und ich kann verstehen, dass man sie in etwas gestresster Laune als nervig empfindet, an sich finde ich aber, dass sie der Mär die nötige Portion Menschlichkeit geben, die das Ende erst so richtig einschlagen lässt: "Ich hab' Dir das Leben gegeben, ich hab's Dir wieder genommen!". Fuer so Manchen sicher unerträglicher Kitsch, fuer andere genau die richtige Dosis Gefuehl, weil eine Spukgeschichte, in der man fuer "die Guten" nichts empfindet, bestenfalls zum einen Ohr reingeht und dann gleich verpufft, aber auf alle Fälle nicht in der Erinnerung haften bleibt ...

Sven Heidenreich (strydom[at]uni-muenster.de) schrieb am 08.02.00:
Das einzige was daran tödlich ist, ist die Langeweile!!!

Gianni Scaduto (---) schrieb am 09.02.00:
Fuer mich eine der besten Folgen dieser Serie! Allerdings haette FRAU Koerting das Geheuel des Werwolfs, dieses Geheuel hoert man echt zu oft in den Europa-Produktionen, aendern koennen. So z.B. haette sie das Anfangsgeheuel von "Die Nacht des Werwolfs" auf diese Cass. aufnehmen sollen, dann wuerde diese Geschichte noch schauriger.

"Big" Sven (strydom[at]uni-muenster.de) schrieb am 16.02.00:
Daß Else Kling und Tante Rosie den Werwolf nicht totgequasselt haben ist ein Wunder!

Frank Kuth (---) schrieb am 07.05.00:
Die Folge mit dem meisten Humor in der Gruselserie. Runde Sache, wenn auch kein Highlight. Der ungewöhnliche Aufbau der Story verdient hier noch mal Extrapunkte.

Lutz (LutzKoeln[at]aol.com) schrieb am 28.06.00:
Es gibt keine Entschuldigung. Die Tatsache, dass Vera Henry und nicht sich selbst einschliesst, ist ein grober logischer Fehler. Nur so hätte sie nämlich konsequent die Aussenwelt schützen können, zumal sie ja von den Morden in den Vollmondnächten wußte! Zwar finde ich die Erklärung von Markus Duschek eine gute, aber glaube nicht, Francis hätte diese im Kopf gehabt. Wahrscheinlich hat er nur - ähnlich wie bei anderen groben Schnitzern, z.B. bei "Dracula und Frankenstein" - nicht genügend nachgedacht. Ansonsten aber eine starke Folge mit einer guten Idee und guten Sprechern. Warum sich alle so über die "Omas" aufregen, kann ich nicht nachvollziehen. Ich halte sie für wirklich gute, originelle und auch witzige Figuren.

Volker (cushing[at]uni-muenster.de) schrieb am 22.08.00:
Na schön, es war die erste, die ich gehört habe und so etwas prägt natürlich das Urteil. Aber es ist doch eine sehr originelle Folge und die Tatsache, dass sie in der Nachbarschaft spielen könnte, macht es doch wesentlich unheimlicher als wenn ein Karpatenschloss Tatort wäre. Die Omis sind nervtötend, weil das nun mal dem Charakter vieler alter Damen entspricht, aber gerade dies ergibt einen herrlichen Kontrast zu den glatten, jugendlichen Liebhabern, die sonst so als Helden dienen. Vor allem, weil Katharina Brauren und Gisela Trowe diese bornierten Klatschweiber gleichzeitig auch mit Menschlichkeit und Wärme erfüllen. Auch das Ende ist richtiggehend abgründig. Nur dass Vera glaubt, ihre Gäste mit einem Eimer aufhalten zu können, ist etwas merkwürdig. Aber vielleicht war ihr Gehirn da schon zu verwerwolft und den Kindern als Zielpublikum fällt dies sowieso nicht auf.

Daniel (Danielremini[at]hotmail.com) schrieb am 30.08.00:
Der Werwolf, ein Klassiker unter den Kreaturen. Eigentlich hat dieses Hörspiel alles, was man braucht: Eine unheimliche Stimmung, eine Geschichte, welche sich mit der Zeit weiterentwickelt, einen völlig überraschenden Schluß, und gute Sprecher. Teilweise! Wieso teilweise? Ich glaube, das ist der 'Knackpunkt' an der Geschichte; entweder man mag die alten Damen oder man hasst sie. Ich habe mich auch gefragt, was mich an dem Hörspiel stört, und ich glaube, es liegt wirklich an den Nervensägen von 'Miss Marples für Arme'. Die Idee ist ja gut, mal andere Generationen 'einzubauen', aber bitte nicht in diese Werwolfsgeschichte! Schickt die beiden zu 'Salaün' (dem Monster uhhh ;) Dort wären sie besser aufgehoben. Allerdings sei gesagt: Hört euch den Werwolf an, allein das Ende und die Erzählstimme der Frau lohnen das Hören dieser Geschichte.

CarLo (carlomail[at]freenet.de) schrieb am 30.09.00:
Da sind sie wieder, die guten alten Bekannten aus vergangenen Kindertagen: die beiden schrulligen Ladies, nervtötend und neugierig, der ewig zu spät kommende Kommissar, die verzweifelte, bedrückt sprechende Vera und die ständig scheppernden Eimer auf der Kellertreppe. Auch wenn man Günther Ungeheuer als Erzähler schmerzlich vermißt, stellt die Erzählperspektive Veras einen eindeutigen Vorteil dar. Die Leistungen der Sprecher sind hervorragend und über dem Durchschnitt in dieser Folge, vielleicht die beste der ganzen Serie: vor allem Brauren und Trowe sind spitze! Über die beiden amüsiere ich mich sogar heute noch. Auch wenn niemand versteht, warum sich Vera nicht im Keller einsperrt, wird der Eimer bei mir auch in zukünftigen Nächten immer und immer wieder scheppernd die Treppenstufen herunterpoltern ... eine mehr als empfehlenswerte Folge!!!

stefan (pacaculo[at]gmx.at) schrieb am 25.10.00:
Eine der langweiligsten Kassetten der Serie.

prisma (webmaster[at]msv-fanseite.de) schrieb am 03.12.00:
für mich ist das einer der überschätztesten folgen dieser reihe. langeweile pur und null spannung. keine genaue handlung, falsche dialoge und und und. ich kann nicht verstehen, warum diese langweilige folge auf platz 1 steht. auf platz 1 gehört die folge mit der monsterspinne. ich habe gesprochen...

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 28.02.01:
Über Geschmack läßt sich ja bekanntlich schlecht streiten, deshalb betone ich hier, daß die vorliegende Kritik natürlich sehr subjektiv ist. Es steht mir natürlich nicht zu, den Geschmack anderer Leute zu kritisieren, aber dennoch kann ich mein ureigenes Unverständnis über den "Siegeszug" dieses, wie ich finde, sehr langweiligen Hörspieles nicht leugnen. Ganz besonders die (pseudo-)detektivische "Aufklärungsarbeit" der beiden alten Weiber und das skurrile, wenn nicht gar psychotische Verhalten des Ehemannes Henry sind handlungsmäßig absolut unglaubwürdig und grundsätzlich fehl am Platze. Dieses "Hörspiel" ist von der ersten bis zur letzten Minute eine einzige Selbstparodie. Hier wird gekleckert und NICHT geklotzt. Mein Fazit: Langweiliger, teilweise geradezu niveauloser Kitsch!!

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 01.03.01:
Ich glaube, wer verstehen will, was an dieser Hörspielfolge spannend oder gar gruselig sein soll, der sollte sich, wie wahrscheinlich meine Wenigkeit, in die düsteren Wälder Transsylvaniens begeben, zu mitternächtlicher Stunde einsam umherstreifen (und möglichst bei Vollmond) und nach einem anderen Werwolf Ausschau halten, der ihn beißt und somit zu einem seiner Artgenossen macht. Was mich betrifft, so werde ich wohl erst dann, wenn ich selbst ein Werwolf bin und ein Doppelleben führe, begreifen, was hier gruselig sein soll, denn der einzige, dem bei dieser albernen wie konfusen Story das Lachen wirklich vergeht, ist der Werwolf himself. Ansonsten wirkt das Ambiente der Handlung dieses rettungslos vermurksten Hörspieles eher tragisch-komisch.

Volker (cushing[at]uni-muenster.de) schrieb am 02.04.01:
Blasphemie!

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 06.04.01:
Blasphemie? Wirklich??? Ich kann´s nicht so recht glauben!

Jan (---) schrieb am 10.05.01:
Vielleicht habe ich einen zu verklärten Blick auf die Vergangenheit und habe das Hörspiel seit zwanzig Jahren nicht gehört, aber als ich ein Kind war, habe ich mir bei diesem Hörspiel vor Angst in die Hosen gemacht. Das war für mich das schockendste der ganzen Serie. Ich hab heute noch Alpträume davon ;-)

Ingo (---) schrieb am 18.07.01:
Also das einzig Schlechte bei diesem Hörspiel und auch der Grund, daß ich es zum Einschlafen nicht mehr höre, sind eindeutig die beiden Omas. Der Rest ist relativ spannend gemacht, aber diese beiden tratschigen Waschweiber nerven total.

Ripper (---) schrieb am 07.09.01:
Grauenhaft! Einfach ... grauenhaft, weil grauenhaft schlecht.

Sigurd von Arnim (sigurd_von_arnim[at]hotmail.com) schrieb am 09.10.01:
"Was für eine seltsame und geheimnisvolle Geschichte!" (Mutter Hethy) - Schön wär's ...! Leider aber ist die Handlung dieses zäh dahinfließenden Hörspiels reichlich vorhersehbar und unspektakulär. Nach der relativ temporeichen Eröffnungsszene hofft man vielleicht noch auf einen Kracher, aber die Kassette entpuppt sich dann doch recht bald als Rohrkrepierer. Schon das eingeschobene "Herr Kommissar" bei Vera As(h)tons erster Tonbandaufzeichnung läßt den aufmerksam Hörer aufhorchen, und spätestens, als der knurrende und sabbernde Henry in die Klinik (oder gleich in die Psychiatrie?) abgeschoben wird, ist ja wohl endgültig klar, wie sich das Ganze entwickelt, schon weil im Personenverzeichnis außer Vera niemand mehr übrigbleibt, der den Werwolf geben könnte. Der größte Schwachpunkt dieser Folge ist - wie schon mehrfach auf dieser Seite bemerkt wurde - das Auftreten der lahmen Uromas, die nichts mehr richtig mitkriegen und völlig orientierungslos, altersstarrsinnig und offenbar leicht verkalkt ("Das hab' ich ja ganz vergessen, daß da etwas im Keller war!") durch die langweilige Szenerie stolpern. Zwar muß man Francis zugute halten, daß er es endlich mal gewagt hat, statt eines unerschrockenen jugendlichen Adonis mit einer liebreizenden Verlobten im Schlepptau so etwas wie "Anti-Helden" in die Schlacht zu werfen, aber die hausbackene Werwolfmär ist viel zu trocken, um ein derartiges Experiment gelingen zu lassen. Das ständige Gefasel der alten Schachteln über "entzückende Komödien", künstliche Gebisse und 70 Jahre alte Flitzebogen-Anekdoten soll vermutlich komisch wirken, ist aber nur nervtötend und offenbart die Schwächen des Skriptes; denn schon die Tatsache, daß überhaupt die Zeit für weitschweifige Diskurse über derartigen Blödsinn bleibt, zeigt doch, wie schwunglos und schwerfällig die Story ist. Gleiches gilt für den wieder und wieder die Kellertreppe hinabpurzelnden Eimer, der wohl als eine Art "running gag" gedacht war, aber nur störend und deplaziert wirkt. Eine absolut einschläfernde Wirkung hat der Exkurs "Werwolfkunde für Anfänger" Mitte von Seite 2. Auch die an sich reizvolle Idee, den üblichen 'auktorialen' Erzähler mal durch einen 'personalen' zu ersetzen, scheitert in der praktischen Umsetzung. Abgesehen davon, daß sie aus genannten Gründen eher Spannung verhindert als aufbaut, hat Elke Reissert weder die Stimme noch das Temperament, eine solch tragende Rolle angemessen auszufüllen. Im Gegenteil, noch bei ihrem prä-mortalen Gestammel ("das Böse"-"Tonband"-"Wohnzimmer") klingt sie so teilnahmslos und gleichgültig, als verkünde sie die Lottozahlen von vorletzter Woche. Außerdem muß man sich mal klar machen, wie schlecht das Tonband-Motiv in den Handlungsnexus eingewoben ist. Über die arg konstruierte Erklärung, daß Vera sich in einer Nacht mehrmals in einen Werwolf und wieder zurückverwandelt und zwischendurch mal eben ein bißchen ins Aufnahmegerät geplaudert hat, mag man ja noch großzügig hinwegsehen. Auf jeden Fall aber hätte sie das Tonband bei ihrem Ableben dabeihaben müssen! So jedoch muß man vermuten, daß sie zwischen dem Aufbrechen der Tür und dem tödlichen Schluß - also noch in Werwolfsgestalt! - noch schnell das Tonband im Wohnzimmer deponiert und just bis zu der Stelle zurückgespult hat, von der ab McCullan und die Omas es dann hören ("Immer wieder verhüllten dichte Wolken ...") Offenbar ein Werwolf, der die Kunst der Selbsinszenierung beherrscht ... Aber was soll's, wir befinden uns ja in der wunderbaren Hörspielwelt des H.G. Francis, und da spielen Logik und Stringenz in der Handlungsführung bekanntlich eine eher untergeordnete Rolle. Bei aller Kritik sollen aber auch die (wenigen) positiven Aspekte dieser Folge nicht unter den Teppich gekehrt werden. Immerhin liefert Katharina Brauren eine sehr solide Sprecherleistung ab - im Gegensatz zu Gisela Trowe alias Tanta Martha, der man spätestens nach ihren ersten drei Sätzen am liebsten einen Eßlöffel Strychnin in den Kaffee schütten würde. Dann ist da noch eine gute Prise Schwarzen Humors, die es in allen Francis-Hörspielen so sicher gibt wie in jedem Hitchcock-Film den obligatorischen Kurzauftritt des Meisters. Die beste Stelle der ganzen Kassette ist für mich die Szene nach der Ermordung Mrs. Millans, in der Mutter Hethy dem dazustoßenden Kommissar berichtet: "Wir sind belästigt worden!" Angesichts einer werwolfmäßig massakrierten Nachbarin, die wenige Meter entfernt in ihrem Blut schwimmt, eine recht sachliche Lagebeschreibung ... Interessant auch, daß Rächerin Susan mitten in einer gutbürgerlichen Wohngegend wie entfesselt mit ihrem Schießprügel herumballern kann, ohne daß der Polizist auch nur auf die Idee käme, sie nach Ausweispapieren, geschweige denn einem Waffenschein zu fragen. Aber vielleicht spielt die Handlung ja irgendwo im tiefsten Texas ... Man beachte weiterhin den beängstigend realistisch gezeichneten gesellschaftlichen Hintergrund: bornierte Greisinnen, die sich bei ihrer erwachsenen Tochter einnisten, "auf beiden Ohren taub sind", sobald man "nur auf ihre Abreise zu sprechen" kommt und auch noch am Schwiegersohn herumnörgeln; ein leicht gereizter Ehemann, der der Schwiegermama so weit wie möglich aus dem Weg geht; eine schnorrende Nachbarin, die die Abwesenheit der Astons gleich ausnutzen will, um sich mal eben deren Grill "auszuleihen"; eine über Personalmangel jammernde Polizei, die in erster Linie durch chronisches Zuspätkommen auffällt. Fazit: in der "alten" Gruselserie ('81) die schwächste Folge, in RdK (1999) die zweitschwächts ("Nessie" läßt grüßen ...) Auf der Skala von 1,0 (mies) bis 10,0 (genial) bekommt dieses Teil von mir - mit sehr viel Wohlwollen - eine 3,5.

torben (torbenW[at]lycos.de) schrieb am 17.12.01:
also dies ist *schepper* und bleibt mein absoluter favorit. ein absoluter *schepper* klassiker. das fängt mit dem cover an, das *schepper* wirklich geeignet ist, beim 12jährigen zielpublikum grusel oder gar angstgefühle *schepper* aufkommen zu lassen. (ein effekt, der sonst nur bei folge 13 und - erst recht! - folge 17 auftritt) und geht weiter über die story *schepper* die einen wirklich von ersten moment an fesselt *schepper* und bis zum überraschendem schluss nicht mehr losläßt. der running gag mit dem eimer ist auch nicht schlecht *schepper* (jetzt hat wohl jeder den witz verstanden ;-)) bei der friedhof-szene am anfang krieg ich heute noch gänsehaut, und das will was heißen. auch und gerade als "werwolf-fan" find ich dieses stück bis heute absolut klasse. die tatsache dass hier 2 "nervige omas" als heros herhalten, hat mich eigentlich nie besonders gestört, POSITIV aufgefallen ist es mir allerdings auch nicht, es WAR halt so. für die verhältnisse der grusel-serie ist dieses stück übrigens relativ brutal - aber dabei immer noch erstaunlich "jugendfrei". auch das ist ein weiterer pluspunkt; wo "dracula" und sagen wir folge 9 zu sehr auf das JUNGE publikum schielen, wo "macabros" und "sinclair" es teilweise übertreiben, da trifft "die tödliche begegnung ..." genau die richtige menge jugendfreiheit UND horror (ja, ich meine horror, nicht grusel). auch wenn hier einige ungereimtheiten auftreten, und die überraschung am schluß (spätestens mit der "henry im keller"-szene) eigentlich keine ist, ist dies ein klasse-hörspiel, das ich bis heute immer wieder gern höre. WAS allerdings an der story zugegebenermaßen stört, ist gewissermaßen der rahmen-plot selbst: das tonband. zwar ist die idee mit dem tape und der quasi rückwärts aufgerolten erzählperspektive recht gut und originell (wenn auch nicht wirklich neu: s. "dracula") aber für DIESES hörspiel denkbar ungeeignet. denn dadurch dass vera am ende zwangsläufig stirbt, zwingt francis sich zu einem erzählerischem trick, der die sache nicht unbedingt glaubhafter macht. dass ein werwolf in die menschliche gestalt wechselt, weil wolken den mond verhängen, ist totaler quatsch! lange rede kurzer sinn: mein favorit (neben folge 2 natürlich, die als totaler kult-klassiker über allem steht).

Chris Becker (beckerpage[at]web.de) schrieb am 03.04.02:
Hallo Leute, ich habe mit Interesse gelesen, was Ihr zum "Werwolf" geposted habt, auch mich hat diese Folge in meiner Jugend sehr beeindruckt. Inzwischen bin ich zum (Deutsch-)Lehrer mutiert und will den "Werwolf" mit meiner Klasse 6 im Rahmen einer Gruselreihe besprechen/erarbeiten. Meine diesbezügliche Anfrage an alle Interessierten: Habt ihr Ideen, Tipps, Vorschläge, wie man rund um "Die tödliche Begegnung mit dem Werwolf" einen motivierenden Unterricht gestalten kann? Dadurch, dass ich ja quasi täglich mit diesem "Job" beschäftigt bin, laufe ich doch evtl. Gefahr, immer ins gleiche Fahrwasser der Unterrichtsaufbereitung zu geraten. Das soll mir nun gerade mit diesem (persönlichen) Klassiker meiner Jugend nicht passieren. Also: Falls ihr Ideen/Anregungen etc. habt, bitte geraderaus mailen an "beckerpage[at]web.de". Ich freue mich über jeden Tipp. Chris Becker

Jörg (SaatMS[at]aol.com) schrieb am 31.05.02:
Für mich mit Abstand die beste Folge der Gruselserie. Die Mischung aus Humor und Horror ist einfach genial. Als kleiner Junge habe ich mich lange nicht getraut, alleine in den Keller zu gehen. Ich, als alter Hobbyfilmer, bin kurz davor, diese Folge zu verfilmen und ein cooles Horror-Video daraus zu machen.

anakin (mail4anakin[at]yahoo.de) schrieb am 11.07.02:
Der Nachname von Vera und Henry lautet, wenn man der Sprecherliste glauben darf, 'Aston'. Ausgesprochen wird er aber stets 'Ashton' .... wie nun? Ein weiterer Beweis, daß die EUROPA-Sprecher komplett im Englischunterricht geschlafen haben?

Ralf (---) schrieb am 23.07.02:
[at] Anakin: Dies muß wohl eher "unserer" Heikedine zugeschrieben werden. Als Regisseurin sollte sie wohl wissen, wie die Personen heißen! Und was ist mit diesem Künstlerischen Gesamtleiter? ;-)

Thomas S. (---) schrieb am 12.08.02:
[at] Anakin & Ralf: Meiner Erfahrung mit EUROPA-Covern nach würde ich 'Aston' eher dem Setzer der Sprecherliste zuschreiben. Was man sich auf den Covern an Fehlleistungen schon alles geleistet hat, spottet jeder Beschreibung. Ich sage nur: Westenraa! Das fälschliche Doppel-A zieht sich wie ein roter Faden durch die Gruselseiten! [Jetzt nicht mehr ... (Anm. d. beschämt. Webmasters)] Die babyknabbernde Untote heißt im Original schlicht Westenra. Doch nun zur vollmondsüchtigen Werwölfin und ihrer Mu(tter+)Tanten Verwandschaft: Entweder man mag die gruftigen Omas oder nicht. Denn natürlich nerven sie gekonnt klischeehaft im Tonfall einer Boulevardkomödie. Dabei kann man sich bei Mutter Martha gut vorstellen, warum der Vater von Vera bei dem Besuch nicht dabei ist. Entweder bleibt er glücklich zu Hause, oder er hat sich schon über längst alle Berge gemacht oder aber, was in solchen Fällen von ungehemmter Plapperitis leider zu befürchten ist, er guckt sich die Radieschen schon von unten an. Trotzdem - als Variante in der Gruselserie und Kontrapunkt zur doch relativ brutalen Handlung sind sie die alten Schachteln doch eigentlich eine gute Idee. Was die Spannung betrifft, so entsteht sie vor allem aus der professionellen Dramaturgie und der kompetenten Umsetzung, denn die Frage, wer der Mensch im Wolfspelz ist, läßt logischerweise neben dem offensichtlich verwickelten Henry nur noch Vera zu. Absoluter Höhepunkt ist für mich aber Jürgen Draeger, der seiner Stimme genau den richtigen Tonfall verleiht. Hätte er die Rolle wie bei seinem Woody Allen angelegt, hätte man gleich gewußt, daß Henry ein Hypochonder ist, hätte er hingegen hart wie bei seinem James Cagney intoniert, hätte man ihm den ganzen Wolfsblackout erst recht nicht abgenommen. Insgesamt muß man H.G. Francis hier zugute halten, daß er mit seinem Script eine eigene Werwolf-Variante entwickelt hat, die sich nicht näher an einen bekannten Film anhängt und zudem auf die klassische Variante der Infizierung durch Gebissenwerden zurückgreift anstatt beispielsweise auf einen verrückten Professor mit einem ominösem Serum zu setzen.

Ragnar (---) schrieb am 29.08.02:
Meiner Meinung nach das beste Hörspiel der Serie. Ich werde niemals die Furcht vergessen, die mir die Story eingeflößt hat. Der Kniff mit dem Tonband tat das seine dazu. Beim erstenmal fragte ich mich, was die Rede von dem Kommissar sollte, bis am Ende aufgeklärt wurde, dass es eine Aufzeichnung war. Mich hatte damals besonders erschreckt, (was ja auch Kern des Werwolfmythos ist) dass die böse Person eigentlich ein Mensch wie Du und Ich ist, der sich zum Vollmond in eine Bestie verwandelt.

Dennis (---) schrieb am 28.10.02:
Als ich mir dieses Hörspiel zum erstenmal reinpfiff, wusste ich schon, dass sie sich zu einer meiner Lieblings-Folgen entwickeln würde. Das Gekreische der beiden alten Damen nervte tierisch, war der Situation aber gerecht. Das Ende faszinierte mich wegen der plötzlichen Wende der Geschichte. Zwei Daumen hoch für die Story.

Christoph Orlando (---) schrieb am 03.12.02:
Das ist ja wohl ein Knüller! Es ist die beste Geschichte von den Gruselserien, die ich jemals gehört hab. Es ist nicht nur Grusel und Spannung drin, sondern auch viel Witz! Der geht nicht nur von den beiden alten Damen aus, sondern auch vom Eimer, der mehrmals umgenietet wird. Doch die witzigste Stelle ist, wo sie sagen: "Ach, da fällt mir ein, im zweiten Programm läuft doch jetzt diese entzückende Komödie", oder so. Also kaufen, Kassette reinlegen, Play drücken und anhören.

Marcel Porcher (---) schrieb am 04.12.02:
Der Werwolf geht um: Nachdem Veras Tante Martha und ihre Mutter Hethy zu Besuch kommen, ahnen die beiden alten Damen noch nicht, dass in dem Haus von Vera ein blutrünstiger Werwolf lauert. In einer Vollmondnacht beginnt der Schrecken sich zu entfalten ... Eine der wirklich besseren Folgen. Gute Musik, überzeugende Sprecher und eine Prise Humor und Horror machen diese Geschichte zu einem wahren Highlight.

Günni (englertschuetz[at]aol.com) schrieb am 09.01.03:
Einsame Spitze! Ich sag' nur der Eimer auf der Kellertreppe! Män hätte vielleicht für den Werwolf die Sequenz aus "Die Nacht des Werwolfs" aus Horror Pop Sounds nehmen müssen. Gänsehaut garantiert.

Horrorfreak (horrorfreak[at]jesus.ch) schrieb am 18.01.03:
Ich war wirklich sehr überrascht, welche Qualität dieses Hörspiel zu bieten hat. Ich dachte mir nicht viel, als ich das Tape reinwarf. Rein zur Berieselung war es vorgesehen. Doch als die erste Seite des Tape zu Ende war, ertappte ich mich dabei, wie ich gespannt dem Plot lauschte! Tolle Stimmen, perfekte Erzählweise!

Dieter (Dieterrumpf1[at]aol.com) schrieb am 26.01.03:
Eine gute Folge, aber nicht die beste.

Maren (marenhirsch[at]gmx.de) schrieb am 30.03.03:
Das Telefon klingelt und Hethy geht ran, sie sagt: "Hallo bei Aston, nein Aston, dann haben sie sich verwählt. Bitte!" Sie legt auf und redet dann weiter: "So was, hat sich verwählt und lässt es auch noch so lange klingeln!" Doch wenn man sich verwählt, dann weiß man es ja nicht, also ist es doch wohl etwas ganz normales, wenn man das Telefon klingeln lässt und wartet, bis jemand den Hörer abnimmt - erst dann weiß man, ob man sich verwählt hat oder nicht.

Ais (---) schrieb am 26.06.03:
Trotz des reißerischen Covers eine ziemlich kommerzielle Geschichte, die passagenweise unfreiwillig komisch ist (Ehemann Henry liegt mit einem schizophrenen Schub im häuslichen Keller, während das ach so sanftmütige Weibchen in einem "Werwolfskostüm" die vornehmlich weibliche und alleinstehende Nachbarschaft drangsaliert). Das "Fazit", also die ach so originelle Enthüllung, daß die mißratene und nach außen hin so solide Tochter animalische Gelüste (wahrscheinlich auch in sexueller Hinsicht, was der eigentliche Grund für die Flucht des Ehemannes und seine verschleppte Psychose sein dürfte) hat, ist spätestens beim Abtransport des wie in Ekstase zuckenden Henrys in eine städtische Nervenklinik vorhersehbar. In der Klapse darf er sich dann erst einmal von den immensen körperlichen und seelisch-geistigen Anstrengungen, die die Ausübung seiner ehelichen Pflichten ja mit sich bringt, erholen (ein Glück für ihn, daß seine Liebste in der Zwischenzeit von ihrer eigenen Mutter, die die hormonell bedingten (S)Exzesse der Tochter nicht länger billigen kann (zumal ihr selbst in der Jugendzeit ein derart liberaler Umgang mit der eigenen Sexualität in Anbetracht der spießbürgerlich-konservativen Doppelmoral niemals erlaubt worden wäre!), mit einer bereitliegenden Silberkugelpistole abgemurkst bzw. drakonisch zur Ordnung gerufen wird ...! Der frisch verwitwete Henry ist somit von seiner nymphomanischen Ehefrau erlöst, darf sein zukünftiges Single-Dasein (mit einem Haus ganz für sich allein!) geniessen und nach einer weitaus solideren Partnerin Ausschau halten. Mich assoziiert das an den Kult-Film "Frankenstein Junior", wo Gehirnchirurg Victor dem kläglich-diabolischen Monstrum einen Teil seines Intellekts überträgt, was dem Frauenschwarm aus der "Retorte" eine Karriere an der Wall Street ermöglicht, und als Gegenleistung eine neue Form sexueller Revolution am eigenen Leibe erfährt. Im Literaturjargon hieße das, daß Ober-Vampirin Carmilla ihre vornehmen Manieren aufgeben und an Ort und Stelle gleich (mord-)lüsternd über ihr "geliebtes" Opfer, die Diplomatentochter Laura, herfallen müßte. Das allgegenwärtige "Dr. Jekyll-und-Mr. Hyde"-Prinzip greift also auch beim Werwolf, der trotz seiner animalischen Bösartigkeit zu den meines Erachtens schwächeren Figuren der Gruselserie gehört; ganz im Gegensatz zu "Gräfin Dracula".

Katja (UpperDip[at]web.de) schrieb am 10.07.03:
Die Passagen, die von einigen als unfreiwillig komisch oder einfach nur nervig empfunden werden, machen doch erst den Charme dieser Folge aus. Für mich ist es die beste Cassette von allen! Die Idee mit dem Tonband ist doch echt der Hammer! Und man muß immer im Hinterkopf haben: die Folgen sind für Kinder, nicht für ständig hinterfragende Erwachsene geschrieben worden ...

Mr. Claudius (klshempel[at]aol.com) schrieb am 20.07.03:
Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen: Die beste Folge der ganzen Serie - mit Abstand!

Legrell (---) schrieb am 29.07.03:
Ich habe eine ziemlich geteilte Meinung zu dieser Folge. Objektiv hat sie alles, was sie zu einer der besten Folgen der ganzen Serie macht: Superspannung, interessante Figuren und nicht zuletzt eine raffinierte Story mit einem überraschenden Ende, denn das Drehbuch ist ohne Übertreibung ein Glanzstück. Wenn, ja, wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre. Denn gleichzeitig hat die Folge subjektiv (also aus meiner persönlichen Sicht) eine Reihe von nervtötenden Eigenheiten, die jegliche Motivation zunichte machen, die Kassette einzulegen und anzuhören. Da wäre zunächst die eigenartige Sprecherbesetzung: Elke Reisserts Stimme (als Vera Aston) habe ich immer mit einer straighten, großen Schönheit Marke Senta Berger assoziiert. Daneben wirkt Wolfgang "Woody Allen" Draeger total fehlbesetzt. Er wirkt als ihr Ehemann deplaziert und als ein vom Schicksal gebeutelter Mann, der seit Monaten den Horror seines Lebens erlebt und an Selbstmord denkt, einfach unglaubwürdig. Außerdem liefert Draeger hier nicht gerade ein Glanzstück seiner langen Synchron- und Hörspielkarriere ab. Seine eingebildeten Wolfs-Transformationen klingen durch sein Gejammer eher so, als kämpfe er mit starkem Durchfall ... Des weiteren ist der Werwolf vollkommen lachhaft inszeniert. Die Idee, die Sounds eines jaulenden Hundes für die Werwolfszenen zu verwenden, ist ein absoluter Rohrkrepierer, denn der Werwolf klingt dadurch bestenfalls wie ein tollwütiger Pudel. Das Studio hätte besser die bärenartigen Sounds verwendet, die schon in "Die drei ??? und das Bergmonster" Letzteres durchaus plastisch haben wirken lassen. Zu guter Letzt nervt mich ausgerechnet eines der Highlights der Folge: Die beiden alten Damen. Genau deren Schrulligkeit und totale Anti-Protagonisten-Rolle macht sie in der Serie so einzigartig und lustig. Mich aber nervt es einfach nur ohne Ende, auch wenn ich weiß, daß das ungerecht ist. Fazit: Müßte ich Schulnoten für diese Folge vergeben, müßte ich das zweimal tun: Objektiv 1 minus, subjektiv 4 minus.

Jack (---) schrieb am 10.08.03:
Exzellente Sprecher, tolle Atmosphäre und saubere Dramaturgie. Nach und nach offenbart sich dem Hörer hier das dunkle Geheimnis der Geschichte. Eine der wenigen Folgen, die tatsächlich "Erwachsenenqualität" haben. Plausible Charaktere und begründetes Handeln. Der Horror kommt mit dem Schluß. Fast schon ein Hitchcock ... (Wobei sich mir die Frage stellt, ob hier tatsächlich derselbe Autor am Werke war wie beim niveaulosen "Dracula + Frankenstein"...)

Ph. Mevius-Quach (---) schrieb am 20.08.03:
Die einzige Folge, die mir nachts Angst gemacht hatte. Bei Larry Brent hatte ich Angst vor Marotsch, und bei Macabros war die erste Folge mit der Druidin McCullygush sehr atemberaubend.

Tingeltangeltom (tomyansen[at]gmx.de) schrieb am 22.10.03:
Ich finde die Folge überbewertet. Die Story ist wirklich gut, aber die alten Tanten nerven dann doch ein wenig, und schwach finde ich das Geheul des Werwolfes. Das reißt die Folge wirklich runter. Schade.

Sven (schum69[at]gmx.net) schrieb am 25.09.04:
Der Werwolf ist mein alltime Favorit der Grueselserie. Katharina Brauren und Gisela Trowe sind einfach genial und unschlagbar in ihrem Zusammenspiel und haben in der ganzen Serie die besten Dialoge. "Ein Werwolf mit einem kuenstlichen Gebiss, vor dem sich niemand mehr fuerchten muesste ... Hi Hi Hi", oder auch "Martha, bitte maeaeaessige dich, er leidet". Dazu ist die Geschichte auch sehr spannend und gut umgesetzt, obwohl natuerlich die Komik, durch Brauren und Trowe, leicht die Ueberhand gewinnt. Mein meisst gehoertes Hoerspiel ueberhaupt.

angelo menares (---) schrieb am 01.12.04:
Ich respektiere die Meinungen aller Vorredner und weiß, dass sich über Geschmack streiten lässt - dennoch kann ich mir nicht erklären, wie diese unspektakuläre und mit nervigen Charakteren und Stimmen angereicherte Folge es sogar auf Platz 1 der Charts bringen konnte. Es gibt m.E. grandiose Folgen in der Serie (z.B. Pakt mit dem Teufel), die durch Setting, Spannung und intensiven Grusel überzeugen, aber die Werwolffolge gehört für mich definitiv nicht dazu. Sie hat mich als Folge am wenigsten überzeugt, noch weniger als der moralisch integere Salaün und die nette Riesenspinne von nebenan. Den Kommentar "nervige Killer-Omas" fand ich sehr prägnant. Ich stehe wirklich vor einem Rätsel - wer von Euch kann Partei für die Gegenseite ergreifen und mir noch einmal den vermeintlichen Reiz dieser Folge vermitteln???

Cmdr. Nolan (raggie70[at]yahoo.de) schrieb am 16.12.04:
Zu Angelo: Also, ich kann mir den Platz 1 sehr gut erklären, da es auch mein Favorit ist. Allein der Anfang ist genial, beim ersten Hören dachte ich, ich habe die falsche Seite reingelegt ... Dazu kommt noch der Reiz des Werwolf-Themas an sich, der daraus besteht, daß Otto-Normal-Menschen zu Bestien mutieren. Die Sprecher versetzen den Hörer sehr schön in Stimmung, und das Ende ist ja auch ziemlich überraschend der Anfang. Toll finde ich vor allen Dingen, daß nicht Henry das Monster ist, sondern überraschenderweise Vera, und die verschrobenen Wortgefechte von Mutter/Tante und den anderen. So ist die Bewertung, meiner Meinung nach, voll berechtigt!

Thomas Braun (---) schrieb am 25.01.05:
Hatte Vera nicht bloß mit der Begründung, sie müsste nochmal KURZ weg, die beiden alten Damen alleine gelassen - und ist dann bis zu ihrem eigenen Tod durch den Schuss ihrer Mutter nicht wieder aufgetaucht?

rokko (nicki1996[at]web.de) schrieb am 22.03.05:
Ein sehr gutes Hörspiel, wahrscheinlich deshalb, weil es mein erstes war. Zusammen mit "Frankensteins Sohn im Monster-Labor" und den "Horrorameisen". Ich war damals (vor 24 Jahren) so begeistert, dass ich schnell alle Folgen beisammen hatte (auch Horror POP Sounds) und hege und pflege sie bis heute. Vor allem im Auto, auf langen Fahrten höre ich mir gerne noch mal eine Cassette an. Grüße an alle.

Mütze (ThomasHutmacher[at]aol.com) schrieb am 11.04.05:
Zweiffellos das beste aller Hörspiele aus dieser Reihe!!

silver (silvergreen76[at]aol.com) schrieb am 15.05.05:
naja ... ich habe diese story als kind nicht gekannt! erst, als ich mir alle so nach und nach wieder zugelegt hatte, vor einigen monaten, da habe ich von der werwolf-geschichte gehört! und habe viel gelesen darüber! z.B. in diesem kommentar-forum. und da erzählte man des öfteren, wie toll und gruselig diese geschichte doch sei! aber ich war doch ein wenig enttäuscht, als ich sie dann das erste mal gehört habe! ich bin leider der meinung, dass man viel zu wenig aus dieser vorlage gemacht hat! es fehlen so richtige grusel-momente, die außerhalb des hauses stattfinden! so bissl wald oder so in der art! viel zuviel keller und haus-momente! immer dasselbe schema, von anfang an bis zum ende, welches auch viel zu plötzlich kommt! wie gesagt: ich hatte laut der kommentare viel mehr erwartet! aber vieleicht war das mein problem? habe ich eine zu große erwartung an diese story gehabt??? ich meine, es gibt trotzdem viel schlechtere geschichten in der gruselreihe als diese ... die spinne oder weltraum z.B. ... sind absoluter trash! mega reinfälle! keine, aber auch keine einzigen momente, die an "draculas insel - kerker des grauens" oder "dracula & frankenstein" bzw "gräfin dracula - tochter des bösen" heranreichen! aber alles in allem höre ich sie schon mal, wenn ich mal wieder in meine kindheit reise! ich denke, so geht es uns allen! wieso sonst haben wir alle soviele jahre später wieder umgang mit der reihe?? weil sie eine eigene art von fantasie benötigt! welche wir alle mal von zeit zu zeit wieder erleben müssen/ möchten!!! mfg silvergreen76

Alex (---) schrieb am 27.07.05:
Also ich finde, diese Folge gehört zu den besseren. Die Sprecher sind die besten. Die Omas beispielsweise. Die sind so was von lustig und cool. Die Neugierde der beiden baut ja erst die Spannung auf. Also allein von den Stimmen und ihrer Neugierde ist das ein nicht schlechtes Hörspiel.

DR. Frank N. Furter (a-kelkenberg[at]web.de) schrieb am 04.08.05:
Also, hier bekommt H.G. eindeutig Note 1 für Originalität! Das Motiv, dass ein Werwolf sich zurückverwandelt, wenn er den Mond nicht mehr sehen kann, bzw. die Strahlen des Mondes nicht mehr auf ihn fallen können, oder was auch immer, gab es meines Wissens voher in der einschlägigen Literatur nicht. Darauf muss man erst mal kommen!!!! Ich würde darüber gerne mal mit den "Spezialisten" reden, die von Vera konsultiert wurden. Waren das nun Nervenärzte oder genuine Lykanthropologen??? Vielleicht etwa so Leute wie der von Patrick McKnee gespielte Doc aus "The Howling", mit seiner Selbsthilfegruppe für depressive Werwölfe?? Dennoch eine gute Folge. Daß man Veras Tonband selbst in der Hand hat und der Anfang quasi das Ende ist ... schaurig, schaurig.

Oliver (---) schrieb am 08.10.07:
An diesem Machwerk scheiden sich offensichtlich die Geister und auch ich stehe da mit meiner Meinung zwischen Baum und Borke. Oberflächlich gehört mutet es eher langweilig an, geht dann aber doch irgendwie unter die Haut. Ein, wie ich finde, solide inszenierter Plot der durch die Sprecher sehr gut umgesetzt und mit Leben gefüllt wird. Gerade das von Sven-Oliver Elbracht seinerzeit bemängelte psychotische Verhalten von Henry belebt die Geschichte eigentlich erst und wird von Wolfgang Draeger auch glaubwürdig verkörpert. Im Übrigen existiert von Dreamland Grusel, einem kleinen Label, was sich anschickt in die "Grusel-Serie"-Fußstapfen zu treten, eine direkte Fortsetzung des Titels, der die Zeit nach der Entlassung Henrys aus der Nervenheilanstalt beschreibt. Durchaus hörenswert.

Stefan Kreft (stefankreft[at]gmx.de) schrieb am 27.09.08:
Ich habe in dieser Folge 5 Fehler gefunden: 1. Vera sagt einerseits, dass sie jeden Tag in der Bibliothek ist, um sich über Werwölfe zu informieren. Danach ist sie jedoch überrascht, als sie die Sache mit der silbernen Kugel erklärt bekommt. 2. Der Kommissar kommt in der Stadt herum, um vor dem Mörder zu warnen, der alle 4 Wochen zuschlägt. Aber wenn in einer nicht allzu großen Stadt alle 4 Wochen Menschen auf mysteriöse Weise sterben, so würden doch bestimmt auch die Medien darüber berichten. 3. Nach dem Besuch des Kommissars trifft Henry zum ersten Mal auf die beiden Damen und nennt sie "Mutter" und "Tante", obwohl es nicht seine eigenen Verwandten, sondern vielmehr Mutter und Tante seiner Frau sind. 4. Henry hat den Wagen an der Kirche geparkt und bittet seine Frau, den Wagen später wegzufahren. Vera spricht daraufhin kurz mit ihrer Mutter und Tante und fährt dann mit dem Auto (!) weg. Mit welchem Auto? 5. Die Nachbarin stellt sich vor "Ich bin Mrs. Millan von nebenan". Nachdem sie weg ist, sagt Tante Hethy sinngemäß "Ich hatte ganz vergessen, dass da jemand im Keller war. Wer war diese Frau?" Die Nachbarin hatte sich jedoch vorgestellt und ist den Damen somit nicht unbekannt.

Melanie (melimouse7[at]aon.at) schrieb am 04.02.09:
Dieses Hörspiel auf Platz 1?! Finde ich nicht, aber naja. Es ist zwar nicht schlecht, trotzdem urghhhhhhh.

drtod (MarcoSchmergal[at]web.de) schrieb am 05.03.09:
Hallo! Meiner Meinung nach die beste Folge dieser Reihe. Schon alleine die Musik, die eingespielt wird, wenn Ben vom Werwolf angefallen wird ("Die Nacht des Werwolfs", Folge 15). Unklar ist mir allerdings bis heute, wieso Henry glaubt, dass er ein Werwolf ist. Nach einer Attacke von solch einer Bestie müssen Verletzungen (hier Bisswunde) zurückgeblieben sein. Oder verschwinden diese wieder nach wenigen Sekunden? Und wenn nicht, wieso entdeckte Henry solche Verletzungen nicht an seiner Vera? Vorbild für diese Fragen ist der Film "American Werewolf", wo man beim Hauptdarsteller vier Wochen nach seiner "Begegnung" die Verletzungen immer noch sieht?

Patrick Lemerre (patricklem309[at]aol.com) schrieb am 11.03.09:
Ach Du liebes bisschen! Was muß ich hier teilweise für erbärmliche Beiträge lesen?! Naja, es geht ja auch um Gruselgeschichten. Die hier veröffentlichten, echt unheimlichen und schaurigen Kritiken lassen mich befürchten, daß es sich um solche handelt, die selbst von Zwischenweltlern verfasst wurden, welche in der Hoffnung durch die Vollmondnächte vegetieren, eines Tages doch den gewünschten und ruhmesreichen Platz in der Redaktion des Heyne Filmlexikons oder gar in der "Bambi"-Jury zu bekommen und müssen dann natürlich tierisch auffallen und durch spitzfindige und unpopuläre Analysen bestechen müssen, die gewiss für Produktionen aus dem Zelluloidgeschäft unerlässlich sind. Ihr Lieben! Diese Serie ist eine Hörspielserie. Es handelt sich hierbei nicht um hochdotierte Filmprojekte mit entsprechender Besetzung und unerschöpflichem Produktionsbudget. Die Firma Europa hat dem Autor lediglich eine gewisse Bandlänge, sowie eine begrenzte Anzahl an Geräuschen und Musik zur Verfügung gestellt und dann den Anspruch gehabt, dieses Ergebnis für Jugendliche ab 12 Jahren herausbringen zu können. Ich weiß nicht, wie man eine solche Idee besser umsetzen kann, als es Franciskowsky getan hat. Habt Ihr mal Hui Buh oder die drei Fragezeichen gehört und Eure Empfindungen von damals und heute verglichen? Wie ist es da beispielsweise mit der Logik der chronologischen Abfolge oder mit sonstigen zeit-/räumlichen Aspekten? Sollen wir da ein Beispiel aus der Werwolfgeschichte anbringen? Mrs. Millan geht in den Keller. Die alten Damen torkeln gemächlich ins Wohnzimmer und unterhalten sich kurz über das Fernsehprogramm. Wie lange wollt Ihr den Dialog denn haben? Etwa nur der Logik willen noch zwei Minuten über die entzückende Komödie? Vielleicht wäre Hethy in Wahrheit noch mal kurz für alte Mädchen gegangen!? Wo wollt Ihr das im Hörspiel denn hinpacken? Und was passiert in der Zwischenzeit? Meine kindliche Logik hat mir damals suggeriert, daß Mrs. Millan in den Keller ging, die unerträglich gruseligen Laute hörte (oder auch nicht, das spielt keine Rolle), die Kellertür öffnete und vor einem Werwolf, den ich damals zu diesem Zeitpunkt noch dort vermutete, bis in den Garten verfolgt und dort getötet wurde. Beim Gewahrwerden des Wolfs kam es zu Millans sensationellem Todesschrei. Ich war damals, in dieser Szene in Gedanken ausschließlich bei Mrs. Millan, und machte mir vor Angst fast ins Unterhemdchen ... Für mich passte das alles komplett - ich stellte mir da NIE eine Logikfrage. Das gleiche gilt für das Tonband. Was heißt eigentlich, daß der verdeckte Mond nicht zu einer Rückverwandlung führt?? Was sind denn hier für Experten unterwegs!??! Habt Ihr die Werwolfevolution schon für Euch gepachtet??? In "American Werewolf" z.B. hört man das erste Wolfsgeheul erst, als der Mond hinter den Wolken hervorkommt und die Wirtin meint noch über David und Jack, die ins Moor gehen: "Wenn es regnet, sind sie in Sicherheit." Ich wollte nicht länger referieren, da es die Oberexperten hier wahrscheinlich eh nicht verstehen würden. Aus dem Kindsein-Versteher-Alter sind sie offenbar unwiederbringlich herausgewachsen. Möchte aber dringend mein Fazit loswerden: "Die tödliche Begegnung mit dem Werwolf" ist ein Meisterwerk der Hörspielgeschichte und hat mich im Jugendalter geprägt. Ich glaube, daß viele, die die ganzen Selbstgespräche-Folgen (also alle anderen) bevorzugen, einfach Defizite mit dem Einordnen von Hörspielen im Allgemeinen haben. HEUUUUUL! Patrick

Zülle (d.zuehlke[at]arcor.de) schrieb am 13.03.09:
@Patrick Lemerre: Das ist der beste Kommentar, was ich hier gelesen habe!!!! Du hast recht, "Die tödliche ..." ist die beste Folge der genialen Serie! Wem die Serie nicht gefällt, soll woanders hingehen. Danke H.G. Francis, dass ich das alles erleben durfte!!!!!!

Thomas (ruhdeswaldes[at]web.de) schrieb am 28.07.09:
Ja, da kann ich mich nur meinen beiden Vorgängern anschließen. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht und alles vom Anfang her gelesen, aber der Patrick hat in seinem Kommentar alles reingesetzt, was von Bedeutung ist. Danke Dir und Danke an den Autoren.

Thomas (info[at]le-tarot.de) schrieb am 05.04.10:
Es handelt sich um die beste Folge der ges. Gruselserie. Ich habe diese Folge mit 12 Jahren unter der Bettdecke verfolgt. Als es zu schlimm wurde, hörte ich sie bei Tageslicht weiter. Schade, daß die alte Musik nicht mehr unterlegt ist.

Thomas (tobsen[at]gmx.de) schrieb am 28.07.10:
OK. Die Folge ist mit Sicherheit eine der besseren. Trotzdem find ich sie heute bei weitem nicht mehr so stark wie früher, als ich noch Kind war. Warum ein Eimer auf der Treppe die beiden Damen davon abhalten sollte in den Keller zu gehen, weiß ich allerdings auch heute noch nicht.

Der alte Doran (urelis[at]t-online.de) schrieb am 18.08.10:
Also, wenn nicht andauernd jemand vor den albernen Blecheimer gerempelt wäre ... hätte ich es noch gruseliger gefunden. Alles in allem aber für mich damals die beste Folge neben "Draculas Insel"!

Alfred (---) schrieb am 24.08.10:
Zunächst einmal muss ich etwas allgemeines loswerden: Geschmäcker sind derart unterschiedlich, dass es wenig Sinn macht, gegenseitig Kritik an der Kritik zu üben (schöner Satz, oder?). Wer z.B. unterschiedliche Kritik zu ein und demselben Film liest, mag sich wundern, ob alle den selben Film gesehen haben. "Die tödliche Begegnung mit dem Werwolf" war eine von nur wenigen Gruselgeschichten, die ich mir jemals zugelegt habe. Doch ist sie mir am stärksten in Erinnerung geblieben, weil die beiden Schwestern, seit 70 gemeinsamen Jahren gestählt im Umgang mit der jeweils anderen, mit ihren Sprüchen, auch anderen Zeitgenossen gegenüber, der Geschichte ihre ganz große Grausamkeit nehmen, wie bei Abbott & Costello. Die Geschichte wirkt weitgehend logisch aufgebaut, was bei heutigen Gruselgeschichten nicht mehr unbedingt zur Regel gehört. Was ich mich aber immer gefragt habe, ist, warum sich Vera nicht auch in dem Moment zum Werwolf verwandelt, wenn bei Henry die Symptome beginnen. Offensichtlich verhält sich da jeder Organismus anders, wobei man auch anmerken muss, dass Vera zu dem Zeitpunkt schon tot war, wie der Kommissar später sagte, Henry dagegen nicht. Die Spannung wird langsam aufgebaut. Es beginnt zwar erstmal damit, dass der Werwolf zuschlägt (damit die/der geneigte Zuhörer/in gleich weiß, woran sie/er ist), dann aber wird der Faden aufgenommen, und die Geschichte erzählt, wie es dazu kommen konnte. Lange Zeit, bis die alten Damen Henry im Keller finden, gilt er als Werwolf. Erst dann wird es richtig spannend. Wenn es nicht Henry ist - wer dann? Die Auflösung ist überraschend und traurig zugleich. Eine Geschichte, die nicht nur Blut spritzen lässt, sondern auch Gefühl, Drama und Humor in sich vereinigt. Absolut hörenswert!

Nostromo (SMARTYHL[at]gmx.de) schrieb am 04.09.10:
Hallo, Alfred! Ich kann Dir nur recht geben ... Geschmäcker sind verschieden, wäre ja sonst auch langweilig, oder? Ich habe mir dieses Hörspiel (wohlgemerkt das Original aus den 80ern) damals 1983 in den Sommerferien gekauft, obwohl Werwolf-Geschichten nicht so mein Fall sind. Obwohl dieses Hörspiel nicht zu meinen absoluten Favoriten zählt (meine Top 3 sind "Draculas Insel", "Insel der Zombies" und "Das Weltraummonster"), finde ich es trotzdem gut. Besonders die beiden alten Damen machen das Hörspiel schon hörenswert, weil man auch was zum schmunzeln hat. Alles in allem aber ein gutes Hörspiel, das ich jedem empfehlen kann, wobei ich die Originale aus den 80ern ausdrücklich bevorzugen würde!

Chris (foerdepaenz[at]aol.com) schrieb am 03.01.11:
Schön, daß es so eine Seite gibt. Habe sie gerne und interessiert gelesen. Danke an den Autor. Was die tödliche Begegnung mit dem Werwolf angeht - das war ein absoluter Hörspiel-Höhepunkt in meiner Jugend. Es wurde bereits angemerkt, daß es nicht mehr möglich ist, sich in die Kindheit zurück zu versetzen und seine Empfindungen von damals mit heute zu vergleichen. Aber ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich das Hörspiel in einer Kölner Altbauwohnung (380 cm hohes Zimmer; Wohnung mit 20 Meter langem Flur - was war wohl in den hinteren Zimmern los - bibber bibber ...) zum ersten Mal hörte. Also: Vater war arbeiten, Mutter mit Schwestern zum Einkaufen - ich allein. Und dann dieses Wahnsinnshörspiel. Diese Schreie (Mrs. Millan, Susan am Anfang), diese bestialischen Schockmomente (Henry brüllt im Keller, der ätzende Eimer fällt mal wieder die Treppe runter, "eine Frau schreit") und diese nie wieder kopierten Leistungen der Sprecher (Veras Panik am Anfang: "Henry ... nein!" "Bitte nicht Henry, nicht!"; Hethy: "Ich will endlich wissen, was hier gespielt wird - wer ist denn da? MARTHA, ein Wolf - Schrei!"). An dieser Stelle wurde die Euphorie der Sprecher kritisiert. Ich lege mich unwiderruflich fest: Nie habe ich so viel Emotion und Herzblut bei Hörspielsprechern gehört. Es muß einen Grund gehabt haben, warum ich damals, als dieses Hörspiel endete mir panisch eine Pumuckl-Kassette reingehauen habe - als Linderung. Und von einem Freund hörte ich, daß er sogar auf "Stop" gedrückt hatte, weil es ihm zuviel an Aufregung wurde. Vielleicht gehört eine gewisse Atmosphäre dazu um diese Folge zu einem großen Moment im Leben werden zu lassen. Ich Glücklicher habe die Gruseligsten 45 Minuten meines Lebens beim Hören der "tödlichen Begegnung mit dem Werwolf" gehabt. Und auch heute weiß ich noch, warum das so ist!

maik (---) schrieb am 08.11.11:
meine lieblingsfolge sollte man am besten im dunkeln über kopfhörer hören die beiden darstellerin sind manchmal sehr lustig

stefan 84 (---) schrieb am 11.11.11:
mit die beste folge. was ich mich frage, ist, was aus Henry geworden ist, der nur von den Werwolf berührt geworden war. ist er lebenslang in einer Irrenanstalt??? und der Eimer auf der Treppe hätte nicht einmal meine urOma erschreckt

Patrick (---) schrieb am 14.11.11:
Ich liebe die Gruselserie und bin ein sehr großer Fan von ihr. Diese Folge ist für mich eines DER Highlights - neben Folge 5, 6, 7, 11, 12, 18, 8 - eigentlich mag ich alle ;-). Die genialen Sprecher, die mitreißende spannende Story um einen Werwolf (diese Horrorstorys mag ich besonders), das überraschende Ende (was wirklich niemand für möglich gedacht hatte) und die geniale Musik Carsten Bohns heben diese Folge nach oben in die Top Ten.

Hobgoblin (leftydonovan[at]gmx.de) schrieb am 15.03.12:
Was aus Henry geworden ist? Das findest du mit dem Dreamland-Grusel-Hörspiel "Wolfsnächte" von H.G. Francis / John Baker heraus, das 2007 erschien! ;-)

Jens Lachnith (bojownik325[at]web.de) schrieb am 27.03.12:
eine ganz gute folge, mit einigen spannenden szenen, durch die beiden alten damen mit humor gemischt. "vorsicht, der eimer!" bumm, krach! hihi! :-) ganz gut übrigens, daß man zuerst denkt, henry sei der werwolf, bis zu dem überraschenden ende.

Stefan Kreft (stefankreft[at]gmx.de) schrieb am 26.05.12:
Sehr unrealistisch ist auch die Sache mit der Kleidung. Denn der Werwolf wird auf der Cassette ja beschrieben als "ein Mensch mit einem Wolfskopf". Und da sollte den beiden älteren Damen nicht aufgefallen sein, dass der Werwolf die Kleidung ihrer Tochter/Nichte Vera trägt? Oder läuft der Werwolf nackt herum, so dass Vera nach jeder Rückverwandlung (wenn eine Wolke vor dem Mond ist) auch nackt dasteht?

Son kite (---) schrieb am 01.08.12:
also wenn sich ein Mensch in einen Werwolf verwandelt mutiert er sozusagen das heisst dass die Muskeln wachsen der körper usw. demzufolge könnte die Kleidung in mitleidenschaft gezogen werden. Mal ganz ehrlich würdest du deine Tochter erkennen wenn sie ein Werwolf ist der vieleicht nur noch Fetzen von Kleidung an sich trägt? Ausserdem sind die beiden auch nicht mehr die jüngsten und es war auch noch dunkel.

Stefan Kreft (stefankreft[at]gmx.de) schrieb am 08.08.12:
Die Hauptfigur heißt ja "Vera Ashton". Aber gibt es den Vornamen Vera in England überhaupt???

stefan (s.hoffmann84[at]live.de) schrieb am 27.08.12:
der Name Vera kommt aus Russland und wurde aus dem Russischen ins Duetsche übernommen [Russische bedeutung]-Glaube,Zuversicht,Vertrauen [Deutsche bedeutung]die Glaubwürdige

stefan (s.hoffmann84[at]live.de) schrieb am 30.10.12:
An Melanie die folge ist für dich nicht die Nr. 1?? hmm welche folge ist für dich die absolute Nr. 1. Dein Eintrag ist schon ein paar Jahre her aber eine Antwort wäre cool.

Stefan Kreft (stefankreft[at]gmx.de) schrieb am 29.03.13:
Sehr skurril ist auch, dass Mutter Hethy den Satz "Offenbar ist ein verrückter Mörder in eurer Stadt unterwegs, und die Polizei kann ihn nicht fassen." in einer so lachenden Weise sagt ... (Ich bin übrigens auch ein großer Fan des Eimers, der als Running Gag dauernd die Kellertreppe runterfällt.) Ansonsten stimme ich einem früheren Eintrag zu, dass der gegenüber dem Kommissar geäußerte Satz "Wir sind belästigt worden." eine ziemliche Untertreibung ist, angesichts des gerade geschehenen Werwolf-Angriffes, der Schüsse und der toten Nachbarin, die da in ihrem Blut liegt ...

Stefan Kreft (stefankreft[at]gmx.de) schrieb am 29.03.13:
Noch eine ungeklärte Frage: Die beiden älteren Damen unterhalten sich darüber, dass Henry "ständig im Keller zu tun hatte". Aber was hat er da getan? Schließlich ist der Raum mit der Eisentür schon lange in Gebrauch ("Du hast mich jedesmal eingesperrt"), so dass er daran gar nicht mehr zu arbeiten hat?

stefan 84 (nordcore84[at]gmx.de) schrieb am 03.04.13:
Verstehe die frage nicht ganz woran hat er nicht mehr zu arbeiten??

stefan 84 (nordcore84[at]gmx.de) schrieb am 04.04.13:
Henry ist von den Werwolf nur berührt von den Vera gebissen worden ist. daruf hin hat er sich eingebildet ein Werwolf zu sein aus angst Menschen zu töten hat er sich in den keller sperren lassen und ist dort bei Vollmond immer in eine Art Trance verfallen.

Stefan Kreft (stefankreft[at]gmx.de) schrieb am 22.04.13:
Die Frage bezog sich darauf, dass Henry bei seiner ersten Begegnung mit den älteren Damen sagt "Ihr entschuldigt mich, ich habe noch im Keller zu tun." Und das eine Woche VOR dem Vollmond! Und auch später sagen die Damen "Henry hatte ständig (!) im Keller zu tun." Was hat er dort unten gemacht? Man könnte meinen, dass er die Eisentür in den Kellerraum eingebaut und den Raum somit vorbereitet hätte, aber der Raum wurde doch schon seit Monaten genutzt, um ihn einzusperren ...

stefan 84 (nordcore84[at]gmx.de) schrieb am 24.04.13:
das könnte sein vieleicht hat er versucht rauszufinden wie man den fluch los wird (ohne silberkugel)

Stefan Kreft (stefankreft[at]gmx.de) schrieb am 02.05.13:
Diese Folge (und das Ungeheuer aus der Tiefe) sind und bleiben meine Lieblingsfolgen. Auch, wenn ich in jedem dritten Satz einen Fehler finden könnte, wenn ich nur will. Beispiel: "Henry! Du bist es? Ich dachte schon, es sei wieder dieser Kommissar!" Wie hätte der Kommissar denn ohne Schlüssel und ohne zu klingeln nochmal zurückkommen sollen? Noch ein Fehler: Als Vera Henry im Keller einsperrt, sagt sie zu ihm, dass sie die Tür zum Keller abschließen will, damit die Damen gar nicht da runterkommen. Aber warum macht sie das dann nicht? Die Tür zum Kellergeschoss bleibt die ganze Folge hindurch offen, nur die Eisentür ist verschlossen. Ebenfalls ein Fehler ist, dass das Kellerlicht später plötzlich NICHT mehr von alleine ausgeht, sondern anscheinend angeschaltet bleibt. Und wie groß bitteschön soll denn der Keller sein? Denn Vera folgt ihrem Mann am Anfang dort runter und er ruft "Hier bin ich!". Ist der Keller sooo unübersichtlich?

stefan 84 (nordcore84[at]gmx.de) schrieb am 06.05.13:
stimmt die folge hat viele fehler aber ist dir das damals schon aufgefallen? mir jedenfalls nicht. die folge ist immer noch einer meiner lieblings folgen

Stefan Kreft (stefankreft[at]gmx.de) schrieb am 07.05.13:
@stefan84: Du hast Recht. Diese Logikfehler fallen einem erst dann auf, wenn man die Folge zum zigsten Mal hört. Als Kind ging man wahrscheinlich weitaus "unkritischer" da ran.

Zigi (zieglermanuel6671[at]gmx.de) schrieb am 03.09.13:
Teil 14 hat bei mir ähnlich wie Teil 6 schon aufgrund des Covers (Schallplatte) Anfang der 80-er das Gruseln ausgelöst; von der Story ganz zu schweigen. Irgendwelche Logikfehler kamen damals garnicht durch, ich war einfach nur gefesselt (Kellerbesuche im Dunkeln, bei Vollmond draussen ... nicht unbedingt freiwillig!) Die alte Musik hat selbst beim Hören anderer Europa-Hörspiele noch eine Gänsehaut ausgelöst. Um so interessanter sind die erhellenden Kommentare auf dieser Seite! Man kommt dabei schon ins Schmuntzeln. Die beiden alten Damen bringen mich heute zum Grinsen ("Martha, mach mich nicht wahnsinnig ..."), das von Lachen untermalte "Da ist ein verrückter Mörder ..." - die teilweise entrückten Kommentare und Handlungen der beiden Omas stehen in wunderbarem Kontrast zur Werwolfthematik. Auch die Anfangssequenz ("Ahh, meine Brust ...") und die Tonbandaufzeichnungen waren spannungssteigernde Elemente. Henry heulte lange genug in seinem Keller, um die Hoffnung zu nähren, jetzt ist der Werwolf enttarnt, alles wird gut. Von wegen. Dass Engelchen am Schluss die pelzige Nummer war, mag für Erwachsene nur logisch sein; als Kind habe ich nur gebannt vor den Lautsprechern gehockt, bis herauskam: Der Anfang ist das Ende. Bis heute eine meiner Favoriten.

Patrick (---) schrieb am 17.02.14:
Nach der gurkigen Nummer 13 endlich wieder eine Folge, die den Titel Gruselserie auch verdient. Diese Folge ist ein HIGHLIGHT der Serie. Das liegt auch an den tollen Sprechern, allen voran der geniale Wolfgang Draeger alias Kommissar Glockner. Er ist halt ein ausgezeichneter Sprecher. Ich besitze sogar ein Autogramm mit Widmung von ihm ;-))). Auch die anderen Sprecher sind gut, wie z.B. Elke Reissert (die in Wirklichkeit der Werwolf, bzw. die Werwölfin ist), Karl-Ulrich Meves, Gisela Trowe, Katharina Brauren und und. Bohns Musik ist wieder einmal mehr excellent. Fazit: Ein spätes HIGHLIGHT der tollen Serie, das neben der genialen Folge 6 "Das Duell mit dem Vampir" kein Happy End aufweist.

Martin (mertes22[at]web.de) schrieb am 05.02.15:
Meiner Ansicht nach einer der besten Folgen. Vom Anfang bis zum Ende sehr spannend. Als Kind war ich vom Ende dieser Folge echt überrascht.

Stefan84 (zartcoregmbh[at]gmx.de) schrieb am 27.01.16:
Mit die beste Folge neben Gräfin Dracula was der folge besonders Zunder gibt ist das der Werwolf eine Frau ist die ihren Freund lieber ein sperrt und ihn nicht die Wahrheit sagt Sie wurde gebissen und er nur berührt. der Kommissar ( Wolfgang Draeger)hat seine sprecherrolle gut gemeistert und was wurde aus Henry der unter Ärztlich Aufsicht gestellt wurde??? Ich empfehle Dreamland Grusel (Wolfsnächte) ;)

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 05.02.16:
Auch hier wurde die Musik im Jahr 2000 vom Tonstudio Europa neu vertont und sie haben es damit geschafft eine tolle und sehr ironisch gruselige Folge einfach nur kaputt zu machen. Hört Euch die Originale an mit der Musik von Harley&Co oder Bert Brac. Ich favorisiere Bert Brac. Spannende Musik ist einfach wichtig um tolle Sprecher zu unterstützen und nicht lächerlich wirken zu lassen.

Melanie Wagener (sweetmel240879[at]gmail.com) schrieb am 28.03.16:
Ich habe als kleines mir diese Folge immer gerne angehört. Ich stellte mir immer vor es würde in dem Haus meine damaligen Freundin abspielen.(mein Kopf brauchte immer ein Drehort damit es bei mir im Kopf sich abspielen konnte). Aber von den der ganzen Serie habe ich mir meist Gräfin Dracula und die Rate zum Werwolf angehört, aber der Werwolf stellt alles in den schatten. Es kitzelt und gruselt an den richtigen stellen. Aber davon ab, ich habe noch eine Gschichte gerne gehört, komm aber auf den Namen nicht. wer weiß es ? Es handelt darum das ein Mann ( Ähnlich wie John Sinclair )ins abendteuer rutscht wo sämtliche Lebewesen die Form der Steinzeit wieder annehmen, wegen ein Micro Roboter o. Bakterien. Der Mann und zwei weitere finden das heraus und finden das Gegenmittel und so wird alles wieder normal. wer weiß es ???

 

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© Die Gruselseiten (27. Mai 2001)