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Dracula - Die Geschichte des berühmten Vampirs
Dracula - Die Geschichte des berühmten Vampirs

Ralf Jordan (Ralf_Jordan_RSC[at]t-online.de) schrieb am 22.12.98:
Halver bleibt enger an der Vorlage als Francis. Das ist grundsätzlich lobenswert, aber bei einem derart umfangreichen Werk wie Bram Stokers Dracula müssen dabei zwangsläufig wichtige Handlungselemente wegfallen. Da hat es Francis besser gemacht: Durch den dramaturgischen Kniff, Mina mit nach Transsylvanien zu nehmen, kann er schneller "zur Sache kommen", um eine gruselige Atmosphäre zu schaffen. Bei Halvers Adaption plätschert die Handlung in der ersten Hälfte vor sich hin, ohne recht Spannung aufkommen zu lassen. Zu häufig sind Harkers Monologe. Im krassen Gegensatz dazu steht die zweite Hälfte. Da werden rund 300 Seiten übersprungen, und der Hörer hechelt den Szenen nur so hinterher bis zum Finale. Auf einmal wird nun munter um die Vorlage herumgesponnen (würde Dracula Jonathan wirklich einen solchen Brief schreiben?), als hätte Halver jetzt erst die Größe der Vorlage bemerkt. Der Dialog zwischen Dracula und van Helsing und die spätere Flucht sind wirklich zu absurd. Schade, ich hatte mich auf ein gutes Hörspiel gefreut (ich habe "Dracula" heute zum ersten mal gehört), aber Francis' Dracula-Version ist wirklich besser gelungen, obwohl - oder gerade weil - er sich nicht genau an die Vorlage gehalten hat.

Holger Bergmann (b97c01[at]nordakademie.de) schrieb am 05.07.99:
Ich finde, daß unabhängig von der Geschichte hier das stimmungsvollste Cover überhaupt vorliegt. Dracula sieht nicht so überlegen dämonisch (C. Regnier) aus wie beim Original, sondern eher leicht wahnsinnig bis irre und das Schloß hätte unheimlicher nicht gemalt werden können. Weltklasse !!!

Frank Kuth (FrankKuth[at]aol.com) schrieb am 03.02.00:
Ein Hörspiel das sich weitestgehend an die Originalvorlage hält. Die Musik ist sehr stimmungsvoll und trägt nicht unerheblich zur ganzen Atmosphäre bei. Zwar wirkt die Handlung am Ende sehr gerafft und gestrafft doch hier war aus zeitlichen Gründen nicht mehr zu machen (sollte ja auch kein Zwei-Stunden Hörspiel werden). Im Grunde genommen sogar noch einen Tick besser als "Dracula - König der Vampire", alles in allem aber durchaus kurzweilig und gelungen.

Giovanni Scaduto (gianniscad[at]hotmail.com) schrieb am 03.07.00:
Ich find dieses Hörspiel echt lächerlich. Was die Sprecher hier herumblabbern, ist echt peinlich. Harker spricht: "Wie eine Fledermaus flattert er davon" und die Bräute: "Wir wollen ihn nur ein bischen naschen". Ein Wort zu Poelchau: Er blabbert, blabbert und blabbert bis zum geht nicht mehr, wo ist das berühmte Tagebuch von Harker? Wenigstens hatte Francis die Fantasie gehabt, der Libbach bei der "Monsterspinne" ein Tonbandgerät zu geben, so daß sie nicht wie eine Verrückte im Dr. Wymans Labor herumläuft, aber Poelchau - Neh ... Halver hat nichts mit Francis zu tun.

Volker (cushing[at]uni-muenster.de) schrieb am 22.08.00:
Hans Paetsch erzählt ein Stück zu gemütlich, aber seine Warnung am Ende ist sehr viel nachhaltiger als die Schluss-Idylle der Francis-Version. Davon abgesehen ziehe ich letztere vor.

Dennis (---) schrieb am 17.07.01:
Tut mir leid, aber hiermit kann ich nicht allzuviel anfangen. Vielleicht habe ich das Ding einfach zu spät gehört, aber spätestens ab der zweiten Seite hat es weder was mit Stoker zu tun, noch ist es spannend oder konsequent. Mina hat Draculas Blut getrunken, wird aber kein Vampir, obwohl Dracula am Ende über"lebt". Professor van Helsing ist einfach allwissend, Harker erscheint wie der letzte Trottel (van Helsing: "Aber Harker, sehen Sie denn nicht ihre messerscharfen Vampirzähne?") undundund ... Der Auftritt der Bräute ist dialogtechnisch an Schwachsinn nicht zu überbieten (Braut zu Dracula: "Dabei ist es erst 200 Jahre her, daß du mich zu deiner Braut gemacht hast."): Das riecht nach Klimbim (ist ja auch zeitlich eine Ära). Schöne Ansätze wie die Kommentare, Dracula verfolge die Lebenden, da er selbst nicht sterben könne, oder des Grafen verletzte Reaktion auf den Vorwurf, er könne nicht lieben, werden nicht weiter verfolgt. Dann möchte ich noch mal die vom Erzähler (fehlbesetzt: Hans Paetsch) behauptete Gerissenheit Draculas in Frage stellen: Harker und Van Helsing wissen nicht, wo Dracula und Mina geblieben sind. Perfekt für den Grafen, die Verfolger sind abgehängt. Also - was tut er? Er schreibt unseren Helden einen Brief, in dem er ihnen mitteilt, er sei mit Mina zusammen in seine Heimat zurückgekehrt. Daß sich Dracula sehr wundert, als die beiden bald in seinem Schloß aufkreuzen, läßt seine Intelligenz doch eher beschränkt erscheinen. Im Vergleich dazu ist die spätere Bearbeitung des Themas in "Dracula - König der Vampire" das wesentlich bessere Hörspiel, auch was den Vergleich der Sprecher angeht. Günther Ungeheuer ist dort als Harker zwar auch etwas begriffsstutzig, aber viel besser als sein Vorgänger. Charles Regnier und Reinhilt Schneider wiederholen dort ihre Rollen, und beide machen es besser: Reinhilt Schneider ist nicht mehr gar so sehr das naive Dummchen dieser Version (Van Helsing: "Im Hafen ist ein Schiff eingelaufen." Mina: "Ein Schiff?" Helsing: "Es war führerlos." Mina: "Führerlos?" Helsing: "Ja. Von Bord sprang nur ein großer Hund." Mina: "Ein Hund?"). Und Charles Regnier: Nun, in der Neufassung ist er brillant, eigenwillig, morbide, großartig. Hier übertreibt er, wie ich finde, maßlos und wirkt nur wie ein durchgeknallter Transvestit, wie Schweinchen Dick auf Speed ("Aabäär, vährärhta Proofässoor..."). Wie gesagt, nur hier: als "König der Vampire" und auf "Draculas Insel" (da ist seine Rolle viel zu klein) ist er toll. Alles in allem bleibt für mich dieses Hörspiel also nicht mehr als ein netter Versuch; allerdings, und das sei ihm zugestanden, mit extrem hohem Trashfaktor und einigem Unterhaltungswert. Übrigens ist es möglich, den ganzen Stoker-Roman in weniger als einer Stunde einigermaßen authentisch und sehr unterhaltsam umzusetzen. Als Beweis führe ich die Dracula-Hörspielfassung von und mit Orson Welles von 1938 an, die man auch hierzulande kaufen kann. Schon ein wenig älter, geb' ich zu, aber gut. Auch wenn's nicht von Europa ist.

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 20.08.01:
Langweiliger Trash!

Dennis (lemmler[at]gmx.de) schrieb am 21.08.01:
Als Postskriptum noch ein Kuriosum: Das Ende des Hörspiels hat zwar nichts mit Stoker zu tun; ist euch dafür schon einmal aufgefallen, wie sehr es dem Ende der ersten Episode von Europas Rübezahl-Cassette ähnelt? Beide Adaptionen - sowohl Vampir als auch Berggeist - stammen ja von Konrad Halver. Hier entführt Dracula Mina auf sein Schloß, um sie dort zu seiner Braut Nr. 4 zu machen, doch Rettung naht, und so fliehen bald darauf Harker und Mina - also die Liebenden -, begleitet von Van Helsing, aus Schloß Dracula. Der Graf verfolgt die Flüchtenden in Gestalt einer riesigen Fledermaus, doch sie entkommen ihm, und Dracula zieht sich schmollend auf sein Schloß zurück. Bei "Rübezahl" entführt der Berggeist die schöne Prinzessin Adelheid, um sie zu heiraten, doch sie entflieht aus dessen Reich in die Arme ihres Liebsten. Rübezahl verfolgt die Prinzessin auf den Schwingen seiner Fledermäuse, und als er sie nicht zu fassen kriegt, zieht er sich ebenfalls schmollend in sein unterirdisches Reich zurück. Dazu gebrauche alle Fliehenden Pferde zur Flucht: Adelheid hoch zu Roß; Harker, Mina und Van Helsing in einer Kutsche. Nur ein Kuriosum, das aber ganz schön zeigt, wie sparsam Autoren (auch wenn sie nicht H.G. Francis heißen) mit ihren Motiven umgehen, egal ob sie nun Romane, Dramen oder Hörspiele schreiben.

Ripper (---) schrieb am 21.09.01:
Was kann man noch hierzu sagen? Mir fällt nichts ein, was aber bestimmt kein Prädikat für besondere Qualität oder Spannung ist!

Silke (dozer-unida[at]web.de) schrieb am 01.12.01:
Ich liebe diese Folge! Das war meine Lieblingscassette, bis sie dann bei irgendeinem meiner Umzüge verschwunden ist. Seitdem suche ich mir den Wolf (hehe) nach dem Teil, aber weder bei ebay noch sonstwo (auch AG nicht) bin ich bisher fündig geworden. Hat irgendjemand hier vielleicht einen Tip für mich oder ist bereit, mir einen Klon zu machen?

DiBo (dirk.bongard[at]zabka.de) schrieb am 17.06.02:
Wenn ich mir einige Kommentare hier durchlese, könnte ich wirklich die Wände hoch gehen! Dieses Hörspiel ist mit Abstand DAS BESTE HÖRSPIEL!!! Die Atmosphäre ist genial, düster und stimmiger, als bei allen Folgen der "Grusel-Serie" (die ich sehr gut finde). Die Sprecher sind allesamt großartig, vor allem Hans Paetsch hat diese Produktion viel zu verdanken. Wer dieselbe Produktion von maritim kennt (mit Wolfgang Kieling als Erzähler), der weiß, daß die Story nicht so wichtig ist, sondern die UMSETZUNG!!! Die Dialoge sind haargenau dieselben, aber die EUROPA-Produktion ist um Lichtjahre besser!!! Das Wichtigste ist, daß ein Hörspiel einen in eine andere Welt versetzt, und nicht, ob es logisch ist. Diese Produktion ist ein Meilenstein, und ich bin froh, eine sehr gut erhaltene Version mein eigen nennen zu können.

Thomas S. (---) schrieb am 18.07.02:
Zu der wesentlichen, von Konrad Halver verantworteten Konstruktion des Hörspiels habe ich mich schon ausführlich im 'Jagd'-Kommentar geäußert, weshalb ich mich hier auf die Änderungen durch Frau H.K. aus Q. beschränke. Zum einen versucht Körting die Mina-Figur aus der reinen Opfer-Rolle der Halver-Adaption zu lösen und sie in eine dem Roman angemessenere aktivere Frau zu verwandeln: Mina mischt sich nun stärker ins Londoner Gespräch ein. Allerdings gelingt dies Frau K. aufgrund der Unmöglichkeit, den Text von Poelchau und Hinz zu ändern, leider nur ansatzweise, weshalb Minas Auftritt hier schon in die Nähe eines stichwortgebenden 'naiven Dummchens' gerät. Und zum zweiten hat sie die beiden Szenen mit den drei weiblichen Vampiren völlig neu bearbeitet. In der ersten Szene hat sie den aktiven Teil Harkers, der die Mädchen auffordert, ihn zu küssen, völlig gestrichen und ihn stattdessen zum völlig willenlosen Objekt der Begierde der drei Frauen gemacht, was übrigens im Einklang mit dem Stoker-Text ist, außerdem hat sie den Aspekt stärker auf den reinen Bluthunger verschoben und den bei Halver deutlicher anklingenden erotischen Beiklang gedämpft, in beiden Versionen überschreiten die Dialoge aber bei weiten den Originaltext. Die zweite Szene in der Halver-Fassung erinnert mit ihrer Kürze an die kurze nächtliche Erscheinung im Wald aus Stokers Original: "Komm, Schwester, komm zu uns. Komm! Komm!". Hingegen hat Körting die drei Vampir-Rollen hier noch mal mit längeren Dialogen aufgewertet, ohne dass der neue Text dabei wirklich neue Aspekte in die Handlung bringt. Insgesamt kann man der neuen Fassung gegenüber der Erstfassung also einen deutlichen frauenemanzipatorischen Impuls attestieren, der dem Original sicherlich näher liegt. Anderseits aber entfernt sich Frau Körting vom Original, da sie die Erwähnung des toten Kapitäns und des Babys unterschlägt und dadurch 'Dracula' in Richtung einer gereinigten Fassung für Kinder banalisiert. Insgesamt betrachtet kann ich deshalb weder der einen noch der anderen Fassung den Vorzug geben, aber da ich mich ohnehin von einem Hörspiel nicht gleich gelangweilt fühle, wenn sich auf meinem Plattenteller keine Leichen stapeln und das Blut nicht literweise aus meinen Lautsprechern quillt, gehören beide Fassungen für mich zu den unterhaltsameren Produkten des Genres.

Ripper (---) schrieb am 11.07.03:
Lieber Folge 2 der "Schwarzen Serie" kaufen! Hoffe, daß Kim Newmans Kult-Buch "Anno Dracula" in Bälde verfilmt oder zumindest in Deutschland vertont wird!

Katja (UpperDip[at]web.de) schrieb am 10.07.03:
Ich habe mir diese MC erst vor einigen Wochen über eBay gekauft und war alles andere als enttäuscht! Na gut, ob Katharina Brauren nun mit rumänischem (?!?) Akzent sprechen muß, könnte man anzweifeln, aber die Story ist doch nett gemacht. Allerdings war ich auch nie ein Fan der schwülstigen, langatmigen Buchvorlage, ich ziehe als "easy-listening-Fan" eher die kindgerechte Hörspielform vor. Und einige Sätze haben doch schon echten Kult-Charakter, z.B. Draculas Anmache zu Lucy, dass er sie küssen werde, so feurig, dass sie sich bald nach dem Leben sehnen wird ...

Ragnar (raggie70[at]yahoo.de) schrieb am 15.07.03:
Auch ich bin der Meinung, daß dies eins, wenn nicht sogar DAS genialste Horror-Hörspiel ist. Nur schade, daß ich leider die "Jagd der Vampire"-Version nicht besitze. Ich habe mir mit der (angeblich) textgleichen Version von Maritim zu helfen versucht. Dort macht, meiner Meinung nach, Wolfgang Kieling seine Sache auch sehr gut. Trotzdem gefällt mir das Original von Europa besser, wahrscheinlich, weil ich es vorher kannte.

O. Schultze (---) schrieb am 20.10.05:
Nach Jahren geb' ich nun endlich auch meinen Senf zu diesem Hörspiel. Mich hat als Kind schon die sehr unheimliche Atmosphäre dieses Hörspiels in seinen Bann gezogen. Ich bevorzuge durchaus die gekürzte und leicht veränderte Körting-Fassung, da diese durch zusätzliche Soundeffekte insgesamt etwas voller klingt. Die Sprecher überzeugen ebenso, wie die Konstruktion der Geschichte, die sich, wie ich meine, doch recht nahe an der Vorlage bewegt. Den akustischen Höhepunkt bildet für mich eindeutig die Beißszene, in der sogar das "Blutsaugen/-schlucken" von Charles Regnier so herrlich schaurig zu hören ist. Für mich ist dieses Hörspiel eindeutig eines der besten, die Europa jemals produziert hat, sowohl in der originalen Halver-Fassung von '71, als auch in der bearbeiteten Körting-Fassung von '77!

Markus (---) schrieb am 16.12.05:
Eines der besten Europa-Hörspiele. Es wäre echt genial, wenn es bald mal auf CD (im Rahmen der Europa-Originale, 3. Staffel vielleicht???) wiederveröffentlicht würde.

Tom Fawley (---) schrieb am 09.09.07:
"Dracula - Die Geschichte des berühmten Vampirs" ist ein Hörspiel wie ein schöner, alter, atmosphärischer Gruselfilm! Ich habe dieses großartige Meisterwerk 1979 kennen gelernt, ich war damals neun Jahre alt und es war meine erste Erfahrung mit dem Grusel-Genre. Ich muß, denke ich, nicht erwähnen, daß ich vom ersten Hören an absolut fasziniert war. BIS HEUTE GEHÖRT DIESES HÖRSPIEL ZU MEINEN ZWEI ABSOLUTEN LIEBLINGS-HÖRSPIELEN! Die Atmosphäre, die hier erzeugt wird, ist atemberaubend. Die Musik und die Geräuschkulisse passen wie die Faust aufs Auge. Selten habe ich ein so stimmiges Hörspiel gehört! Charles Regnier als "Dracula", da gibt es wirklich nur ein Statement: Charles Regnier ist "Dracula"! Michael Poelchau als "Jonathan Harker", Werner Hinz als "Prof. Van Helsing", Reinhilt Schneider als "Mina Murray", Katharina Brauren als "Wirtin" und der übergroße Hans Paetsch als Erzähler, man hätte diese Rollen nicht besser besetzen können! Jahrelang war dieses Hörspiel für mich der Inbegriff von "Dracula". Als ich dann 1982 meinen ersten "Dracula"-Film sah, war ich ziemlich enttäuscht, er konnte die hohen Erwartungen, die das Hörspiel in mir geweckt hatte, in keiner Weise erfüllen! Heute sind die alten "Dracula"-Verfilmungen aus den Hammer-Studios oder die Gruselfilme des großen Mario Bava die häufigsten Gäste in meinem DVD-Player. Die Atmosphäre dieser schaurig-schönen Geschichten, um verfluchte Schlösser in einsamen Landschaften, fasziniert mich bis heute. Und dieses schöne alte Hörspiel war der Ursprung dieser Faszination für mich!

Didi (---) schrieb am 10.02.08:
Eigentlich im Vergleich zur Ur-Ausgabe von Europa "Dracula - Jagd der Vampire" haargenau die gleiche Version, wenn diese unselige Szene mit den Vampirbräuten nicht wäre. Es ist mir schleierhaft, wieso man diese geändert hatte, ist es doch eine der gruseligsten Stelle im ganzen Hörpiel/Buch. Kommen sie in der Ur-Ausgabe recht dämonisch und leicht erotisch-lüstern daher, so wirken sie hier wie alberne, kichernde Teenys, die eher peinlich als grausig sind. Hat man die Szene vielleicht genau deswegen geändert, weil sie ZU erwachsen und ZU gruselig wirkte? Hat man auch deshalb die Stellen mit dem Kind als Vampir-Opfer gestrichen, weil es ZU brutal war, was man einem jungen Publikum nicht mehr zumuten wollte? Ich befürchte, ja. An alle, die dieses Hörspiel nicht kennen: Finger weg und holt euch lieber das Original "Dracula - Jagd der Vampire", egal ob von PEG oder Europa; aber nicht dies hier.

 

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© Die Gruselseiten (27. Mai 2001)