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Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten (2)

Ralf Jordan (Ralf_Jordan_RSC[at]t-online.de) schrieb am 07.12.98:
Dracula trifft Frankenstein? Gott sei Dank gibt es Tom und Eireen. Die beiden würden sogar die "Monsterspinne" in die Top 5 holen.

Matthias Lausmann (mess[at]OutOf.Rosenheim.Baynet.De) schrieb am 26.12.98:
Da ich im Moment im Latein-Facharbeitsfieber bin, entgehen mir natürlich auch kleine lateinische Grammatikfehler nicht. Und was muss ich da in Folge 2 der Gruselserie kurz vor Ende der ersten Seite hören (kurz bevor Doktor Finistra vorgestellt wird)?
Dr. Stein: "... der homo superior oder der homo futura, der irgendwann den homo sapiens ablösen wird ..."
Da aber das lateinische Wort für Mensch (HOMO) maskulin (sprich männlich) ist, dürfte es nicht homo futura sondern homo futurus heißen. Ich weiß, das ist Korinthenkackerei, aber es sollte schon alles seine Richtigkeit haben. ;-)

Holger Bergmann (b97c01[at]nordakademie.de) schrieb am 22.01.99:
Eine komische Folge; Die Namen der Akteure "Graf Cula" und "Dr. Finistra" doch etwas daneben oder ?
Die Geschichte an sich läuft einfach so vor sich hin und der einzig spannende Moment wird innerhalb weniger Sekunden durch einen Vorhang gelöst, aber am schlechtesten war wohl die Wahl, daß Hans Paetsch den Frankenstein sprechen soll (großartiger Erzähler, aber als Frankenstein nicht böse genug).
Dafür bin ich von den beiden Hauptakteuren nur begeistert. Horst Frank in sarkastischer Höchstform !! Schon der erste Dialog, der mit einem "Oho !! Aha !!" von ihm endet, ist ein Knaller.

Marcus Ebeling (stoertis_home[at]t-online.de) schrieb am 10.02.99:
Im direkten Vergleich zur ersten Folge der Gruselserie eröffnet sich dem Hörer ein Paralleluniversum: ein Ehepaar (gesprochen von einem wirklichen Ehepaar), beide Reporter, sind unterwegs, um auf einem alten Schloß, vor dem alle Angst haben, einen Arzt zu besuchen, der in Wirklichkeit Dr. Frankenstein (Hans Paetsch) ist und der ein Monster schafft, daß den Weg aus dem Labor heraus keine 50 Schritte überlebt, wobei die Protagonistin sich auf der Flucht vor dem Monster den Fuß verletzt und nicht mehr weglaufen kann, während der Monster-bauende Arzt spurlos verschwindet. Gewissermaßen als Bonus gibt’s hier noch den Grafen Dracula, der gleich mit auf dem Schloß wohnt. Auch in der auftretenden Unlogik steht diese Geschichte ihrem Quasi-Vorgänger in nichts nach: Wie sind denn nun Dr. Finistra und Hemator auf den verschlossenen Balkon gekommen? Warum wohnt der Höllenbote Hemator in einem Landgasthof? Warum merken Tom und Eireen nicht, wer der auf dem transsylvanischen Schloß lebende, in einem Sarg schlafende Graf Cula ist? Warum erkennen sie in dem mit einem menschlichen Körper experimentierenden Arzt Dr. Stein (nicht etwa Dr. Frank, wie in Folge 1) nicht Dr. Frankenstein? Aber das Lachen von Dr. Finistra und die rechte Hand des Höllenboten, die erkennt Eireen natürlich wieder (wobei das Lachen am Ende des Hörspiels kurioserweise nun gerade nicht von Johanna Wegener stammt).
Und die bohrende Frage, die einen vom ersten Hören der Geschichte an verfolgt: Warum um alles in der Welt besorgt sich Dr. Finistra absichtlich Kopf und Hand eines Vampirs, um damit das Monster zu basteln, wo doch jeder Fünfjährige weiß, was passiert, wenn dieser Herr ins Tageslicht treten wird?
Trotz allem ist diese Folge ein absolutes Highlight der Serie: Horst Frank, Brigitte Kollecker und Johanna Wegener liefern so unterhaltsame Figuren ab, daß die vermurkste Geschichte drumherum in den Hintergrund tritt. Horst Frank nörgelt sich großartig durch die undurchschaubaren Zusammenhänge, während Johanna Wegener wie ein kleiner Springteufel düstere Stimmung im Schloß verbreitet. Im Gegensatz zu Folge 1 ist diese Produktion ein absolutes Muß.
Die Musik ist angemessen, wenngleich es bessere Untermalungen im Europa-Musikarchiv gibt.
Um die oben begonnene Liste der Übereinstimmungen fortzusetzen: auch diese Geschichte wurde bereits vor Erscheinen der Gruselserie veröffentlicht. Änderungen wurden nur durch drei, vier zusätzliche Musikstücke vorgenommen.
An dieser Stelle sei angemerkt, daß dies nicht die erste Geschichte mit Tom und Eireen ist. Schon zwei Jahre vorher (1977) erschien bereits "Nessie - Das Ungeheuer von Loch Ness", eine durchaus passable Produktion. Es wird wohl ein ewiges Geheimnis bleiben, warum diese Story keine Aufnahme in den Kanon der Gruselserie fand.
Wer darauf achtet, wird in der Szene beim Auffinden der Leiche das immer wieder gern verwendete Hintergrundgemurmel mit Werner Cartanos unverkennbaren Ausruf "Das darf doch nicht wahr sein!" heraushören.
Eine neue Auflage im Gruselserie-Remake erfolgte nicht.

Harald Lutz (konga[at]t-online.de) schrieb am 28.04.99:
Kult! Auch wenn das Skript (wieder) kein absolutes Highlight ist - das Hoerspiel ist es auf alle Faelle. Dr.Stein und Graf Cula- brilliante Idee ;-)

Peter K. (TheMole[at]gmx.de) schrieb am 03.06.99:
Tatsächlich ist es genau dieses Hörspiel, das ich jedem vorspielen würde, der mich fragt, was diese alte EUROPA-Serie überhaupt ausmacht.
Besser hätte man die beiden Klassiker gar nicht verbinden können, und alle, die sich auch nur ansatzweise über den "Bezug zu den literarischen Vorlagen" ereifern, haben einfach die letzten Jahrzehnte verschlafen. Dracula ist nicht mehr primär Stokers Schöpfung, sondern eine Mutation aus 'zig Jahren Filmgeschichte, und der Name Frankenstein ist ein Synonym für Trash-Horror, ganz gleich welche Seelenschmerzen Shelleys Kreatur ins ewige Eis getrieben haben mögen.
Dieses Hörspiel ist über jeden pseudokritischen Zweifel erhaben, da es sich als bravouröser Hexenkessel erweist, gleich denen, in welchen schon spanische Filmemacher der 70er und 80er Jahre ihre Monster zusammenkochten.
Das Konzept des Höllenboten, dessen Körper zerstückelt und zum Bau eines künstlichen Menschen benutzt wird, ist ganz einfach phantastisch, und die Zerstörung von Hand und Kopf durch Sonnenlicht ist das grandioseste Ende, das Frankensteins Monster jemals ereilte!
Wie viele Nächte könnte Freud über diese Vision sinnieren (Kopf und Hand eines mythischen Dämons verschmelzen mit der ohnehin ketzerischen Idee des Kunstmenschen, und fast scheint es, als triumphiere die Wissenschaft selbst über die Götter der Unterwelt), aber wem wäre damit geholfen?
Alle Fragen die in dieser Geschichte offen bleiben, und die Herr Ebeling in seinem Kommentar aufführt, tragen für mein Empfinden nur mit zur schauerlichen Wirkung dieses Hörspiels bei.
Wie lange hat mich bis heute dieses Bild verfolgt:
Hemator, der sich von irgendeiner Kreatur durch die Nacht tragen läßt, die sich schließlich auf diesem einsamen Gasthof niedersenkt, von wo aus er seinen kalten Blick über das Land schweifen läßt...
Und welcher Natur ist diese schrecklich kichernde Finistra, die dort auf ihn lauerte, um dem Doktor die fehlenden Körperteile zu bringen. Sie wußte genau, wonach sie suchte, und sie forcierte es auch schließlich, daß ihr eigenes Gehirn in diesen machtvollen Körper gelangte.
Glaubt es mir: SIE ist die wahrhaft dämonische Gestalt!
Wir haben die Abgründe, die hinter allem stecken, nicht einmal erahnt...

Inga Meier (i_meier[at]gmx.de) schrieb am 29.06.99:
wird schon besser. mal abgesehen davon, daß hörspiele, bei denen horst frank mitwirkt, eh nicht schlecht sein können, ist diese folge richtig klasse. naja, horst und brigitte sind halt ein eingespieltes team.

Jörg Ballhorn (knotsing[at]aol.com) schrieb am 24.08.99:
Die Kassette halte ich ja weiterhin für das beste Fox/Fawley-Hörspiel, obwohl es ziemlich viel Schwachsinniges enthält:
Warum wartet Dracula auf einen Erlöser, um zu sterben? Wie wär´s mit dem Sonnenlicht?
Warum kann ein Vampir durch einen Balkonsturz getötet werden?
Wer ist Graf Cula (LOL)?
Warum wird es um 2 Uhr schon wieder hell?
usw.
Spannend finde ich auch die Andreas Weber-Frage. Teilweise finde ich es eindeutig, daß Ernst v. K. stöhnt, doch z.B. beim Balkonsturz kann ich seine Stimme nicht heraushören.

Holger Bergmann (b97c01[at]nordakademie.de) schrieb am 06.09.99:
Der Balkonsturz ist aus der Märchenproduktion "Von einem der auszog, um das Fürchten zu lernen". Dieser Jemand soll von einem anderen mit einem Laken über dem Kopf erschrocken werden. Dieser laesst sich jedoch nicht erschrecken und schmeißt das vermeintliche Gespenst die Treppe runter. Daher der Schrei, der während des Treppensturzes ausgestossen wird.
Der Link zur Sprecherliste (ich glaube es ist H. Beck): http://home.t-online.de/home/konga/teufelgo.htm
Viel Spass noch, Holger

Markus (a9308093[at]unet.univie.ac.at) schrieb am 11.09.99:
Unser Bericht von der schicksalhaften Begegnung Frankensteins und dem Grafen Dracula beginnt in einem Gasthof ... es ist nun bald 20 Jahre her, daß ein kleiner nicht ganz Zehnjähriger vor seinem Kassettenrekorder saß und begeistert dem Anfang dieser "Gruselserie" gelauscht hat. Ich war der kleine Zehnjährige und heute als bald Dreißigjähriger bin ich immer noch so begeistert und angetan wie dazumal!
Die Gruselserie an sich und diese Folge im Besonderen stellt ein absolutes Highlight meiner Hörspielsammlung dar. Viele Serien und Folgen sind später dazu gekommen, aber keine konnte den Charme und die Stimmung dieser Produktion erreichen. Wenn ich in diesem Forum von Unstimmigkeiten in dieser Folge lesen muß, so möchte ich doch festhalten, daß ich keine gefallene Silbe und keinen Teil der Handlung missen möchte, da alles zusammen und zwar so wie es ist maßgeblich zum Gesamtbild dieses Hörspiels beiträgt. Dieses Gesamtbild wird ohnehin von jedem in diesem Forum in den höchsten Tönen gelobt.
Diese Folge ist Kult und ein absolutes Muß für jeden Hörspielsammler, und die angeblichen Ungereimtheiten gehören genauso dazu wie Eireen Fox und Tom Fawley zusammengehören!
Gruselgrüße von Markus

Messy (messpe[at]gmx.de) schrieb am 16.10.99:
Sagt, was ihr wollt, aber ich finde, Folge 2 ist nur ein Aufguss von Folge 1.

Aslan "Menares" (habkeine[at]irgendwas.de) schrieb am 19.10.99:
Eine der schlechtesten Folgen überhaupt!!!!!!!
Allein der schwachsinnige Handlungsablauf... Beispiel gefällig ?
Dracula, gesprochen von Gottfried Kramer wohnt anscheinend im Keller des Schloßes und taucht nur ganz kurz zum Schluß auf, und verschwindet dann wieder! Hirnlose Folge!! Was hat sich H.G.francis wohl bloß dabei gedacht?

Paul (Paul[at]gmx.net) schrieb am 01.11.99:
Also, ich weiß ja nicht, aber Dracula kombiniert mit Frankenstein - ist das nicht ein bißchen zu viel des Guten?! Macht auf mich eher einen lächerlichen Eindruck! Tom und Eireen dagegen sind klasse wie immer.

Marc Läkamp (laekamp[at]hotmail.com) schrieb am 02.11.99:
Zu der Frage, die weiter oben gestellt wurde, weshalb Graf Cula nicht einfach ins Sonnenlicht schreitet, um erloest zu werden: Das wuerde ja dem Vampir-Aequivalent eines Selbstmords gleichkommen!! In dem Fall waere er mit Sicherheit nicht erloest und wuerde nicht dorthin gelangen wo er hin will! Ein guter Christ der gerne in den Himmel moechte kann sich deswegen auch nicht (weil's so schneller geht) vom Eiffelturm schmeissen oder mit entsicherten Handgranaten jonglieren. Nein,nein,nein. Das ist schon korrekt, dass er auf diesen Haemator angewiesen ist (Haematologie ist die Wissenschaft vom Blut, daher wahrscheinlich der Name?!!).

Asmodi (rkosiol[at]yahoo.de) schrieb am 18.11.99:
Hahaha, hier handelt es sich nicht "nur" um ein Grusel-, sondern auch um ein lustiges Hörspiel. Horst Frank als Reporter-Tom sorgt für so einige Humoreske, hihi. Zu Miss Fox: "Ach was, halt den Mund!" Zu Dracula: "Das is mir doch egal!" Köstlich, köstlich ...

Nico (---) schrieb am 20.11.99:
Was soll man dazu noch sagen? Obwohl ich diese Folge aus nostalgischen Gründen nicht total verreissen möchte - ohne die brillanten Darsteller und die recht gute Anfangspassage wäre das ganze wohl wirklich "nichts als ein schlechter Scherz". Gottseidank hatte EUROPA ein Einsehen und man ersparte uns weitere Begegnungen, wie z.B. "Die drei ??? treffen die fünf Freunde" oder "Pumuckl und Hui Buh - die Plagegeister". Ohne Wertung.

Lutz (LutzKoeln[at]aol.com) schrieb am 08.01.00:
Meine Güte, diese Folge hätte so gut werden können. Das Paar Fawley & Fox ist wirklich großartig und auch die Story scheint anfangs sehr vielversprechend zu sein. Dann aber häufen sich Fragen über Fragen, von denen keine so recht beantwortet wird: Wie z.B. gelangen Dr. Finistra und Hermator auf den verriegelten Balkon? Was für eine Beziehung hat Finistra eigentlich zu Dracula, Hermator und Frankenstein? Warum wird ihr Gehirn entfernt und wohin wird es verpflanzt? In den künstlichen Menschen etwa? Und wenn ja, warum? Und weshalb hört man Finistra lachen, wenn der künstliche Mensch doch schon längst tot ist?
Nein, diese Folge ist wirklich unbefriedigend und die Mixtur Dracula/Frankenstein mehr als an den Haaren herbei gezogen. Schade...

Mrs. Juana (electric[at]hannover.sgh-net.de) schrieb am 17.01.00:
Durch das dämonische Lachen der Dr. Finistra war dies das akkustische Grauen meiner Kindheit - Gott, hatte ich Schiß !
Heute finde ich die Folge aufgrund ihrer unfreiwilligen Komik und der groben Unlogik eher amüsant aber dennoch KULT. Fragt sich nur, warum Dr. Finistra in der 81'er Auflage von Jo Wegener gesprochen wird, auf der "Dracula trifft Frankenstein"-Version allerdings von einer gewissen "Harriet Henckel" (die Stimme ist immer dieselbe). Ganz böse kommt in dieser Folge BTW noch mal das "Schlußlachen" von Finistra, nach ihrem Ableben, aus dem Nirgendwo: etwas pitched-down und allgegenwärtig, bis aufs heimische Klo. Gruselig !

Frank Kuth (---) schrieb am 29.01.00:
Eine der besten Folgen der Gruselserie. Dracula und Frankenstein, zwei klassische Gruselfiguren treffen aufeinander. Sicherlich gibt es in der Story den ein oder andren Patzer, aber seien wir doch mal ehrlich, es ist einfach magisch. Oder gibt es ernsthaft jemanden der behaupten will das das es zwei bessere Gruselfiguren gibt? Horst Frank ist wie immer in Topform, mich wundert lediglich das man am Ende nicht hört wie das Monster das Schwert fallen läßt nachdem Tom die Vorhänge zur Seite zieht. Wie dem auch sei, was als Kind schon gruselig war, hat selbst heute nicht, wirklich absolut nicht an Faszination verloren. Das will schon was heißen!

Frank Kuth (---) schrieb am 29.01.00:
Ich habe, trotz meiner positiven Meinung zu diesem Hörspiel, doch ganz vergessen zu erwähnen das es hier einen sehr störenden Faktor gibt : Graf (Dra-) Cula wird nicht von Charles Regnier gesprochen - unverzeihlich! Ach ja, warum parkt der Graf seinen Sarg ausgerechnet im Keller einer Kapelle?

Markus Duschek (mduschec[at]leonardo.syh.fi) schrieb am 31.01.00:
Vom ersten Hören dieser Folge an (1983) war ich eigentlich immer der Ansicht, dass "Finistras" Lachen am Schluss vom spurlos verschwundenen Dr. Stein stammt....das hört sich doch absolut nach Hans Paetsch an ! Nun gut, schlauer macht das Einem auch nicht, aber dafuer spräche auch, dass Dr. Stein vom vampirköpfigen Monster verletzt ( gebissen ? ) wurde....und nun ( Schluck !) als Blutsauger durch Schloss Mordabrunn geistert. Was fuer eine irre Mythenkreuzung !!! Wo das Hirn geblieben ist weiss der Himmel. Im Monster ? Das hat doch bereits VOR Finistras Tod quasi schon gelebt ! Egal. Die Szene, die mich jedesmal irgendwie komisch beruehrt findet sich kurz vor Schluss, als Tom Eireen mit dem Kreuz neckt und sie daraufhin scherzhaft sagt "Das Tageslicht, Tommylein! Du hast das Tageslicht vergessen... Wenn ich ein Vampir wäre wuerde ich zu Staub zerfallen." Nun, alle, die das Ende von "Das Duell mit dem Vampir" kennen werden verstehen was ich meine....Das mit dem Spanienurlaub hätten sich die Beiden noch mal ueberlegen sollen...um mit einer eigenen Serie gross durchzustarten !!!

Andy C. (---) schrieb am 18.03.00:
"Die ist doch plem plem!" (Tom über Dr. Finistra) - Wohl wahr! Mann, wenn ich jetzt lese, dass das schon wieder 20 (!) Jahre her ist, dass ich dieses Hörspiel (das Original!) zuerst hörte... Meine frühesten Hörspielerinnerungen: Das Geheule, als Konrad Halver als Winnetou ins Gras biss, und die schlaflos durchwachten Nächte, die dem Anhören dieses Werkleins folgten. Aber ich konnte es später (und kann's heute noch mit ein paar Lücken) Wort für Wort auswendig.
Klar, wie die meisten dieser Hörspiele hält auch dieses einem genauer analysierenden Blick kaum stand, und Toms Umgangston mit seiner Kollegin lässt reichlich zu wünschen übrig ("Ach was, halt den Mund!"), aber selbst, wenn ich die rückblickend-verklärende rosa Brille abzunehme, bleibt ein unheimlich-witziges Hörvergnügen zurück. Frank/Kollecker spielen sich gewohnt gekonnt die Bälle zu, er sarkastisch aber manchmal ein bisschen begriffsstutzig, sie hat den Durchblick, aber keiner hört auf sie (war das nicht schon immer so?). Kramer als Dracula ist eher unauffällig als wirklich "blutrünstige Bestie" (O-Ton Eireen); Paetsch als Dr. (Franken-)Stein eher Wissenschaftler als Bedrohung (übrigens ganz im Sinne des Plots); Benno "General Wamsler" Sterzenbach als Wirt angenehm brummig-knorrig mit an den richtigen Stellen gekonnt leise anklingender Panik; Erzähler Karl-Walter Diess ("Schwarzwaldklinik") lässt leider Günther Ungeheuers unheilschwanger verzögerte Sprechweise schmerzlich vermissen. Jo-Harriet-Wegener-Henckel als Finistra schießt den Vogel ab und muss die Angst für alle anderen mit verbreiten, was ihr damals bei mir ohne Schwierigkeiten gelang... Gott, hatte die Frau eine Lache!
Die Fehler, Ungereimtheiten und Unerklärlichkeiten sind Legion (und in diesem Gremium bereits erschöpfend angerissen worden), ohne dass sie dem Gruselvergnügen je einen Abbruch getan hätten. Bemerkenswert erscheint mir heute, dass die Reporter Tom und Eireen tatsächlich in bester journalistischer Weise Sachen hinterfragen. ("Aber wo liegt der Sinn, Doktor? Die Welt krankt an der Überbevölkerung, und Sie wollen nun auch noch auf künstlichem Wege Menschen entstehen lassen. Haben wir nicht schon genug Menschen?") Ich glaube nicht, dass Frankenstein derartiges vorher schon einmal gefragt worden ist.
Ich kenne nur vereinzelte Hörspiele aus der Grusel-Serie, aber dieses hier ist - zusammen mit "Die tödliche Begegnung mit dem Werwolf", aber aus ganz anderen Gründen - meine Lieblingsfolge.

Stefan Schmidt (schmidt.st[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 19.06.00:
Ich verstehe nicht, wieso Hemator am Anfang vom Balkon gefallen ist. Er ist doch Vampir und kann doch fliegen ...!? Oder war Dr. Finistra da oben und hat ihn heruntergeschubst? Wenn ja, wie käme sie denn nach oben? Der Balkon ist doch vernagelt ...???

Mirko Hirsch (obsession77[at]gmx.de) schrieb am 02.08.00:
Wahnsinn! Die wohl beste Folge der Gruselserie. Man beachte die gruselige Stimmung, die durch Hintergrundgeräusche während der Balkonszene und bei der Ankunft auf Schloß Mordabrunn entsteht. Horst Frank ist einfach genial (wie immer) und Brigitte Kollecker hätte den Hörspiel-Oscar verdient, wenn es ihn denn geben würde. Trotz der (zugegebenermaßen) etwas trashigen Handlung (Graf Cula) und dem etwas zu knapp geratenen Einsatz der kultigen HPS-Musik gebührt diesem Hörspiel die Ehre, die es verdient. Ebenfalls super-kultig: Dr. Finistra (als wolle sie den Mainzelmännchen beitreten, wenn sie sagt: "N´Abend!").
Hier noch ein paar Unstimmigkeiten: Es wird immer davon geredet, daß Vampire zu Staub VERfallen. Aber ZERfallen sie nicht? - Dr. Finistra sagt Eireen & Tom, daß der zusammengebastelte Körper "noch nicht belebt" sei. Wieso reagiert dann der Kopf des Wesens auf das Kreuz? Müßte er nicht die ganze Zeit wach sein und meckern?

Volker (cushing[at]uni-muenster.de) schrieb am 22.08.00:
Von wegen "Dracula trifft Frankenstein": Sie begegnen sich ja noch nicht mal. Nicht nur dadurch bleibt die Geschichte unbefriedigend. Johanna Wegener chargiert, dass es selbst für die meisten Kinder lächerlich wirken dürfte. Auch der gefrustete Dracula ist nicht gerade unheimlich. Wie Dr. "Stein" ist er dazu reichlich einfallslos, was seinen Decknamen betrifft (siehe "Horr" in "Frankensteins Sohn). Dass Hans Paetsch vielen als Frankenstein nicht gefällt, liegt aber wohl an der Macht der Gewohnheit. Wer ihn vorher als John Silver in "Die Schatzinsel" gehört hat, wird wohl weniger Probleme damit haben, ihn als Schurken zu akzeptieren. Wirklich unheimlich jedoch ist nur das zugleich dämonische und babyhaft hohe Wimmern des Homunculus. Trotzdem ein unausgegorener Tiefpunkt.

Stephan Grunst (StephanGrunst[at]gmx.de) schrieb am 25.08.00:
Meine absolute Lieblingsfolge. Supergrusel! Die Dialoge von Tom und Eireen sind einfach genial, was bei Horst Frank als Sprecher nicht verwundert. Seine Art, die Dinge herunterzuspielen, gibt der Sache erst den richtigen Kick. Auch Dr. Finistra ist echt finster (Hihihihi, Hemator...) Hans Paetsch als Dr. Stein ebenfalls. Eine rundum gelungene Folge!!

Daniel (Danielremini[at]hotmail.com) schrieb am 05.09.00:
Hm,hm,hm, Dracula und Frankenstein? Versteht mich nicht falsch, beides sind 'Kultfiguren' der Literatur, aber beide zusammen zu mischen? Entkräftet man dadurch nicht ihre 'einzigartige' bedrohliche Wirkung? Ich finde schon. Von daher eigentlich schon eine Enttäuschung? Mitnichten, liebe Hörerschaft! Hier haben wir ein unterhaltsames Reporterpaar, grandioses Zusammenspiel! Und eine kuriose Randfigur, welche eigentlich gruseliger ist als die beiden 'Blutfürsten'. Dr. Finistra! Sie verdient eine besondere Aufmerksamkeit. Stellt euch vor, ihr geht zum Arzt, es kommt jemand und sagt: "N'Abend, bin Dr. Finistra, hi,hi,hi" Na, wenn das kein Gruseln erzeugt ...

Marky-Marc (---) schrieb am 11.09.00:
Herrlich! Was hatte ich damals Angst. Dr. Finistra? Ist klar! Kindererschreckerin halte ich für passender. Meine Schwester hat sich immer einen Heidenspaß daraus gemacht sich in den dunklen Flur zu stellen und in bester Finistramanier zu lachen oder ein "nabend" zu wispern. Ich denke, ich hatte mit 9 meinen ersten Herzinfarkt. Ungereimtheiten hin oder her. Spaß ist da. Unterhält auch heute noch prima. Darum gehts doch wohl, oder?

Mirko (Moonhouse22[at]aol.com) schrieb am 14.09.00:
so wie tom verhalte ich mich auch jedesmal wenn ich klingel ... ist halt niemand da ... kein grund das nicht zu einer philosophischen abhandlung kommen zu lassen ... trinität des banalen ... über den rest der story haben sich wahrscheinlich nur die besoffenen autoren schrottgelacht ... die misfits würden allerdings ihren spaß in dieser folge haben ...

Trend-Andy (---) schrieb am 30.09.00:
WOW! Ein Missfits-Fan!! Ich kann nur sagen: Mirko (unbekannterweise) hat voll Recht mit seiner Aussage!!

Mic (micbe24[at]gmx.de) schrieb am 31.10.00:
Eine von zwei Folgen, die ich noch auf LP besitze. Daher hat dieses Stück absolutes Klassiker-Potential für mich. Tom und Eireen sind über jeden Zweifel erhaben, wenn ich sie in "Nessie" auch noch spritziger fand. Die Story ... na ja. "Dracula trifft Frankenstein" erinnert mich immer an "Abbott und Costello treffen den Wolfsmenschen" ...

Mirko (Moonhouse22[at]aol.com) schrieb am 04.11.00:
Ob die Missfits daran Spaß hätten, wage ich ganz ganz vorsichtig mal zu bezweifeln ... ich meinte eigentlich die Punkband aus den 80ern ... aber egal ... aber irgendwie kann man die Cassette doch ganz gut im Hintergrund laufen lassen; nach neuzeitlicher Feststellung ... aber eine Frage: wieso müssen sich die Frauen auf der Flucht eigentlich immer das Bein brechen? I don´t know ...

Bloemsemann (bloemsemann[at]gmx.de) schrieb am 23.11.00:
Ich kann mich noch gut daran erinnern, daß ich am Anfang immer - "hmm hmm ah, das Zeugs ist gut ..." - dachte, Tom löffelt irgendwelche Oliven, bekam dann einen richtigen Heißhunger auf dieses Zeugs! Zur Handlung sei gesagt, das Ende ist etwas hektisch gestrickt, da lacht dann Finistra, Fawley eilt planlos durch die Gänge usw. anscheinend mußte das alles noch schnell auf das Restband. Schade !!!

Linus (---) schrieb am 05.12.00:
Ich frage mich, was der sächsische Akzent von einem Gast in der Schänke am Anfang zu suchen hat (fragt, ob er sie rauswerfen soll!) Der wurde wohl auch rausgeschmissen.

Marky-Marc (---) schrieb am 23.12.00:
Auf die Frage von Mirko, warum sich Frauen auf der Flucht ein Bein (oder andere Körperteile) brechen müssen, geben uns auch die Missfits Antwort. Frauen schauen immer nach hinten (zum Mörder oder in diesem Fall Vampir) hin, anstatt sich auf den Weg vor ihnen zu konzentrieren. Das Ergebnis: Frauen fallen auf der Flucht vor Bösen immer "auf die Fresse". Das Brechen von Beinen bleibt da nicht aus. Das sollte alles erklären.

Michael Schnürch (Oper1[at]gmx.de) schrieb am 15.01.01:
Hallo Fans!!!! Ich finde, die Folge ist einfach geil. Das Gekichere von Dr. Finistra könnte ich mir stundenlang reinziehen. Ich habe mich über das Lachen kaputt gelacht. Super Idee. Unter uns, ich kann auch so kichern, wenn nicht noch schlimmer. SPITZEN Aufnahme. Ehrlich.

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 09.04.01:
Eine meiner Lieblingsfolgen, unter meinen Top 5 hat dieses brilliante Hörspiel sich dauerhaft Platz 3 gesichert. Der Titel ist zwar, und da muss ich wohl gewissen Leuten Recht geben, ein wenig irreführend, aber dennoch ist diese Hörspielproduktion ein nichtwegzudenkender Meilenstein aus der Welt der EUROPA-Klassiker, insbesondere der der GRUSELSERIE. Dieses Hörspiel hat alles das, was man sich nur wünschen kann: Gute Sprecher, gelungene Atmosphäre, eine herrlich düstere Kulisse und ein bisschen Blut und Gewalt, die aber handlungsmässsig 100% passt. Meine Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.

Dr. Frank (---) schrieb am 04.06.01:
Wie bei einigen anderen auch, teilt sich diese Folge mit dem "Werwolf" den Platz 1. Aber ein Sprecher, dessen Leistung in dieser Folge kolossal unterschätzt wurde, ist doch wohl Gottfried Kramer, sein Graf Dracula ist doch wohl wirklich Klasse, kein Vergleich zu Charles Regnier, das sind einfach zwei Paar Schuhe. Rundum: Geile Sprecher, Geile Folge!

Sigurd von Arnim (sigurd_von_arnim[at]hotmail.com) schrieb am 27.12.01:
[Tom:] "Ein ÜBERMENSCH soll es werden?" - 'Zarathustra'-Prophet Friedrich Nietzsche himself zu Gast in unserer Gruselserie!! Was will man mehr? Nein, im Ernst: in dem kurzen Dialog im Labor schimmert für wenige Sekunden etwas von dem durch, was aus der Homunculus-Thematik hätte werden können, wenn Francis sich beim Schreiben um ein Mindestmaß an Konzentration und Ernsthaftigkeit bemüht hätte: eine spannende und durchaus niveauvolle, ins Groteske gesteigerte Satire auf eine sich absolut setzende, jegliche ethische und soziale Verantwortung negierende (Pseudo-)Wissenschaft. Wie gesagt, das HÄTTE aus den "Blutfürsten" werden können. So aber regieren Albernheit, Infantilismus und zweitklassige Sitcom-Einlagen, bei denen man nie sicher ist, ob die Komik gewollt oder unfreiwillig ist. Es macht wohl keinen großen Sinn, in dieser Folge nach einzelnen "Unstimmigkeiten" zu suchen; das ganze Hörspiel ist vom ersten bis zum letzten Augenblick eine einzige große Unstimmigkeit; es empfiehlt sich, diese Folge erst nach dem Genuß einiger Gläser Rotwein und/oder eines gut gedrehten Joints zu hören - dann fällt einem die grenzenlose Schwachsinnigkeit des Erzählten nicht mehr so auf. Eigentlich müßten Francis und die Europa-Produzenten froh sein, daß sie nach dem Erscheinen dieses Tapes niemand wegen "groben Unfugs" angezeigt hat. Was für ein Schund! Allerdings - und darauf kommt es ja schließlich an - es ist Schund mit beachtlichem Unterhaltungsfaktor! Es läßt sich aushalten für vierzig Minuten; eine zweite Folge dieser Machart jedoch wäre mir persönlich zuviel. Und daß ich die Fawleys eher nervig finde, habe ich ja schon an anderer Stelle kundgetan. Gesamtnote auf der 1-10-Skala: 6,0.

Thomas S. (---) schrieb am 20.08.02:
Obwohl die Liste der cineastischen Stelldicheins der Obergruselfürsten Dracula und Frankenstein vor der Einspielung dieser Aufnahme doch recht lang ist [siehe die fünf unter Dracula & Frankenstein Verfilmungen angegebenen Titel, zu denen sich auch noch 'Dracula contra Frankenstein' (1971)] von Trash-Filmer Jesus Franco Manero gesellt] und es insofern keine Frage ist, was H.G. Francis zu der Thematik veranlaßt hat, so ist die Idee, dem Monster Teile eines Vampirs einzupflanzen, doch höchst originell - ja könnte sie diesmal gar von Herrn Franciskowsky selber stammen? Im Gegensatz zu Folge 1 ist Dr. Frank(enstein) hier näher am literarischen Vorbild, da er hier einen Homunkulus aus Leichenteilen zusammenbaut, doch wenn man ihm nicht eigentlich nur Vampiren vorbehaltene Fähigkeiten eines untoten Stehaufmännchens zusprechen will, so muß man die Francis-Adaption des Leichendoktors wohl ganz vom Shelley-Orginal lösen und in ihm keine Jahrhunderte überdauernde Inkarnation des seligen Victors sehen. Für sich selbst stehend müßte man dann eigentlich GRUSEL-Folgen 1 und 2 in zeitlich umgekehrter Reihenfolge anordnen, erst dann würde die Aussage des unglücklichen Dr. Stein, er wäre der Sohn von Frankenstein [= Dr. Frank], einen Sinn jenseits des Wahnsinns erhalten. Aber wie die schon von meinen Vorkommentatoren aufgelistete Fragen über Fragen zeigen, hält sich die Logik in dieser Folge sowieso in Grenzen, sie wird allein von der erstklassigen Sprecherriege, allen voran natürlich Frank & Kollecker, und der gelungenen Dramaturgie getragen. Mir persönlich erscheint die wie eine Zwillingsschwester von Sesamstraßen-Ernie quiekende Jo Wegener allerdings als Fehlbesetzung, statt einer Stimme, die einen glauben läßt, die finstere Doktorin würde entweder ständig Helium inhalieren oder aber eine äußerst kleinwüchsige Zwergin sein, hätte ich eher jemanden wie Marga Maasberg bevorzugt. Am Ende dieser turbulenten Folge schließlich - sind da wirklich alle Fragen offen? Wie wäre es mit dieser Lösung: Frankenstein mutiert, von se inem Monster gebissen, zum Vampir, zerfällt aber gleich wieder im Tageslicht - Dracula rächt sich an Dr. Finistras Gehirn, indem er dafür sorgt, daß das inzwischen ebenfalls zum Vampirhirn mutierte gute Stück ebenfalls der Sonne ausgesetzt wird (muß er natürlich äußerst vorsichtig machen, indem er es bespielsweise nachts an eine geeigneter Stelle legt) - und Dr. Finistras Körper schließlich würde fortan als GEHIRNLOSE Vampirella auf ewig das Schloß durchstreifen, wobei ihr Lachen verständlicherweise künftig aufgrund des größeren Resonanzkörpers einen etwas hohleren, gedehnteren Klang hätte ;-}

Keiya (MasterKeiya[at]neo-prosperity.com) schrieb am 25.08.02:
Dracula, Frankenstein, der Humunculus, und die Kombi als Finistra und Hemator in einem Körper ... - Diese Folge ist die Geilste überhaupt. Es hätte noch einen Teil geben sollen, nachdem Tom und Eireen in Folge 6 vom Doc und Senorita Alvarez zu Blutsaugern gemacht wurden, wie sie dann alle gemeinsam als Vampire mit Graf "Draki" fröhlich auf dessen Burg wohnen, sozusagen eine Sitcom-Folge, oder besser noch 'ne ganze Serie nur mit denen. Wäre besser als was man in der Meteor-Serie zugemutet kriegt, hö? ;-)

Ragnar (---) schrieb am 29.08.02:
Ein geniales Hörspiel und einer meiner Favoriten auf Platz 1! Ich denke mal mit "Die Begenung mit dem Werwolf" meine meistgehörte Kassette. Was wohl auch daran liegt, dass es eine meiner ersten aus der GS war. Einer meiner Freunde hatte einen Kassettenrekorder und dieses Hörspiel mit ins Schullandheim geschmuggelt und uns des Nachts mit dem Schrei Hemators und dem Lachen von Doc. Finistra um den Schlaf gebracht ... Abgesehen davon sind Tom und Eireen absolut genial!

Marc D. (dnlmarc[at]t-online.de) schrieb am 20.09.02:
Warum wurde gerade in dieser Folge soviel rausgeschnitten? Schade! Die Neuauflage ist von der musikalischen Untermalung her nicht mehr ganz so effektvoll. Und der oft verwendete Europa-Sample "DAS DARF DOCH NICHT WAHR SEIN" fehlt leider auch. Mit dieser Aussage hatte die Szene vor dem Gasthaus eine schockierendere Wirkung beim Zuhörer entfacht gehabt. Naja für mich bleibt die Folge 2 Top Eins der Serie. Und der beste Dialog fand zwischen H. Frank und G. Kramer statt. Dracula: "Nein! In wenigen Minuten geht die Sonne auf - Ich kann nicht nach draußen gehn." Fawley: "Das is mir doch egal!" *lol*

DiBo (dirk.bongard[at]zabka.de) schrieb am 02.12.02:
Diese Folge ist die beste der gesamten "Gruselserie"! Als ich "Dracula trifft Frankenstein" zum ersten Mal gehört habe, war ich gerade neun Jahre alt. Meine Cousine brachte die Platte einmal mit: eine geniale Mischung aus gruseliger Atmosphäre mit humoristischen (aber nicht albernen) Einlagen. Ich besitze heute alle drei Versionen dieses Meilensteins (die von 1979, 1981 und 1999). Natürlich ist es in der Urfassung am besten. Habe dieses Hörspiel Ende der 80er verkauft und bis 1999 nicht mehr hören können, aber vergessen habe ich es nie. Es ist ein Bestandteil in meinem Unterbewußtsein gewesen, all die Jahre. Tom Fawley und Eireen Fox, Reporter aus London, sind DAS Traumpaar der "Europa"-Produktionen. Ich habe nie verstanden, warum mit ihnen nur drei Abenteuer produziert worden sind. Eine Schande!!! Vorliegende Produktion ist eben nicht nur ihr Top-Abenteuer, sondern auch die Top-Folge dieser großartigen Serie.

Marcel Porcher (---) schrieb am 02.12.02:
Nach "Frankensteins Sohn im Monsterlabor" folgt nun Folge 2 "Dracula und Frankenstein,die Blutfürsten: die bekannten Reporter Tom und Eireen wollen eine Reportage über den berühmten Forscher Dr. Stein machen. Dabei machen sie nicht nur die Bekanntschaft mit Graf Dracula, sondern sie entdecken auch ein Wesen, was Dr.Stein (später stellt sich sein wirklicher Name heraus) aus Leichenteilen eines Vampirs gebaut hat. Im Gegensatz zur ersten Folge bietet dieser Plot eine gelungene Spannung, sowie passend eingesetzte Schockeffekte. Bravo!

Lyncher (---) schrieb am 04.12.02:
Nur ein kleiner Kommentar: In der Szene, in der Tom und Eireen im Gasthof sitzen, fällt plötzlich ein Mann an ihrem Balkon vorbei. Aber wer hat ihn herunter gestoßen? Dr. Stein kann es nicht gewesen sein, da die Tür zum Balkon vernagelt war! Ebenso wenig war es Dr. Finistra, denn sie hat unten den Toten verstümmelt! Auch Dracula scheidet aus, weil der Tote ihn ja erlösen sollte! Das erklärt auch, dass der Tote nicht selbst gesprungen ist, weil 1) er Dracula erlösen sollte und 2) ist es unglaubwürdig, dass er selber gesprungen ist! Verwirrend!

Professor Venedig (---) schrieb am 03.01.03:
Dracula und Frankenstein, die Blödfürsten! Was für ein unglaublicher Schwachsinn! Und mir gefällt das auch noch! *g* Eine Absurdität, die hier wohl noch nicht genannt wurde: Finistra verkündet hämisch, dass sie Hemator getötet und somit Draculas letzte Hoffnung (?) vernichtet hat. Und dann teilt sie Tom, Eireen und dem lieben Dr. Stein mit, dass sie alle drei der Rache Draculas nicht entgehen werden. Ähhhmmmm, sollte die Rachsucht des Gräfleins sich nicht eher auf Finistra richten? Übrigens, der gute Graf Cula, der Hemator als seinen Nachfolger wollte, ist ja offensichtlich selber schon nicht mehr der originale Graf Dracula von vor hundert Jahren, sondern ... Hammand, der arme Hammand! Und er schmeißt sich auf die gleiche Weise an Eireen ran wie schon hundert Jahre zuvor an das liebreizende Fräulein Elenor (soll heißen: er muss seinen Hals-Fetischismus auch noch verbal ausschmücken). Vielleicht treibt sich der berühmte Professor Dark ja auch noch irgendwo rum. Und was hat er sich wohl für ein beklopptes Pseudonym einfallen lassen? Wenn das die Herren in Venedig wüssten ...

Christian Heidemann (---) schrieb am 28.05.03:
Mega-Hörspiel! Das von Volker Pietsch beanstandete "babyhaft hohe Wimmern des Homunculus" konnte ich hier beim besten Willen nicht finden. Demgegenüber verweise ich auf Folge 8, wo der verstümmelte Wahnsinnige sich am Boden windet und wie ein Eunuch zu jammern anfängt; ganz so als habe sich die adelige Vampirdame nicht nur an seinem wichtigsten Körpersaft verköstigt, sondern ihm aus Rache noch in ein weitaus intimeres Körperteil gebissen. Nicht nur aus Schmerz (im klassisch-körperlichen Sinne), sondern auch aus Scham und Wut versucht der "wahnsinnige" Strandräuber die Ursache seiner Verletzung zu verdecken. Konsequenz: Er windet sich wie ein verwundetes Tier auf dem Boden! Der Verlust der Männlichkeit bzw. der (feministisch anmutende) Biss in den Penis könnte deshalb auch als Metapher für aggressiven Geschlechterkampf gedeutet werden; zumindest was Folge 8 betrifft. Folge 2 ist ein echt brilliantes Grusel-Hörspiel, das alle Elemente und Motive der klassischen ghost-story (nebeliges Land irgendwo am Rande der Welt mit fragwürdiger Geschichte, fluchbeladenes Schloss, Wissenschaftler mit einer moralisch fragwürdigen Berufsauffassung (verbotene Experimente mit Leichen) und mysteriöse Todesfälle) zu einem originellen und spannenden Horror-Abenteuer mischt, bei dem auch der Humor (siehe Horst Frank als unverwüstlichem UK-Reporter und Hobby-Okkultisten) nicht zu kurz kommt. Dem Werwolf dürften bei diesem Kult-Hörspiel alle Zähne ausfallen, wären die nicht auch künstlich.

Polcor (---) schrieb am 07.07.03:
Einen besonderen Reiz gewinnt dieses hervorragende Grusel-Hörspiel (wenngleich ich als Cyborg in doppelter Hinsicht Science Fiction dem Horror gegenüber den Vorzug gebe) durch die menschliche Charakteristik, die bei den blutschlürfenden Bösewichtern, also Dracula und sein aus der Hölle gesandter "Erzengel" Hemator, durchschimmert. Dracula ist - ganz im Gegensatz zu einer Vielzahl diesbezüglich kontroverser Darstellungen in den Medien - nicht der beißwütige "Mitternachtsmörder", der pünktlich zur Geisterstunde dem regionalen Bestattungsunternehmer Rekordumsätze beschert, sondern eher eine tragische (im Sinne von menschliche) Figur, die seelisch schwer an ihrem Geschick zu tragen hat. Der nachtaktive Charmeur, der vor mehr als einem Jahrhundert (terranischer Zeitrechnung) Schwarz zur neuen Mode der viktorianischen high-society machte und den (städtischen) Friedhof zu einer romantischen Kulisse bizarrer Erotik erhob, will nun endlich seinen Frieden in der Hölle finden. Um dies zu bewerkstelligen, findet ein noch viel bizarrer Rollentausch statt: Der "geflügelte" Höllenbote, der dem Fürsten aller Vampire einen besseren Lebensabend in der Hölle verspricht, tritt an die Stelle Van Helsings und all seiner trivialen Doubles, so z.B. John Sinclairs Marek, indem er ihn - unter Zuhilfenahme eines geweihten Eichenpfahls - das untote Herz durchbohrt. Die menschlich anmutende Sehnsucht nach Erlösung (von einem qualvollen Erdendasein durch den Übergang in eine bessere jenseitige Welt!) ist - genau wie bei meinem androiden Bruder Dr. med. Frankenstein! - ein sehr nachvollziehbares Motiv, das den raffzähnigen Exil-Rumänen (so jedenfalls in dem Kult-Streifen "Liebe auf den ersten Biss") zum Sympathieträger wider Willen macht. Allein durch die Einflechtung dieser und ähnlicher Motive, die den sonst eher auf die Verkörperung des Fremdartig-Diabolischen beschränkten Bösewichtern hier noch eine ungeahnte Tiefe und Differenziertheit (besonders gegenüber den ziemlich altklugen Reportern) verleihen, hebt sich dieses selbst für SF-Maßstäbe durch und durch gelungene Hörspiel von den meisten Folgen der Gruselserie ab. Selbst die Hölle als die Ur-Heimat alles Bösen verliert dadurch ihren Schrecken und wird fast zu einem Hort des Guten, der Dracula auf pervertierte Weise mit Jesus von Nazareth gleichsetzt (rein literaturwissenschaftliche Interpretation).

Ripper (---) schrieb am 10.07.03:
Gutes Hörspiel, der eigentliche Anwärter auf eine Spitzenposition in den Grusel-Charts! Das Cover weckt bei mir Assoziationen an den HEATHEN-Song "Goblin's Blade" (zu Deutsch: das Schwert des Gnoms) aus dem '87er Debüt-Album "Breaking The Silence", das auch sechzehn Jahre nach seinem Erscheinen einen nichtwegzudenkenden Meilenstein in der Geschichte des Speed-Metals darstellt. Auch in dem o.g. Song geht es - genau wie in dem Hörspiel - um allerlei lichtscheue Gestalten, die mit Vorliebe ahnungslose Spaziergänger anfallen und massakrieren (cool).

Katja (UpperDip[at]web.de) schrieb am 10.07.03:
Gut ist nicht die Gruselstory, sondern die Lache von Dr. Finistra und Toms üblicher Sarkasmus ("Das ist mir doch egal!").

Legrell (---) schrieb am 24.07.03:
Eine der schlechtesten Folgen. Was macht man als Autor oder Produzent, wenn man für seine Gruselhörspielserie die Themen "Dracula" und "Frankenstein" schon verwendet hat? Man macht ein "Dracula UND Frankenstein"-Hörspiel. Der Umstand, daß beide Figuren aber aus gänzlich unterschiedlichen literarischen Universen stammen, macht das ganze genauso schwachsinnig wie die unzähligen und überflüssigen Konglomerate in Film und Comic, wie "Godzilla gegen Frankenstein", "Batman vs. Superman", "Alien vs. Predator" usw. Aber nicht nur, daß hier Themen gemischt wurden, nein, sie mußten auch noch in die Moderne transportiert werden, weil sonst Tom und Eireen nicht dabei sein könnten. Bram Stoker und Mary Shelley würden sich im Grab umdrehen. Aber das Beste kommt ja noch: Was tut man, wenn man feststellt, daß die Story total aus dem Ruder läuft? Man läßt die Lösung einiger Handlungsstränge einfach weg! (Oder hab ich da was verpaßt, z.B. was aus Graf Dracula am Ende wird? Ist der nur für eine pseudogruselige Showeinlage in der Kapelle (!!) gut?) Eigentlich erstaunlich, daß die in meinen Augen bemerkenswerteste Sprecher-Besetzung der Europa-Hörspielgeschichte (Horst Frank, Brigitte Kollecker, Hans Paetsch, Benno Sterzenbach, Ernst von Klippstein, Gottfried Kramer, Karl-Walter Diess) sich zu so einem Murks herabgelassen hat. Und dabei hat es so gut begonnen: Der Sturz des Mannes in Kleidung aus vergangenen Jahrhunderten ohne Kopf und Hand am Hotelzimmerfenster der beiden Hauptfiguren vorbei - das hatte schon was. Aber danach ergießt sich die Folge in Trash, der so trashig ist, daß er nur noch in die Trash-Can paßt. Sechs, setzen!

Jack (---) schrieb am 10.08.03:
Dr. Stein und Graf Cula? Der einzige Grusel, der in mir beim Hören dieser Folge aufkam, war die Angst, mich totzulachen. Diese Nummer geht nicht mehr wohlwollend als "Trash" durch - die Story ist einfach nur noch hirnlos bekloppt. Mein Fazit: eine Beleidigung für jeden Hörspielfan.

Weißer Fuchs (WeißerFuchs[at]t-online.de) schrieb am 09.03.04:
Als ich zehn Jahre alt war, habe ich die Kassetten massenweise verschlungen. Bis auf die Kassette mit den Sounds und die mit dem Ungeheuer von Loch Ness besaß ich alle. Als ich zehn Jahre alt, das war 1996, vor 8 Jahren. Jetzt, im Jahre 2004, bin ich seit Mitte November letzten Jahres 18 und nur durch Zufall auf diese Seite gekommen und frage mich ernsthaft, warum erwachsene Menschen sich Hörspiel-Kassetten (!) mit Gruselgeschichten über Werwölfe und Vampire anhören? Wenn ich Werwölfe sehen will, gucke ich "Dog Soldiers" auf DVD, wenn ich Vampire sehen will, gucke ich "Blade" und "From Dusk Till Dawn" auf DVD. Wenn ich Werwölfe UND Vampire sehen will, gehe ich ins Kino und gucke "Underworld" - oder warte, bis "Van Helsing" ins Kino kommt. Da gibts Frankensteins Monster noch dazu. Ich danke sehr für eure Aufmerksamkeit.

Hemator (Ice-motherfuckin-T[at]klein-tronje.de) schrieb am 01.07.04:
"Dr. Stein ...? Dieser Mann ... ht-hm, höm ..." Überall kann man lesen, Gottfried kramer war ne Fehlbesetzung für diese Folge, und Charles Regnier wäre so ein toller Dracula. Nun. "Dracula - Jagd der Vampire" von Delta hatte einen guten Dracula. In diesem Crossover ist Gottfried Kramer aber der beste Dracula, den dieses Hörspiel haben kann, finde ich. Mir konnte es noch nie "zu" bunt gehen. Ich hätte somit gern noch Dr. Giralda (aus Nr. 1) unterm Dach von Schloß Mordabrunn gehabt. Oder den namenlosen Doc aus Nr. 6. Außerdem, als ich damals im Grundschulalter diese Cassette als Auftakt der Serie hatte, kam mir das Treffen zwischen Dracula und Frankenstein kein bißchen unrealistisch vor. ;P So ungefähr wie das überladene Cover von "Horror Pop Sounds" fände ich es sogar klasse, wenn's ne Europa-Parodie gäbe. So ungefähr wie "Auf einem düsteren Schloß treffen sich die verschiedensten Gestalten (à la "Dämonenkiller" Nr. 1) und diesmal haben sie nicht gemein, daß sie am selben Tag geboren sind, sondern, daß sie von Europa stammen." Also am Tisch säßen dann Dr. Frankenstein, Dr. Frank, Dr. Giralda, Dr. Finistra, der Doktor aus Nr. 6, Tom, Eireen, Graf Cula, Senor Alvarez (aus Nr. 1), Senorita Alvarez aus Nr. 6 (wohl seine Schwester oder wie, hö?), Horr der Diener, der Humunculus, Macabros, Molochos, der Maurenkönig (LB Nr. 10), Merikara und obendrein noch der Schergentoni, ich fände das göttlich, das wäre ein Treffen. Am besten noch die Wirte und Busfahrer der ganzen Folgen. Wenn hier Dracula Frankenstein trifft, finde ich das kein bißchen "zuviel", sondern genau richtig. :)

vicbrother (sirfrancis[at]vicbrother.de) schrieb am 07.09.04:
Aber Weißer Fuchs, das ist doch das schöne an den alten Kassetten: es lebt unsere Kindheit wieder auf - das Gruseln geht einem wieder unter die Haut. Und wenn man Van Helsing sieht, dann ist das nicht gruselig, denn es werden nur ein paar Aktionszenen im Stile eines Werbevideos gezeigt. Hier aber spielt die Phantasie mit. Es ist dunkel, du kuschelst mit deiner Freundin oder machst es dir sonst wie gemütlich, und hörst in absoluter Ruhe die Schilderungen und versetzt dich in diese Welten hinein - Mann, wie ich das liebe :) Letztendlich: was gibt es gruseligeres als seine eigene Phantasie?

Sven (schum69[at]gmx.net) schrieb am 25.09.04:
Schade um die wirklich gute Geschichte. Diese nervigen und total schlecht und uebertriebene Fawleys machen alles zunichte und ersticken das Aufeinandertreffen Draculas und Frankensteins im Keim. Das beste an der Folge ist immer noch das "Nabend", als Dr. Finistra den Raum betritt (ich weiss beim besten Willen nicht, wie und in welcher Tonlage man das so spricht??). Selbst Hans Paetsch kann da nix mehr retten. Wo sind Gerd Martienzen und Eva Gelb, wenn man sie braucht, sie haetten die Fawleys wesentlich glaubhafter und nicht so nervtoetend heruebergebracht. Wegen der Geschichte hoere ich es dennoch gerne.

Chopper (Sandy_Frey[at]yahoo.de) schrieb am 29.09.04:
Für mich meine absolute Lieblingsfolge. Obwohl sich hier auch ordentlich Fehler eingeschlichen haben: Tom und Eireen sehen sich in der Kapelle die tote Dr. Finistra an und stellen fest, dass der Kopf geöffnet wurde. Dann erscheint "Graf Cula" und will zu Finistra, da sie seiner Rache nicht entgehen wird. Eireen sagt daraufhin, sie befände sich im Schloß, im Labor. Hallo? Sie liegt doch daneben? Außerdem: Seit wann wird es kurz nach zwei schon hell? Trotzdem eine schöne Folge und meine liebste, weil hier nicht soviel geschrieen wird, und ich die CD auch bei geöffnetem Fenster in Sommernächten hören kann. :-)) Trotzdem wird irgendwann nochmal ein Nachbar die Polizei rufen ...

charli (charlesmanson76[at]aol.com) schrieb am 13.12.04:
mal wieder ein absolutes muss für jeden fan oder wer's noch werden will (muss)!!! aus 'nem vorangegangenen kommentar konnte ich entnehmen - zitat: "die nervtötenden fawleys machen die story zunichte", oder so in der art wurde sich da ausgedrückt?!! also, da kann ich nur gegenhalten und sagen, dass die fawleys genauso kult sind wie die gruselreihe selbst!!!!! von mir aus müsste es eine eigene reihe mit tom & eireen fawley geben! (auch wenn ich "Nessie" nicht so sehr zu den guten storys zähle!) ... ich finde, die beiden sind meiner meinung nach einfach nur dafür geschaffen, in francis' abenteuern die vampire und monster zu jagen und zu bekämpfen! dracula trifft frankenstein oder dracula & frankenstein die blutfürsten / wie auch immer / kann ich mir immer und immer wieder zu gemüte führen! nachts, wenn es dunkel ist und ich mit walkman im bett liege! auch sehr passend und ein fettes lob muss ich dem sprecher dieser geschichte geben! tolle (tiefe,ernste) stimme. er weiß damit umzugehen! und rundet dieses fantastische werk damit sehr gut ab! dr. stein, ein wenig mit dr. giralda zu vergleichen, auch ein spannender protagonist! der es versteht, seine gäste zu belügen und zu verwirren, so wie es sich gehört für einen arzt, der ein schreckliches monster schaffen will! so haben sie alle doch immer was zu verbergen! diese monstermacher ... nicht zu vergessen frau dr. finistra, nur ein weiterer gruselfaktor in diesem düsteren schloss. die mit ihrem geheimnis sich und alle anderen in gefahr bringt! eine eiskalte mörderin, die sich mit allen anzulegen versteht! das alles wird dann noch mit nostalgischer gruselmucke untermalt und verschafft mir symbolisch noch heute eine gänsehaut! meine absolute lieblingsstelle: nachts um 2 - gruselige musik - schritte im kies - es gongt die 2 uhr (sehr nostalgisch mit der glocke): "es ist schon 2 uhr", "es wird bald hell!" was für eine mischung aus nostalgie und traurigem gruselambiente!!!!! auch das ende nicht zu schnell durchgezogen, sondern schön spannend erkämpft! doch, kann mit gutem gewissen 10 von 10 points für dieses meisterwerk geben! gruß euer charli

Thomas Braun (---) schrieb am 25.01.05:
Habe ich richtig gehört, dass das Reporterpaar Mordabrunn verlässt, obwohl sowohl Dracula als auch Dr. Stein noch leben und deren Schicksal völlig unklar ist? Dracula hatte doch lediglich den Raum verlassen, um Finistras Hirn zu suchen. Es war aber noch dunkel - also müsste er noch leben.

Charli (silvergreen76[at]aol.com) schrieb am 10.05.05:
zu weisser fuchs - ich habe deinen kommentar gelesen und muss sirfrancis ... erstmal recht geben! und was du so schreibst von wegen "Blade", "Dog Soldiers" usw usw ... dazu kann ich nur sagen: keine fantasie!!! blade?? gegengift in spritzen!? das sagt schon alles! vampirgeschichten sollten nicht durch so einen sch... verschandelt werden! ja, wir sind alle (fast alle) erwachsen, die hier ihre komments abgegeben haben! aber wir hatten wohl alle eine tolle kindheit! in der wir alle von unserer fantasie gezehrt haben! und deswegen lieben wir es auch, diese mal für paar minuten zurückzuholen! wenn du so erwachsen wärst, wie du hier schilderst, dann würdest du das verstehen! glaub mir das!! denn aus deiner aussage kann man entnehmen, dass du diesen prozess von erwachsen werden noch vor dir hast! denn nur erwachsene können den wunsch hegen, kassetten aus ihrer kindheit zu hören ... um noch einmal in der selbigen zu verweilen! bitte glaub mir, das soll kein angriff auf deine person sein! ist lediglich eine feststellung! kinder können ihre schöne kindheit noch nicht vermissen, weil sie noch drin sind! glaub mir, wenn du mal ganz weit weg bist von deiner kindheit, dann wirst du uns besser verstehen! und dann schreib nochmal auf diese seite! denn sooviel leute können sich nicht irren oder bekloppt sein! nein, wir sind nur verückt genug, um ein bissel fantasie der kindertage wieder zu beleben! mfg charlie

Cmdr. Nolan (raggie70[at]yahoo.de) schrieb am 27.07.05:
Ich habe mir dieses Wochenende wieder das Original ("Dracula trifft Frankenstein") angehört und muß sagen, daß auch Herr Sterzenbach einen bleibenden Eindruck als Wirt hinterlassen hat. Schade, dass man ihn nicht häufiger in der Gruselserie zu hören bekommen hatte. Dass man die Tonkonserve entfernt hat, kann ich irgendwie überhaupt nicht nachvollziehen, ich finde sie an dieser Stelle sehr beeindruckend und passend. Einzig dass man nicht erfährt, warum Hemator auf den Gasthof landet, bzw. wieso Finistra ausgerechnet seinen Kopf und die Hand abtrennt, ist nicht ganz befriedigend, ebenso wohin sie bzw. ihr Gehirn in wessen Körper Dr. Frankenstein gebracht hat. Aber abgesehen davon sind Tom und Eireen nach wie vor meine Favoriten.

DR. Frank N. Furter (a-kelkenberg[at]web.de) schrieb am 05.08.05:
Heilige Mutter Gottes, rette uns!!! Wenn das die Herren in Venedig wüssten!! Die Story ist so hirntot wie der (Disco)homunkulus des Dr. Stein himself!!! Aber die Sprecher!! Kult!! Und fast so thrashig wie "Draculas Insel", das Ganze, oder sollte man sagen "Graf Culas Insel"?? Den Hemator habe ich mir als Kind immer wie den Postboten aus unserer Straße vorgestellt, nur halt als Untoten: "Oh, hallo Herr Graf, hier, Ihr Schreiben von der obersten Höllenbehörde, Dr. Satanas - steht drin, dass Sie nunmehro erlöst sind, bitte quittieren, ist Einschreiben mit Rückschein, danke!" Wenn Horst und Brigitte nicht wären, könnte man das Tape in den Müll werfen, aber sooo ... Hier reißen sie die Sache dann doch raus, was ihnen leider bei Folge 6 nicht mehr gelingt! Aber: "ein Hörspiel ist schließlich keine Modenschau und ein Autor kann schreiben, was er will ..."

marc (naddelundjanik[at]aol.com) schrieb am 23.05.07:
Weiß jemand, ob Jo Wegener noch lebt? Ich habe sie seit der Wallace-Reihe im Jahr '82 bei keiner Europa-Produktion mehr gehört.

Tom Fawley (---) schrieb am 17.09.07:
"Dracula trifft Frankenstein" ist, seitdem ich es 1979 im zarten Alter von neun Jahren zum ersten mal gehört habe, mein absolutes Lieblings-Hörspiel!!! Nie wieder habe ich ein so geniales Hörspiel gehört! Meine Liebe zu diesem Meisterwerk begann, als meine Cousine eines Abends zu uns kam und eine LP mitbrachte: es war "Dracula trifft Frankenstein". Es war schon dunkel, als wir die LP auflegten, also genau die richtige Atmosphäre für eine solche Geschichte. Ich war sofort von ihr gefangen und wirklich losgelassen hat mich diese Produktion nie wieder! Ich habe meine Cousine dazu überredet, mir die Platte ein paar Tage auszuleihen, und in diesen Tagen habe ich sie dann rauf und runter gehört. Die Atmosphäre ist einfach unschlagbar und wurde in keinem anderen Hörspiel je wieder erreicht! Die Geschichte hat einen Höhepunkt nach dem anderen: angefangen bei der großartigen Szene "in einem Gasthof", mal ehrlich, wenn mir irgend jemand eine atmosphärischere Szene nennen kann ... Dann folgt Höhepunkt auf Höhepunkt: die Ankunft am Schloß, die Entdeckung der Kapelle, die Begegnung mit Graf Cula, der erste Auftritt von Dr. Stein, natürlich der erste Auftritt von Dr. Finistra u.s.w. Gekrönt wird das Ganze durch die hervorragenden Sprecher, und da natürlich allen voran Horst Frank und Brigitte Kollecker. Ihr großartiges Zusammenspiel und ihre legendären Wortgefechte sind spektakulär. Seit diesem Hörspiel ist Horst Frank mein absoluter Lieblings-Sprecher! Durch seinen schwarzen Humor und seine lockere Art gewinnt diese Produktion ungemein und verliert trotzdem nicht ihren unheimlichen Grundton, eine Meisterleistung! Man muß sich nur mal die meisten "Larry Brent"-Hörspiele anhören, in denen auch versucht wurde, Horror mit Humor zu verbinden. Die meisten Versuche kann man nur als albern bezeichnen! Und dann ist da noch die großartige Musik, die sehr zu der unheimlichen Atmosphäre beiträgt! DAS BESTE HÖRSPIEL ALLER ZEITEN!!!

Oliver (---) schrieb am 07.10.07:
Ich kann meinem Vorredner in weiten Teilen nur zustimmen! Dieser Teil der Fawley-Trilogie ist sicherlich eines der besten Gruselhörspiele seiner Zeit und hat die Gruselserie extrem bereichert. Sie ist gespickt mit wirklich unheimlichen Elementen! Hier sei nur der Balkon-Sturz des Hemator zu nennen, der dafür sorgt, dass einen dieses Hörspiel sofort in seinen (unheimlichen) Bann zieht. Im Fortgang passt dann auch wirklich alles! Der Spannungsbogen wird kontinuierlich und nachvollziehbar aufgebaut und die Geschichte durch die gute Sprecherleistung aller Beteiligten vorangetrieben. Ein wirklich schönes Stück Hörspielgeschichte mit unvergesslichen Sprechern, die heute teilweise leider nicht mehr unter uns weilen! Auch in diesem Hörspiel ist übrigens wieder Hans Paetsch als Protagonist (Dr. Stein) zu hören. Ach ja ... und ich war bei der "Premiere" übrigens auch 9. ;)

Thomas Lossie (lossie[at]freenet.de) schrieb am 15.10.07:
Eine Folge, die so voller abgehobener Einfälle steckt und dermaßen mit dem Genre spielt, daß es einfach unglaublich ist. Ein Meisterwerk, das einfach nicht langweilig wird ... man nehme mir nicht übel, wenn ich es "besten Trash" nenne ... Hut ab. Horst Frank war wirklich ein einmaliges Talent - ich schätze, er hatte einen Mordsspaß bei der Vertonung.

Humunculus (---) schrieb am 17.02.08:
Da kann einer sagen, was er will, für mich ein absolutes Highlight (und das nicht nur wegen Tom und Eireen). Es war halt eins meiner 1. Grusel-Hörspiele so um 1980 ... Keine Ahnung, wie oft ich dieses (und andere) Hörspiel gehört habe, und es ist immer wieder TOP.

Michael (michaelmountain[at]web.de) schrieb am 25.09.08:
So unlogisch und wirr die Geschichte auch sein mag, sie wird für mich durch die großartigen Stimmen von Brigitte Kollecker und Horst Frank getragen. Beide machen diese Folge zu einem Juwel deutscher Sprecherkunst. Die Authentizität, die "Echtheit", die durch ihre Art des Sprechens entsteht, ist durch das Casting eines echten Ehepaares begründet. Tom Fawley und Eireen Fox, damals wie heute, TIP TOP.

Bonzo Splitt (---) schrieb am 09.12.08:
In "Dracula trifft Frankenstein" gibt es einen Logikfehler, der uns als Kinder nicht aufgefallen ist, jetzt aber schon, seit wir den Führerschein haben und selber Autofahrer sind; Tom und Eireen fahren doch nach dem Frühstück beim Gasthof los und erreichen das Schloß erst am Abend. Sie fuhren also rund zehn Stunden. Auch bei schlchter Wegstrecke kommt man in der Zeit schon gute 400 km weit. Eine Entfernung von München nach Wien zwischen dem Gasthof und dem Schloß - na ja! Aber jetzt kommt's noch dicker: am Schluß braust die frustrierte Eireen mit dem Wagen davon und Tom flucht: "Jetzt kann ich zum Dorf laufen!" Was für ein Glück, daß sich Eireen doch noch seiner erbarmt und ihn mit dem Wagen abholt, denn ein Fußmarsch von 400 km ... der gute Mann hätte nach geschätzt zwei Monaten mehr als einen "Wolf" zwischen den Beinen, er hätte die BEGEGNUNG MIT DEM WERWOLF ...

Tom Fawley (---) schrieb am 20.01.09:
Eine Sache hat hier noch keiner erwähnt: Wir hören den Höllenboten in Echtzeit am Fenster vorbeifallen. Trotzdem ist Finistra sofort schon unten - eine beachtliche Leistung! Erst den Boten vom verschlossenen Balkon stoßen, dann sich auf den Hof beamen (wie wäre sie sonst so schnell da runter gekommen?) und innerhalb von geschätzten 12 Sekunden (die es dauert, bis die ersten Leute am Schauplatz des Geschehens auftauchen) trennt sie einen Kopf und eine Hand ab - ohne Motorsäge, denn die hätte man ja gehört. Chapeau - ich ziehe den Hut. Find die Folge trotzdem gut. :D

erick (erick5[at]gmx.de) schrieb am 22.01.09:
Bonzo, der war echt gut, fast genial. Bin immer noch am Grinsen. :)

Melanie (melimouse7[at]aon.at) schrieb am 04.02.09:
Doktor Finistra hat eine coole Stimme. Ich finde, diese Folge gehört zu den besten.

drtod (MarcoSchmergal[at]web.de) schrieb am 05.03.09:
Hallo! Diese Folge ist von der Atmo her ziemlich gut geraten, dagegen ist die Story ziemlich gaga. Schon alleine die Grundkonstellation dieser Geschichte ist ziemlich haarsträubend. Die Erstauflage dieses Hörspiels kommt aus dem Jahre 1981. Richtig? Handlungsort: Transsylvanien. Wo liegt Transsylvanien? In Rumänien. Zeitpunkt der Handlung: Gegenwart (1981). Rumänien gehörte damals zum Warschauer Pakt (Ostblock). Hätte die kommunistische Regierung einem Reporterpaar aus dem Westen die Einreisegenehmigung erteilt? Ich glaube nicht. Oder glaubte H.G. Francis, das Gebiet Transylvanien ist genauso eine Erfindung wie dessen berühmtester Einwohner?

Thomas (Thomas[at]schwarze-szene.com) schrieb am 03.04.09:
Naja, zu den Logikfehlern: Diese kann man ja in jeder Neon-Folge zu Hauf finden, wenn man will. Warum z.B. läßt sich ein offensichtlich nicht ganz normalsterbliches Wesen wie Hemator einfach von der "Arztgehilfin" Finistra vom Balkon schubsen und sich danach scheinbar ohne Gegenwehr Hand & Kopf amputieren? Und warum schreit Hemator eigentlich beim Fallen? Wenn er (als vermuteter Vampir) schon nicht fliegen kann, sollte ihm doch zumindest der Sturz nichts ausmachen? Logikfehler sind also keine Seltenheit, aber da die Hörspiele eben gewissermaßen Märchen sind und die Logik auch schon bei der Existenz von Vampiren & Co. endet, sollte man die Logik einfach mal beiseite lassen und die ansonsten guten Geschichten genießen. ;)

Gianni (gianniscad[at]hotmail.com) schrieb am 28.04.09:
Weiss irgendwer, ob die Harfenmusik, die im Hörspiel zu hören ist, orginal von Europa ist oder irgendein anderer Komponist sie geschaffen hat?

Eisblume (melimouse7[at]aon.at) schrieb am 01.06.09:
Die Kassette finde ich zwar gruselig, aber wenn man sie öfter hört, geht sie einem auf die Nerven. Ist nicht bei jeden Geschichten so.

Alaine (bram-stoker[at]t-online.de) schrieb am 17.06.09:
Also an sich find ich die Kassette großartig, aber der Inhalt hätte ein bisschen besser durchdacht sein müssen. Immerhin heißt das Hörspiel ja "Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten". Das heißt theoretisch, dass sich die beiden ja mal begegnen müssten. Aber im Gegenteil. Der eine weiß nicht, dass der andere existiert. Schon mal ein Logikfehler innerhalb der Überschrift. Außerdem bin ich der Meinung, dass Dracula schon ein paar mehr Auftritte hätte haben können. Interessant wäre es zum Beispiel geworden, wenn es in der Kapelle zum Showdown gekommen wäre. Zum Beispiel hätte Tom kein Kreuz gehabt, Eireen wäre in ernster Gefahr, Frankenstein taucht durch den Lärm auf usw. Aber natürlich hat das Hörspiel den RIESENPLUSPUNKT, dass Eireen und Tom Fawley dabei sind. Die zwei sind absolut spitzenklasse.

Demian (ralfg1974[at]ewetel.net) schrieb am 18.08.09:
Diese Folge war eine der ersten, die ich bekam, als LP. Ich bekam beim ersten Hören am Abend allein in der elterlichen Stube soviel Angst, dass ich aus dem Zimmer lief (der Plattenspieler stand in einer dunklen Ecke des Zimmers, und ich traute mich nicht dorthin, wo Dr. Finistra lachte). ;-) Sicher die abgedrehteste, aber auch unterhaltsamste Folge aus der Gruselserie. Dr. Finistra hätte einen Hörspiel-Oscar verdient gehabt. >:-)

Trapper Toni (spooncheffe[at]web.de) schrieb am 10.03.12:
Göttlich, wie cool Horst Frank den Grafen Cula zum Hanswurst macht: "Wie gefällt Ihnen eigentlich mein kleines Kruzifix, Graf Dracula?" (das man eigentlich nur unter einem guten Mikroskop sehen kann, grins). Sehr subtil, der Name Mordabrunn, zwinker, ein Schelm, wer hier an ein Wellness-Hotel mit allem Komfort denkt!!! Köstlich, wie sich das Journalistenpärchen gegenseitig gehörig auf die Schippe nimmt. Gottfried Kramer brilliert nicht nur als Java-Jim, sondern auch als Graf Cula, der Mann könnte auch das Telefonbuch 'runterrasseln, und man würde das Hörspiel trotzdem kaufen ...

Hobgoblin (leftydonovan[at]gmx.de) schrieb am 15.03.12:
Der Sturz vom Balkon, sehr, sehr stimmungsvolle Atmosphäre zu Anfang, aber nur in der 80er Auflage mit der Musik von Carsten Bohn ein Genuss!

Roman (---) schrieb am 26.03.12:
Die Cassette hat mir 1981 mein Opa gekauft zusammen mit einem Tier-Quartett. Es war kurz vor Weihnachten und ich hatte mit diesen beiden Geschenken eine riesngrosse Freude. Dieses Hörspiel erweckte in mir das Interesse für Literatur und Film. Ich möchte an dieser Stelle meinen Dank aussprechen. Meine Omi und mein Opa waren und sind für mich die liebsten Menschen. Ich werde euch für immer in meinem Herzen tragen ...

Marco (---) schrieb am 24.06.12:
Larry Brent kommt zurück, nur nicht EUROPA's Gruselserie ... eine Tragödie!!! :-(

Nostromo (SMARTYHL[at]gmx.de) schrieb am 25.06.12:
@Hobgoblin: Noch genialer und atmosphärischer ist die Originalversion aus den 70er Jahren (ich glaube von 1979), die damals noch "Dracula trifft Frankenstein" hieß! Das Original gehört immer noch nach all den Jahren zu meinen absoluten Lieblingshörspielen! Einfach genial! Viele Grüße aus Hamburg!

stefan 84 (nordcore84[at]gmx.de) schrieb am 07.05.13:
jo hab mir die folge ausgeliehen und hab sie ganz anders in erinnerung gehabt früher fand ich sie gruselig heute eher naja. wenn schon graf cula und dr. stein warum nicht dr. finster statt finistra und was soll die piraten musik die wirkt nicht gerade gruselig. nur der Hemator shockt noch die folge.

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 05.06.13:
Ich liebe Dr. Finistra. Diese Stimme ist einzigartig und das Traumgespann Fox, Fawley hätte seine eigene Hörspielreihe bekommen sollen. Ich trauere heute noch um den Verlust eines Ausnahmetalents. Horst Frank - du bist eine Legende!!!!!

Zigi (zieglermanuel6671[at]gmx.de) schrieb am 04.09.13:
Habe die Folge 2 in den 80-ern leider nicht gehört - schade wegen der Musik. Aber auch die Neufassung der 2000-er lässt sich hören. Obwohl: H. G. scheint nach dem Motto gehandelt zu haben: Man nehme 1 Reporterpaar, 1 Vampirhelfer, 1 mürrischen Wirt, 1 Dr. Frankenstein inklusive skrupelloser Assistentin, 1 Frankensteinmonster, 1 Graf (Dra)Cula, 1 Schloss = Für jeden ist etwas dabei! Doch mitnichten. Diesem aus Standard-Zutaten zusammengebrauten Süppchen wird mit einem genialen Sprecherensemble die richtige Würze zugefügt, die auch mir als Erwachsenem einen Hörgenuss bereitet. Das Team Fawley/Fox spielt sich souverän die Bälle zu (Er der Zweifler, sie die ängstliche durchblickende) und vor allem Dr. Finistra: Hihihi/Njabend! Eigentlich mehr Humor als Grusel, aber ein köstlicher Hörgenuss!

Patrick (---) schrieb am 17.02.14:
Jawohl, hier haben wir den Inbegriff des ausgezeichneten Gruselhörspiels. An diesem Gruselhörspiel stimmt einfach alles. Die Handlung, die geniale Musik Carsten Bohns und nicht zu vergessen, das kongeniale Duo Horst Frank und seine Frau Brigitte Kollecker. Ich liebe sowieso die alten Gruselstories auf MC sowie natürlich auch im Fernsehen. Besonders Dracula ist mein Favorit. Bela Lugosi (1882-1956) ist sowieso der erste und auch der beste Draculadarsteller gewesen. Er spielte ihn einfach perfekt. Christopher Lee ist auch nicht schlecht in der Rolle. Aber diese Filme sind mir etwas zu modern und in schwarzweiß gruselt es sich nun einmal besser ;-)))). Aber zurück zum Hörspiel. Der Titel ist etwas irreführend, denn die beiden Monstergrößen treffen nicht zusammen wie es der Titel verheißt, denn jeder macht sein eigenes Ding. Ich besitze dieses großartige Hörspiel sogar in allen drei Varianten: MC - Dracula trifft Fankenstein (1979), MC - Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten (Altauflage der Gruselserie 1981), CD - Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten (Neuauflage der Gruselserie von 1999). Ich muß dazu sagen, daß trotz der gleichen Geschichte Änderungen in der Musik (Bohn-Rechtsstreit) und einige Dialogkürzungen auffallen (1981er und 1999er Auflage). Original ist damit nur die allererste mit dem anderen Titel "Dracula trifft Frankenstein" von 1979. Ich habe sie heute durch Ebay bekommen und habe natürlich sofort die Änderungen bemerkt. Fazit: Sehr überzeugendes und gruselig-schönes Horrorhörspiel mit toller Geschichte und Sprechern. Ist eines meiner Lieblingshörspiele zum Einschlafen. Da nehme ich dann aber die Neuauflage auf CD von 1999, um meine Bänder zu schonen ;-)))). P.S. Ich habe noch ganz vergessen, den großartigen Gottfried Kramer zu erwähnen, der mir persönlich als Dracula weit besser als Charles Regnier gefällt. Schade, daß Gottfried Kramer ihn nur einmal sprechen durfte.

Don Christobal de Haro (c-drey-p.o[at]web.de) schrieb am 04.01.15:
Das erste Mal, daß ich diese Folge (Einzelhörspiel "Dracula trifft Frankenstein") hörte, war bei einem Freund. Der hatte, weil es ihn so gegruselt hat, glatt die spannendsten Stellen gelöscht. Erst Jahre später kam ich in den Genuß des ganzen Hörspiels, jetzt im Rahmen der 1. Auflage der Gruselserie. Einfach Klasse!!!

 

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© Die Gruselseiten (27. Mai 2001)