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Der Pakt mit dem Teufel (11)

Ralf Jordan (Ralf_Jordan_RSC[at]t-online.de) schrieb am 07.12.98:
Das atmosphärisch dichteste Hörspiel! Gute Besetzung in guter Szenerie.

Jens Strohschnitter (strohsje[at]orgim.frankfurt.rhg.de) schrieb am 11.12.98:
Wohl das Non-Plus-Ultra der Horrorserie. Kann mich noch errinnern, dass mich diese Cass. als kleiner Junge (9 oder 10) wirklich das Fuerchten lehrte. Zudem finde ich die Story mal etwas abwechslungsreicher als diese ewigen Standarthorrorwerke wie Drakula, Frankenstein und Monsterspinnen.

Ekno Bekno (ekno.bekno[at]gmx.net) schrieb am 17.12.98:
Dicht gefolgt von Nr.18 ist meiner Meinung nach Folge 11 denn hier stimmt so ziemlich alles. Hoechstens der Name: Schergen-Toni klingt ein wenig laecherlich.

Stefan Meyer (meyer_stefan[at]t-online.de) schrieb am 03.02.99:
Eine unterhaltsame, leicht verworrene Gruselgeschichte. Die Story ist spannend, wenn auch der Klappentext, wie schon bei Graefin Dracula, zu viel verraet. Die Handlung gewinnt einiges an Wirkung, da der Teufel nur an einer Stelle zu hoeren ist und die meiste Zeit nur durch die gequaelten Seelen praesent ist. Die Idee, ein Schloss (am Anfang des Hoerspiels oft faelschlicherweise englisch ausgesprochen: "Mooshaem" statt "-hamm") als eine Art Vorhoelle - eine Staette nicht endender Qualen - als Schauplatz zu waehlen, ist relativ originell. Ein besonderer, wahrscheinlich unbeabsichtigter, Geniestreich: die doppelte Besetzung von Karl-Ulrich Meves als Teufel und Busfahrer (In der Kassettenhuelle ist der Name falsch und nur fuer den Busfahrer angegeben). So koennte man sich das zuckersuesse Happyend auch als Alptraum vorstellen: Der Teufel in Gestalt eines Busfahrers geht mit seinem Bus auf Seelenfang und triumphiert damit letztendlich ueber die Reisenden, die sich in Sicherheit glauben.

Marcus Ebeling (stoertis_home[at]t-online.de) schrieb am 26.02.99:
Francis konfrontiert die Protagonisten dieser Geschichte mit insgesamt vier einzelnen Flüchen aus der Vergangenheit, denen sie aufgrund einer nächtlichen Reise nach Schloß Moosham ausgesetzt werden. Grundsätzlich hat diese Idee viel für sich: es gilt nicht, einen Gegner zu bekämpfen, der alles Böse der Welt in sich vereint, nein, vielmehr ist man in ein Nest von Spuk und Geistern geraten, zwischen denen sich die Akteure immer wieder aufs Neue zu behaupten haben. Leider will keine richtige Spannung aufkommen. Die einzelnen fluchbeladenen Gestalten ziehen eher wie im Film an unseren Helden vorbei und bis auf Elke (in der Szene mit Sigmund von Moosham) ist eigentlich nie jemand wirklich in Gefahr. Dafür gibt es mehr als genug ellenlange Diskussionen zwischen den auf dem Schloß Gefangenen über das Ob, Wie und Warum von Geistern und Gespenstern.
Henry Kielmann und Rüdiger Schulzki sind passabel, am besten hält sich noch Renate Pichler, die - ohne dabei besonders aufzufallen - eigentlich mit jeder Rolle fertig wird. Blaß bleibt Horst Buchholz, der sich nicht entscheiden kann, ob er nun aufgeregt ist oder nicht. Eine absolute Katastrophe ist Marion Martienzen, die derart aufgesetzt von einer Panik in die andere fällt, daß man sich nachher schon wünscht, sie möge dann doch bitte wirklich - wie beabsichtigt - aus dem Fenster springen, damit endlich Ruhe ist. Karl-Ulrich Meves in der Doppelrolle als Busfahrer und Teufel ist mit dem Teufel überfordert und legt ihn auf dem Niveau eines Kasperlebuden-Bösewichtes an. Bestechend wieder einmal Andreas von der Meden, der trotz seiner kleinen Rolle beweist, was alles in ihm steckt. Seine Szene dürfte die beeindruckendste des ganzen Hörspiels sein.
Die Musik nimmt der ganzen Geschichte meist die - ohnehin geringe - Spannung und wird zu effektheischend eingesetzt, um wirkungsvoll zu sein.
Die oben bereits erwähnte Doppelrolle Busfahrer / Teufel legt für manchen beim Hören die Vermutung nah, der Teufel würde - in Gestalt des Busfahrers - die Vier am Ende der Geschichte dann doch bekommen, was auch eine interessante Variante zur Beendigung dieser Parforcejagd hätte sein können. Leider entpuppt sie sich dann bloß als kostensparende Maßnahme der EUROPA-Studios.
Auch ein wenig kontraproduktiv wirkt sich die Tatsache aus, daß sich die einzelnen Personen nicht einigen können, ob es nun Schloß "Moosham" oder "Moosheim", der "Schergen-Toni" oder der "Shergon-Tony" heißt.
Besonderen Anklang fand die Folge bei den Gruselfreunden offensichtlich nicht, eine Neuauflage in der zehnteiligen Gruselserie blieb ihr verwehrt. Und das dürfte auch niemanden wirklich gestört haben ...

Harald Lutz (konga[at]t-online.de) schrieb am 28.04.99:
Auch fuer mich ein Highlight. Die Szene, in der der Ring schreiend aus dem Fenster faellt - toll! Die Szenerie - gefangen auf einem Schloss unter Woelfen (und anderen seltsamen Dingen, die sich spaeter als Flueche herausstellen) - erzeugt ueber die gesamte Laenge wohliges Gruseln.

Holger Bergmann (b97c01[at]nordakademie.de) schrieb am 28.09.99:
Ein zweischneidiges Schwert. Zur einen eine prima Atmosphäre, die aufgrund der Lokalität entsteht (Schloss, Schnee, keine anderen "normalen" Gäste). Zum Anderen aber relativ üble Sprecher. Mir macht es auf jeden Fall immer wieder Spaß und die Küchenszene ist prima (warum auch immer sie eigentlich passiert).

Mrs. Juana (electric[at]hannover.sgh-net.de) schrieb am 17.01.00:
Eine der Folgen, die mir als Kind am meisten Angst eingejagt, mich aber zugleich am meisten amüsiert haben: "Nein, ich will nicht still sein, ich will schreien ! Huuu-uuuuuhu-uuuu !" Den Kommentar "ein hysterisches Weib bringt man nur mit einer Ohrfeige zur Ruhe" halte ich allerdings nicht gerade für pädagogisch sinnvoll...

Markus Duschek (mduschec[at]leonardo.syh.fi) schrieb am 03.02.00:
Ein paar Kommentare ueber mir steht, "das der Klappentext, wie bei GRÄFIN DRACULA, zuviel verrät" ... Ich finde eher, das er wie bei GRÄFIN DRACULA falsche Erwartungen weckt, rechnet man doch demzufolge damit, dass Tony der Protagonist des Hörspiels sein wird, der - aus welchen Gruenden auch immer - zunächst die Nähe der Hölle sucht, um ihr dann verzweifelt zu entkommen ... also ein interessanter, weil zwiespältiger "Held"; Um bei GRÄFIN DRACULA zu bleiben: Auch hier wurde die Chance auf ungewöhnliche "Symphatieträger" - die auf dem Klappentext beschworenen Strandräuber - zugunsten der handelsueblichen Reisenden verschenkt, was besonders ärgerlich ist, weil "Pakt..." und "Gräfin..." einen fast identischen, formelhaften Handlungsablauf haben (Ich sag' da nur: Kapelle!). Der "Schergen Tony" entpuppt sich dann auf der Kassette als routinierter, aber keineswegs vielschichtiger Bösewicht... und zumindest Angela hätte er sich holen können, wo der Body Count doch recht uebersichtlich, weil nicht vorhanden ist. In seinen besten Momenten schimmert etwas von dem Hörspiel durch, das aus "Pakt" hätte werden können, dann erahnt man von der Stimmung her ein duesteres Märchen ... und der "Busfahrer/Teufel"-Schluss, ob nun Absicht oder finanzielles Kalkuel ist ja beim Hören letztlich schnuppe, rundet das Ganze noch positiv ab, nachdem man sich gerade ueber den lustlosen "Ach, wir nehmen halt wieder das Kreuz!"-Showdown aufregen wollte ... Hier, im hohen Norden Finnlands, hört sich dieses einzige "Winter Hörspiel" der Reihe besonders gut an, ah! Der "Jagertee" ist fast fertig ...

Neo Heidenreich (strydom[at]uni-muenster.de) schrieb am 16.02.00:
Für mich ist diese Folge ein Highlight der Serie, schon allein wegen der düsteren Stimmung. Die Szene in der der Scherben Tony mit dem Teufel den Pakt schließt ist einfach einmalig. Mit Abstand die am Besten gelungenste Folge der Serie. Wer die nicht hat, ist selber schuld.

Tobias (humunk[at]aol.com) schrieb am 21.03.00:
Auch wenn hier alle so begeistert sind, bin ich der Meinung das die gelungene Story von den wirklich miesen Sprechern und Sounds ziemlich runtergezogen werden. Allein schon der hysterische Schrei ist mega peinlich.

Neo H (strydom[at]uni-muenster.de) schrieb am 07.04.00:
Nee, der Schrei passt schon. Wunderbar ist die Atmosphäre der Folge und eigentlich kann man sich auch nicht wegen den Sprechern oder den Sounds beschweren. Schon mal Sinclair gehört???

Frank Kuth (---) schrieb am 07.05.00:
Spannend und gruselig, gehört zu meinen Top Five. Die theoretische Vermutung, daß der Busfahrer der Teufel in Person sein soll, ist aber absurd. Der Schluß der Folge wäre dann doch etwas anders verlaufen. Europa wollte nur Geld für einen zusätzlichen Sprecher sparen, mehr nicht.

Larry (LARRY.SG[at]t-online.de) schrieb am 12.06.00:
Die gute Story hat wirklich einige Szenen, die überaus gruselig wirken könnten, und man wünscht sie sich bei eigentlich allen Hörspielen der Serie. Aber die Stimmung des Hörspiels ist ziemlich starr. Es mag nicht so recht in Fahrt kommen, und auch die Sprecher wollen sich nicht warm sprechen. Noch dazu spielt die Story im Schnee, und die Gruselszenen sind trotz ihres Einfallsreichtums deplaziert. Hinzu kommt, das die Story recht verworren ist und am Ende zu schnell aufgeklärt wird. Ausnahmsweise gibt es einmal keinen unschuldigen Toten, womit das Tape schon ein Unikat innerhalb der Reihe ist. Man hätte mehr daraus machen können, ein paar Minuten länger, wären da schon ausreichend gewesen, um Schwung in die fade Handlung zu bringen. Immer noch besser als Folge 1, 3 oder 9 katapultiert sich dieses Hörspiel ins schlechtere Mittelfeld. Die Charaktere sind ebenfalls so blaß wie in keinem anderen Hörspiel, außer vielleicht beim Schergen-Tony, dessen Name schon recht passend ist. Dieses Tape beendet dann aber die Ära der Hörspiele mit den farblosen Figuren. Es soll in dieser Hinsicht besser werden.

Mario (mario[at]istcool.de) schrieb am 28.06.00:
DER PAKT MIT DEM TEUFEL - Eines der besten Hörspiele überhaupt. Damals als kleiner Junge, und noch heute höre ich sie gerne abends im Bett, fühle mich gerne wieder als wäre ich 10J. Düstere Atmosphäre, spannende Story, über die schlechten Sprecher sehe ich gerne hinweg. GZSZ ist schlechter! (hihi) Ich frage mich nur, wann die Hörspiele von jemandem verfilmt werden. Jeder kack wird doch filmisch umgesetzt. Ob wir das noch erleben dürfen? Natürlich hat so ein Hörspiel viel mehr Flair als ein Film und wäre eh nur eine Enttäuschung. Aber mal abwarten ... Ich gehe nun zu Bett (2:28h) und ziehe mir ein Hörspiel rein. Na welches schon?! Gute Nacht, und schöne Träume, hohoho ... Mario aus Lünen (www.marioboy.de)

Holger Belzer (holger.belzer[at]db.com) schrieb am 13.07.00:
[Holger Belzer kennt sich im Lungau und im Schloß Moosham gut aus.] Nachdem es leichte Probleme mit der Lieferung gab (der Medienversand scheint nur aus Schwerhörigen zu bestehen ), war es dann nach rund 14 Tagen geschafft. Und dann am Abend ab in die Falle und das Tape angeworfen. Und ich war hin und her gerissen; die Gefühlswelt kam durcheinander bei der Mischung aus Story (zeitweise IMHO echt kitschig), Beschreibung der Örtlichkeiten (während des Hörens waren wir im Schloß, in jedem Raum) und dem Abgleichen der tatsächlichen Räumlichkeiten (stimmt eben nicht immer) und dem historischen Hintergrund (eben dem Zusammenspiel der vielen Sagen rund um Schloß Moosham).
Wie gesagt, meine Frau und ich schwanken (auch heute noch) mit einer abschließenden Meinung. Was mir sehr gut gefällt, ist die plastische Schilderung des Gebäudes und ich stimme Ihnen voll zu, dass der Autor vor Ort gewesen sein muss. Dass die Küche (die Szene mit dem Tee) im heutigen Gasthaus spielt und die "echte" Schloßküche sich im anderen Teil der Anlage befindet, gönnen wir der Freiheit des Autoren. Was aber das Blut in der Kanne soll - hmmmmm. Witzig finde ich die Nebensächlichkeit mit dem Bären - für die Geschichte belanglos, aber für den Besucher ein Detail, an das man sich erinnert (wenn man schon da war bzw. wenn man mal hinkommt).
Auch die Sagen sind recht gut eingebaut - obwohl auch hier die Phantasie des Autors mit der Totenhand durchzugehen droht. Aber OK - es ist ja eine Gruselserie und da gehört scheinbar so etwas hinein.

Thomas Herzer (thomas.herzer[at]otelo-online.de) schrieb am 22.08.00:
"Der Pakt mit dem Teufel" gehört seit seinem Erscheinen vor mehr als 18 Jahren zu meinen Favouriten aus der Europa-Gruselserie. Es ist in den Kommentaren einiges gesagt worden, dem ich teilweise zustimme bzw. aber auch nicht: Allein die Tatsache, dass der Bus, der im Schnee steckengeblieben ist, mit 12 Personen besetzt sein soll, lässt einige Fragen offen: Mit welchem Recht dürfen die Ehepaare Krohn und Wille zu Toni in den Schlitten steigen, ohne dass die anderen Fahrgäste gefragt werden, ob sie nicht auch ins "Warme" wollen? Handelt es sich dabei ohnehin um Einheimische (siehe auch "Dracula": Borgopass!!!), die Toni lieber meiden (der Busfahrer schien ja bescheid zu wissen, dass die Helden ins Verderben fahren). Unter diesem Gesichtspunkt können Busfahrer und Teufel nicht ein und dieselbe Person sein, denn dann hätte der Teufel noch 8 weitere Seelen zum Abtransport in die Hölle (wir wollen mal nicht gierig sein). Bei der Seelenfängerei scheint Toni auf Nummer Sicher zu gehen, indem er vier Personen mitfahren lässt, obwohl er 3 Seelen auszuliefern hat. Wäre eine(r) dann doch verschont geblieben? Sehr aufschlussreich finde ich den Dialogsatz im Bilderzimmer "... wahrscheinlich hat er mit dem Teufel gewettet und die Wette verloren ..." Das erinnerte mich schon damals an das Lied von Paola "Der Teufel und der Junge Mann": "... der junge Mann hat wohl gewusst, dem Teufel macht das Wetten Spaß ..." - Da hat H.G. Francis doch wohl ein Bisschen bei den Schlagerfuzzies abgekupfert, zumal das Lied damals in den Charts war. Einen echten Kotzbrocken finde ich den Paul Wille. Ich weiß zwar nicht, wie Rüdiger Schulzki in Wirklichkeit ist, aber die Stimme hat etwas oberlehrerhaftes; ein Charakter der nur gute Laune verspüren lässt, wenn alles nach seiner Pfeife tanzt ("... vergiss nicht, dass Du mein Angestellter bist ..." - Ab heute Sie und ich kündige; "... das ist zu lang für mich ..." - Termindruck, in Österreich!?!). Kurzum ein Choleriker wie er im Buche steht, im Strafgesetzbuch. Zwei Folgen später kann der Sprecher diesen Charakter auch wieder voll zur Geltung bringen. Oh, Rüdiger!!! Dass einige Parts aus anderen Hörspielen abgekupfert sind (Schlosskapelle, "... mit den 2 Speeren bilde ich ein Kreuz ...") ist verzeihlich, denn ich hätte nach dem Hören der vorhergehenden Folgen der Gruselserie in einer vergleichbaren Situation auch so gehandelt!!!

Volker (cushing[at]uni-muenster.de) schrieb am 22.08.00:
Wenn die Helden schon so nichtssagend geschrieben wurden, hätte man sie wenigstens mit markanten Stimmen besetzen sollen (Renate Pichler ist die Ausnahme). Die Geschichte ist außerdem dermaßen überladen, dass sich die Geister schon gegenseitig auf die Füße treten müssten. Die Rettung ist mal wieder die Kapelle und Frauen sind mal wieder hysterische Lammerjappen, die man nur mit Schlägen zur Vernunft bringen kann. Überhaupt sind Frauen bei H.G. Francis so austauschbar, dass selbst die Gespenster sie andauernd verwechseln (siehe "Das Schloss des Grauens"). Trotz alledem ist dies noch eine Folge der mittleren Güteklasse, da sie immerhin einigermaßen geschlossen und "logisch" ist, im Vergleich zu 'Duell' oder 'Spinne'.

Daniel (Danielremini[at]hotmail.com) schrieb am 30.08.00:
Diesmal ist der Teufel zu Gast in unserer Gruselreihe. Sagte ich schon, wie sehr ich die Vielfalt mag? ;) Wir bekommen einen Fluch und einen Kampf um die Seelen der Menschen geboten. Die Stimmung und die Ereignisse sind wirklich gut gemacht, man hat einiges eingebaut, das einem das Gruseln 'lehrt'. Der einzige Nachteil ist die zu kurze Spielzeit. Deshalb wirkt das Ende viel zu rasch 'herbeigeführt'. Allerdings möchte ich wieder mal auf die liebevollen Details hinweisen, wie z.B. der 'Schwefelgeruch', wenn der Teufel erscheint. Das gehört einfach zu ihm. Ein sehr unterhaltsames Hörspiel.

Trendy-Andy (---) schrieb am 30.09.00:
SORRY! Neben der Geschichte "Das Ungeheuer aus der Tiefe" ist diese Folge (für mich jedenfalls) eine unspektakuläre, fast schon laaaangweilige Folge!! Trotz der hochkarätigen Sprecherbesetzung! Einfach schade!

Mirko (Moonhouse22[at]aol.com) schrieb am 04.11.00:
Laaangweilig? Dies war die erste Folge der Serie, die ich gehört habe ... so mit 6 Jahren, oder so. Selten so erschreckt! Die einzige Folge, die ich auch heute mit post-pupertärem Zynismus spannend finde ... okay ... bis aufs Ende ... aber sonst ... endlich mal keine Blutsauger, oder Frankensteins in der Sparausführung ... so what?

Bollo (---) schrieb am 22.11.00:
So isses!

Marky-Marc (---) schrieb am 23.12.00:
Grausig! Das meine ich positiv. Spannend und unheimlich. Hat mich als Kind auch einige Tage meines Schlafes beraubt. Dieser Psychopath Siegismund ist ja wohl die ekligste Stimme, die ich je gehört habe. Egal was der sagt: Es klingt wie: Dich krieg ich und du bist so gut wie tot. Die CD-Fassung über Kopfhörer gehört ist eine prima Bestrafung für unartige Kinder. Na ja, das Leben ist halt hart und wir mussten ja auch da durch.

Dennis M (dmertz[at]tc-gruppe.de) schrieb am 24.01.01:
nicht nur das beste grafische cover, sondern auch atmosphärisch die beste folge. man hat das gefühl, ständig dabei zu sein. was ich aber gerne wüsste, heißt er schergen-toni, scherbentoni oder schörgentoni?

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 10.07.01:
An dieser Geschichte gibt es, mit Ausnahme der Tatsache, daß H.G. Francis eine historische Kulisse, nämlich das Schloß Moosham, als "Projektionsfläche" der Handlung ausgewählt hat, nicht sonderlich viel Gutes zu vermerken. Francis schrieb mir selbst vor längerer Zeit, daß gerade dieses Hörspiel ihm nicht so besonders gelungen sei (er hatte ursprünglich die Absicht, dieses und auch andere Hörspiele der Gruselserie in Moosham selbst zum Verkauf an die Touristen anzubieten!). So sehr sich die Handlung auch und glücklicherweise in Adaption an den Kreis der örtlichen Legenden (siehe den Schergentoni als wichtigsten Protagonisten der Handlung oder die Mär von den beiden feindlichen Brüdern!) um Eigendynamik und Spannung bemüht, es will ihr so recht nicht gelingen. Das geradezu obligatorische Ende des untoten Bösewichts, der beim Gespräch mit dem leibhaftigen Gott-sei-bei-uns von zwei Menschen belauscht wird, ist spätestens bei der Visitation der "schlößlichen" Ahnengalerie voraussehbar. Das Ende könnte man bzw. Francis sich bei der vorletzten Szene von Folge 8 (ihr wißt schon, wo die Gräfin zornentbrannt die Schloßkapelle belagert!) abgeschaut haben, jedenfalls sind die Ähnlichkeiten geradezu frappierend. Es gibt hier zwar, oh Wunder!, auch ein paar gute Ideen (die Sache mit dem unsichtbaren Schergentoni, der die eine Frau da aus dem Fenster schubsen will oder die Szene im Schloßhof mit den beiden kämpfenden Männern), die die spröde (Rahmen-)Handlung entsprechend auflockern und verbessern, es insgesamt jedoch nicht schaffen, das Hörspiel über das Niveau des Durchschnitts zu heben. Vielleicht wäre dieses Teil ja in die Top 5 gekommen, wenn der Schergentoni es in letzter Minute doch noch geschafft hätte, die Seelen der vier (wieso sind es immer genau vier?) Eingeschlossenen in die Hölle zu schicken. Aber das werden wir leider nie erfahren, denn es bleibt beim (pseudo-)touristischen Rundgang durch das steirische Gespensterschloß nicht einmal die Zeit für einen Besuch in der Folterkammer oder im Burgverließ. Im Übrigen müssen der Schergentoni und sein (buchstäblich) diabolischer Auftraggeber reichlich dämlich sein, wenn sie sich trotz ihrer übernatürlichen Fähigkeiten von zwei naiven Menschen einfach belauschen und ausspionieren lassen. Vielleicht ist der Teufel in dieser Folge auch gar nicht so schlimm, wenn man sich so in Erinnerung ruft, was man von den Gebrüdern Grimm so alles von des Teufels Großmutter hört und weiß. Hätte denn nicht wenigstens einer der vier Eingeschlossenen Selbstmord begehen oder einen anderen killen können? Die Charakteristik der handelnden Figuren, ist bei Francis und seinen Gruselgeschichten meiner Meinung nach ein grundsätzlicher Kritikpunkt, da es allesamt (mit Ausnahme von Pedro Faria, den Fawleys und Okkult-Professor Dark) reichlich naive, teilweise geradezu infantile Charaktere sind, die entweder am Schluß durch eine schicksalhafte Fügung (siehe Benno und Ulla im "Schloß des Grauens"!) oder durch die Unfähigkeit des dämonischen Bösewichts bedingt, gerettet werden. Schade eigentlich. Wenn Francis Bösewichte mit Verstand und (übernatürlichem) Charisma einsetzen oder entwickeln möchte, sollte er sich an meinen Lieblingsdichtern und -literaten Pierre Charles Baudelaire und Edgar Allan Poe ein Beispiel nehmen.

Ripper (---) schrieb am 10.09.01:
LAAANNNGWEILIG! (Homer Simpson)

trooperrolf (inhaftierungsblockaa23[at]gmx.de) schrieb am 09.10.01:
Für mich eine der besten Folgen der Serie, ich höre diese Folge sehr gerne an einem kalten Winterabend, schön auf dem Sofa liegend, die Heizung schön mollig warm, das Licht gedämpft und ab nach Moosham ... Richtig Geil, aber nur mit Carstens Musik ...

Frank Drees (frdrees[at]yahoo.de) schrieb am 06.01.02:
Mein Lieblingshörspiel aus meiner Lieblingsserie! Folglich das Beste! :o) Und DIESES COVER ist auch mein Favorit! Ich gerate ins Schwärmen ... also genug davon. Nur eins noch: Diese Seite ist absolut geil! Riesenkompliment!!!

Cecilia (Cecilia[at]firemail.de) schrieb am 12.03.02:
Ich muss sagen, die Folge hat wirklich Atmosphäre. Aber was ich bis heute nicht verstehe: An einer Stelle sagt einer der Herren ganz aufgelöst: "Hmm ... Schergen-Toni hieß früher Schergen-Toni!!" Hä? Oder hat das einen tieferen Sinn, den ich einfach nicht verstehe? ;)

A. Barcis (abarcis[at]web.de) schrieb am 13.05.02:
Kurt und Angela versauen mir jedesmal den Spaß, wenn ich guten Mutes wieder diese Kassette in die Anlage schiebe. Kann sein, dass in diesem Hörspiel ein paar gute Ideen verborgen sind, aber am Ende habe ich jedesmal schlechte Laune, weil diese vollgestopfe Gruselkatastrophe und ihre schauspielerische Umsetzung einfach nerven. Die gemächliche Happy-Kuschel-Mucke am Schluss schlägt dem Fass die Krone mitten ins Gesicht (äh) - Warum hat Heikedine denn nicht gleich den Justus-Jonas-Jump genommen? Wahrscheinlich hatten die vielen Schreiübungen von Marion Martiensen sie vorübergehend taub gemacht. Naja, zumindest vermittelt uns die Darstellung von Angela eines sehr wirkungsstark: P A N I K !!!
P.S.: Aus der Fassung wurde einige Geräusche herausgeschnitten, die vorgesehen waren, um dem Hörer zwischendrin etwas Luft zu verschaffen:
PAUL WILLIS: Angela, sei still!
ANGELA KRONKORKEN: Nein, ich will nicht still sein, ich will sing-... äh schreien: (holt tief Luft) ... (nochmal ... und jetzt aus Leiiibeskräften:) ... Haaaaaahaaaaahhhaaaaahhahhhaaaaahhh!!!
KURT K. KRONKORKEN: *PATSCH* ... Is gut jetzt, Angela!
ANGELA KRONKORKEN: Du hast mi- ...
KURT K. KRONKORKEN: *PATSCH*
ANGELA KRONKORKEN: ... mich geschl- ...
KURT K. KRONKORKEN: *PATSCH* *PATSCH*
ANGELA KRONKORKEN: ... au ... mich geschlagen!
KURT K. KRONKORKEN: Mir blieb ja nix annas übrig! *PATSCH* Eine hysterische Frau *PATSCH* *PATSCH* bringt man nur mit einer *PATSCH* *PATSCH* *PATSCH* ... oder zwei oder drei Ohrfeigen zur *PATSCH* *PATSCH* Vernunft ...
...
*PATSCH*

A. Barcis (abarcis[at]web.de) schrieb am 11.06.02:
Ich weiß, warum die bei den Klassikern diese Stelle geschnitten haben: "Paul: Wir stellen ihn zur Rede. Er wird uns einiges zu erklären haben. / Kurt: Ja ... Kommt, zieht! / Paul: Ja ... / Kurt: Packt mit an, die Wölfe kommen! Los doch! [Oder wollt Ihr ...] / Paul: (ächzt) / Kurt: Oder wollt ihr, daß diese Bestien ihn zerreißen?" - Weil das nämlich in meinen Ohren eindeutig: "Oder wolft ihr ..." heißt. Eindeutig ein Versprecher.

Schergen Holger (basaltrecording[at]web.de) schrieb am 09.09.02:
die dichte athmo der verschneiten szenerie kommt wunderbar evil daher. meine lieblings "neongrün" folge der reihe.

Marcel Porcher (---) schrieb am 04.12.02:
Qualen der Hölle: Verunglückte Reisenden finden Unterschlupf auf Schloss Moosham. Dort lebt der Schergentoni, der sie in eine tödliche Falle gelockt hat: Toni hat mit dem Teufel gewettet und verloren. Wenn er seine Seele nicht verlieren will, verlangt der Teufel 3 weitere Seelen. Die Reisenden schweben in Lebensgefahr! Auch wenn die Story etwas altbacken klingt, läuft einem schon nach wenigen Minuten ein kalter Schauer über den Rücken. Grusel vom Feinsten!

Ragnar (---) schrieb am 24.01.03:
Dieses Hörspiel finde ich auch sehr nett. Wie Schergen Holger schon sagte, ist die Atmosphäre sehr schön. Irgendwie bibbert man mit und möchte auch am liebsten einen Jagertee. Sehr schön ist auch die Verkettung von verschieden Gruselstories. Das einzige, was mich störte, war, das der Busfahrer sie nachher abholte, obwohl er vorher ja vor Angst vor Toni fast schlotterte.

Dr.Staletti (drstaletti[at]hotmail.com) schrieb am 03.03.03:
Endlich besitze ich auch nun auch dieses Hörspiel. Meiner Meinung nach ein Muß für jeden Fan der Gruselserie!

Christian Heidemann (---) schrieb am 13.05.03:
Nett gemacht, aber nix Besonderes! Der olle Schörgen-Töni darf nach ein paar hundert Jahren Hölle einen kleinen "Erholungsurlaub" auf der Erde machen und bei der Gelegenheit seinem teuflischen Herrn und Meister ein paar Opfer (mit Vorliebe ahnungslose Touristen!) besorgen, die dann statt seiner im Fegefeuer schmoren müssen. Trotz der interessanten Motive (zwei altmodisch gekleidete Männer kämpfen im Schlosshof miteinander, die - wie sich später herausstellt - die Geister der ehemaligen Schlossbewohner, nämlich die beiden feindlichen Brüder, sind) hat die verquaste Grusel-Story nicht viel zu bieten. Spannend allerdings fand ich die Szene mit Mooshamer Sigmund, der sich an die eine Frau heranschleicht und sich mit ihr wenig später aus dem Fenster stürzen will, was leider von dem eifersüchtigen Ehemann in letzter Sekunde verhindert wird. Schade, dass nicht der (allgegenwärtige) Teufel Sigmunds Vater, der "(nichts) merken" durfte, war. Am Ende fährt der pockennarbige Bösewicht zur Hölle und darf bis in alle Ewigkeit Kohlen schaufeln und im (Fege-)Feuer schmoren, worüber man allerdings nur spekulieren kann, da man im Hörspiel nur recht wenig davon mitbekommt. Schade!

Ripper (---) schrieb am 26.05.03:
Klingt eher wie eine Gebrüder Grimm-Version von Goethes "FAUST" - sehr moralisierend, besonders am Schluss. Neben einigen wenigen guten Ideen besticht das Hörspiel durch seine guten Sprecher (allen voran Andreas von der Meden, Europas wohl bester Sprecher, in der Rolle des Sigmund von Moosham). Ansonsten dürften sich hier allenfalls Österreich-Fanatiker wohlfühlen, da der Grusel-Faktor recht erbärmlich ist. Das Cover verspricht ja ohnehin viel mehr als die eher belanglose Story zu halten vermag! Also: zur Hölle mit dem ollen Schörgentöny (Metal-Version von "Schergentoni"; vgl. Mötley Crüe).

Sven-Oliver Elbracht (---) schrieb am 16.06.03:
Für den "Hobby-Österreicher" fraglos ein unverzichtbares Highlight aus dem nicht gerade reichhaltigen Repertoire der Vertonungen alpenländischer Gruselmärchen. Trotz der guten Ideen mit dem Tee und dem "liebeskranken" Sigmund (brilliant vorgetragen von Kult-Sprecher Andreas von der Meden) eine Folge aus dem - mit Vorbehalt oberen - Mittelfeld. Der inhaltliche Kontrast von moderner Außenwelt (20. Jahrhundert) und mittelalterlicher Innenwelt (Schloß Moosham) bleibt besonders am Schluss, wo alle vom (diabolischen?) Busfahrer gerettet werden, doch ein wenig zu stark; und auch der allgegenwärtige "Anti-Christ" macht sich - leider auch am Ende als Toni die Heimreise gen Süden antritt - ein wenig rar. Über Tonis weiteres Geschick in den Schwefelklüften der katholischen Unterwelt braucht man leider nicht zu spekulieren. Francis hätte hier auch hier noch etwas bieten können, um den recht banalen Schluss interessanter und plastischer zu machen. Wiederum schade!

Katja (UpperDip[at]web.de) schrieb am 10.07.03:
Die Cassette kommt nur im Winter gut rüber und sollte von April bis November im Schrank verbleiben.

Legrell (---) schrieb am 11.07.03:
Eine Folge nach meinem Geschmack. Ich glaube, ich habe sie schon mehrere hundertmal gehört, seit ich sie vor 20 Jahren geschenkt bekommen habe, und sie gefällt mir noch heute. Das klassische Gruselelement der an einem eingegrenzten Ort festsitzenden und übernatürlichen Feinden ausgesetzten Reisenden ist immer noch das spannendeste überhaupt und hier saugut eingesetzt, noch besser als in entsprechenden anderen Gruselserien-Folgen. Leider leistet sich das Drehbuch einige sehr kitschige Details, z.B. klingt der Name "Schergen-Toni" nach einem Alm-Öhi auf Speed. Zudem ist der Teufel sehr kindisch-klischeehaft dargestellt als spitzbübisch lachender Kasperle-Teufel mit Hörnern und anhängender Schwefel-Duftwolke (es fehlten eigentlich nur noch die Hufabdrücke auf dem Boden). Ich kann daher nachvollziehen, daß das manch einem mißfällt, aber ich finde, daß keine andere Gruselserien-Folge eine derart gelungene und fesselnde Atmosphäre schafft. Die Musik der Originalversion und die gut plazierten und dosierten Sounds sind hervorragend eingesetzt; auch die Sprecher sind in guter Form und retten nonchalant die stellenweise etwas hölzernen Dialoge. Schade, daß es keine Folge "Pakt 2" gibt.

Legrell (---) schrieb am 23.01.04:
Ich bin zwar kein Okkultismusexperte, aber daß die Kapelle und vor allem das Kreuz im Finale den vier Reisenden Zuflucht bieten, und sich "die Kreaturen der Hölle dem Kreuz nicht nähern können", ist unsinnig. Immerhin ist ein umgekehrtes Kreuz das Symbol des Teufels. Es hat den Anschein, als habe der Autor sich hier einfach der "Vampir-Patentlösung" bedient (wie schon in einer frühreren Szene, als Schergen-Toni mit einem improvisierten Kreuz verjagt wird), um die Story zu einem einfachen Ende zu führen.

Janus (t.timmermann[at]seru.de) schrieb am 20.08.04:
Eines meiner Lieblingshörspiele der Gruselserie. Vor allem der Ausruf ziemlich zum Ende der Folge: "Geh', wo du hingehörst, Toni!" ist immer wieder ein Highlight.

Sven (schum69[at]gmx.net) schrieb am 25.09.04:
"Nein ich will nicht still sein, ich will schreien ... AAAAHHH - AAAHHH - AAAAAAHHHH" gefolgt von einem KLATSCH. Muss man noch mehr ueber diese Folge sagen??? EINFACH SUPER UND KULTIG!!! Hier stimmt einfach alles, die Sprecher, eine spannende und gruselige Geschichte, eine hysterische kreischende Frau und eine Ohrfeige. Ein absolutes Highlight der Gruselserie.

Chopper (Sandy_Frey[at]yahoo.de) schrieb am 29.09.04:
Für mich die unheimlichste Folge. Allein die Szene, in der die Fußabdrücke im Blut auf die beiden Frauen zukommen ... hier hab ich als Kind echt Angst bekommen und auch heute noch muß ich beim Hören dieser Folge alle Türen in der Wohnung offen lassen. :-)) Das Besondere an dieser Folge ist meiner Meinung nach natürlich der Teufel als Bösewicht. Leider nur mit einem eher unscheinbaren Auftritt vertreten, hätte ich mir mehr Präsenz vorstellen können. Der Sprecher ist hier aber schon gut getroffen. Tonis "Höllenfahrt" am Ende fand ich als Kind sehr dramatisch, heute leider ein wenig kitschig. Trotzdem für mich vielleicht nicht unbedingt die beste, aber auf jeden Fall die unheimlichste Folge!

charli (charlesmanson76[at]aol.com) schrieb am 03.12.04:
endlich habe ich auch "der pakt mit dem teufel" gehört! kann jetzt behaubten, dass ich alle folgen habe!!! :-D seit meiner kindheit bin ich ein riesen fan von der gruselreihe! habe mir deshalb nach und nach wieder alle folgen bei eBAY besorgt! zum thema der pakt mit dem teufel: contra = leider zu kurz! pro = allein der anfang, geniale idee, dass diese gruselstory in den verschneiten bergen stattfindet. toller hintergrundsound! (wind & wölfe) erinnert mich stark an "tanz der vampire". das glöckchen klingeln des schlittens, in dem "schergen" toni herbei kommt, um die ahnungslosen seelen zu erretten??!! dabei das heulen der wölfe, die ja keine sind! doch dieser sound gesamt macht die gute mischung! dann das schloss moosham, in dem die 4 männer & frauen schaurige geschehnisse erleben und erleiden müssen! kleines contra ist noch das zu laute amateurhafte gekreische von angela! / ANGELA: "ich will mich aber nicht beruhigen, ich will schreien, AAHHHHHHHHH" --- PATSCHHH (hätte da schon allein für den miesen schrei eine vom autor bekommen müssen! ansonsten eine der guten storys! im gegensatz zu den letzten, die ich bekommen habe! z.b.: die ameisen oder die monsterspinne, die sprechen kann - (hilfe)! beide ein megareinfall! aber um diese katastrophen geht es hier ja nicht! insgesamt ist der pakt eine gelungene gruselgeschichte, die ich bestimmt noch sehr oft hören werde, wenn ich mal wieder abends (nachts) gruselambitionen bekomme! ***

Holger T. (---) schrieb am 22.01.05:
Okay, die Laufzeit ist viel zu kurz, die Sprecher sind eher drittklassig, einen (neudeutsch) Bodycount gibt es nicht, obwohl man ja sehnsüchtig darauf wartet, daß irgend jemand den beiden blöden Weibern den Hals umdreht. Allerdings was Atmosphäre und Gruselstimmung angeht, hat die Nr. 11 doch schon einiges zu bieten, denn ein verschneites Schloß, in dem vier Leute Zuflucht suchen und von umheimlichen Kreaturen bedroht werden, taugt ja immer zu einem Gänsehauterlebnis. Leider hat man aus dieser vielversprechenden Handlung viel zu wenig gemacht, so daß sich "Der Pakt mit dem Teufel" nur im Mittelfeld der Gruselcharts wiederfindet.

Siegmund von Moosham (---) schrieb am 16.02.05:
Drei Seelen! Drei Seelen brauche ich!!! Die Folge ist für mich der Inbegriff der Gruselserie. Für mich ist es unerklärlich, warum die Folge noch nicht mal in den Top 3 steht. Zusammen mit Gräfin Dracula und Draculas Insel bildet der Pakt für mich das qualitative Gerüst der Serie. Wer sich bei dieser Folge als Kind nicht gegruselt hat, hatte sehr gute Nerven. Die Situation auf Schloss Moosham, der Blut-Jagertee, das Feuer im Kamin, Sigmunds schwere Hand, die Schritte und die unsichtbaren Kreaturen ... die Folge ist UNHEIMLICH gut und wird in diesem Forum viel zu wenig gewürdigt. Durch diese Folge verdient die Gruselserie erst ihren Namen. Ich bin nach wie vor fasziniert von der Intensität des Grusels und dem optimalen Einsatz der Schreckeffekte, wie den Schritten durch das Blut oder im Zimmer über der Jagdstube. Nehmen wir mal nur die Atmosphäre und die gruseligen Elemente: Welche Folge soll denn da bitte überhaupt gruseliger sein als "Pakt mit dem Teufel"???

silver (silvergreen76[at]aol.com) schrieb am 10.05.05:
meine absolute nr.1 ist und bleibt "draculas insel - kerker des grauens"! aber ansonsten gebe ich dem kommentar von siegmund von moosham voll und ganz recht! die aussagen über dieses hörspiel sind nicht treffender zu beschreiben! also sage ich nur: "du nimmst mir das wort aus dem mund!" mfg silver

Oliver (---) schrieb am 08.10.07:
Diese Folge besticht meiner Meinung nach mit seiner Vielschichtigkeit an Gruselelementen. Sie bringt ein gewisses Tempo mit und vermag durchaus einen Schauer zu erzeugen. Was die Sprecher angeht, so ist die Charakterzeichnung durch die Sprecher mehr als solide, auch wenn das hysterische Geschrei streckenweise grenzwertig ist, unterstützt es letztendlich doch die durchaus beklemmende Atmosphäre. Ich wage mal zu behaupten, dass diese Folge ein echter Geheimtipp der Serie ist.

Friday (goofy_82de[at]yahoo.de) schrieb am 05.03.08:
Jahre später konnte man den Teufel übrigens nochmal lachen hören. Das Gelächter wurde in der Drei ???-Folge "... und das Geheimnis der Särge" nochmal recycelt. Man hört es, wenn die drei Detektive Babette, der Höhlenfrau, zum ersten Mal begegnen.

Melanie (melimouse7[at]aon.at) schrieb am 08.02.09:
Tolles Hörspiel mit viel Spannung.

Dr Frank N. Furter (a.kelkenberg[at]web.de) schrieb am 28.04.09:
Irgendwie hab ich damals vergessen, zu dieser Folge was zu sagen. Naja, so viel isses auch nich: die Sprecher bleiben recht blass und austauschbar, bis auf den sonstigen Sympathiet,räger Henry Kielmann, der hier mal als Fiesling agieren darf. Leider ließ man ihm dafür aber auch irgendwie zu wenig Raum. Die Atmospäre dagegen ist sehr gut getroffen. Naja, das Pakt-mit-dem-Teufel-Motiv ist so neu auch nicht, aber das Drumherum im Schloss ist mit viel Liebe zum Detail geschildert. Wer sich wundert, warum der Schergen-Toni die Leutchen, die er da im "Fiaker" angekarrt hat, erst mal in den Selbstmord treiben will, anstatt ihnen gleich den Hals umzudrehen: ein Selbstmörder kommt nach streng-katholischer Lehre sofort automatisch in die Hölle! That's why. Und im Nahkampf ist unser Toni dann ja auch kein großer Held ... einmal Kreuz vorgehalten und ... "AAAAAHHHH". Hat Schloß Mosham eigentlich was mit dem ermordeten Herrn Moshammer zu tun? Das frag ich mich schon die ganze Zeit. Aber das ist ein anderer Horror aus dem wirklichen Leben. Ja, sie war irgendwie schon Kult, die Gruselserie! Unter den 18 Folgen versteckt sich wirklich manche Hörspiel-Perle. Und man sollte es daher mit der Kritik auch nicht so eng sehen. Es war ja für uns damalige Kinder gedacht. Mag also auch die Monsterspinne reden, der Kapitän "so was nicht absichtlich" machen, Vampire im Sonnenlicht über Felskanten fallen, Werwölfe ohne Mondschein zurückmenscheln, ein Mord auch "keine Modenschau sein", sich in einem 8-Mann-Raumschiff 440 Intercoms und 100m-lange Gänge befinden, und wenn auch Ali zweimal vor den Toren der Pyramide sterben muss und die "alte Ziege nicht bei uns bleiben kann", während Ameisen am 1. April gegen Anzeigenfachmänner (oder -leute?) kämpfen und in Frankreich Professoren die Instinkte von Ratten haben (und wohl nicht nur dort), so bleibt doch als Fazit: die Gruselserie lebe 1.000 mal hoch!

maik (---) schrieb am 08.11.11:
sehr gute folge hat mir damals mit am besten gefallen vor allem siegmund von moosham der sich mit angela aus dem fenster stürzen will

Rocco (---) schrieb am 18.02.12:
Polarisiert wohl. Mein Senf: da hat sich der Autor wohl von einem Besuch der Örtlichkeit inspirieren lassen - originell, meiner Meinung nach herrlich schaurig und genau das richtige für eine Kanne Tee auf dem Stövchen in einer Winternacht. Mir gefällt's!

Jens Lachnith (bojownik325[at]web.de) schrieb am 24.03.12:
eine meiner lieblingsfolgen: düstere atmosphäre, gruselige musik, spannende geschichte mit wahren legenden vermischt. besonders gefällt mir die szene, in der toni sich offenbart; "drei seelen! gebt mir drei seelen ..." klingt sehr verzweifelt, fast flehend, gut gespielt/gesprochen! "der tisch, er bewegt sich!" "aufhören! aufhören!" (haha)

Roman (---) schrieb am 16.06.12:
Winter-Wunderland. Behaglichkeit und Zuversicht - trotz allem. Abwarten und Tee trinken und der Teufel verschwindet von allein.

Nostromo (SMARTYHL[at]gmx.de) schrieb am 17.06.12:
Ich kann Roman nur zustimmen mit dem Winter-Wunterland! Einfach toll! Im Winter höre ich es gerne, weil es dann so schön zum Wetter paßt (jedenfalls manchmal, wenn es mal Schnee gibt hier in Hamburg) und im Sommer mache ich es mir gerne mal an heißen Tagen an, damit ich mir kühle Gedanken machen kann, wenn ich es vor Hitze nicht mehr aushalten kann!

Marco (marco.riso[at]web.de) schrieb am 24.06.12:
Schade, dass diese Serie seitens Europa nicht reanimiert wird ... sehr schade! :-(

Nostromo (SMARTYHL[at]gmx.de) schrieb am 29.06.12:
Hallo, Marco! Hast Du denn die alten Cassetten oder die CDs der RdK-Versionen nicht? Oder meinst Du, daß EUROPA ganz neue Geschichten herausbringen sollte? Beim ersten Problem könnte ich Dir weiterhelfen (meine eMail-Adresse kannst Du ja sehen), beim zweiten Problem kann ich Dir zwar nicht helfen, bin aber auch Deiner Meinung, daß EUROPA neue Folgen produzieren sollte. Allerdings würden solche Folgen wohl nicht mehr den Charm der alten Folgen haben, alleine schon wegen der fehlenden Musik von Herrn Bohn. Außerdem glaube ich, daß Hörspiele in der Machart der alten Folgen wohl heute bei den jungen Hörern nicht mehr so ankommen werden wie z.B. die Sinclair 2000er Hörspiele. Die Gruselserie ist denen wahrscheinlich zu "oldschool" ... Ich weiß zwar nicht wie alt Du bist, aber zu der Zeit, als die geniale Gruselserie neu erschien, war ich ca. 12 jahre alt und ich glaube, daß heutige 12-jährige damit nichts anfangen können, weil sie schon viel härtere Sachen (allein schon aus dem TV) gewohnt sind. Als Alternative könnte ich Dir die Gruselserie von Dreamland empfehlen. Da gibt es sogar eine Fortsetzung von der Begegnung mit dem Werwolf (Henry Aston). Viele Grüße aus Hamburg!

sonkite (---) schrieb am 01.08.12:
ganz gute folge aber die beiden frauen Angela und Elke spielen ihren part nicht so gut. Doch Siegmund von Moosham der in die Tiefe stürzt war meiner Meinung nach der schocker besonders als er wieder hochgezogen wurde und nur seine Knochenhand am Seil hing die auch noch schreien konnte

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 05.06.13:
Hallo ihr Hörspielfans: Der Pakt mit dem Teufel ist eine der besten Folgen dieser Serie. Wieso muß man eigentlich immer alles auseinandernehmen und bis ins kleinste Detail analysieren? Schon mal Hörspiele aus heutiger Zeit gehört? Miese Sprecher, miese ultramoderne Musik und das meiste gerede kommt vom Erzähler um Handlung zu sparen. Jeder der diese Gruselserie besitzt und zwar so wie ich, die Originale von damals kann sich glücklich schätzen. Solche Produktionen mit solchen Stimmen wird es nie wieder geben. Mit Begeisterung höre ich alle Folgen heute noch regelmäßig an und das mit über vierzig.

speedy (shuttle72[at]gmx.de) schrieb am 14.10.13:
Auch für mich atmosphärisch gut rübergebracht mit Sprechern, die viel dazu beitragen, dass es so ist. Kann man sich immer anhören und man muss mal einen Vergleich ziehen mit heutigen Gruselhörbüchern. Da wird man automatisch immer wieder auf die alten Schätzchen zurückgreifen ;-)

Patrick (---) schrieb am 17.02.14:
Eine sehr gute Folge, denn über dem Teufel wurde noch kein Hörspiel gemacht. Karl-Ulrich Meves gleich in zwei Rollen, als Busfahrer und Teufel, der Schergen-Toni alias Henry Kielmann an den Kragen will. Man könnte meinen, der Teufel ist der Busfahrer. Aber dem ist nicht so. Europa hat wohl, um Sprecher einzusparen, Meves gleich beide Rollen aufs Auge gedrückt ;-)))). Die Sprecher sind alle gut. Rüdiger Schulzki, Renate Pichler, Karl-Ulrich Meves, Peter Buchholz, Andreas von der Meden und und. Besonders Henry Kielmann als Schergen-Toni ist eine Klasse für sich. Er kann einem schon fast leid tun, wie er die Leute anbettelt, daß sie ihm 3 Seelen geben, damit er nicht in die Hölle wandert ;-)))). Nur Marion Martinzen geht mir tierisch auf den Wecker. Sie ist echt hysterisch. Jeder zweite Satz fängt mit "Ich ertrage das nicht" an. Sie hätten Schergen-Toni ihre Seele opfern können, dann hätte er schon mal eine gehabt =-))))). Die Musik Bohns ist sehr gut. Einige Stücke kennt man auch aus den drei ???. Fazit: Eine tolle Geschichte mit toller Musik und Sprechern (bis auf eine Ausnahme). Drei Seelen, ich brauche drei Seelen, hihihihi ;-))))). Armer Toni ;-))). P.S. Hier wurde leider bei der Aussprache des Namens "Moosham" etwas geschlampt: Am Anfang wird "Moosham" - englisch "Mooshem" ausgesprochen. In der Mitte des Hörspiels wird "Moosham" plötzlich deutsch, also "Moosham" ausgesprochen. Und gegen Ende wird aus "Moosham" - plötzlich "Moosheim". Das hat hier noch keiner im Forum angesprochen. Bin ich der einzigste, der dieses herausgehört hat???.

H. Volke (holgervo[at]yahoo.com) schrieb am 01.01.15:
Als man noch ein kleiner Kacker war, und die suggestive Wirkung voll erfahren hat, war das meine Lieblingsfolge (neben dem Schloss des Grauens). So etwas wird heute nicht mehr produziert. Schade, denn die Folgen sind alle mehr oder weniger Klassiker.

Professor Abronsius (earmaster72[at]gmx.de) schrieb am 01.02.15:
Eine tolle Folge! Etwas "Gothic Horror" - ein Schloss, ein Scherge, unerlöste Seelen, Geistererscheinungen - eingebettet in eine Hörkulisse aus Sturm, Wolfsgeheul, knarrenden Türen und dem kalten Hall alter Schlossmauern. Frauen dürfen 1981 noch hysterisch sein und Männer mutig. Übrigens: Seit einigen Monaten kommen auf youtube selbstgemachte Hörspiel-Trailer zu einzelnen Folgen heraus! ("Gruselserie-Trailer" im Suchfeld eingeben ...) Gefällt mir gut, wird anscheinend regelmäßig erweitert ...

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 28.12.15:
Hey Leute. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Leistung der Sprecher und allen Mitwirkenden, von Regie bis Musik usw. niemals in Vergessenheit gerät. Vor allem aber sollte man die Macher der heutigen Hörspiele daran erinnern, warum diese Folgen heute Kult sind. 1. Der Erzähler überbrückt nicht ganze Handlungsstränge, sondern führt nur in die Geschichte ein! 2. Die Sprecher gehen in dieser Rolle richtig auf, als wäre es ein Fernseh- oder Kinofilm und vermitteln so professionell die Visualität! 3. Die Musik ist der Folge angepasst und richtet sich nicht nach modernen Maßstäben. 4. Der Geräuschemacher spielt live ein und nicht vorab bearbeitet am Computer. Das macht einen riesen Unterschied in punkto Authentizität. Wer schon mal bei einer Livetour der drei ??? dabei war, wird mir recht geben. 5. Als Schauspieler und Autor würde ich mich freuen, wenn bei den Hörspielgiganten für neue Sprechrollen auch mal bundesweit gecastet wird. Gebt auch mal Unbekannten eine Chance. Es gibt auch sehr talentierte Menschen, die nicht aus Hamburg oder Berlin kommen.

Stefan84 (morowind84[at]gmx.de) schrieb am 14.03.16:
Hallo Patrick hab mir die Folge nochmal angehört und hab keinen unterschied gemerkt am Anfang wird moosham gesagt und am Schluss auch also nichts vonwegen Moosheim oder so.Welche auflage hast du denn? vieleicht liegt es daran?

Patrick (---) schrieb am 18.06.16:
@Stefan84 Lese erst jetzt Deinen Kommentar;-). Nein, an der Auflage liegt es nicht, denn ich habe die originale Auflage auf MC von 1981 und die neue Auflage auf CD von 2000 und es ist exakt alles gleich gesprochen. Europa hatte es nicht geändert. Liebe Grüße Patrick

 

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© Die Gruselseiten (27. Mai 2001)