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Gräfin Dracula, Tochter des Bösen (8)

Ralf Jordan (Ralf_Jordan_RSC[at]t-online.de) schrieb am 07.12.98:
Marianne Kehlau. Muß man noch mehr sagen? Gräfin Dracula ist die furchterregenste Dämonenfigur der ganzen Gruselserie.

Stefan Meyer (meyer_stefan[at]t-online.de) schrieb am 03.02.99:
Leider verraet der Klappentext zu viel, so dass einige der Enthuellungen dieses spannenden Vampirgruslers auf der Strecke bleiben. Die Sprecher sind ueberdurchschnittlich gut, und Marianne Kehlaus Graefin wirkt sehr bedrohlich, schon deshalb, weil sie ueber ihre Umwelt eine sehr hohe Macht zu haben scheint (Moewen, Haie und sogar das Wetter scheint ihr zu gehorchen). Verglichen mit den anderen Vampirgeschichten aus der Reihe geht die Story relativ brutal voran: Ein Frau wird von Moewen zerhackt, ein Mann von einem Hai zerrissen. Bei den Vampiropfern finden sich nicht die zwei typischen Einstiche am Hals, sondern die Kehle ist regelrecht "zerfetzt", und schliesslich wird der Vampir von einem Mast aufgespiesst. Sehr wirkungsvoll sind auch die Motive der Graefin: sie will nicht einfach ihren Blutdurst stillen. Es handelt sich um eine Rache. Sie will ihre vermeintlichen "Peiniger" toeten... wie ist ihr egal.

Marcus Ebeling (stoertis_home[at]t-online.de) schrieb am 12.02.99:
Eine der besseren Produktionen dieser Reihe. Francis greift zwar das alte Vampirthema Bram Stokers auf, die Story steht aber auf eigenen Beinen und ist - soweit man das von einer Gruselgeschichte sagen kann - auch glaubhaft. Selbst das gute alte "Oh-nein,-wir-können-hier-nicht-weg"-Motiv ist nachvollziehbar. Die Handlung spielt folglich nur an einem einzigen Schauplatz (mit Ausnahme der Kutschfahrt zu Beginn), ist dabei aber vom ersten bis letzten Moment spannend.
Eine rundum gelungene Besetzung trägt ebenfalls zum Gelingen bei. Marianne Kehlau liefert hier eine ihrer besten Rollen ab. Ihre Gräfin ist das gesamte Hörspiel über dämonisch-gefährlich, in der Schlußszene von geradezu brillanter Verzweiflung. Großartig! Gabi Libbach kommt in dieser Produktion endlich einmal aus ihrer sonst so gewohnten Lethargie heraus und ringt sich sogar ein paar Schreie ab. Horst Stark kann gar nicht anders und hält mit den beiden Frauen mit. Klippstein und Brauren, seit Jahren unverzichtbares EUROPA-Inventar, bedürfen keines Kommentars.
Etwas überstrapaziert wird bei dieser Folge leider das Geräuscharchiv: die Tür des Hauses quietscht so oft und so laut, daß man im stillen darauf wartet, daß eine der Hauptfiguren sagt: "Na, die öle ich jetzt erst einmal!" Auch sonst mangelt es nicht an Effekten und etwas weniger wäre hier dann doch mehr gewesen.
Ein einziger (kleiner) Fehler fällt noch auf, denn Angelo Menares treibt Gräfin Dracula am Ende der Geschichte an die Felskante, "wohin die arme Amalia Rodrigruez auch gegangen ist".
Verdientermaßen erhält dieses Hörspiel nach allem auch einen Platz als Remake in der Neuauflage der Gruselserie (Folge 2).

Harald Lutz (konga[at]t-online.de) schrieb am 28.04.99:
Hm, ich haette auch gerne einen Kommentar abgegeben, aber die Vorkommentare sagen alles ;-) Marianne Kehlau ist unuebertrefflich!

Heiko Ziegler (HeikoZiegler[at]arcormail.de) schrieb am 24.08.99:
Schon Anfang der 80er eine meiner Lieblingsfolgen, zusammen mit Kerker des Grauens.

Jörg Ballhorn (knotsing[at]aol.com) schrieb am 11.09.99:
Beim 54. Mal Gräfin-Hören fiel mir auf, daß Maria gar nicht über den Tod des "Wahnsinnigen" informiert wird, kurz darauf aber drüber Bescheid weiß. Aber da erzähle ich bestimmt nichts Neues ... Gab es 1902 schon Pflaster?

Markus Geineder (a9308093[at]unet.univie.ac.at) schrieb am 21.09.99:
Diese Folge ist wirklich unheimlich ... gut!
Ein regnerischer Vollmondabend, das Feuer knistert im Kamin und im Kassettendeck schreit sich Marianne Kehlau alias Gräfin Dracula die Seele aus dem Leib; Gruselherz, was willst du mehr?
Gruselgrüße, Markus

Steffen Vogel (BirdyV83[at]aol.com) schrieb am 23.10.99:
Einfach nur brilliant diese Folge! Horst Stark und Marianne Kehlau einfach überragend und die Dichte der Atmosphäre ist selten so hoch gewesen in einem Hörspiel ! Einfach genial !

Aslan "Menares" (basa[at]uni-muenster.de) schrieb am 02.11.99:
Einer meiner absoluten Lieblingsfolgen !!! Die Stimmen sind excellent belegt, der Handlungsablauf weder schwachsinnig (WERWOLF!!!), noch langweilig (WERWOLF!!). Eigentlich errinnern mich Senor Menares, und Pedro Faria an Sherlock Holmes und Watson, sie gehen allen Sachen auf den Grund, erkunden gemeinsam das Haus (Festung), das Teamwork, was die beiden abgeben ist einfach lobenswert. Was mir nicht unbedingt gefällt ist Marianne`s Geschrei: Ich befehle es euch...heraus mit euch!!! Ich kann mich dem Urteil von Faria nur anschließen: WAHNSINN...!!!

Anja (a.esins[at]nordakademie.de) schrieb am 14.12.99:
Ich hab die Folge im Urlaub in Portugal gehört, am Kap Sao Vincente. Wenn man dort war, kann man schon nachvollziehen, daß Menschen das Kap für das Ende der Welt halten, denn dort gibt es wirklich nichts (Dort kommt man wirklich nicht weg, Marcus). Wenn das Haus Heinrich des Seefahrers wirklich existieren würde, wäre das Gruseln perfekt...

Holger (Huibuh23[at]gmx.de) schrieb am 20.01.00:
Super Stimmen und eine prima Örtlichkeit ! Was will man mehr ! Außerdem gefällt mir in dieser Kommentarecke, dass Anja Marcus Erklärungen abliefert und seine Rezension durch Fakten bereichert, die der normale Hörer auch nach 17 Jahren nicht hat :-) Nur weiter so, Mister O. !

Markus Duschek (mduschec[at]leonardo.syh.fi) schrieb am 31.01.00:
Nach dem Klappentext zu schliessen hätte ich eigentlich auf eine duestere Mär gehofft, in der DIE Strandräuber (und nicht "nur" der eine Wahnsinnige !) die Rache der Gräfin zu spueren bekommen...aber das vereiteln die Kuerze und die typischen Francis-Muster.... Wieder kommt eine Gruppe Reisender unfreiwillig bei Unwetter an einem verwunschenen Orte an...und wieder begreift ausgerechnet das naive Pärchen als Einzige die schuetzende Kraft der Kapelle/des Kreuzes....Aber nun genug der Schelte. Die Sprecherleistungen wurden auf dieser Seite schon hinreichend gelobt; mir gefällt vor allem Ernst v. Klippsteins Pedro Faria, wo er mal nicht den brummigen Diener gibt, sondern den Einzigen der "Guten" ueberzeugend spricht, der mit wachem Verstand durch das Haus "Heinrichs des Seefahrers" wandelt....aber natuerlich lassen es die Genrekonventionen nicht zu, dass ER der Ueberlebende ist. Meine Lieblingssätze kommen aber von Angelo Menarez: (zu Maria) "Du bist bei der Gräfin Dracula in bester Obhut" und dann später "Der Name Dracula hätte mir LÄNGST alles verraten muessen !"....Na ja: Lang ist bei diesem wirklich symphatischen Helden wohl nur seine Leitung....

Giovanni Scaduto (gianniscad[at]hotmail.com) schrieb am 06.03.00:
M. Kehlau als Draculas Tochter auftreten zu lassen war H. Koertings beste Wahl, ihre Stimme passt einfach zu dieser Rolle! Die Geschichte, im ganzen, spielt in einem kleines Haus wo die Gefahr ueber den Koepfen der Gefangenen haust und das macht dieses Hoerspiel sehr spannend. Und ihr Geschrei in der Schlusszene ist wirklich was zum Herzklopfen. Nebenbei: Wer hat bis jetzt verstanden was Kehlau, in der Szene wo sie Angelo & Maria im Tunnel auflauert, murmelt? Uebrigens; Francis schrieb mir das die "seltsamen Geschichten" geklaert werden wenn die Kaufleute von BMG ihm den Auftrag geben die Fortsetzung zu schreiben. Also Gruselfans: Schreibt alle an die BMG!

Tobias (humunk[at]aol.com) schrieb am 21.03.00:
"Jetzt hab ich euch, ihr entgeht mir nicht", sagt M. Kehlau. Und sagt damit auch alles über diese geniale Folge.

Frank Kuth (njet) schrieb am 07.05.00:
Wer dieses geniale Hörspiel nicht in seine persönliche Top Five aufnimmt, leidet wahrscheinlich an einem Hörschaden. "Kommt heraus oder ich töte euch!" Und wenn sie dann rauskommen, bleiben sie am Leben?

LARRY (LARRY.SG[at]t-online.de) schrieb am 16.05.00:
Eine der besseren Folgen der Serie ist diese hier. Leider ist aber auch hier der Handlungspfad viel zu schmal, und die Story um mindestens 20 Minuten zu kurz. Da wäre mehr draus zu machen gewesen, obwohl das Hörspiel stellenweise tatsächlich gruselt und Atmosphäre spüren lässt. Der Klappentext verrät wirklich mehr als die Story am Ende hergibt. Und warum mußte Pedro Faria sterben! Über sein Ende ist man genauso traurig wie zwei Folgen später über das von dem Matrosen Jim in "Draculas Insel". Sympathieträger sterben zu lassen, hinterlässt beim Hörer ein unbefriedigtes Gefühl, das wussten schon die Macher von DALLAS :-)

Volker (cushing[at]uni-muenster.de) schrieb am 22.08.00:
Zu Larry: Ich fand es als Kind zwar traurig, dass Jim starb, aber Gruselcassetten sollen schließlich ein beklemmendes Gefühl erzeugen. Außerdem ist es doch furchtbar langweillig, dass immer das Liebespaar, der Komiker und gegebenenfalls noch Kinder und Haustiere überleben. Auch bei "Gräfin Dracula" kommen wieder mal die Liebenden davon. Trotzdem eine spannende Folge, welche die Stimmung des 'in die Enge getrieben Seins' wunderbar auf den Hörer überträgt. Besser ist das nur in "Draculas Insel" gelungen. Marianne Kehlau ist ziemlich bedrohlich. Aus heutiger Sicht fehlen vielleicht etwas die guten alten lesbischen Untertöne, die sonst bei weiblichen Vampiren üblich sind.

Daniel (Danielremini[at]hotmail.com) schrieb am 30.08.00:
Eine sehr gute und spannende Folge, welche eindeutig von der boshaften und genialen Stimme der Gräfin lebt. So müssen Vampire klingen! Die Geschichte erinnert an 'Draculas Insel', was ja nicht schlimm ist, weil sie sich damit an der besten Folge orientiert. ;) Oder sollte man sagen, sie war die 'Vor-idee' zu der 'Insel-Geschichte', welche ja später rauskahm? Wie dem auch sei, es ist eine sehr gute Vampirgeschichte geworden, welche aber nicht an 'Draculas Insel' herankommt.

CarLo (carlomail[at]freenet.de) schrieb am 30.09.00:
Die Schlüsselszene, die mir aus Kindheitstagen noch wohl in Erinnerung ist, stellt die Flucht in die Kapelle dar. Die schreiende und wütende Marianne Kehlau als Gräfin Dracula ist vielleicht die beste Sprecherrolle der gesamten Serie. Aufgrund der weiteren Sprecher (Klippstein und Brauren!) und der überzeugenden Atmosphäre eine der besten Folgen der Gruselserie! Europa, vielen Dank für die Rückkehr der Klassiker ...! Und freuen wir uns alle auf "Dämonenkiller" im Oktober 2000 ..., die vielleicht beste Europa-Serie überhaupt.

stefan (pacaculo[at]gmx.at) schrieb am 23.10.00:
Eine sehr gute Folge für mich Vampir-Fan, müsste nur länger sein. Alles was ein Vampir-Thriller haben muss: Blut, Schloss, Grusel - einfach bissig!

ak (a.kohn[at]gmx.net) schrieb am 23.11.00:
Hab' mir die die CD aufgrund der Empfehlungen auf diesen Seiten zugelegt und finde sie wirklich klasse. Alle Darsteller sind hervorragend, besonders Klippstein und Brauren (wie immer!). Sogar Horst Stark ist passabel, obwohl er - wie ich finde - meist ziemlich hölzern deklamiert statt zu spielen. Marianne Kehlau spielt natürlich alle an die Kerkerwand. Als sie Pedro und Maria in der Kapelle belagert und wortwörtlich Gift und Galle spuckt, hätte ich gerne 'mal bei den Aufnahmen Mäuschen gespielt.

Christian (darkartsstudio[at]aol.com) schrieb am 22.01.01:
GENIAL, aber viel zu kurz!!!!!

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 15.02.01:
Ein exzellentes Hörspiel, wahrscheinlich sogar das beste innerhalb der gesamten Gruselserie!! Das Motiv des Weiblichen Unholdes, der schranken- und skrupellos mordet und dabei weder auf Alter noch auf das eigene Geschlecht (siehe Amalia Rodriguez!) irgendeine Rücksicht nimmt, ist brilliant! Weibliche Listigkeit gepaart mit einer kaum vorstellbaren, ja geradezu satanischen Boshaftigkeit und eine Portion sadistischen Zynismus ist genial. Hier gilt ja fast wirklich die Devise: SCHLIMMER ALS DER SATAN. Heil Satan!!!!!

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 20.02.01:
Die vorliegende Folge gehört zweifelsohne zu den absoluten Highlights der Gruselserie. Dennoch sind an der Konzeption dieser Geschichte(n) zwei verschiedene Dinge überaus bemerkenswert.
Zum einen haben wir da die geradezu klassische Figurenauflösung Gut-gegen-Böse, wo das Böse am Ende natürlich grundsätzlich den Kürzeren zieht (ich hasse Happy-Ends!). Die Bedrohung durch das Böse bleibt rein äußerlich, d.h. in der Anti-Haltung und in der gegenseitig bedingten existentialistischen Solidarität der vier Reisenden gegenüber der Gräfin Dracula sind sich alle einig. Keiner der vier Reisenden hegt so etwas wie Sympathie für die Gräfin, deren vampiristisches Treiben zu Anfang ja nur ganz dunkel erahnt wird (siehe Pedro Faria: "Mir gefällt diese Frau nicht, diese Gräfin Dracula. Sie hat etwas Dämonisches!") Ferner gibt es unter den vier Reisenden auch keine Mißverständnisse oder interne bzw. zwischenmenschliche Probleme, wie Antipathie, Eheprobleme, Krankheit, Eifersucht, Neid; Hass. Die Kommunikation unter den vier Gefangenen ist tadellos. Niemand mißtraut dem Anderen, aber ALLE mißtrauen Gräfin Dracula.
Zum anderen ist da der fatalistische Hintergrund handlungs-und erzähltechnisch relevant. Denn erst durch die Möglichkeit, worin sich ja schon indirekt der situationsspezifische bzw. fatalistische Hintergrund thematisiert, daß es an der Südküste Portugals Strandpiraten gibt, die Schiffe mit falschen Leuchtfeuern auf die Klippen locken (wo sie dann zerschellen und ausgeplündert werden), besteht erst die Möglichkeit für Gräfin Dracula, am Ende von ihrem untoten Dasein erlöst zu werden (siehe Schlußszene, wo Angelo Menares sagt: "Sie (Gräfin Dracula) ist in den Mast ihres (!) Schiffes gefallen." Seine Frau Maria sagt: "Er hat sie aufgespießt!") Zu Anfang der Geschichte, als Pedro Faria und Angelo Menares den ausgerissenen "Wahnsinnigen" verfolgen, kommen sie erst dem Geheimnis von Gräfin Dracula und dem Grund für das Kentern ihres Schiffes auf die Spur, da sie nicht nur das falsche Leuchtfeuer, sondern auch den Sarg der Gräfin, der zwischen den Trümmern ihres Schiffes schwimmt, erkennen bzw. wahrnehmen. Erst durch das Einschließen der vier Gefangenen und das "stückweise" Töten oder Verschwinden von Pedro Faria und Amalia Rodriguez wird, auch fatalistisch gesehen, die Möglichkeit geschaffen, dem vampirischen Spuk ein Ende zu setzen. Denn erst nachdem Angelo und Maria Menares in die Kapelle geflüchtet sind und die beiden damit auch vorübergehend dem Machtbereich der Vampirgräfin entkommen sind, zeigt die Gräfin ihr wahres Gesicht (Kapellenszene; nachdem Maria der Gräfin das Kreuz ins Gesicht hält, wird erst offenbar, daß sie eine Vampirin ist. Vgl. Dialog, Maria: "Sieh doch, Angelo, ihr Gesicht ist voller Blut!" Angelo Menares: "Das Blut von Señor Faria!").
Auch zu der Verstümmelung der Amalia Rodriguez gibt es einen Bezug, nämlich in der Eingangsszene, wo Amalia anmerkt, daß das Haus, in welchem sie Schutz gesucht haben, ein unchristliches sei und die Frau des Hauses (hier die Gräfin!) als "faules Weib" beschimpft. Für diese Beleidigung rächt sich die Blutsaugerin nicht, indem sie sie beißt, sondern indem sie Amalia von den Möwen "das Gesicht zerhacken" läßt. Also spielt das Gesicht-Motiv in der ganzen Handlung eine tragende Rolle. Ferner kann man das Auftauchen der Gräfin Dracula, nämlich indem, wie sie nicht nur Unschuldige,sondern auch Mörder (siehe den "Wahnsinnigen", der wahrscheinlich ein Strandpirat war!) tötet, als eine Art göttlichen Strafgerichtes sehen, denn die Art und Weise, wie die Gräfin in bezug auf die Strandpiraten vorgeht, ist dafür sehr charakteristisch. Sie verstümmelt und beißt sie, aber läßt sie dennoch solange am Leben, bis sie sich von selbst, quasi in der Bewußtwerdung der eigenen moralischen Schuld, richten lassen. Der "Wahnsinnige" stürzt sich von den Klippen direkt in den Rachen eines nahenden Haifisches!

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 30.03.01:
ZU VOLKER: Der Figur der Gräfin Dracula zusätzlich noch, wie Du es nanntest, "die guten alten, lesbischen Untertöne" beizufügen, die ja "sonst bei weiblichen Vampiren üblich sind", halte ich, offen gesagt, für keine besonders sinnvolle Idee. Ich selbst bin von der "CARMILLA"-Geschichte auch nicht überwältigend erschreckt und unterhalten worden, daher fände ich es ungleich interessanter, der Gräfin Dracula noch ein religiöses Zusatz-oder Hintergrundmotiv, nämlich den Aspekt des Satanismus, beizufügen.
Im Gegensatz zu der von Dir, lieber Volker, geforderten gleichgeschlechtlichen Sexualität sehe ich für meinen Teil allein im Aspekt des Satanismus die EINZIGE Möglichkeit, der WAHREN Natur des vampirischen Untoten, v.a. in der Ganzheit seines kreatürlichen, ja geradezu nihilistischen Daseins, in welchem nichts anderes als eine figurative Anti-Haltung oder Anti-These zum naturbedingten, positivistischen Existieren des LEBENDEN Menschen thematisiert wird, literarisch gerecht zu werden; denn der Vampir fürchtet sich doch vor Kreuzen, Kirchen, geweihten Friedhöfen und allem christlichem Kult wie die Pest, d.h. er ist ein Dämon. Und ganz bestimmt kein Mensch. Wer aber andererseits auf die Ausbildung und Auslebung sogenannter lesbischer Verhaltensmuster pocht oder diese literarisch einfordert, sollte sich besonders bei CARMILLA darüber im Klaren sein, daß diese gleichgeschlechtlich besetzten Neigungen im Text der LeFanu-Novelle KEINEN Eigenwert besitzen, sondern stets mit einem sehr intensiven, aber doch hintergründig angelegten Sadismus, der auf seine Weise vielleicht genau die Widernatürlichkeit und seelisch-positivistische Unerfüllbarkeit (nämlich der Möglichkeit eines Happy-Ends als glaubhaftes Ende der Handlung) offenbahrt, konnotiert sind. Je mehr emotionales oder charakterliches Eigenleben in diese Figur investiert wird, desto mehr löst sich das Grundmotiv der Handlung, nämlich das Vorhandensein einer bösen, übernatürlichen Macht, die sich unheilbringend in die Welt bzw. Wirklichkeit der Lebenden einschleicht und die Idylle, nämlich eines Existierens ohne direkt dem zerstörerischen Einfluß des Bösen ausgeliefert zu sein, zerstört, auf. Die Figur und damit auch die Charakteristik des Vampirs, welcher vom ES zum SIE (also zur menschlichen Person, die an den Geschicken der Lebenden/Menschen teilnimmt und in diese miteingeschlossen ist!) mutiert, wird damit vermenschlicht und auch berechenbar. Der Vampir darf nicht mehr hemmungslos und nach Herzenslust töten, beißen, etc. Kurz bedeutet das, daß die Bösen/der Böse nicht mehr NUR BÖSE sein darf, aber daß auch DIE GUTEN nicht mehr NUR GUT sein dürfen/können, eben weil sie dazu bereit sind, mit dem Bösen in bewußter friedlicher Koexistenz zu leben. Damit ist schon indirekt eine Art von Paradiessturz thematisiert, da das Gute bzw. die Unschuld allein schon dadurch zerstört werden, weil das Gute und das Böse miteinander verschmelzen und letztlich weder das eine noch das andere einen ideologischen, moralischen oder sonstigen Eigenwert besitzen. Der Bezug zum Satanismus ist also sehr interessant und bietet der hier vorliegenden Vampirerzählung literarisch die Möglichkeit, die eigene Handlung über die Grenze des literarischen Horizontes, nämlich das Diesseits, in die andere Welt (die HÖLLE!) zu übertragen, wo in der Geschichte um die Gräfin Dracula doch der indirekte, aber alleinig wirkliche Schauplatz der Handlung und der Geburtsort unserer Phantasie liegt.

Volker (cushing[at]uni-muenster.de) schrieb am 02.04.01:
Zu S.O.E.: Ich rede ja nur von subtiler Andeutung, nicht von einer komplett darauf ausgerichteten Handlung. (Es sind schließlich immer noch Kindercassetten und wir wissen ja, da ist es okay, sie mit dem Schiffsmast aufzuspießen, aber schau ihr ja nicht auf die Schenkel!) Und wenn, dann nur Begierde, aber natürlich keine Gefühle. Aus Filmen wie "Bram Stokers Dracula" oder "Hannibal" weiß man ja, wie berechenbar und unbedrohlich Monster werden, wenn man ihnen erlaubt, sich zu verlieben. Homosexualität als unfruchtbare Begierde, als Liebe nur um ihrer selbst willen, ist allerdings durchaus ein eigenständiger Gegenpol zur ewigen Schleife konstruktiver Arterhaltung, wie sie die römisch-katholische Kirche vorgibt. Im Gegensatz zu Satanismus stellt Lesbentum zwar keinen Angriff auf die zwischenmenschliche Harmonie dar (aber fliegen, im Sarg schlafen und nachtaktiv sein an sich ja auch nicht), doch in ihrer Bejahung einer völlig irdischen Existenz ohne den Bedarf einer zukünftigen Utopie ist sie unvereinbar mit der päpstlichen Kirche, die ja mit Kruzifix, Weihwasser et cetera das übliche Arsenal der Vampirjäger stellt. Der Vampir des 19. Jahrhunderts, wie Dracula ihn verkörpert, ist jedenfalls eindeutig ein sexuelles Ventil, entstanden aus der prüden, viktorianischen Moral (nicht zufällig hatte Stoker Syphilis). Satanismus ist eher ein eigenständiges Phänomen und ich finde, man sollte hier auch trennen. Wer die wundervolle Geschichte "Die Maske des roten Todes" von Edgar Allan Poe kennt und ihre Verfilmung "Satanas" mit Vincent Price, weiß, wie die vom Drehbuch eingefügten Satansriten die Story verwässert haben; zumindest sollte man einen Crossover sehr behutsam anlegen. Egal, Theorie hin oder her, in der Praxis finde ich lesbische Vampire jedenfalls eine ziemlich reizvolle Vorstellung (wenn ich mir nur Salma Hayek aus "From Dusk Till Dawn" mit Sadie Frost aus "Bram Storkers Dracula" vorstelle ... okay, genug davon). Die Cassette ist immer noch gut genug, so wie sie ist.

André (andreprange[at]freenet.de) schrieb am 26.04.01:
nun, die folge ist tatsächlich eines der highlights, nur nervt es auch hier, dass ein ansonsten spannend erzählter plot kleine mängel aufweist. wie bei anderen hörspielen der reihe auch, ist die naivität erschreckend, mit der die "opfer" den monstren begegnen. wie sich hinterher rausstellt, sind sie zwar durchaus mit vampiren oder dr. frankenstein vertraut, können aber erstmal mit gräfin dracula, graf cula (!) oder dr. stein (der mit künstlichen menschen hantiert) nix anfangen. hallo?!! später fällt es ihnen dann wie schuppen von den augen und man wundert sich nur ... auch dass die rettende kapelle erst zum schluss ins spiel kommt, ist erschreckend. man hat das gefühl, es mit lauter kurzgeistigen zu tun zu haben, was einem jedoch immerhin das gefühl gibt, den monstren geistig gewappnet zu sein!

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 16.07.01:
In der Szene, in der Maria Menares mit der Gräfin allein ist, kommt es zu einer interessanten, wenn auch eher von H.G. Francis unbeabsichtigten "Zusatzinformation". Als Gräfin Dracula erklärt, daß das Haus, in welchem sie sei, nicht ihr eigenes sei und den Grund für das Kentern ihres Schiffes auf das Vorhandensein des falschen Leuchtfeuers zurückführt, sagt sie: "Ich hasse jene, die UNS das angetan haben. Ich hasse sie, und ich werde sie vernichten!" Etwas früher im Dialog führt die Gräfin aus: "Ich war auf dem Weg in meine Heimat Transsylvanien, ein falsches Leuchtfeuer hat UNS auf die Klippen gelockt!" Was bedeutet dieses "UNS" hier? Bislang war doch immer nur von der Gräfin als Einzelperson die Rede. Gab es an Bord des Schiffes außer der Gräfin noch andere Blutsauger, die zusammen mit dem Rest der Schiffsbesatzung "ertrunken" sind? Wurde der Sarg der Gräfin beim Aufprall des Schiffes herausgeschleudert und trieb mit ihr ans rettende Küstenufer? Auch in dem legendären Konrad Halver-Hörspiel "Dracula - Jagd der Vampire" (Delta Music) gibt es ähnlich interessante Aspekte, wobei ich besonders auf die Gesprächsszene zwischen Graf Dracula und Jonathan Harker verweisen möchte. Auch Harker stutzt, als Graf Dracula anfängt in der Gegenwart und in der Vergangenheit (!) von sich selbst zu sprechen; und zwar so, daß das Gefühl entsteht, als wäre Dracula schon damals direkt dabei gewesen. Erzähler (Wolfgang Kieling): "... Jonathan Harker hatte das merkwürdige Gefühl, als spräche da jemand, der schon in vergangenen Jahrhunderten gelebt haben musste. Das Gefühl verstärkte sich, als Dracula von der Herkunft und ruhmreichen Vergangenheit seines Geschlechts zu erzählen begann, und dabei ständig das Wort "WIR", einmal sogar (das Wort) "ICH" gebrauchte."

Tochter des Bösen (TochterdesBoesen[at]gmx.de) schrieb am 28.07.01:
es gibt auch einen film über die tochter des bösen?? *staun* ... das wußt ich nicht ... ich würde ja gerne mehr über die tochter des bösen erfahren.

Joachim (joachimkoe[at]aol.com) schrieb am 20.08.01:
Zuletzt habe ich die Folge 1984 gehört. Heute nach 17 Jahren bin ich immer noch begeistert. Das liegt auch an den guten Sprechern. Ernst von Klippstein ragt besonders heraus. Für mich ist Folge 8 auf Platz eins in den Charts!!!

Ripper (---) schrieb am 20.08.01:
So muss die leibhaftige Tochter Draculas, des Fürsten der Finsternis, wohl sein, wenn es sie denn gibt. Ein dämonischeres weibliches Wesen ist mir bislang nicht untergekommen, oder hat hier die "Blutgräfin" Elisabeth Bathory zum Vorbild gestanden? Wie dem auch sei, ein ebenso grausames wie geniales Hörspiel, das man im wahrsten Sinne des Wortes in der Hölle fortsetzen müsste; wenn man es noch verbessern wollte. The priest is back and DEMOLITION RULES!

Mimi (sersmimi[at]yahoo.de) schrieb am 23.01.02:
meine lieblingsfolge!

Frank Manneschmidt (frank.manneschmidt[at]freenet.de) schrieb am 06.05.02:
Für mich die beste Folge der Serie! Die dramaturgisch fesselndste und geschlossenste Gruselmär von H. G. Francis zeichnet sich durch einen überdurchschnittlich guten Spannungsaufbau und eine düstere, bedrohliche Atmosphäre aus. Zudem kommt der Geschichte zugute, daß sie nicht wie Folge Nr. 3 (Dracula, König der Vampire) von einem berühmten Roman abgekupfert ist, dem sie dann aber doch nicht gerecht werden kann. Die Darstellerleistungen sind herausragend, allen voran Marianne Kehlau: so dämonisch, bösartig und gefährlich stelle ich mir eine Gräfin Dracula vor. Wie sich ihre Stimme von distinguierter Höflichkeit (mit einer Prise Veruchtheit und Erotik) über bedrohliche Wildheit bis hin zu einer beinahe schon tierisch zu nennenden Raserei steigert, gehört ohne Frage zu den stimmlich beeindruckendsten Sprecherleistungen, die auf Europa-Hörspielen zu finden sind (vor allem wenn man bedenkt, wie leicht die stimmliche Darstellung der Vampirgräfin ins Unglaubwürdige oder Lächerliche hätte abgleiten können). Aber auch die übrigen Sprecher verdienen ein großes Lob! Was die Musik anbelangt, so liegt hier für mein Empfinden der einzige Fall vor, bei der die neue (sinfonische) Musik einmal den alten Horror-Pop-Sound-Klängen überlegen ist: die das Gewitter eröffnende musikalisch-dramatische Eingangssequenz und die im weiteren Verlauf erklingenden unheimlichen "Zwischenchöre" fügen sich in diese klassische Gruselgeschichte hervorragend ein und geben ihr einen würdigen musikalischen Rahmen (wenngleich die Musik Carsten Bohns alias Bert Brac über jeden Zweifel erhaben ist und ich ansonsten die negative Kritik über die unsäglichen musikalischen "Überarbeitungen" in der Rückkehr-der-Klassiker-Serie vorbehaltlos teile). Bei all den Vorzügen kann man die kleine logische Ungereimtheit (Gräfin Dracula tritt im Sonnenlicht an die Felskante) leicht verschmerzen.

carl (---) schrieb am 31.05.02:
die BESTE Folge. Ich sehe heute noch die Gräfin, mit hochrotem und blutigen Lippen vor mir ... aahhhhh

Legrell (---) schrieb am 03.07.02:
Bei diesen beiden Unstimmigkeiten läßt sich darüber diskutieren, ob es wirklich Unstimmigkeiten im eigentlichen Sinn sind, oder ob diese Dinge vom Autor sogar so gewollt waren:
1.) Als Sen. Faria versucht, den beiden Menarez klarzumachen, daß die Gräfin ein teuflisches Spiel spielt, beschließen die drei, sich nicht mehr aus den Augen zu lassen. Angelo: "Wir dürfen uns nicht mehr trennen. Wenn wir aufeinander aufpassen, kann uns nichts geschehen!" Sen. Faria: "Ja. Das klingt vernünftig." Aber entweder haben die Reisenden oder der Autor ein löchriges Gedächtnis für gute Vorsätze. Denn schon bei den nächstbesten beiden Gelegenheiten werfen die drei diesen Grundsatz über Bord: Angelo und Sen. Faria lassen gleich am nächsten Morgen bei dem erneuten Versuch, das Tor aufzustemmen bzw. über die Mauer zu klettern, Maria im Haus allein. Am Abend, nach der Auseinandersetzung mit der Gräfin, stürzt Sen. Faria mit einem Messer hinaus ins Dunkle, um die Gräfin zu verfolgen.
2.) Die beiden Menarez und Sen. Faria werden bei vielen Gelegenheiten als Menschen beschrieben, die sehr hilfsbereit und immer besorgt um das Wohl anderer sind (z.B. Angelos Bereitschaft, durch Erklimmen des Kutschbocks sein Leben für die Reisenden zu riskieren, Angelos und Sen. Farias Sorge um die verschwundenen Hausbewohner, die engagierte Hilfe für den verletzten Wahnsinnigen u.a.) Aber zu keinem Zeitpunkt machen sie sich auch nur ansatzweise Gedanken über das Schicksal des Kutschers, der kurz vor dem Unfall vom Kutschbock gestürzt war. Dies haben die Reisenden oder der Autor schlicht vergessen.

FLO (shokosugi[at]gmx.de) schrieb am 21.10.02:
Eine der besten Folgen der Serie!

Marc D. (dnlmarc[at]t-online.de) schrieb am 24.10.02:
Wer sagt denn überhaupt, dass die Gräfin im Sonnenlicht von der Felskante stürzt? Ich hatte es immer so verstanden, dass sie die beiden Menarez im Tunnel auflauert. Und in diesem Tunnel scheint kein Sonnenlicht. Folglich konnte sich die Gräfin dort auch, ohne vorher "staubig" zu werden, aufhalten. Ich war immer überzeugt davon, dass der Tunnel zum Meer hin führt (also eine kleine Höhle ist). Dann dürfte es eigentlich nur logisch sein, dass die Gräfin erst nach dem Sturz zur Staub zerfällt.

Dr. Shaitan (Lea1977de[at]yahoo.de) schrieb am 24.11.02:
Gestern las ich bei europa-klassiker.de, daß Marianne Kehlau gestorben ist. Neben Reinhilt Schneider war sie für mich immer die beste weibliche Stimme in den EUROPA-Hörspielen. Ihr Auftritt als Gräfin Dracula in dieser Folge ist grandios. Marianne Kehlau konnte schnurren wie ein Kätzchen (Miss Green ...) und diabolisch schreien wie eine Bestie. Hier in GRUSEL 8 schafft sie es sogar, beides in EINER Rolle zu vereinen. Auch in der winzigen Nebenrolle in Grusel 3 ist sie einzigartig. Und Königin Freia in "Flash Gordon" macht sie zu einer charismatischen Persönlichkeit, wie niemand sonst es hinbekommen hätte. Man hat immer das Gefühl, daß die Sprechrollen für Marianne Kehlau mehr waren, als bloß Kinderunterhaltung, wo es auf Professionalität nicht ankommt. Durch unsere schönen Platten und MCs wird sie unvergesslich bleiben.

Marcel Porcher (---) schrieb am 03.12.02:
Weibliche Vampirpower: Eine kleine Gruppe von Reisenden finden in einer Gewitternacht Zuflucht in dem Haus der mysteriösen Gräfin Dracula. Sie ist die Tochter des berühmten Grafen und ein Vampir. Außerdem wurde ihr Schiff von einem falschen Leuchtfeuer auf die Klippe gelockt. Die grausame Vampirgräffin schwört blutige Rache. Sehr gelungene Folge mit super Stimmen und einem hohen Wert an Spannung und Grusel.

Günni (englertschuetz[at]aol.com) schrieb am 09.01.03:
Auch wenn ich mir jetzt den Zorn begeisterter Anhänger dieser Folge zuziehe. Die rangiert bei mir unter der Flop 5, sorry. Liegt wahrscheinlich daran, daß ich nicht der hundertprozentige Vampir-Fan bin. Eins ist allerdings klar: Marianne, du warst einfach wunderbar!

Christian Heidemann (---) schrieb am 13.05.03:
Die "FEMINA VITA"-Version von Sheridan LeFanus' "CARMILLA" in einem exzellenten Grusel-Hörspiel, das wegen seiner Schock-Effekte und Gewaltszenen nicht unbedingt für Kinder und Jugendliche geeignet ist. P.S.: Was ist eigentlich aus der "SEELE" der Vampirgräfin geworden? Dreht sie sich jetzt in Molochos' Totenkarussell???

Ais (---) schrieb am 01.07.03:
Das Vampirismus-Thema gab's ja vor längerer Zeit in einer interessanten Variation, nämlich in dem Spielfilm "Der Biss der Schlangenfrau", der meines Wissens auf einer Stoker-Erzählung basiert. Auch hier geht es um eine adelige "Dame" mit einem sehr ungewöhnlichen Doppelleben und noch fragwürdigeren Ernährungs-und Gebetsgewohnheiten (am Ende des Films will die zur Schlangenfrau gewordene Sylvia eine blonde Jungfrau in einer Felsenhöhle im Norden Schottlands ihrem schuppigen Gott Dyonin opfern, der auch in dem Zamorra-Roman "Die Burg der Schlange" mitspielt). Die Synthese zwischen Schlange und Frau gibt es ja auch im Alten Testament, konkret in der Genesis, wo zwischen den Menschen, die unmittelbar von "Gott" geschaffen wurden und denen, die irgendwie anders sind, unterschieden wird. Auch dort geht es um die durch den Sündenfall und den Zorn Gottes bedingte Rivalität zwischen den Kindern Gottes und denen der Schlange (im Film: Dyonin). Besonders blasphemisch und dementsprechend auch eindrucksvoll ist eine der Anfangsszenen, wo Lady Sylvia den Schädel ihres Gottes, der bei einer archäologischen Grabung freigelegt wurde, findet und das daneben hängende Kreuz mit ihrem Schlangengift bespritzt. Als die später zur Opferung bestimmte Jungfrau und Mitbewohnerin des Hauses, in dem der Schädel des (gefallenen) Schlangengottes zu Forschungszwecken aufbewahrt wird, das besudelte Kreuz berührt, bricht sie schlagartig zusammen und hat in ihrer Ohnmacht eine Vision, die im Film sehr eindrucksvoll umgesetzt wird: Sie sieht die Kreuzigung von Jesus Christus und eine gewaltige Schlange, die aus dem Nichts kommt und über den Gekreuzigten herfällt. Blasphemisch, aber genial! Auch Lady Sylvia, die im Vergleich zu Gräfin Dracula nicht besonders attraktiv ist (und schon gar nicht dann, wenn sie ihr wahres schuppiges Gesicht dem ahnungslosen Betrachter gezeigt hat), überträgt ihren Fluch durch einen heftigen Biss, durch den das magische Schlangengift in den Körper des Opfers gelangt und dort eine ähnliche Metamorphose hervorruft. Die ideale Nagelprobe für JEDEN ernstzunehmenden Schlangenbeschwörer!

Katja (UpperDip[at]web.de) schrieb am 10.07.03:
Dank dieser Folge habe ich mir Marianne Kehlau immer als die flotte Vampir-Blondine vom Cover vorgestellt (was ja nun nicht stimmte). Wahnsinn, wie sie den Charakteren Leben einhauchen konnte. Spitzen Folge!

Tingeltangeltom (tomyansen[at]gmx.de) schrieb am 23.10.03:
Auch eine sehr gute Folge. Ich glaube, als ich klein war, hat mir diese Folge noch die meisten Schauer über den Rücken gejagt, da sie am gewalttätigsten war.

Der GRAF (Dieterrumpf1[at]aol.com) schrieb am 20.11.03:
Ich finde diese Folge mehr als gelungen. Meine Tochter ist ganz schön böse.

Cmdr. Nolan (raggie70[at]yahoo.de) schrieb am 26.08.04:
Sorry, ich weiß, ich stelle mich mit meiner Meinung gegen die Mehrheit, aber mir hat die Stimme von Frau Kehlau (die mir eigentlich immer sehr gut gefallen hat) als Gräfin nicht so sehr zugesagt. Dadurch daß ich das Schloß des Grauens vorher besaß, hatte ich sie mir, aufgrund der Beschreibung in dem Hörspiel, als ältere Dame vorgestellt. Gräfin Dracula war für mich aber, wie auf dem Cover, eine junge Frau (was ja durch die Bezeichnung "Tochter" wohl noch verstärkt werden sollte). Das paßte für mich nicht wirklich. Daher kam auch meine abstufende Bewertung in den "Charts".

Jaxx (jaxx[at]firetape.de) schrieb am 03.10.04:
Ohne Zweifel, diese Folge zählt zu meinen absoluten Lieblingen der Serie. Der gesamte Cast ist einfach "göttlich"! Stark, Kehlau, Klippstein, Brauren UND ... Ungeheuer. Welch einmalige Erzähler-Stimme hat die Welt mit seinem Tod verloren? Mein linkes Bein für das Beisein am Tage der Aufnahme. [at] Jörg Ballhorn: Ja, es gab 1902 schon Pflaster. ;)

charli (charlesmanson76[at]aol.com) schrieb am 11.12.04:
tochter dracula!! hmmm ... würde sagen, eine der spitzen parts! besonders schön finde ich bei dieser story das einbeziehen von nostalgischen orten wie das cap sau vincente (schreibweise falsch, aber ihr wisst ja was ich meine) oder das haus von heinrich dem seefahrer! tolle orte mit toller beschreibung ... allein der anfang, ein muss für jeden fan! regen, wind und wetter ... untermalt mit gruseliger musik vom feinsten! und auch ganz wichtig die verschiedenen charaktere! passen alle super in diese story! und was erwartet die armen protagonisten in diesem allen anschein nach verlassenen haus?? ein mann, der völlig zerrüttet zu sein scheint!!? der so voll angst ist, dass man sich wünscht, nie mit senior angelo menares & co tauschen zu müssen, oder?? denn dieser zustand muss unweigerlich auf schlimmen ärger hindeuten!! und den gibt es auch ziemlich bald schon!! eine schöne geheimnisvolle frau betritt den raum! hat sie gute absichten? wohl kaum. warum wohl rennt der arme irre sonst so fix hinaus? und wählt lieber den direkten freitod im maul eines haies, der ihn hinab in die endlose tiefe zieht und ihm den frieden gewährt, den er sich wahrscheinlich nur noch gewünscht hat seit seiner ersten begegnung mit fräulein gräfin dracula, tochter von prinz vlad dracul (drache)!!! die neuen gäste derweil lassen sich nicht sehr viel zeit und sterben erstmal schnell auf 2 personen herunter! was die story doch sehr gruselig und aussichtslos wirken lässt. mutig nehmen maria & angelo den kampf gegen die fremde macht auf und geben wirklich alles, um ihre haut zu retten. was ihnen fast nicht mehr gelingen sollte! denn als die sonne am cap de sau vincente untergeht, steigt das fräulein reißzahn aus ihrer ruhestätte und nimmt die jagd auf die noch letzten überlebenskünstler auf! damit es wieder platz für neue opfer in heinrichs kerzenbeleuchteter schmuddelbude gibt! doch was wäre das für eine welt, wenn das böse am ende gewinnt? so kommt es, wie es kommen muss für die letzten vampire dieser erde! durch einen sturz ins tiefe folgt die gräfin ihrem vater ins reich der schatten! währenddessen freuen sich angelo & maria ihrer geretteten haut. und wenn sie nicht gestorben sind, dann reisen sie noch heute durch die gefilde der düsteren buchten und caps dieser erde! /charli/

DR. Frank N. Furter (a-kelkenberg[at]web.de) schrieb am 04.08.05:
Marianne Kehlau war einfach Klasse!!!!! Toll!! Aber was hat Satanismus und Lesbentum mit Vampiren zu tun??? Und was sollte beides bitte in einem KINDERhörspiel??????? fangt also bitte nicht wieder mit dem ollen LeFanu und seiner Carmilla an (oder Machwerken wie "Virgin Lesbian Vampires with Chainsaws") ... und schon bei "Tanz der Vampire" machte sich weiland Polanski über den Vampir als angeblichen Teufelsdiener lustig, als nämlich Graf von Krolock seinen Mitvampiren verkündet, man habe "mit Luzifers Hilfe und Beistand" 4 Menschen gefangen und jener dazu noch das berühmte 666-Handzeichen macht. H.G. war weise beraten, solcherlei Unfug aus diesem Hörspiel herauszulassen ... aber keine sexuellen Untertöne???? wie soll man denn sonst den Dialog interpretieren: Gräfin (lüstern nuschelnd): Du zuerst Angelo, ich will dein Blut! Maria(!!!): Nei-iiin!!!! Gräfin (siegessicher und sehr laut): JAAAAAHAHAHAHAHAHAHAAAA!!! Bezeichnenderweise antwortet nicht Senor Menares der Gräfin, sondern seine Frau! Vielleicht ist er selbst gar nicht mal so entsetzt bei dem Gedanken :-)?? Aber damit hat es sich dann auch, schließlich geht es um KINDERunterhaltung, und nicht um Softsex der vampirischen Art!!!

Tom Fawley (---) schrieb am 09.09.07:
Ein großartiges Hörspiel, wie die meisten dieser wahren Kult-Reihe! Hier bekommen wir eine sehr atmosphärische Geschichte geboten, die wie gewohnt genial umgesetzt wurde. Da mir der altmodische Vampir-Grusel ohnehin am liebsten ist, gehört auch "Gräfin Dracula" zu meinen absoluten Favoriten, allerdings empfinde ich sie NICHT als die beste Folge! Durch den Schauplatz an der portugisischen Küste wird uns eine großartige, maritime Atmosphäre geboten, die von der grandiosen Musik von Carsten Bohn großartig unterstrichen wird. Alle Sprecher sind grandios und Marianne Kehlau verkörpert die Gräfin genauso überzeugend wie Charles Regnier den "Grafen Dracula". Eine weitere geniale Folge dieser Serie!

Oliver (---) schrieb am 08.10.07:
Auch bei dieser Folge der Serie zeigt sich, dass H.G. Francis mit einer Vampir-Thematik goldrichtig liegt! Einmal mehr gelingt es durch den Einsatz ausnahmslos erstklassiger Sprecher, gepaart mit einer perfekt dazu passenden Sound-Kulisse, eine Grusel-Atmosphäre zu erzeugen, die den Namen auch wirklich verdient! Die Sprecherleistung ist durch die Bank hervorragend! Ernst von Klippstein in der Rolle des Pedro Faria kann hier ebenso überzeugen, wie auch die unvergessliche Marianne Kehlau! Gerade sie besticht mit ihrer darstellerischen Bandbreite in diesem Hörspiel ganz besonders! Der Spannungsbogen wird im gesamten Verlauf der Story-Line bis zum großen Finale kontinuierlich aufgebaut bzw. gehalten. Eine der handwerklich besten und inhaltlich interessantesten Folgen dieser Serie!

Didi (---) schrieb am 17.02.08:
Finde ich persönlich eine der besten der Reihe. Beim gestrigen Anhören ist mir auch ein Logikfehler aufgefallen, der hier noch nicht erwähnt wurde. Beim Betreten des Hauses stellt Amalia Rodriguez fest, daß dies ein unchristliches Haus sei, da an den Wänden keine Heiligenbilder seien und nirgends ein Kruzifix zu sehen ist. Klar denkt man, das ist ja auch das Haus der Gräfin Dracula. Später allerdings stellt sich heraus, daß es das Haus Heinrichs des Seefahrers ist. Natürlich kann die Gräfin dies Haus natürlich auch gemietet oder gekauft haben, aber sie selbst (die Gräfin) sagt später, daß auch sie in dieser Nacht hier mit ihrem Schiff an Land gespült wurde. Sie selbst hat die Reliquien sicher nicht selbst von den Wänden entfernt (wir wissen, daß ein Vampir solche Gegenstände nicht anfasssen darf). Hat sie die Sachen von dem "Wahnsinnigen" entfernen lassen? Oder war das Haus schon immer ein unchristliches? Wer weiß ...

StefanRinas (Walker123[at]hotmail.de) schrieb am 30.04.08:
Die Seefahrer damals waren sehr gottesfürchtig und haben dementsprechend gebetet, bevor sie zu den Seereisen aufgebrochen sind. Eigentlich in jedem Haus hingen Heiligenbilder, Kruzifixe etc. Ich frage mich, ob Vampire auch z.B. Buddha gegen sie einsetzen können???

StefanRinas (leon_btd[at]web.de) schrieb am 21.12.08:
Gräfin Dracula ist auf jeden Fall furchteinflößender als ihr Vater. Komisch finde ich, dass im Haus nirgendwo Kreuze o.ä. Gottesskulpturen sind, dafür aber eine Kapelle.

Melanie (melimouse7[at]aon.at) schrieb am 04.02.09:
Finde ich ziemlich gruselig, aber ich höre sie mir nicht sehr oft an.

Elenore (---) schrieb am 10.02.09:
Draculas Tochter gehört auch zu meinen Lieblingsfolgen. Marianne Kehlau war einfach unübertroffen.

Kurt Braun (kurtbraun[at]kabelmail.de) schrieb am 27.01.10:
Ich habe damals für 20 DM mir dieses Hörspiel und ein Revell Kriegs-Schnellboot (ich glaub es war die PT-109) geholt. Ich hab in der Küche auf Zeitungspapier das Boot zusammengebaut und per Kassettenrekorder diesem obergeilen Hörspiel gelauscht!!!! Mann, war das ein Moment - vergesse ich nie!!!! Marianne war Welt!!!! Ein sehr glücklicher Moment!!!! Ich war natürlich jünger als die empfohlenen 12 Jahre. :-)

Malte (---) schrieb am 08.07.10:
Genau, Marianne Kehlau ist unübertrefflich! Am besten ist die Szene, wo Senor Faria sie angreift, sie ihn in die Ecke zurückschleudert und ihn dann anherrscht: "Eine Tochter Draculas fasst man nicht einfach so an!". Sie ist wirklich unglaublich authentisch!

rip-kill (---) schrieb am 01.09.10:
ich empfand diese folge immer als die härteste der gesamten serie, wie kalt und erbarmungslos gräfin dracula rüber kommt, ist unglaublich ...

Gregor Schulte (g_schulte[at]gmx.com) schrieb am 05.06.11:
Ich habe gerade in Vorbereitung einer Portugal-Reise erfahren, dass Amalia Rodriguez eine Legende in Portugal ist, sie ist die berühmteste Fado-Sängerin des Landes und wird mit dieser Musikrichtung wie keine Zweite in Verbindung gebracht. Offensichtlich hat sich H.G. Francis von diesem Namen inspirieren lassen ...

Gianni (gianniscad[at]hotmail.com) schrieb am 07.11.11:
Ich hatte schon vor 11 jahren einen beitrag fuer diese wunderschoene folge geschrieben. Diese folge hat mich zum hoerspiel und ueberhaupt eine H.G. Francis fan werden lassen. Nun will ich mer einen mann ehren, der mir viele schoene grusel, abenteuer und Sf-Fi momente geschenkt hat. Ruhe in frieden lieber H.G. Francis.

Marco Kamleiter (---) schrieb am 24.03.12:
Letztes Jahr machte ich an der Algarve Urlaub und suchte mir einen stimmungsvollen Platz an den Klippen, über mir die Möwen und unter mir das Rauschen der Wellen, der schönste Ort, um dieses Hörspiel zu hören!

Jens Lachnith (bojownik325[at]web.de) schrieb am 26.03.12:
eine äußerst spannende folge! die schauspielerische leistung und stimmliche präsenz von marianne kehlau ist echt beeindruckend und beängstigend zugleich! wie sie da wütend vor der kapelle tobt und schreit, ist ziemlich gruselig!

Jan Ajendewear (large.trout[at]gmail.com) schrieb am 11.06.12:
Dieses Hörspiel habe ich so oft gehört .. klasse. An dem Haus war ich schon mal mit dem Boot. Die Frage von Giovanni Scaduto bezüglich des unverständlichen Gemurmels der Gräfin im Tunnel ist für mich noch nicht beantwortet. Am Schluss, in dem Tunnel, werden Angelo und Maria von der Gräfin überrascht. Sie sagt: "Jetzt habe ich euch!" Was sagt sie direkt danach? (hört sich an wie "Ihr stinkt!") Außerdem: Was sagt sie, nachdem Angelo "Vorsicht, zur Seite!" sagt und bevor Maria "Nein" schreit?

Nostromo (SMARTYHL[at]gmx.de) schrieb am 17.06.12:
Dieses Hörspiel gehört auf alle Fälle auch zu den von mir am meisten gehörten und geliebten Hörspielen, die ich habe (und sind eine Menge). Ich habe mir mal die Passage im Tunnel genauer angehört und komme zu folgendem Ergebnis:
Maria: Ich habe Angst. Hoffentlich schaffen wir es.
Angelo: Bestimmt! Wir müssen uns nur beeilen!
Gräfin: Jetzt hab' ich euch! Bleibt stehen! Ihr entgeht mir nicht!
Maria: Die Gräfin!
Angelo: Vorsicht, Maria! Zur Seite!
Gräfin: (leise gezischt) Bluuut ... Angelo ... Ich will sein Blut!
Maria: Neeeiiin ...
Gräfin: Jaaaaa ... (lacht laut)
Angelo: Maria, zeig ihr das Kruzifix!
Also das höre ich da heraus. Ich hoffe, ich konnte helfen? Viele Grüße aus Hamburg! Guido

GianniScad (gianniscad[at]hotmail.com) schrieb am 22.06.12:
Nach mehreren jahren hat mir die frage der webmaster dieser webseite beantwortet. Danke Sven ;-).
Gräfin: Jetzt hab' ich euch! Bleibt stehen! Ihr entgeht mir nicht!
Maria: Die Gräfin!
Angelo: Vorsicht, Maria! Zur Seite!
Gräfin: Du zuerst Angelo, ich will dein Blut!
Maria: Neeeiiin ...
Ciao und ein gruss an meinen kumpel Guido :-)

Nostromo (SMARTYHL[at]gmx.de) schrieb am 23.06.12:
Hallo Gianni! Ich habe mir eben nach dem Lesen deines Kommentars nochmal die entsprechende Stelle angehört. Und was soll ich sagen ... Jetzt verstehe ich es auch! Juhuuu ... Aber ich war ja auch schon recht dicht dran, was? Viele liebe Grüße nach Sizilien aus Hamburg!

Jan Ajendewear (large.trout[at]gmail.com) schrieb am 06.07.12:
Toll, dass ich nach all den Jahren noch diese Antwort bekommen konnte! Vielen Dank Ihr beiden!

stefan (a.hoffmann[at]live.de) schrieb am 15.08.12:
düstere folge gefällt mir sehr gut nur ein bißchen kurz und was ich nicht so ganz verstehe ist warum sie nicht alle zusammen bleiben. und wie konnten sie das Blut sehen von dem Mann der ins Meer gelaufen war und von einen Hai angegriffen wurde. nichts desto trotz HAMMER folge :)

stefan (a.hoffmann[at]live.de) schrieb am 15.08.12:
Es war dunkel oder?

gianni (gianniscad[at]hotmail.com) schrieb am 24.08.12:
@ stefan, sicher es war dunkel, aber ich denke das das blut, auf einer weissen haifischflosse, auch gut im dunkeln sehen kann. Ansonsten muss ich dir (leider) recht geben: Die folge ist zu kurz. Jetzt aber gibt es den Prequel von Dreamland.

Professor Abronsius (earmaster[at]gmx.net) schrieb am 25.08.12:
Ja! Eine sehr atmosphärische Folge - nicht zuletzt dank der geschickt platzierten Geräuscheffekte! Das "Wetter" spielt eine akustische Hauptrolle in dieser rasanten Geschichte, die mit Grausamkeiten nicht spart ... Die mordlustigen Möwen (kleine Hommage an Hitchcocks "Vögel") kreischen sich durch peitschenden Wind und tosende Wellen. Man meint, beim Hören direkt an den Schauplatz des Geschehens versetzt zu sein ... Der stimmungsvolle wenn auch etwas stereotype leitmotivische Einsatz der E-Orgel beim Auftritt der Gräfin findet sich ähnlich in den alten Fassungen der "Dracula"-Folge. Über Marianne Kehlaus Darstellung der Gräfin Dracula ist alles gesagt: zunächst subtil, listig, dann herrisch und schließlich in beängstigender Rage. Großartig.

Roman (---) schrieb am 24.11.12:
Verehrte Gräfin Dracula! Sie Prinzessin aller Heulsirenen, Sie Königin aller hysterischen Weibsbilder, auch Sie gehören zu meinen einzigartigen Kindheitserinnerungen. Beste Grüße von einem knoblauchumkränzten Stammhörer.

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 05.06.13:
Marianne Kehlau ist und bleibt (auch wenn sie leider nicht mehr unter uns weilt) die beste Hörspielsprecherin aller Zeiten!!!!!

Zigi (zieglermanuel6671[at]gmx.de) schrieb am 04.09.13:
Mir hat schon das Cover der Schallplatte damals Anfang der 80-er gereicht-die Geschichte hat mir fast die Hose gefärbt! Die Präsenz der Gräfin reicht von erhabener Überlegenheit (Junges Blut ist ungeduldig, aber es ist auch voller Kraft ...) bis hin zu aggressivem Verhalten (Sie scheinen mir recht töricht zu sein ...) bis zur "Schreiorgie" vor der Kapelle am Schluss (Ich frage mich noch heute, wie lange die Sprecherin nach der Aufnahme mit einem Rachentonikum zur Behebung der Stimmbandschäden gurgeln musste: Voller Einsatz!). Der Rest des Ensembles fällt durch besondere Naivität auf, da es geraume Zeit dauert, bis der Name Gräfin Dracula in Verbindung mit Halsbisswunden geistige Erhellung bringt (was natürlich die Spannung erhöht). Gut auch die Beherrschung der Tierwelt und des Wetters im Sinne Draculas: Ganz der Herr Papa, sie kann es sogar mit Möwen und Haien! Seit Jahrzehnten einer meiner Favoriten; immer wieder spitze!

Patrick (---) schrieb am 17.02.14:
Siehe da, Graf Dracula bekommt Verstärkung durch seine eigene Tochter. Hier ist Marianne Kehlau als Gräfin Dracula in ihrer wohl bösesten Rolle überhaupt zu hören. Sie schreit und keift in einem fort, daß einem schon beim Zuhören Angst und Bange wird ;-)))). Marianne Kehlau in ihrer wohl besten Rolle überhaupt. So herrlich böse ;-). Der perfekte Kontrast zu ihrer Darstellung als Letitia Radford aus den drei ??? "Der Ameisenmensch", wo sie eine sehr ängstliche und total andere Rolle bekleidet. Hier auch zu hören - Ernst von Klippstein (+ 1993) - mit dem Marianne Kehlau (+ 2002) im richtigen Leben verheiratet gewesen war. Michael von Rospatt, der hier einen Wahnsinnigen darstellt, heult und wimmert hier in einem fort. Hier ist wieder eine tolle Besetzung zustande gekommen. Neben Kehlau und Rospatt sind hier noch Horst Stark, Gabi Libbach, Ernst von Klippstein und Katharina Brauren dabei. Die Musik ist wieder toll. Fazit: Ein Hörspiel, das mit sehr hoher Spannung, Sprechern und Musik aufwartet.

Finistra (---) schrieb am 23.03.14:
dies ist meine Lieblingsfolge. Dichte Atmosphäre. Tolle Sprecher. Die Gräfin Dracula hat mich immer sehr fasziniert. So müssen Vampire sein. In der Reihe Dreamland Grusel gibt es mit Dreamland Grusel Folge 12 Kap der blutigen Nächte übrigens seit einiger Zeit die Vorgeschichte zu Gräfin Dracula, dort erfährt man, wie die Piraten das Schiff der Gräfin auf die Klippen lockte.

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 28.12.15:
Schade, dass die heutigen Hörspiele immer mehr Handlung durch einen Erzähler überbrücken. Es hapert immer mehr an Qualität, Spiel und Sprechfreude. Ich bin so froh, dass ich all diese Hörspiele von damals aufgehoben habe und mittlerweile eine stolze Sammlung besitze. Da ich selbst für Film und Fernsehen arbeite, habe ich dieses Jahr rein zufällig Gabi Libbachs (Maria in dieser Folge) Cousin kennengelernt. Er war ganz überrascht, dass sich noch jemand daran erinnert. Mein Traum wäre es, diese Hörspielserie mit exakt der gleichen Originalmusik und den gleichen Dialogen in jeweils einstündigen Folgen ins Fernsehen zu bringen. Also falls jemand da draußen ne Menge Kohle übrig hat und nicht weiß, was er damit anfangen soll, meine E-mail steht ja da!

Stefan 84 (zartcoregmbh[at]gmx.de) schrieb am 20.01.16:
@ schattenteufel wenn du die neonfolgen meinst von wegen musik, es gibt ja mehrere auflagen, aber die neonfolgen auf Leinwand zu bringen ist ne gute idee

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 05.02.16:
Hallo Stefan 84, ja ich meinte die Neonfolgen, allerdings nicht die Neuauflage "Die Rückkehr der Klassiker", da die neue Musik teilweise grauenvoll war. Grauenvoll würde ja zum gruseln passen, aber ich verstehe nicht, wenn man Klassiker zurückkehren lässt, warum nicht auch nicht die Musik? Jedenfalls hoffe ich noch in diesem Leben eine Produktionsfirma zu finden, die mit mir diese tollen Episoden verfilmt. Ich würde mich direkt an die Hörspiele halten und nicht wie die Macher der drei Fragezeichen Filme, die mich als Fan unendlich enttäuscht haben.

Stefan 84 (zartcoregmbh[at]gmx.de) schrieb am 05.02.16:
@ Schattenteufel diese Folge hat noch einen Vorgänger Dreamland Grusel (Kap der blutigen Nächte) kannst ja mal reinhören ; )

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 13.02.16:
Hallo Stefan 84. Ich nehme an die Dreamland Grusel gibt es nur auf CD? Aber danke für den Tip!

Stefan84 (zartcoregmbh[at]gmx.de) schrieb am 10.03.16:
Ja auf cd oder kostenlos im Netz anhören ;)

Stefan84 (morrowind84[at]gmx.de) schrieb am 22.07.16:
Meine absolute Lieblingsfolge mit Folge 14 zusammen Marianne Kehlau beste Sprecherin nur mal vorweg. Die Story ist sehr gelungen finde ich, weil es an Spannung in der Folge nicht mangelt. Außer ein paar Fehlern gibt es hier nichts dran auszusetzen, aber selbst die Fehler werden von der Atmosphäre und der geilen Story wieder weg gemacht Top Folge.

 

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© Die Gruselseiten (27. Mai 2001)