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Cover Cover
Im Bann der Monsterspinne (9)

Ralf Jordan (Ralf_Jordan_RSC[at]t-online.de) schrieb am 07.12.98:
Renate Pichler als Monsterspinne? Warum nicht gleich Astrid Kollex als Gräfin Dracula oder Reinhilt Schneider als Grow. Ab in die Ecke und schämen!

Jens Strohschnitter (strohsje[at]orgim.frankfurt.rhg.de) schrieb am 11.12.98:
Diese Folge gehoert meiner Meinung nach wohl zu den laecherlichsten, die je auf den Markt kam :-(

Harald Lutz (konga[at]t-online.de) schrieb am 28.04.99:
Nette Spinne auf dem Cover. Das wars mit den Highlights.

Ingo F. (first.blood[at]gmx.de) schrieb am 06.08.99:
Es war wohl das doch recht auffällig interessante Cover, daß mich damals in die Auslage greifen und mich dazu verleiten ließ, mir dies Folge als erste der Reihe zuzulegen (obwohl mich die Tatsache, daß die Spinne auf der Rückseite mit einer Sprecherin versehen war, doch etwas mißtrauisch werden ließ).
An die große Entäuschung nach dem ersten Anhören, vermag ich mich heute nicht mehr erinnern. Eine sprechende Spinne ist so ziemlich das Schlechteste, was man sich einfallen lassen konnte. Dazu kommen noch eine hysterische Reporterin, ein dienstbesessener Feuerwehrmann und ein sprechender Affe, was wohl den gutmütigsten Hörspielfan verzweifeln läßt. Man hat das Gefühl, daß die Story bei einer feucht-fröhlichen Weihnachtsfeier entstanden ist.
Um überhaupt noch was zu retten, sollte man vielleicht darüber nachdenken, diese Folge im Rahmen der Neuveröffentlichungen umzuschreiben oder gar als Wiedergutmachung eine Fortsetzung rauszubringen.
Aber dann bitte der Monsterspinne vorher die Zunge rausschneiden (und dem Affen auch).

Heiko Ziegler (HeikoZiegler[at]arcormail.de) schrieb am 04.09.99:
Sehr gut und geheimnisvoll gemacht bis zum Wendepunkt der Folge, als die Monsterspinne im Labor entdeckt wird. Ab da geht es im Eiltempo bergab. Schade, aus dieser Folge hätte man unter Umständen einen Hit machen können.

Florian (---) schrieb am 17.09.99:
Ich verstehe nicht, warum die Monsterspinne in den Kommentaren und bei der Flop 5 so schlecht wegkommt! Denn sie gehörte immer schon zu meinen Favoriten der Reihe.
Klar: Die sprechende Spinne ist wirklich eine lächerliche Idee. Aber das Stück hat unglaublich gute Momente und witzige Dialoge. Die Selbstironie, die vielerorts in der Grusel-Serie durchscheint, hat hier nun mal das Ruder in die Hand genommen:
"Der Lichtschalter." - "Weiter rechts..."
"Spinne?!" - "Hunger! Muss essen!"
"Rooooaaaahh!! Lass mich raaaaoouus!" (Der Riesenaffe)
Allein das Spritzen des Feuerwehrschaums kombiniert mit dem kläglichen Wimmern der sterbenden Spinne ist zum Brüllen.
Ich bleibe dabei: Die Monsterspinne ist ein Meisterwerk!

Marcus Ebeling (stoertis_home[at]t-online.de) schrieb am 08.10.99:
Griff Francis schon bei den "Horror-Ameisen" auf Filmstoff der 50er Jahre zurück, so tut er es hier erneut, räubert bei "Tarantula" von Jack Arnold zusammen, was ihm gefällt und verleimt alles zu einem Hörspiel über eine ständig wachsende Spinne, die letzten Endes unter dem Schaum von Feuerlöschern erstickt wird. Soweit, so gut. Allerdings lassen sich beim Hören dieser Produktion viele Mängel nicht vertuschen: Am gravierendsten fällt auf, das die Titelfigur sprechen kann. Mag sich Renate Pichler auch noch so mühen: es bleibt einfach grotesk, daß die Spinne der nahenden Studentin erklärt, wo sie den Lichtschalter findet oder mit dieser schließlich darüber diskutiert, ob sie das Kind fressen soll oder nicht. Außerdem tauchen einige Fragen auf, die dem Hörspiel ebenfalls seinen Reiz nehmen: Als die Riesenspinne ausgebrochen ist und Angie und Duke das Protokoll über das Experiment lesen, grübeln sie minutenlang darüber nach, welche Gefahr hier drohen könnte. Und das, nachdem eine Spinne von mindestens einem Meter Größe durch das Gelände spaziert. Warum flüchtet die intelligente Spinne direkt in eine Ansammlung von Menschen, wo ihr doch klar sein muß, daß sie dort auf ihre gefährlichsten Widersacher treffen wird? Warum schnappt sie sich dort ein Kind (und nicht schon einen Erwachsenen, wenn sie schon die freie Auswahl hat), brauchte sie doch schon vorher "täglich ein halbes Rind"? Und Duke Douglas, der "Chef der hiesigen Feuerwehr" weiß nicht einmal, daß seine Leute die Aufführung auf der Waldbühne überwachen, darauf muß ihn erst der Sheriff hinweisen ("Meine Leute sind hier?"). Und wie um alles in der Welt kann eine Spinne von schließlich zwei Metern Größe durch ein paar Schaumwerfer ernsthaft in Gefahr geraten? Natürlich lassen sich all diese Fragen mit dem Argumenten "Das ist Trash! Das ist Kult!" erschlagen, doch mit diesen könnte man ebenso gut die allabendlichen Volksmusiksendungen im Fernsehprogramm verteidigen. Verzichtet man auf diese Rechtfertigung, so bleibt ein Hörspiel, daß man nicht einmal als Zwölfjähriger gruselig findet.
Gabi Libbach und Horst Stark verdichten das flaue Gefühl, daß man das Geld für diese Produktion hätte sparen können. Sie wirken aufgesetzt und vordergründig. Gabi Libbach ist zu laut, um ängstlich zu wirken und Horst Stark trampelt wie ein Holzfäller im schwarz-roten Baumwollhemd durch die Handlung. Einziger Pluspunkt: Klippsteins Diener Ben, dessen Bruder im Schloßhotel arbeitet, ist der einzige, der ein wenig Grusel und Unbehagen zu erzeugen vermag.
Die Musik ist noch ganz passend zusammengestellt, vermag aber das Desaster nicht zu verhindern.
Es liegt wohl an dem reißerischen Cover und dem weitverbreiteten Ekel vor Spinnen, daß sich die Folge gut genug verkaufte, um als Remake in der Neuauflage wiederum als Folge 9 zu erscheinen. Die Handlung jedenfalls dürfte kein Auslöser gewesen sein.

Holger (b97c01[at]nordakademie.de) schrieb am 14.12.99:
Eigentlich wollte ich mich jetzt so richtig auskotzen, aber Marcus sagt (mal wieder :-)) alles. Ganz ganz schlecht !

Detlef Kurtz (derbrain75[at]icqmail.com) schrieb am 23.12.99:
Tja, also ich mochte die Folge ... auch wenn sie noch so lächerlich ist :) ... so kam es das ich mir die Neuauflage mal kurzerhand zugelegt habe ... --- Horst Stark als Feuerwehrmann, was will man mehr ;-) -- Nunja, eine stumme Spinne vielleicht *G*. Ich muß mich im großen und ganzen anschließen! Das die Spinne sprechen kann, und das die junge Studentin so dämlich ist und den Schalter betätigt, obwohl sie sieht das da eine riesen Spinne ist ... in Natura wäre sie einfach wieder zurück gegangen und hätte ein "IEEE" ausgestoßen --- FAZIT: Nette Idee, aber falsche Umsetzung! - POSITIV die Neuauflage (1999) hat bessere Musik als die Vorgänger (1981, 1987)

Lutz (LutzKoeln[at]aol.com) schrieb am 08.01.00:
Die Kritik kann ich wirklich nicht teilen. Da regen sich alle auf, weil die Spinne redet und dabei wird doch erst durch diese Tatsache die Tragik der Figur deutlich. So ist sie eben keine von bloßem Instinkt angetriebene Tarantula-Kopie, sondern ein intelligentes Wesen, das sich der Tragik ihrer Existenz durchaus selbst bewußt ist. Das wird vor allem am Ende deutlich, als sie aus moralischen Gründen vom Verspeisen des kleinen Kindes abläßt. Getötet wird sie natürlich trotzdem, schließlich ist sie ein Monster. Und genau das ist das Tragische an dieser Figur. Großartig!

Markus Geineder (a9308093[at]unet.univie.ac.at) schrieb am 30.01.00:
Ich muß mich den Meinungen meiner Vorschreiber leider anschließen. Die Folge "Im Bann der Mörderspinne" hat mir nie so richtig gefallen. Dabei habe ich aber die Tatsache, daß es sich um eine sprechende Spinne handelt, nie als einen störenden Faktor empfunden. Die Geschichte als Ganzes betrachtet ist einfach sehr seicht und kann nicht das Niveau der meisten anderen Folgen erreichen.

Markus Duschek (mduschec[at]leonardo.syh.fi) schrieb am 31.01.00:
Zu hektisch ! Die Story hetzt von Szene zu Szene; die Sprecher reden oft so hastig, dass man sich gut eine duestere Figur mit Stopuhr neben ihnen vorstellen kann....und dann das tolle Alibi fuer Angies Selbstgespräche (die in Wahrheit wohl eher Guenther Ungeheuers kostbare Erzählzeit etwas rationieren sollen) in Situationen, wo sie eigentlich bedacht sein muesste, so wenig Geräusche wie möglich zu erzeugen....ihr Tonband! Nein, im Ernst ! Eine witzige (wenn auch nicht ganz geglueckte) Lösung....mehr Ungeheuer wäre besser gewesen. Angie ist ueberhaupt ein unbedarfter Wonneproppen: Kaum ringt sie der Spinne ab (trotz ihres Hungers) das Kind loszulassen, worauf diese ja getötet wird, stimmt sie alsbald in heiteres Gelächter ein....das die Spinne ihr "vertraut" hat und sie sie mal ebenso "verraten" hat geht an ihr ohne JEDE Gefuehlsregung vorbei....hmmmm, ein bisschen...äh Trauer von Angies Seite wäre angebracht gewesen....nur ein bisschen, aber halt ein bisschen...

Tobias (humunk[at]aol.com) schrieb am 21.03.00:
Voll kranke überzogene Story, klasse hohle Dialoge, kurzum spitzen Folge.

legal von legal (legal.[at]gmx.de) schrieb am 06.04.00:
Wer die Monsterspinne kennt, und dann nicht rennt, und sich nicht vorm hören drückt, der ist schon ziemlich verrückt. - P.S.: zum lachen einfach zu lang

Frank Kuth (Njet) schrieb am 15.04.00:
Es gibt schlechteres als die Monsterspinne (hallo Salaün). Klar, die sprechende Spinne würde besser den Mund halten und auch die naive Studentin nervt ganz schön, dennoch, soo schlecht ist die ganze Sache wirklich nicht.

Larry (LARRY.SG[at]t-online.de) schrieb am 21.05.00:
Die Spinne, die auch noch sprechen kann, raubt dem Hörspiel jede Gruselspannung. Trotz viel Action landet dieses Hörspiel auf den hinteren Plätzen. Genauer gesagt: Flop Fünf.

Volker (cushing[at]uni-muenster.de) schrieb am 22.08.00:
Die einzige schlechte Kassette unter den Neuauflagen Ende der 80er. Ich hätte lieber mehr von dem Affen gehört, dessen Stimme noch drei Oktaven unter der von Barry White liegt. Aber wenigstens haben wir hier noch eine stringente Handlung (anders als bei "Die Blutfürsten"). Damit hätte ich heute Nacht alle Folgen abgehakt (Bei "Frankensteins Sohn" und "Zombies" habe ich meine Adresse vergessen - es ist eben schon spät.).

Giovanni Scaduto (gianniscad[at]hotmail.com) schrieb am 26.08.00:
Schade, ich hatte mich auf eine "Tarantula"-Version gefreut, aber dieses Hoerspiel aehnelt ja nicht mal einem 1/4 des B-Movies von Jack Arnold! Wie es auch sei. In dem Film war die Spinne eine mordblutruenstige Bestie, in dem Hörspiel war sie nur ein meterhohes Tier, das komischerweise mit 2 Meter langen Beinen ein Haus zertruemmern kann. Beim Anschalten des Lichtschalters konnte die arme Angie der Spinne direkt in die 6 Augen schauen (das alles passt mit dem Cover nicht zusammen; 2 Augen und bestimmt noch höher als 2 Meter). R. Pichler redet, was heisst hier redet, sie fluestert, in denm Hörspiel ungefaehr 1 min. und 30 sec. (ich habs extra nachgeprueft). Diese Folge wird aber durch eine Szene gerettet - für mich die beste in der ganzen Serie -, wo der Doc am Ende der ersten Seite an Angie die Warnung gibt, nicht den Strom auszuschalten, einfach toll ...

Daniel (milano) (Danielremini[at]hotmail.com) schrieb am 06.09.00:
Ach ja, nach den Ameisen hoffte ich, dass wenigstens die Spinne ein Klasse-Hörspiel wird. Wir erinnern uns, ich mag Monsterkreaturen, und vor allem Spinnen und Ameisen! Dass hier wieder ein Klassiker der S/W-Filme herhalten muss, das ist schon okay, man kann ja 'versuchen', ein spannendes Hörspiel daraus zu machen. Aber was liegt uns hier vor? Sagen wir es gemeinsam: Eine Enttäuschung sondergleichen. Die Idee, der Spinne eine Stimme zu geben, ja, dramatisch ist es, aber auch völlig daneben. Spätestens dann, wenn sie davon 'überzeugt' wird, das Kind nicht zu fressen. Wo ist der Instinkt der Spinne? Sie hat Hunger und will fressen! Und was tut sie? Eine Diskussion über Recht und Unrecht. Nee Leute, das kann's ja wohl nicht sein. Schade, damit bleibt 'Das Ungeheuer aus der Tiefe' die einzige gute Monstermutationsfolge. Halt milano, vergisst du da nicht etwas? Das 'Ungeheuer aus der Tiefe' spricht doch auch! Ja, tut es, aber es diskutiert nicht, es droht, lacht, macht keine Kompromisse und behält seinen 'Killerinstinkt'. So wie es bei Ungeheuern sein sollte ...

Michael Zöllner (michael.zoellner[at]gmx.net) schrieb am 22.09.00:
Es genügt nur ein Wort: Blöd. Tarantula für Arme.

prisma (webmaster[at]msv-fansite.de) schrieb am 08.11.00:
Für mich ist das die beste Folge aus der Reihe HG Francis!!! Es wird keine bessere geben!!! Habe mir vor lauter Angst in die Hose gepupt!!! Ein herrliches Gefühl!!!! Ich kann jedem raten, diese Folge zu holen!!! Sie ist an Spannung nicht zu überbieten!!!! Bei mir für schlappe 500,- DM!!!! Und von der Webmasterskala von 1 bis 10, wo 1=Brechreiz und 10=Gott ist, gebe ich ihr eine 11! Guten Tag, ihr Hinterwäldler

Andi B. (andibac[at]web.de) schrieb am 20.11.00:
Hey, Prisma! Dein Kommentar ist das Allerbeste, was ich je im Zusammenhang mit der Monsterspinne gelesen hab. Muß mir die Kassette nachher unbedingt noch mal reinpfeifen! Danke für die Erfrischung!!!

Kurt Querschläger (Urs Sattelschuß[at]aol.com) schrieb am 23.11.00:
ich gebe prisma, dem kellerkind teilweise recht. leute: die erste seite dieser folge gehört meiner meinung nach zu den highlights der serie ... wobei die zweite ein absoluter darmausbruch im kabuff ist ... eine sehr schizophrene folge ... das cover hat mal wieder rein gar nichts mit der story zu tun ... warum auch ... h.g francis eben!!!

prisma (webmaster[at]msv-fansite.de) schrieb am 03.12.00:
ich habe gerade mal wieder die beste folge der h.g. francis reihe gehört, und zwar "im bann der mosnterspinne" und es hat mich noch mehr bestätigt, dass dies die beste folge aller zeiten ist. es wird keine bessere folge geben. da hat der geniale macher h.g. francis ein wahres meisterwerk erschaffen. jeder der diese folge nicht unter seiner sammlung hat, der gehört ausgestossem, so eine geniale folge nicht zu besitzen. also holt euch diese folge.

Thomas Höhl (thomas.hoehl[at]fen.baynet.de) schrieb am 05.12.00:
Also, jetzt muss ich doch mal dieses Hörspiel verteidigen. Was könnte denn NOCH origineller sein als Renate Pichler als Monsterspinne? Eine originelle Methode, einen Gegensatz aufzubauen. Ansonsten ist das Hörspiel technisch brillant umgesetzt, vor allem was den Brand im Labor angeht. Den Dialog zwischen der Monsterspinne und der Frau genieße ich immer wieder. Ich mag eigentlich keine Horrorfilme, in denen es um monströse Giganten geht. Bei Hörspielen halte ich das für noch witzloser. Dann schon lieber Vampire, Zombies, Werwölfe ... (Keine Mumien bitte, die sind auch immer fade.) Doch dieses Hörspiel ist ausgesprochen kurzweilig.

Christian (darkartsstudio[at]aol.com) schrieb am 08.03.01:
NAJA, so schlimm ist diese folge auch nicht!!!!! da gibt es schlimmere ("dem monster auf der blutigen spur") z.b., für mich die schlimmste folge überhaupt!!!!!!!

Klaus (---) schrieb am 10.05.01:
Schwachsinn! "Tonbandnotitz. Die Spinne ist mindestens einen Meter groß." Wie kann einem eine so "kleine" Spinne nur soviel Angst und Ärger bereiten? Schwachsinn!

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 09.07.01:
Eine ebenso billige wie einfallslose Adaption alter Leinwandmonster, die anscheinend in der Tradition der japanischen Godzilla-jagt-Frankenstein-Trashfilme steht. Ich finde, der Titel sagt schon alles. Als Neunjähriger fand ich das Hörspiel noch ganz nett (aber ich kannte damals außer dieser Folge nur die Folgen 5, 8 und 13), nur aus heutiger Sicht ist es einfach zu schlecht. Lustig wäre es aber allemal gewesen, wenn sich das Baby, das sich die Monsterspinne einverleiben wollte, als diabolischer Mutant mit kulinarischer Vorliebe für Insekten, insbesondere Spinnen, entpuppt hätte. Schade eigentlich.

Ripper (---) schrieb am 07.09.01:
Uaaargggh ...! Das war mein allererster Eindruck beim Hören dieser Kassette, wie von der Tarantel gestochen, bin ich aufgesprungen und habe mein schwach beleuchtetes Verlies nach Spinnen durchsucht. Das aber war auch das EINZIGE Gruselige, was diese Billig-Kassette zu bieten hatte. Eine Verschwendung ist es, ja eine regelrechte Fehlinvestition!

Sigurd von Arnim (sigurd_von_arnim[at]hotmail.com) schrieb am 08.10.01:
"Im Bann der Monsterspinne" ist - gemessen am hohen Standard der Francis-Gruselserie - eine mäßige Folge, aber auch nicht so schlecht, wie sie hier von den meisten gemacht wird. Ich muß meinen Vorrednern zustimmen: Eine sprechende Riesenspinne ist in der Tat so ziemlich das Lächerlichste, was man sich als Autor von Gruselhörspielen ausdenken kann (naja, abgesehen vielleicht von einem kitzeligen Werwolf ...) Wenn man diese skurrile Rolle dann auch noch mit dem braven Mama-Typ Renate Pichler besetzt, ist das Scheitern der Produktion fast schon vorprogrammiert. Daß dann doch noch ein passables Hörspiel dabei herausgekommen ist, verdanken wir der ersten Seite der Kassette bis zur Entdeckung der Spinne - danach geht's steil bergab. Das Hauptproblem der Folge ist aber, wie mir scheint, nicht die sprechende Spinne an sich, sondern die Tatsache, daß wir es hier mit einer Vermischung zweier gegenläufiger Stilarten zu tun haben, die einfach nicht kompatibel sind: herrlich absurder Trash auf der einen Seite, ein 'seriöser' Wissenschafts-Thriller auf der anderen. Die Frage ist nun, was zuerst da war: die sprechende Monsterspinne oder das Thema der Intelligenzforschung? Meines Erachtens spricht alles dafür, daß es die Spinne war, denn die sehr reizvolle Wissenschaftsthematik einer negativen Charakterentwicklung - Größenwahn und Bösartigkeit - infolge künstlicher Intelligenzsteigerung (sollte hier der SF-Filmklassiker "Forbidden Planet"/"Alarm im Weltall", wie "Tarantula" 1955 entstanden, Pate gestanden haben?) wird nicht nur nicht durchgeführt, sondern am Ende durch den "humanistischen" Verzicht der Spinne auf Verspeisung des Kindes sogar ins Gegenteil verkehrt. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß Francis eigentlich Lust gehabt hätte, hier richtig guten hirnrissigen Trash á la "Blutfürsten" zu schreiben (aus diesem Stadium dürfte auch die Idee der sprechenden Gigantspinne stammen), sich es dann aber - aus welchen Gründen auch immer - anders überlegt und nachträglich ein mehr oder minder "realistisches" Fundament für die Geschehnisse im Institut eingebaut hat. Das Ergebnis ist ein eigentümliches Zwittergebilde: eine trashige Monsterfabel, flankiert von eher retardierend wirkenden pseudo-wissenschaftlichen Erklärungsversuchen. Wollen wir so etwas? Natürlich nicht. Wenn schon eine "Reise nach Absurdistan", dann bitte die volle Dröhnung - wie in "Draculas Insel" oder den erwähnten "Blutfürsten"! Aber vielleicht ist das alles überinterpretiert und die Spinne muß einfach sprechen können, um Angie zum Ausschalten der Geräte zu überreden. Alternative wäre Verwüstung/Brand im Labor gewesen, aber so offensichtlich wollte Francis dann wohl doch nicht bei Arnold abkupfern. Ein paar Worte noch zu den Sprechern, die ihre Sache alles in allem recht gut machen. Frei nach dem Motto "Never change a winning team" setzen Körting & Co. auf denselben Stamm, der eine Folge zuvor "Gräfin Dracula" zum besten Hörspiel der Reihe gemacht hat. Schade eigentlich, daß man Marianne Kehlau nicht für die Spinne gewinnen konnte ... Ich mag Gabi Libbach nun mal, und die hektische kleine Quasselstrippe Angie Stevenson ist mir im Lauf der Jahre richtig ans Herz gewachsen. Siegfried Wald spult seinen Wyman routiniert herunter, und Ernst von Klippstein ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Aber was ist nur mit Horst Stark los? Eben noch als Angelo Menares fulminant aufspielend, belästigt er uns hier mit seiner aufgesetzen Fröhlichkeit und wirkt ziemlich gekünstelt. Aber nach der Glanzleistung als vampirvernichtender Marineoffizier sei ihm diese "Auszeit" gegönnt. Die "Monsterspinne" erreicht auf meiner 1,0 (mies)-10,0 (genial)-Skala eine 5,0 (die erste Seite allein hätte es locker auf 7 gebracht, aber Teil Zwei ist einfach zu übel).

torben (torbenW[at]lycos.de) schrieb am 17.12.01:
es ist in der tat seltsam, wie sich die eigene meinung mit den jahren doch ändern kann. "damals" war dies einer meiner absoluten favoriten ( mann, was das GRUSELIG ) und nun, 20 jahre später, schließe ich mich der algemeinen meinung an, dass es - leider - eines der schlechtesten hörspiele der serie ist. ich sage "leider" weil das POTENTIAL für eine wirklich gute, schauerliche geschichte durchaus vorhanden ist. sollte man doch meinen, das eine INTELLIGENTE riesenspinne so ziemlich das fieseste monster ist, das man sich vorstellen kann. um so ärgerlicher ist es dann dass die spinne sprechen kann. das wirkt - aus heutiger sicht - nicht nur albern, sondern ist völliger unfug, da spinnen nun mal weder zunge noch kehlkopf haben und garnicht sprechen KÖNNEN, auch wenn sie noch so intelligent sind. was mich aber wirklich stört, ist dass das stück zu kurz und in der letzten halbzeit viel zu hektisch ist und in der ganzen zeit eigentlich nichts, garnichts, passiert. ein erster schreck-effekt ist relativ schnell erreicht, als die spinne im keller des labors entdeckt wird und ausbricht. der rest ist eigentlich nur noch ein einziger hektisch-angespannter dialog "um den heißen brei". ehe der hörer recht weiß, was los ist, befindet er sich mitten im showdown und - schwubs - ist die sache auch schon vorbei. schade, da hätte man echt was draus machen können, das potential ist wie gesagt vorhanden.

Fenix_one (fenix_1ne[at]hotmail.com) schrieb am 27.03.02:
Na, nun seht das mal alle nicht so pessimistisch, es gibt schlimmere Hörspiele, Bücher oder sonstiges. Und was Dracula angeht, den haben sie ja zur Genüge durch den Kakao gezogen.

Legrell (---) schrieb am 11.07.02:
Warum haut der echte Dr. Wyman mit Angies Auto eigentlich ab?

anakin (mail4anakin[at]yahoo.de) schrieb am 16.07.02:
Am ehesten wohl, weil er sich vor der angreifenden 'Monster'spinne in Sicherheit bringen will. Ich frag' mich allerdings bis heute, warum er dafür die Scheiben (oder wie Angie sagt: 'Scherben' ...) zerschlagen hat. Wenn er das getan hat, um überhaupt ins Auto zu kommen, dann ist wiederum Angies Frage reichlich sinnlos.

Thomas S. (---) schrieb am 18.07.02:
[at]Legrell: Wahrscheinlich hatte Dr. Wyman gerade das Hörspielscript gelesen! "Nun hören sie aber auf mit dem Unsinn! Dies ist kein Happening, sondern eine ernsthafte Aufführung!" Was zu bezweifeln ist: Es wäre nicht nur unhöflich, sondern auch gänzlich falsch, H.G. Francis einen Intelligenzquotienten von unter 80 zuzuschreiben, aber man könnte meinen, er hätte nicht genug Sauerstoff getankt oder einen über den Durst getrunken, als er diese Folge schrieb. Warum um alles in der Welt hat er es analog den 'Ameisen' nicht bei einem kleinen netten Remake von "Tarantula" belassen? Ansonsten gilt: Wenn man nicht alles klauen will, dann sollte der eigene Rest wenigstens gut erfunden sein. Aber eine 'Sprechende Spinne', die eher unfreiwillige Assoziationen mit der ach so bösen Thekla aus der "Biene Maja" weckt, ist so ziemlich das letzte, was man an Tiervermenschlichung in einer noch so spekulativen Horror-Serie glaubhaft rüberbringen kann, Insekten sind dazu doch zu weit vom Menschen entfernt. [Na gut, es gibt in "Die Fliege" auch die Szene, in der das Insekt mit dem aufgepflanzten Menschenkopf redet, der sich beim Beamen dorthin verirrt hatte: der Erfinder hatte seine Technik halt noch nicht so ausgereift wie bei der "Enterprise" oder bei Prof. Common.] Dabei hätte H.G.F., auch wenn er unbedingt statt eines einfachen Wachstumhormons ein Intelligenzpräparat mit bösen Nebenwirkungen einsetzen wollte, durchaus mehr aus der Story machen können. Echte 50er-Jahre-Horrorfilmatmosphäre kommt aber nur bei der recht authentisch wirkenden Musik der Klassiker-Version auf. Es bleibt deshalb nur ein Schluß: Francis hat diese Folge nicht wirklich ernst gemeint, sondern einen satirischen Scherz auf 'Tarantula' schreiben wollen, der seine Inspiration dann doch wahrscheinlich eher bei Roger Cormans C-Movies Marke 'The Wasp Woman' (mit einer frauengesichtigen Riesenwespe, der einzigen Frau mit garantiert lebenslanger Wespentaille, hahaha!) oder 'Little Shop of Horror' (mit der fleischfressenden, sprechenden Riesenpflanze: 'Feed me, I'm hungry!') suchte. Vielleicht hat er den Hörer auch dazu animieren wollen, diese Folge selber neu abzumischen und dabei die Spinne eigenhändig mundtot zu machen (müßte man mal versuchen). Ganz sicher aber hat er sich beim Skriptschreiben selber halb tot gelacht, besonders als er die Erstick-durch-Schaum-Methode als Monster-Insektizid erfunden hat!!! (War wohl zuviel Schaum auf seinem Bier!) Also beim nächsten Urwald-Besuch den Feuerlöscher nicht vergessen: Ob Tse-Tse, Spinne oder Skorpion - erstick sie mit Francis-Zischlotion!

Pfandpirat (me.oliver[at]planet-interkom.de) schrieb am 07.11.02:
Ich verstehe die ganze Miesmacherei nicht. Das, was die Gruselserie für mich immer ausgezeichnet und sie zu etwas besonderem gemacht hat, war ihr "Trash-Faktor". Davon hat diese Folge nun wohl unbestritten am meisten zu bieten. Zugegebenermaßen ist sie nicht sonderlich gruselig - aber dennoch gute Unterhaltung. Und wer sich über die Abwegigkeit einer sprechenden Spinne aufregt, ist eventuell bei der Gruselserie generell am falschen Platze. ;)

Marcel Porcher (---) schrieb am 03.12.02:
"Tarantula" in der Müllversion: Die Reporterin Angie Stevenson will den Biologen Dr. Wyman interviewen. In seinem Haus lässt sie versehentlich eine durch Wachstumshormone mutierte Spinne frei. Schon bald bricht Panik aus! Der absolute Tiefgang der Serie. Die Geschichte ist viel zu viel erzählt, die Stimmen der Personen sind einfach nur lachhaft, es gibt weder Spannung noch Grusel und der absolute Knüller ist eine sprechende Riesenspinne. Buhhhh!

Professor Venedig (---) schrieb am 03.01.03:
Grottig! Unglaublich schlecht! Meinetwegen hätten sie im Labor statt der sprechenden Spinne auch einen sprechenden Elefanten namens Benjamin Blümchen treffen können. Das hätte auch keinen Unterschied mehr gemacht.

Sigurd v. Arnim (sigurd_von_arnim[at]hotmail.com) schrieb am 03.01.03:
[at] anakin: Ich würde davon ausgehen, daß die Autoscheiben nicht von 'ihm' (Wyman), sondern von 'ihr' (der attackierenden Mutantenspinne nämlich) zertrümmert wurden, als sie den armen Doc in Angies Auto angegriffen hat. Die falsche Zuweisung Angies an die Adresse Wymans zeigt ihre Naivität und Unfähigkeit, die ganze Situation richtig zu erkennen und einzuschätzen - wie auch schon zuvor: "Buch? Welches Buch meinen Sie?" Nun, da kann ihr der wissenschaftsskeptische Winkeladvokat Douglas ("Soll das Institut doch abbrennen!") gerade noch aushelfen, ansonsten steht er ihr an Begriffsstutzigkeit aber kaum nach (eine Spätfolge der Menares-Rolle?). Daß die Scherben offenbar allerdings größtenteils draußen liegen ("überall Scherben!", arme Angie!) - und nicht im Wageninneren, was logischer gewesen wäre (aber was ist bei Francis im allgemeinen und in dieser Folge im speziellen schon logisch?!) -, dient wohl der Spannungssteigerung: die Scherben als Spuren des Spinnenangriffs. Das doppelte 'Scherben' von Angie (statt einmal 'Scheiben') ist natürlich ein Verleser unserer bezaubernden [Anti-]Heroine Gabi L., die mit zwei Hauptrollen in Folge vielleicht doch etwas überfordert war ... Schwamm drüber, ich mag ihre Stimme. Aber leider kann sie das Hörspiel ebensowenig retten wie Klippsteins drohendes Gebrumme und die an sich reizvolle Grundidee künstlicher Intelligenzsteigerung. Nein, leider, ein Hörspiel der vergebenen Chancen, das sich gewissermaßen selbst aufhebt, d.h. die eigenen interessanten Ansätze ohne Not sogleich wieder destruiert und ad absurdum führt, ohne aber die Ebene einer Selbstparodie oder Persiflage des Genres zu erreichen. Bestenfalls Mittelmaß, aber es gibt schlechtere Folgen, ich sag' nur 'Werwolf', 'Nessie' und 'Duell'.

El Ackabar (---) schrieb am 23.01.03:
Nachdem ich mir die Folge noch mal angehört habe, muss ich sagen: Sooooo schlecht ist sie nun wirklich nicht. Gut, eine sprechende Spinne ist himmelschreiender Blödsinn. Aber der Hauptgrund, warum der Funke nicht überspringt, ist schlicht der, dass sich körperliche Größe akustisch eigentlich nicht darstellen lässt. An dem Problem kranken auch die "Horrorameisen" (5). Spannend wird es eigentlich erst dann, wenn die handelnden Personen beschreiben, was die Spinne im Augenblick macht. Aber leider bleibt ihr in dieser Hinsicht kaum Zeit: Sie flieht aus dem Labor, geht zur Laienspielvorstellung, greift ein Kind aus der Zuschauermenge und wird totgeschäumt - etwas mehr Zeit, die Umwelt (und den Hörer) zu terrorisieren, hätte man ihr vielleicht einräumen sollen. So bleibt die Spinne fast eine Art Randfigur.

El Ackabar (---) schrieb am 23.01.03:
Nachdem ich mir die Folge nochmal angehört habe, muss ich sagen: Sooooo schlecht ist sie nun wirklich nicht. Gut, eine sprechende Spinne ist himmelschreiender Blödsinn. Aber der Hauptgrund, warum der Funke nicht überspringt, ist schlicht der, dass sich körperliche Größe akustisch eigentlich nicht darstellen lässt. An dem Problem kranken auch die "Horrorameisen" (5). Spannend wird es eigentlich erst dann, wenn die handelnden Personen beschreiben, was die Spinne im Augenblick macht. Aber leider bleibt ihr in dieser Hinsicht kaum Zeit: Sie flieht aus dem Labor, geht zur Laienspielvorstellung, greift ein Kind aus der Zuschauermenge und wird totgeschäumt - etwas mehr Zeit, die Umwelt (und den Hörer) zu terrorisieren, hätte man ihr vielleicht einräumen sollen. So bleibt die Spinne fast eine Art Randfigur.

Christian Heidemann (---) schrieb am 19.05.03:
Eine menschenfressende Riesenspinne mit "mutiertem" Super-IQ als Hauptakteurin für ein ernstzunehmendes Grusel-Hörspiel zu verpflichten, ist schon eine recht verwegene, um nicht zu sagen bizarre Idee. Das fleischfressende Rieseninsekt hätte - real gesehen - in dem verhältnismässig dünn besiedelten Arizona eine mittlere Ernährungskrise heraufbeschworen, da der Zivilbevölkerung in Anbetracht des in Rekordzeit schwindenden Viehzuchtbestandes der Hungertod gedroht haben dürfte. Ähnlich bizarr oder mies ist auch die analoge Story, die trotz der - wie immer bei EUROPA - ausgezeichneten Sprecher ein sehr bescheidenes Hörvergnügen beschert. Fazit:Neben Folge 3 der absolute Tiefpunkt für EUROPAs Gruselserie.

Katja (UpperDip[at]web.de) schrieb am 10.07.03:
Tja, die an und für sich gar nicht so "böse" Spinne wird am Ende ebenso verraten und verkauft wie einige Folgen weiter der Mutant Salaün. Was bleibt, ist ein etwas fader Nachgeschmack der an und für sich ganz guten Idee.

Ragnar (raggie70[at]yahoo.de) schrieb am 17.07.03:
Diese Folge ist zwar nicht gerade der Überflieger, aber bei mir reicht's für einen Schauer über den Rücken (liegt wohl an meiner leichten Arachnophobie). Zu C. Heidemann: Warum ist es eine verwegene Idee? Der Professor wußte doch wahrscheinlich nicht von der sich entwickelnden Freßgier als Nebenwirkung der Behandlung. Daher war die dünnbesiedelte Gegend doch geradezu ideal für seine nicht ganz so koscheren Experimente. Und selbst wenn er es gewußt hätte, wären die Versuche in einem dicht besiedelten Gebiet viel gefährlicher gewesen, da dort die Monster quasi unbeschränkt Nahrung in Form von Menschen gefunden hätten. Nicht umsonst sind normalerweise potentiell gefährliche Forschungsstationen weit entfernt von Ballungszentren, zumindest im Film oder der Literatur (siehe "Die Insel des Dr. Moreau", "Andromeda - Tödlicher Staub", "The Last Stand" usw.).

Thomas Herzer (thomas.herzer[at]tpp24.net) schrieb am 05.08.03:
Das waren noch Zeiten, als im Spätprogramm (gegen 21:45 Uhr !!!) des Dritten das Gruselkabinett lief: Mumien - Monstren - Mutationen. Und H.G. Francis muss die Qual der Wahl gehabt haben, welcher Film ihn für sein nächstes Skript inspirieren sollte.Dabei lieferte "Tarantula" das entsprechende Gerüst. Aber da ein durchschnittliches EUROPA-Hörspiel ja ca. 45 Minuten dauert, kann man ruhig ein paar andere Filmschnipsel hinein quetschen: In "King Kong" und "Sindbad und das Auge des Tigers" gibt es ja auch mehr oder weniger intelligente Affen, die zwar nicht sprechen können, aber dafür aktieren sie ja nicht in Hörspielen. Man hätte dieser Folge eine gewisse Ironie verleihen können, hätte man dem Showdown auf der Waldbühne mehr Gewicht verliehen, denn "mit einer Spinne sprechen" ist ebenso absurd wie "mit einer Bombe sprechen". Letzteres gibt es aber in "Dark Star", ein Science-Fiction-Film, voll mit bissigem Humor, wo instabile Planeten mit intelligenten Bomben ausradiert werden. Doch plötzlich klinkt eine Bombe nicht aus, und ein Astronaut muss diese durch ein philosophisches Gespräch dazu überreden, den Zeitzünder abzustellen, was nur vorläufig gelingt. Leider lässt sich diese Idee doch nicht ganz auf Angie und die Monsterspinne übertragen, denn schließlich will Dr. Wymans Geschöpf nicht die Waldbühne in die Luft jagen, sondern ist auf Futtersuche. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Folge nun wirklich nicht der Brüller ist und eine Menge Potenzial verschenkt wurde. Aber trotzdem möchte ich dieses Hörspiel nicht in meiner Sammlung missen.

Jack (---) schrieb am 10.08.03:
Die große Abneigung gegenüber dieser Folge kann ich nicht teilen. Natürlich ist eine sprechende Spinne unrealistisch. Aber auch nicht unrealistischer als jede andere Horrorgestalt (Werwolf, Frankenstein, usw.) ... Nimmt man die Sprachfertigkeit als Teil der "Legende", macht die Folge in Anlehnung an das 50er Jahre Atom / Alien / Katastrophenkino durchaus Spaß. Einzige Kritikpunkte: Die wundersame Moral der Riesenspinne (Warum zum Teufel frisst sie keine Menschenkinder???) und die unpassende Friede-Freude-Eierkuchen-Musik zum Schluss der Folge. Ein 60-Sekunden-Stimmungswechsel zwischen "Wir-werden-alle-gefressen"-Panik und unbeschwerter Scherzerei geht mir dann doch zu schnell ...

Harald (---) schrieb am 09.05.04:
Eine sprechende Spinne, ein sprechender Affe. Dieses Hörspiel hat etwa den Unterhaltungswert der x-ten Wiederholung von "Dinner for one" jährlich zu Sylvester. Wie schon vorher erwähnt, spricht die Frage des verantwortlichen Feuerwehrchefs für sich: "Meine Leute sind hier?" - Muß er als Chef ja auch nicht unbedingt wissen ... Im Bann (???) der Monsterspinne - nee, wirklich nicht!!!!

Hemator (Ice-motherfuckin-T[at]klein-tronje.de) schrieb am 01.07.04:
Als Grundschüler fand ich die Folge gar nicht so übel. Wenn ich die "Produktionen" aus dem Hause Meteor dagegen vergleiche, ist dieses Hörspiel geradezu nervenaufreibend.

Christoph (metalheep[at]aol.com) schrieb am 20.07.04:
Ich finde diese Folge gar nicht mal so übel. Vielleicht gearde, weil sie aus der Reihe tanzt. Als echter Horror-Fan muss man auch mal zulassen, dass eine Spinne (oder auch ein Affe) spricht. Dracula, Frankenstein und Co. sind zwar besser, aber warum nicht ...

MT (Tiews[at]t-online.de) schrieb am 20.09.04:
Okay, die Story mag zwar nicht die allerbeste durchdachte sache sein, jedoch sind einige Stimmen geradezu zum Verlieben, z.B. Gabi Libbach.

Sven (schum69[at]gmx.net) schrieb am 25.09.04:
Irgendwie ist diese Folge Kult. Die ist so schlecht, dass sie schon wieder gut ist, wie viele Horrorfilme uebrigens. Die "Monsterspinne" ist sowas von daneben, aber sie hat einen hohen Unterhaltungswert, vor allem durch die unfreiwillige Komik. Eine staendig mit sich selbst redende Studentin, ein Feuerwehrchef, der nie weiss, wo seine Leute sind, eine diskutierende Spinne und ein griesgraemiger sprechender Affe. Schaurig ist das selbstverstaendlich nicht, aber das Ganze ist teilweise so lustig, dass man damit garantiert langweilige Parties retten kann. Ich mag diese Folge irgendwie und hoere sie auch heute noch immer wieder einmal.

charli (charlesmanson76[at]aol.com) schrieb am 24.12.04:
wer zum teufel hat sich diesen schwachsinn bloß einfallen lassen? doch nie im leben H.G. FRANCIS??? der H.G. Francis, der "im kerker des grauens", "dracula & frankenstein" oder "tochter dracula" geschrieben hat?! der hatte wohl nen krankenschein und hat sich für dieses storyboard einen azubi im THC-rausch als vertretung besorgt! eine sprechende riesenspinne!? die mit hoher fistelstimme rumquakt!? hallo??? das kann doch nur am 1. april aufgenommen worden sein!! mal abgesehen von der ameisenplage (die man auch mit ner tube insektenspray hätte beseitigen können!) ist das der grösste trash (im negativen sinne), den ich leider je auf mc gehört habe! nur heino im walkman tut mehr weh! schade schade ... so habe ich leider ein schwarzes schaf in meiner gruselreihe! ein staubfänger, wenn man so will! -10 von 10 points! charli

DR. Frank N. Furter (a-kelkenberg[at]web.de) schrieb am 30.07.05:
Preisfrage an alle, denen die sprechende Spinne auf den Nerv ging: wie hätte man sonst in einem HÖR(!!!!)spiel dramaturgisch darstellen sollen, dass die Spinne intelligent ist????

Tobias (chiman[at]gmx.de) schrieb am 04.08.05:
Ihr habt Recht, eine Spinne hat keine Sprechorgane. Auch wenn sie durch die Manipulation eines genialen Wissenschaftlers stark an Größe zunimmt, wird sich daran nichts ändern. Allerdings heißt es in dem Hörspiel, dass sie auch massiv intelligenter geworden ist. Das ist nur möglich, wenn sich ihr Gehirn vergrößert und umstrukturiert hat. Es wäre doch denkbar, dass sie dabei telepathische Fähigkeiten entwickelt hat. Wir wissen schließlich nicht genau, ob die Stimme der Spinne wirklich zu hören ist, oder ob sie sich nur im Bewusstsein der Studentin manifestiert. Ich spreche davon, dass die Spinne nicht direkt akustische Laute artikuliert, sondern vielmehr ihre Stimme auf telepathischem Wege im Kopf der Studentin erzeugt. Sie könnte auf diese Weise sogar in allen Sprachen und sogar Dialekten "reden". Je nachdem, wem sie etwas "mitteilen" möchte, hört der "Angesprochene" die Spinne in einer ihm vertrauten Sprache. Aus dem einfachen Grund, weil die Spinne nicht wirklich redet, sondern die Message telepathisch induziert. Die Umsetzung der Induktion in Sprache erfolgt erst im Gehirn der Studentin (oder jeder anderen Person, die sich in "Hörweite" befindet). Seltsam, aber so steht es geschrieben.

Holger T. (---) schrieb am 06.09.05:
Wenn ich ganz ehrlich bin, finde ich den Anfang des Monsterspinnen-Hsp. gar nicht so schlecht. Es werden ein paar klassische Klischees bedient (Angie wird sehr unfreundlich abgewiesen, als sie nach ihrem Ziel fragt, ein hässlicher Diener, das Labor ist natürlich im Keller. Wo auch sonst?) und man bemüht sich schon Spannung aufzubauen. Der Hörer weiß ja, dass alles auf eine Monsterspinne hinausläuft. Immerhin weiß man ja auch, wer die beiden Alis gekillt hat (Folge 7), oder warum es in der Wüste so penetrant nach Ameisensäure riecht (Folge 5). Nein, nein, der Anfang - genauer gesagt bis zu der Stelle, als Angie den Keller betritt - ist ganz okey. Was dann allerdings kommt, ist schon unterirdisch schlecht. Da sämtliche Unzulänglichkeiten schon ausführlichst kommentiert wurden, kann ich mir dies sparen. Wir können nur alle froh sein, dass uns sprechende Ameisen und Ratten erspart geblieben sind. Allerdings gab es ja einen sprechenden Frosch. Siehe Macabros "Konga der Menschenfrosch". Angesichts des vom Erzähler herrlich geschilderten Blutbads, welches Konga anrichtet, bleibt einem bei Macabros das Lachen im Hals stecken. Ganz besonders klasse finde ich hier noch einige Kommentare. Es ist doch erstaunlich, was man in ein weit unterduchschnittliches, Anfang der Achtziger (in Grunde für Kinder) produziertes Hörspiel alles hineininterpretieren kann. Vielleicht wird ja irgendwann ein Hörspiel produziert, in dem die Monsterspinne telepathische Fähigkeiten entwickelt. Bei dem hier vorliegenden Hörspiel ist diesbezüglich jedenfalls Fehlanzeige. Übrigens wurde die Idee mit dem telepathischen Kontakt in Folge 16 umgesetzt. Ein anderer Kommentar setzt sich mit der "Tragik der Figur" auseinander. Denn die Spinne ist ja ein "intelligentes Wesen". Sie verschont, wohl aus moralischen Gründen, das Kind und wird trotzdem getötet. Ja, was um alles in der Welt soll man denn sonst mit einer mehrere Meter großen Spinne machen? Sollen die Eltern des Kindes kommen und sagen: "Toll, dass du unser Kind nicht aufgefressen hast. Wir haben noch Platz im Keller. Möchtest du nicht bei uns wohnen? Kriegst auch jeden Tag ein halbes Rind zu fressen und am Abend unterhalten wir uns über Gentechnologie, denn du bist ja soooo intelligent." Nein, die Idee mit einer intelligenten tragischen Figur funktioniert bei Frankenstein oder Salaün und verreckt bei der Monsterspinne total.

marco (Mopsel[at]spiolino.de) schrieb am 08.09.05:
Eine eher mittelmäßige Folge, da die Handlung wirklich nicht zum Schreien ist. Vielleicht nicht so schlecht, kommt aber auch nicht übers Mittelmaß hinaus. Die Bruder-Geschichte war aber trotzdem nicht so schlecht. Die Stimme der Monsterspinne, find ich, klingt sehr komisch. Atmosphäre kommt so gut wie gar keine auf. 76 Punkte.

Stef (shuttle72[at]gmx.de) schrieb am 15.09.05:
Kurz & knapp: für mich die schlechteste aller Folgen!

Michael (michathehedgehog[at]web.de) schrieb am 20.08.06:
Wow, eine herrlich trashige Folge. Absolut spaßig und echt TOP!!! Ich liebe die Motzer, die sich aufregen über diese Idee mit der sprechenden Spinne. Ich jedenfalls fand die Kassette schon Anfang der 80er toll und das hat sich nie geändert. Ich mag auch Godzilla-Filme. ;-) Note: GLATT *** 2 *** !!!

Nadine (vw-lover[at]web.de) schrieb am 10.11.06:
Ich finde, dass die Dialoge von Gabi Libbach, die Angie Stevenson in dieser Folge gesprochen hat, irgendwie kindisch und unglaubwürdig rüberkommen. Jedenfalls ist das meine Auffassung, ich meine die Stelle mit der ersten Begegnung mit der Monsterspinne. So spricht doch keine erwachsene junge Frau.

Oliver (---) schrieb am 08.10.07:
Alle pseudo-wissenschaftliche Interpretationsversuche mal außen vor gelassen, gehört die Monsterspinne zweifellos mit Salaün zusammen in eine Kiste gesteckt und zum Ungeheuer aus der Tiefe ins Meer versenkt! Was bei den Riesen-Ameisen wirklich gerade noch so funktionierte, erweist sich hier als echter Rohrkrepierer. Von der völlig abstrusen Handlung mal abgesehen, geht hier leider auch die Sprecherleistung gen Null. Der klägliche Versuch, eine "Tarantula"-Thematik in die Serie zu integrieren, kam leider Jahrzehnte zu spät! Ich kann mir diese hörspieltechnische Fehlkonstruktion nur mit dem Umstand erklären, dass sich hierin Francis' Frust manifestiert hat, als er seinerzeit anlässlich der "Mumien, Monstren, Mutationen!" am Wochenende im dritten Programm zu Beginn des entsprechenden Films auf der Couch liegend eingenickt ist und durch weißes Rauschen auf der Mattscheibe nach Sendeschluss mit einer ordentlichen Nackenverspannung unsanft geweckt wurde. Gehört zweifellos in die Flop 5!

Stefan (---) schrieb am 17.11.08:
Ich fand besonders die blitzartigen Stimmungsschwankungen, die der falsche Dr. Wyman bei der Unterhaltung mit der Studentin zeigt, sehr gruselig. Erst spricht er sehr freundlich, dann ist seine Antwort wieder extrem aggressiv und anschließend schaltet er wieder auf freundlich um. Total unberechenbar, der Typ! Die Stimme von der Spinne fand ich auch sehr gruselig, aber gleichzeitig tat sie mir auch leid, da sie anscheinend ja nicht grundsätzlich böse war, sondern ihr enormer Hunger sie wahnsinnig machte! Nebenbei: Ich bin jetzt fast 40 Jahre alt und höre die Geschichten heute noch wieder und wieder im Auto! - Allerdings nur, wenn ich alleine bin ;-)

stephan (virustabacta117[at]hotmail.de) schrieb am 20.01.09:
ha, da bin ich wenigstens nicht der einzige, der die gruselserie immer noch hört. gehe auf die 40 zu und höre abend vorm einpennen immer 1-3 folgen dieser serie.

Melanie (melimouse7[at]aon.at) schrieb am 04.02.09:
Ich kann mich nicht richtig entscheiden, was ich sagen soll!

Bonzo Splitt (---) schrieb am 08.02.09:
Hallo stephan! Eins haben wir Freunde der GRUSELSERIE wohl alle gemeinsam: wir sind plusminus 40! Kommt daher, daß wir eben alle plusminus 12 waren, als die Serie erschien. Auch ich höre mir vor dem Einschlafen immer diese Cassetten an, anders kann ich gar nicht ... Jetzt mein Tipp an alle, die sich bestimmt schon oft genug geärgert haben, daß nach dem Aufwachen Seite 1 abgelaufen ist, weil man das Umdrehen zu Seite 2 verpennt hat: eine Leercassette mit genügend Laufzeit nehmen und beide Seiten des Hörspiels draufkopieren. Am Ende das Restband der Cassette rausziehen und wegschneiden. Die Schnittstellen mit Tesa zusammenkleben. Jetzt habt Ihr eine Cassette, bei der beide Originalseiten auf einer kopierten sind. Ist das Hörspiel aus, endet auch das Band. Nun aber der eigentliche Clou: auf Seite 2 macht Ihr es genau so: beide Originalseiten hintereinander draufspielen! Und da sich ja an der Länge nichts geändert hat, endet das Band auch auf Seite 2 genau dann, wenn das Hörspiel zu Ende ist! Folge: jetzt könnt Ihr einpennen, nie mehr werdet Ihr das Problem haben, daß es beim nächsten Schlafengehen auf Seite 2 weitergeht ...! Gefällt Euch meine Idee? Ich freue mich über Meinungen! Danke ...

Stefan Kreft (stefankreft[at]gmx.de) schrieb am 23.03.09:
Auch ich hätte es besser gefunden, wenn der Riesenaffe im Hörspiel eine größere Rolle erhalten hätte.

Stefan Kreft (stefankreft[at]gmx.de) schrieb am 27.03.09:
3 ungeklärte Fragen: Erstens: Warum lässt der Diener den Riesenaffen heimlich im Haus rumlaufen? Zweitens: Warum entsteht beim Abschalten der elektrischen Maschine (durch die die Riesenspinne kontrolliert wird) ein Problem/Kurzschlüsse? Drittens: Wie können diese Kurzschlüsse den Käfig des Affens sprengen?

Holgi auf Teneriffa.de (email[at]holgiaufteneriffa.de) schrieb am 29.03.09:
Suuuuper geile Seite. Bin zum erstenmal hier gelandet, werde aber bald wieder mal reinschauen. Ich habe selten sooooo gelacht. Meine Nachbarn freuen sich. Äh 4 uhr morgens ... Ich höre die Serien jetzt schon 25 Jahre, beim Einschlafen, beim Autofahren, beim Zocken am PC, beim Aufräumen oder sonntags beim Frühstücken. Einfach genial. Natürlich hab ich auch meine Lieblingsfolgen, "Pakt mit dem Teufel" oder "Insel der Zombies" zum Beispiel. Mein absolutes Highlight ist "Vorsicht Callaghan, ne Schlange" - das nachfolgende Geräusch bringt mich immer wieder zum Lachen. Die ganze Serie eigentlich. Ob die Spinne nun sprechen kann oder nicht, ist doch sch*** egal. Was ist denn mit der Stimme von Dr. Finistra? Ein Brüller. Oder der Kommentar des Kapitäns beim "Ungeheuer aus der Tiefe", ob vielleicht Menschen verletzt sind "joo vielleicht!" Habe mich mit 9 Jahren schon gewundert, dass Transilvanien ne Küste haben soll, aber was solls, einfach klasse Unterhaltung. Ich bin Konga, der Menschenfrosch. Ein Frosch, der sprechen kann? Ist doch super. Macabros, Larry Brent, Perkins und Konsorten sind doch einfach genial. Man muß sich auch mal vor Augen halten, aus welcher Zeit die Storys stammen, für welches Publikum sie gedacht sind und wie alt wir jetzt sind. Klar, dass nach all den Jahren und dem heutigen Stand der Dinge ein Telefon mit Kabel und ohne Video, Foto- und Emailfunktion kein richtiges Telefon mehr ist ... in diesem Sinne .... zieh mir jetzt noch mal "Schatzsuche in der Karibik" rein, noch so ein skurriles Meisterwerk zum Totlachen ... Gute Nacht.

Bonzo Splitt (---) schrieb am 08.06.09:
Gleich ganz am Anfang gibt es eine starke Ungereimtheit, die nicht so sein dürfte: als Angie bei Duke Douglas nach Weg und Zieladresse fragt, verschlägt es diesem aus lauter Schock die Sprache ("Wir rechnen mit Besuchern aus allen umliegenden Ortschaften. Wenigstens ... zu wem wollen Sie??") Das zeigt deutlich, wie sehr Dr. Clark Wyman von allen Leuten gefürchtet ist - also auch von Douglas. Wohl nicht ohne Grund rät er der Besucherin Angie, sich "in ihr Auto zu setzen und abzuhauen" - bevor es (auch ...) für sie zu spät ist. Sekunden später aber erklärt Douglas, er wäre im Gegensatz zu den anderen Bewohnern "nicht geneigt, alles, was an scheinbar unerklärlichen Dingen geschieht, Dr. Wyman in die Schuhe zu schieben". Wenn er davon überzeugt ist, Wyman wäre ja doch nicht so gefährlich, wie er von den anderen gehalten wird, warum fuhr ihm dann so der Schreck durch die Glieder, als Angie Stevens ihr Ziel nannte ...?

Dr Frank N Furter (a.kelkenberg[at]web.de) schrieb am 06.03.10:
Hallo Mister Splitt: den Spruch "wir rechnen mit Besuchern ... zu wem wollen Sie???" bringt nicht Duke Douglas, sondern der Imbisswirt, gesprochen von Joachim Richert! Duke Douglas alias Horst Stark tritt als Person erst wenige Sekunden später auf, als er sich in das Gespräch zwischen Angie und dem Frittenonkel einschaltet, was selbigen sofort zum Verstummen bringt. Lustig, man hört sogar das Gebrutzel der Burger im Hintergrund. Da denk ich irgendwie immer an die Schluss-Szene von "The Howling" :-) aber das gehört nun wirklich nicht hierher ...

Dicki (---) schrieb am 18.11.11:
Zu oben gesagtem eine kleine Korektur: Nicht Duke Douglas reagiert erschrocken, als "der Name Wyman fällt". Es handelt sich vielmehr um den Besitzer der "Imbissstube". Duke kommt erst ein paar Augenblicke später dazu und spricht dann - außerhalb des Imbisses - mit Angie über Wyman und seinen zweifelhaften Ruf.

Marco (---) schrieb am 18.03.12:
Völlig unterschätzte Episode, zu Unrecht, mir hat's sehr gefallen!

stefan (s.hoffmann84[at]live.de) schrieb am 22.10.12:
Eine der Folgen die nicht so gut angekommen ist vielleicht hätte man lieber den Affen anstatt die Spinne als frei laufendes Monster nehmen sollen (Öffne) (lass mich raus) hat mir besser gefallen

stefan (s.hoffmann84[at]live.de) schrieb am 22.10.12:
Holgi auf teneriffa der Spruch Vorsicht Callaghan ne Schlange stammt aus der folge die Mörder Mumie.

Roman (---) schrieb am 24.11.12:
Ein vermeintlich böses Krabbeltier, welches mit sich reden läßt und der Moral den Vorzug gibt. Hier können sich Weltpolitiker verläßliche Konversationstechniken abschauen. Mit dem Schaum aber hätte man vielleicht noch etwas warten können. Wer kann schon sagen, wie sich tatsächlich alles zugetragen hat, zwischen den Gebrüdern Wyman und was es mit der intelligenten Bösartigkeit tatsächlich auf sich hat? Um ein Haar wären Angie und die Spinne beste Freundinnen geworden.

Zigi (zieglermanuel6671[at]gmx.de) schrieb am 03.09.13:
Die Monsterspinne habe ich Anfang der 80-er immer zum Ausspannen nach den "harten" Folgen (Werwölfe, Draculas Insel, Todesratte) gehört - sie war nicht unbedingt gruselig, eher rasant und nachdenklich in Bezug auf die Experimente. Sie hat mich damals ziemlich an Jack Arnolds "Tarantula" erinnert (Vielleicht hat der gute H. G. da eine Idee "entliehen"). War noch nie mein Topfavorit, tut aber auch nicht weh ...

Patrick (ostholt[at]yahoo.de) schrieb am 11.02.14:
Ich finde das Hörspiel, wie fast alle der genialen Gruselserie (nur die 3, 13 sind wirklich unterirdisch - die 3, weil sie einfach totverfilmt und totproduziert wurde, in jeder Hinsicht, jeder kennt die Geschichte, aber wirklich neues ist sie nicht. Und die 13, weil das Monster ungefähr so gefährlich ist, wie eine angebrannte Scheibe Toastbrot) einfach super. Ich verstehe nicht, warum viele so die Größe der Spinne bemängeln (sie wäre ja nicht groß) etc. Auch wenn sie nicht größer als ein Mensch ist, beweist das noch lange nicht, dass sie nicht gefährlich ist, oder??? Ein giftiger Spinnenbiß einer normalen Giftspinne kann jederzeit einen Menschen töten. Es müssen ja gleich riesige meterhohe Spinnen sein "Ironie" ;-), das dann wieder völlig unrealistisch rüberkommt. Ich ziehe den Horrorfilm von 1977 "Mörderspinnen", (ein wahrliches Meisterwerk) mit William Shatner, jederzeit dem Horrorfilm "Tarantula" von 1955 vor, da dieser, erstens moderner und weitaus realistischer ist, weil es dort keine künstlich, billig, vergrößerte Spinnen gibt, sondern, viele kleine Spinnen, die Menschen anfallen, was durchaus realistisch und packend rüberkommt. Auch dass die Spinne spricht, halte ich nicht unbedingt für schlecht, denn es wird ja immer gesagt, dass Tiere durchaus intelligent sind. Und dass sie sich stimmlich bemerkt machen sowie denken und handeln kann, zeugt doch auch von hoher Intelligenz. Die Musik ist von Carsten Bohn 1981, sehr gut, aber die Musik von 1987, Harley und Co, ist noch einen Tick besser, da sie unheimlichere Stücke hat und nebenbei sind in der Neuauflage von 1987 und 2000 noch einige Effekte (wie zum Beispiel - die Geräusche der Spinne, noch zusätzlich unterlegt worden). Fazit: Also ich breche für das Hörspiel hier mal eine Lanze (denn ich sehe, dass es wirklich sehr schlecht wegkommt - unverdienterweise, auf dem letzten Platz) und sage, das Hörspiel hier ist Klasse und zwar aus den, obigen, von mir erwähnten Gründen, denn Sprecher, Musik, Umsetzung, Erzähler, sind einfach toll.

Stefan84 (morowind84[at]gmx.de) schrieb am 15.03.16:
Hmm sagte die Junge Studentin nicht das die Spinne mindestens eine Meter groß ist? schaut euch mal das Cover an da sieht die Spinne um einiges größer aus. Eine eher traurige Folge mir tut die Spinne irgendwie leid wird mit Elektroschocks gequält kriegt nichts zu Essen und wird zum Schluss noch hingerichtet. : (

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 04.05.16:
Ich finde diese Folge hat ihre gruseligen Momente. Sie ist natürlich nicht einer der stärksten in der Reihe, aber trotzdem Hörenswert! Man hätte die ganze Thematik etwas mehr ausbauen können, ähnlich wie bei den Horrorameisen. Eine extra Folge mit dem sprechenden Monstergorilla hätte mir auch gefallen. Den fand ich richtig bedrohlich!

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 17.07.16:
Achtung, für alle die es interessiert: Das die Folge Monsterspinne auf dem B-Movie Tarantula basiert ist soweit klar. Wusstet ihr, das der Düsenjetpilot der am Ende des Films die Spinne mit Napalm tötet, niemand geringeres als Clint Eastwood war?! Nun, er war unter der Atemmaske auch nicht zu erkennen...

 

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© Die Gruselseiten (27. Mai 2001)