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Nessie - Das Ungeheuer von Loch Ness

Stefan Lietzau (sLietzau.9ht[at]metronet.de) schrieb am 25.01.99:
Obwohl Tom Fawley und Eireen Fox mitspielen, baut das Hoerspiel doch keine rechte Spannung auf. Die Story schleppt sich einfach dahin und wird gerade noch von den Sprechern gerettet. Eigentlich nur eine Folge für Fans von Fawley und Fox.

Stefan Meyer (meyer_stefan[at]t-online.de) schrieb am 03.02.99:
Leider ist dieser Klassiker nicht in die Neon-Reihe uebernommen worden, obwohl es das beste mit dem horrorgeprueften Reporter-Duo Tom Fawley und Eireen Fox ist. Daher werden es wahrscheinlich nur wenige kennen. Es handelt sich um eine spannende Mischung aus Krimi und Monsterhorror mit witzigen Dialogen (das Geplaenkel zwischen den beiden Helden ist besser als in seinen zwei Nachfolgern "Blutfuersten" und "Duell") und einem sehr ueberzeugenden Ende. Ebenso gelungen: das Cover, welches ein schreckliches Monster nur erahnen laesst, ohne zu viel zu zeigen.

Jens Hackelberg (hackbo[at]gmx.de) schrieb am 08.07.99:
Warum ist dieses Hörspiel in der Gruselserie? Es kommt überhaupt keine rechte Gruselstimmung auf. Da lobe ich mir doch "Das Gespenst vom Schloßhotel".

Holger Bergmann (b97c01[at]nordakademie.de) schrieb am 09.07.99:
Jens: Es ist nicht in der Gruselserie, sondern wie Nr. 1, 2 und 4 auch als Einzelhörspiel erschienen. Ich frage mich eher : Warum ist es NICHT aufgenommen worden ?
Das Ding ist doch klasse, wobei der nicht vorhandene Grusel kein Manko darstellt.

Ralf Jordan (Ralf_Jordan_RSC[at]t-online.de) schrieb am 04.08.99:
Die Frage, warum "Nessie" nicht in die Reihe der Gruselhörspiele aufgenommen wurde, stellt sich mir nicht. Zweifellos ist dieses Hörspiel klasse, aber in die Gruselserie gehört es nicht - zum einen, weil es eben nicht wirklich gruselig ist und zum andern, weil:
Ich gehe mal davon aus, daß H. G. Francis die Fawley-Hörspiele in folgender Reihenfolge geschrieben hat:
-Nessie - Das Ungeheuer von Loch Ness
-Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten
-Frankensteins Sohn im Monsterlabor (wo ich gerade dabei bin Hypothesen aufzustellen, kann ich das Hörspiel ruhig als ein Fawley-Hörspiel in die Liste aufnehmen)
-Das Duell mit dem Vampir
Wenn also "Nessie" das erste Abenteuer von Tom und Eireen ist, dann müßten die beiden in den folgenden Geschichten erheblich aufgeschlossener sein gegenüber Geistern, Dämonen und anderen übersinnlichen Vorkommnissen. Gerade Tom, der ewige Zweifler, müßte sich in "Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten" daran erinnern, daß es die Legende und das Monster von Loch Ness wirklich gibt. Sein Glauben an die Logik und an die vernünftige Antwort, die es auf jede Frage geben muß, sollte also gehörig erschüttert sein. Aber er redet munter weiter von "Unsinn" und Eireens "Hysterie". Auf mich wirkt das unglaubwürdig, denn je mehr gruselige Abenteuer die Fawleys in ihren Hörspielen zu bestehen haben, desto mehr verspielen sie ihr Spannungspotential, das sich ja darauf begründet, daß die beiden ohne es zu ahnen in ihre Abenteuer schlittern, und vollkommen unbedarft auf Situationen reagieren müssen, die jeden von uns hoffnungslos überfordern würden (oder habt ihr schon mal mit einem Homunculus eine Diskrepanz austragen müssen?). Nach "Nessie" und spätestens nach "Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten" sollte die beiden doch nichts mehr wundern, oder?
Deshalb kann ich "Das Duell mit dem Vampir" einfach nicht wirklich "gut" finden, weil mir das Gerede von Tom und Eireen, ob es so etwas wirklich geben kann, nach einiger Zeit auf die Nerven fällt.
Deshalb denke ich, daß Heikedine und Co gut daran getan haben, nur zwei Fawley-Hörspiele ins gruselige Rennen zu schicken.

Peer Uwe Haller (Lobo[at]t-online.de) schrieb am 29.08.99:
Tom und Eireen in ihrem ersten Abenteuer. Ich gebe ja zu das es vielmehr eine Krimigeschichte als eine Horrorgeschichte ist, aber die Dialog-Duelle zwischen den beiden Hauptakteuren sind einfach wunderbar mitanzuhören. Und einen gewissen Gruselfaktor kann man der Geschichte beileibe nicht absprechen, ich denke da nur an das verschwinden des kleinen Schotten oder an Toms Flucht vor Nessie. Es bleibt nur zu hoffen das EUROPA dieses Hörspiel nachträglich noch bei den Klassikern einbaut. Also schreibt alle an EUROPA und bittet um eine Neuauflage von NESSIE!

Paul (Paul[at]gmx.net) schrieb am 01.11.99:
Ich find "Nessie" echt klasse, vor allem die komischen Brüllgeräusche, die das Vieh fabrizieren kann. Genauso stellt man sich doch ein Seeungeheuer vor! Das Ende ist zwar etwas vorhersehbar, aber trotzdem witzig (vor allem, weil Tom Eireen zu Beginn nicht glaubt, daß sie Nessie gesehen hat und es zum Schluß genau umgekehrt ist). Die Story ist meiner Meinung nach ganz gut ausgeklügelt. Allerdings finde ich nicht, daß "Nessie" in die Gruselserie passen würde. Es handelt sich dabei zwar ebenso wie z.B. bei Dracula um ein sagenumwobenes Fabelwesen, aber die Story unterscheidet sich doch irgendwie von denen der Gruselserie, in denen das Blutvergießen doch mehr im Vordergrund steht, als subtile Spannung. Außerdem glaube ich eher an Nessie als an Graf Dracula!!!

Karsten (KaeptnTofu[at]aol.com) schrieb am 03.11.99:
Ich habe die LP als Kind geliebt und tue es noch immer. Die Wortgefechte zwischen Tom und Eireen sind doch einfach herrlich.

Melanie (Mel.F[at]online.de) schrieb am 05.11.99:
Diese Folge ist einfach klasse! Ich höre sie mir immer wieder mal an, obwohl ich im Moment mehr aktuelle Gruselserien wie Larry McCloud oder John Sinclair anhöre. Aber mir gefallen Tom und Eireen am besten!

Torsten (---) schrieb am 11.11.99:
Super Hörspiel, allein schon wegen Tom & Eireen, hoffentlich nimmt EUROPA es in die Klassiker auf.

Markus Duschek (mduschec[at]leonardo.syh.fi) schrieb am 03.02.00:
Fuer mich ist "Nessie" nicht irgendein Gruselhörspiel ... es ist DAS Gruselhörspiel, das Erste seiner Art, das ich so um 1978-79 zwischen Kindergarten und ABC "versehentlich" mitbekam und entscheident meinen kuenftigen Geschmack und meine Interessen prägen sollte, das bedeutet, dass Tom & Eireen seit ca. 22 Jahren "alte Bekannte" von mir sind und das "Wiederhören" auf CD eine Angelegenheit ist, der ich mit grosser Freude entgegensehen werde ... "Ich habe seine Zähne gesehen!" ... gefällt mir als unsterblicher Satz doch irgendwie besser als "Ich schau Dir in die Augen, Kleines."

Detlef Kurtz (Detlef_Kurtz[at]gmx.de) schrieb am 08.05.00:
Absolut geniale Folge !!! :) - Zwar nicht zum Gruseln ... aber sehr viel Humor und einfach genial HORST FRANK :))

Karsten (ksk0406[at]gmx.de) schrieb am 02.06.00:
Auf der CD Das Ungeheuer von Loch Ness ist im 1. Teil: Schrei in der Nacht ab 3:03 Min. ein deutsches Lied im Autoradio zu hören. Weiß jemand, um welchen Titel es sich dabei handelt?

Anja (---) schrieb am 13.06.00:
Bin mittlerweile 29 Jahre und wieder auf den Geschmack gekommen. Kenne leider die Original-Folge nicht, hab mich aber wie verrückt auf dieses Hörspiel gefreut und wurde auch nicht enttäuscht.

Frank Kuth (Off) schrieb am 21.06.00:
Nicht schlecht Herr Specht. Dieses Hörspiel kam mir erst als Neuauflage in der "Rückkehr der Klassiker" in die Hörmuschel und ist (meiner bescheidenen Meinung nach) das schwächste Hörspiel der Fox/Fawley-"Serie". Highlight ist der offene Schluß, der den Hörer, ähnlich wie bei "Kerker des Grauens", mit seiner Phantasie allein läßt.

Volker (cushing[at]uni-muenster.de) schrieb am 22.08.00:
Fawley und Fox sind hier mit Abstand am besten. Ihre Dialoge sind richtiggehend glaubhaft, Fawleys Zynismus ist beachtlich ("Leichen halten immer so schön still beim Photographieren") und die beiden laufen sogar in Unterwäsche 'rum. Insgesamt viel besser, als man das bei dem Thema "Nessie" erwartet hätte.

Philipp Stiller (hartmutstiller[at]compuserve.de) schrieb am 26.09.00:
Ich kann dabei nicht einschlafen. Da ich "Nessie" als Kind gehört habe, habe ich immer noch ein Trauma.

Benjamin Schippritt (r_hood[at]gmx.de) schrieb am 13.09.01:
Die H.G. Francis Horror-Hörspiele habe ich mir schon vor 20 Jahren gekauft, und war umso mehr überrascht, daß nun eine Folge erschienen ist, an dessen Nummer damals Horrorsoundtracks veröffentlicht wurden. Die Story haut mich nicht vom Hocker, ist aber doch recht witzig, denn ich bin ein großer Fan von Horst Frank. Das Paar Tom Fawley & Eireen Fox hat für mich auf jeden Fall Kultcharakter! Ich finde es zudem sehr angenehm zu sehen, daß es so viele Hörspielfans gibt, denn eine Zeit lang dachte ich, dieses Genre würde in den nächsten Jahren aussterben. So kann ich also weiterhin auf Neues hoffen!

Devlin Blade (devlin_blade[at]yahoo.de) schrieb am 13.01.02:
Ich bin wohl einer der wenigen, der "Nessie" damals (1979 oder 1980) auch wirklich gekauft hat. :-) Ich habe das Teil immer geliebt - gerade, weil der "Grusel" nicht mit dem Dampfhammer kommt und die Sprecher einfach sehr überzeugend sind. Die Dialoge sind wirklich erfrischend witzig und die Story schon fast glaubwürdig. Jetzt nach über 20 Jahren gefällt mir das Hörspiel noch immer sehr gut, und ich werde es mir im Revivalfieber sicher noch öfters anhören!

Legrell (---) schrieb am 11.07.02:
Dadurch, daß Europa die "Horror Pop Sounds" durch "Nessie" als Folge 15 ersetzt hat, wird das Mitwirken von Tom Fawley und Eireen Fox in dieser Geschichte unlogisch. Denn in Folge 6 hatte sie bekanntlich bereits ein recht abruptes Schicksal ereilt.

Dragonlady (k.steinbild[at]web.de) schrieb am 03.09.02:
Endlich mal eine Folge die Hand und Fuß hat. Nur das Brüllen erinnert mich etwas an Die drei ??? und der unheimliche Drache - trotzdem gelungen.

Thomas S. (---) schrieb am 23.09.02:
Der historische Hintergrund für dieses Cattenbury-Tale von der größten Zeitungsente der Welt ist zwar schon in einigen wenigen mittelalterlichen Berichten angelegt, akut wurde die Sache mit dem Unterwasserdino aber erst 1933, als das Ehepaar Spicer auf einer Autofahrt entlang des Gewässers eine seltsame, sich windende Form die Straße überqueren sah. Als schließlich ein Fünferteam im Auftrag des 'Daily Mail' berichtete, man habe am 19. April 1934 etwas auf dem Wasser gesehen, und dieses Etwas gar mit einem Foto belegen konnte, war spätestens die bis heute andauernde Jagd auf das Binnenseeungeheuer vollends eröffnet (kurz vor seinem Tod erklärte 1992 aber einer der 'Fünf Freunde', man habe die Aufnahme mit einem Modell gefälscht). Noch im gleichen Jahr wurde der Film 'The Secret of the Loch' gedreht. Ebenfalls 1934 erschien die erste Story mit Jack 'Flashgun' Casey, welche erstmals einen Fotoreporter in den Mittelpunkt einer Krimigeschichte stellte; als dieser dann zwei Jahre später in 'Woman Are Trouble' die Leinwand betrat, wurde ihm eine Reporterin zur Seite gestellt und damit der Prototyp für das Paar Fawley & Fox geschaffen. Da beide Filme im deutschen Sprachraum jedoch nicht gezeigt wurden, scheiden sie als direkte Vorbilder für den Plot dieses Hörspiel aber aus. H.G. Francis hat also seine Nessie-Version wohl nach eigenen Ideen geschaffen.
Das Hörspiel lebt natürlich von den erstklassigen Dialogen von Frank & Kollecker (ob sie wohl selber das Skript mit eigenden Ideen bereichert haben?), die sich ständig den Ball zuwerfen und sich dabei auch hinter hochkarätigen neckenden Paar-Vorbildern wie Nick & Nora Charles aus den 'Dünnen Mann'-Filmen [auch parodiert als Dora & Dick Charlston in 'Eine Leiche zum Dessert' (1976)] oder Bogard & Bacall in der Radioserie 'Bold Venture' nicht zu verstecken brauchen. Diese Folge erscheint mir zudem als ausgeprägtestes GRUSEL-Beispiel für ein Kino-im-Kopf, denn wenn man die Augen schließt, kann man die Handlung eigentlich unmittelbar visualisieren, wobei man zugegebenermaßen auch auf einige Filmzitate zurückgreifen kann. So gleich am Anfang, bei der Autofahrt durch den Regen, fühlt man sich an die entsprechenden Szenen in 'The Old Dark House' (1932) erinnert. Aber damit bin ich eigentlich schon beim 'Schloß des Grauens' angelangt ...

DiBo (dirk.bongard[at]zabka.de) schrieb am 02.12.02:
Ich habe dieses Hörspiel 1979, erst nach "Dracula trifft Frankenstein", zum ersten Mal gehört. Es ist ebenso genial wie sein Nachfolger, auch wenn ich das zweite Abenteuer mit unserem geliebten Reporter-Paar für ein bißchen besser halte! Liegt wahrscheinlich an der Schloß-Atmosphäre, sowas habe ich schon immer geliebt. Aber davon abgesehen halte ich alle drei Abenteuer mit den beiden für absolute Meisterwerke. Nur meine persönliche Reihenfolge hat sich über die Jahre geändert: "Nessie" stand damals immer auf Platz zwei bei den drei Abenteuern, heute allerdings gefällt mir "Das Duell mit dem Vampir" besser, wodurch "Nessie" auf Platz drei rutscht. Aber wie schon gesagt: alle drei sind Meisterwerke, und seitdem "Nessie" in die Gruselserie aufgenommen wurde, sieht meine persönliche Top-Drei wie folgt aus: Platz 1: Folge 2, Platz 2: Folge 6 und Platz 3: Folge 15.

Günni (englertschuetz[at]aol.com) schrieb am 11.01.03:
Für Neueinsteiger, die die Gesetze der numerischen Reihenfolgen einhalten, ein wenig verwirrend, da Tom und Eireen in Folge 6 bereits zu Vampiren mutieren. Außerdem fragt der aufmerksame Hörer: Haben die sich scheiden lassen wegen der Nachnamen. Ansonsten müßte man die Inhaltsangabe wie folgt ändern: Vampire aus Spanien machen Jagd auf Nessie (und dessen Blut?).

Legrell (---) schrieb am 27.02.03:
Es gibt mehrere Hinweise, daß Tom Fawley und Eireen Fox privat liiert sind (er nennt sie anfangs in der Autoszene "Liebling", und später erwähnt sie einen gemeinsamen Urlaub). Warum also wohnen die beiden dann im Hotel in getrennten Zimmern?

Legrell (---) schrieb am 01.03.03:
Als Tom Fawley und Eireen Fox nach Billys Verschwinden Lord Cattenbury besuchen, ist der Lord zu keinerlei Stellungnahme zur Nessie-Legende bereit und hält sich auch sonst in Bezug auf die Angelegenheit eher bedeckt. Er bezeichnet die Gerüchte um Loch Ness sogar als "Geschwätz". Als Tom ihm zu verstehen gibt, daß er nicht an Nessies Existenz glaubt, schmeißt der Lord die beiden Reporter schließlich aus dem Schloß. Dieses Verhalten des Lords ist aber absolut unlogisch, denn es konterkariert seine Pläne völlig. Endlich hat er mit Billys Verschwinden ein Nessie-"Indiz" in der Öffentlichkeit wunschgemäß plaziert, aber dann versucht er nicht etwa, das Nessie-Interesse der Reporter weiter zu steigern und ihre Zweifel auszuräumen, sondern verhält sich wortkarg und beleidigt, also für seine Ziele völlig kontraproduktiv.

Uwe (---) schrieb am 18.04.03:
Auch ich bin einer der (offenbar) wenigen, die Ende der 70er das Original besitzen durften. Schon damals war ich begeistert, und bis heute gehört dieses Werk zu meinen absoluten Lieblings-Hörspielen. Natürlich ist es nicht richtig gruselig, denn es war ja auch nicht als Grusel-, sondern eher als Abenteuer-Hörspiel konzipiert. Eine "Gruselserie" war damals noch gar nicht geplant. Das Beste sind natürlich die witzigen Dialoge, die eine Qualität erreichen, die es sonst in keiner anderen mir bekannten Europa-Produktion gab. Natürlich wirken sie heute veraltet - aber damals haben wir uns kaputt gelacht über Sätze wie "Du hast hoffentlich einen Fim in deiner Kamera? / Nein, nein, natürlich nicht. Mein Frühstücksbrot ist da drin." Da man solche Schlagfertigkeit in anderen Francis-Hörspielen nirgendwo findet, liegt es in der Tat auf der Hand, dass Frank und Kollecker im Studio ein wenig improvisiert und die Dialoge aufgemotzt haben.

Hamlet (---) schrieb am 04.07.03:
Daß Horst und Brigitte in ihren Hörspielen immer sehr gut zusammen funktionierten, wurde ja auch in den beiden anderen Folgen der Gruselserie deutlich. Storymäßig ist "Nessie" absolut genial und 'ne richtig urige Gruselstory!

Katja (UpperDip[at]web.de) schrieb am 10.07.03:
Ich war ja erst ein bißchen enttäuscht, als ich das Hörspiel erstmalig bei der Rückkehr der Klassiker als Folge 15 hörte (die Horror Pop Sounds hatten es mir halt schon immer angetan!). Aber mittlerweile kann ich die Urfassung aus den 70ern mein Eigen nennen und muß mein Urteil revidieren: ein klasse Hörspiel, zwar nicht so gruselig wie die Werke aus der Neon-Reihe, aber spannend!

Karsten Sommer (musashi72[at]web.de) schrieb am 15.07.03:
Zurecht ist dieses Hörspiel nicht in die Grusel-Reihe aufgenommen worden. Spannung wird hier gar nicht aufgebaut. Das durchaus phantastische Spiel der beiden Hauptdarsteller kann diesen Krimi nicht zu einer gruseligen Geschichte avancieren.

Leif Boysen (leif.boysen[at]xp-win.com) schrieb am 26.06.04:
Entsetzt musste ich lesen, dass viele Kommentatoren auf dieser Seite über den Grusel-Effekt dieses Hörspiels streiten. Ist es nicht völlig egal, wie hoch der Faktor Gänsehaut hier angesetzt wurde? Meines Erachtens hätte "Nessie" schon in die Original-Reihe gehört, denn es ist nicht nur ein Fawley-Hörspiel, es hat auch eine dichte Atmosphäre, obwohl es ohne Aufwendigkeit produziert wurde. Viele aktuelle Hörspiele sprühen nur so vor Effekten, das betäubt die Fantasie. "Nessie" aber fand dann zurecht Aufnahme in die Neon-Grusel-Serie, als die "Rückkehr der Klassiker" von Europa eingeläutet wurde. Überhaupt war Horst Frank ein genialer Sprecher, dem Europa einen großen Teil des eigenen Charakters verdankt - ebenso Peter Pasetti. Sprecher wie diese wachsen zum Glück nach, doch auf heutigen Europa-Produktionen sind wirklich faszinierende Stimmen nur unter den altgedienten zu finden. Wer zerbrechlich wirkende und dennoch ausdrucksstarke Stimmen genießen will, sollte die Hörbücher von LPL records erleben. Nur als Tipp. Es macht viel aus, Grusel-Stories mit den richtigen Stimmen zu besetzen. Bei Europa war Marianne Kehlau für mich eine Königin. Ihre Darbietungen in den "Drei ???" und natürlich als Gräfin Dracula in der Grusel-Serie bleiben unübertroffen.

Sven (schum69[at]gmx.net) schrieb am 25.09.04:
Vollkommen ungruselig dieses Hoerspiel und daemlich noch dazu. Fast schon genauso schlecht wie "Dem Monster auf der blutigen Spur". Die nervigen Fawleys setzen dem Schlechten dann auch noch die Krone auf.

Uwe (renzteim[at]t-online.de) schrieb am 28.09.04:
Ich finde, "Nessie" ist kein eigentliches Grusel-Hörspiel, sondern gehört eher in den Bereich Abenteuer-Hörspiel mit übersinnlichem Touch. Dass es nun doch noch als Nr. 15 in die Serie gelangte, war wohl eher eine Verlegenheitslösung seitens EUROPA, weil man ja die ursprüngliche Nr. 15 (Horror Pop Sounds) wegen des Musik-Rechtsstreits mit Carsten Bohn nicht wiederveröffentlichen durfte, und so ansonsten ein Loch bei Nr. 15 entstanden wäre. Ich bin zum Glück alt genug, dass ich "Nessie" noch in der Originalversion auf LP genießen konnte. Bis heute gehört es zu meinen absoluten Lieblingshörspielen, eben weil Horst Frank und Brigitte Kollecker so fabelhaft zusammenspielen. Ich frage mich bis heute, ob all die Sprüche, die die beiden loslassen, schon so im Skript von H.G. Francis standen, oder ob die beiden sich nicht einiges davon erst im Studio haben einfallen lassen. Fazit: Das Hörspiel bietet auch heute noch beste Unterhaltung, obwohl es schon 1977 entstand.

Andy-C (---) schrieb am 03.06.05:
Mal ganz was anderes: Kennt jemand hier das Krimihörspiel "Der Joker" nach Edgar Wallace, ebenfalls mit den Eheleuten Frank in den Hauptrollen? Lief neulich erst wieder im Radio. Um den titelgebenden Hehler und Killer dingfest zu machen, schickt Chief Inspector Higgins (= Horst) seine neue Kollegin (und Freundin) Barbara Lane (= Brigitte) als Journalistin (sic!) getarnt in ein Altersheim, um da ein bisschen zu spionieren. Und für welche Zeitung schreibt sie angeblich? Den "Daily Telegraph"! Ob das wohl reiner Zufall war?

DR. Frank N. Furter (a-kelkenberg[at]web.de) schrieb am 14.08.05:
Das erste Hörspiel aus der Fawley/Fox-Reihe und eigentlich auch das direkt das Beste. Die Story ist an sich logisch aufgebaut (Graf versucht, Wissenschaftler davon zu überzeugen, daß das Ungeheuer von Loch Ness existiert und denkt sich dazu einen Schwindel aus). Die Dialoge zwischen Tom und Eireen sind auch mit die witzigsten. Außerdem hat die Sache noch den Vorzug, daß sie völlig ohne Erzähler auskommt, um Atmosphäre aufzubauen. Und wieso soll das ganze nicht gruselig sein ?! Müssen denn immer der totalen Lächerlichkeit preisgegebene Vampire als Karikatur ihrer selbst unter doofen Decknamen wie Graf Cula durch die Handlung wanken, damit's gruselig genannt werden darf??? Also, ich fand als Kind "Nessie" tausendmal gruseliger als "Dracula trifft Frankenstein", das war zu sehr auf lustig gemacht und zu unmotiviert unlogisch, um noch schauerlich zu sein (also, zumindest ab dem Eintreffen der Reporter auf der Burg, davor schon). Aber das ist sicherlich Geschmackssache. PS: Vor einiger Zeit war eine Dokumentation über den Loch-Ness-Mythos im Fernsehen. Ursprünglich war die Sache tatsächlich nur ein Gag zweier Freunde, es wurde aber gemutmaßt, daß das angebliche Monster, das so viele auch noch nachher gesehen haben wollen, ein atlantischer Stör war, dessen Kadaver eines Tages am Ufer angeschwemmt gefunden wurde. Das Tier war ca 3,5 Meter lang und von selbsternannen Monsterjägern mit einer Schrotflinte angeschossen worden. Loch Ness hat einen unterirdischen Zufluß zum Meer, groß genug, daß das junge Tier hereinkam, aber zu klein, als daß der ausgewachsene Fisch hätte entweichen können. Daher wurde nun im Film vermutet, daß viele Leute nur den Stör gesehen, das aber mit Nessie in Verbindung gebracht haben. Eine interessante Theorie, auch wenn's vielleicht nur eine Theorie bleibt ... Man stelle sich vor: Horst Frank wird von einem hungrigen Stör verfolgt - aber dann hätte er wohl keine Zähne gesehen, haben diese Tiere nämlich nicht. :-)

Arno Beckmann (arno_beckmann[at]yahoo.de) schrieb am 23.10.05:
Ist es nicht irre? Da haben sich Horst Frank, Günther Ungeheuer & Co ein paar Mal hingesetzt, vermutlich auf die Schnelle, zwischen zwei Theater- oder Filmterminen, Text gesprochen und sich damit tief ins kollektive Gedächtnis einer ganzen Generation, der heute etwa 30-40-jährigen, eingegraben. Als Kind kannte ich dieses Hörspiel gar nicht. Um so mehr überraschte es mich jetzt - eine Art Regressionserlebnis, eine Reise zurück in kissenweiche Neon-Kassetten-Schummerlicht-Zeiten (irgendwo zwischen einäugigen, wollwanstigen Teddys und ???-Tapes stauben bei mir auch "Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten" und "Das Duell mit dem Vampir"). Ein gelungenes Hörwerk, eben WEIL es den üblichen Fawley-Fox-Mustern folgt (Autopanne, witzige Dialoge, Reporterneugier, unheimliche Ereignisse, Forscher, Konfrontation mit Unerklärlichem, schließlich "der Kreatur"). Zudem ist das Ende ein Bonbon. Fazit: ein Schmuckstück, ein Diadem der Reihe, man hat förmlich den Salzgeruch von Loch und Meer in der Nase, darüber hinaus ein postmortaler Gruß des Einen, des Unvergesslichen, des Wahrhaftigen (Applaus, Applaus, Applaus!): Horst Frank.

Tom Fawley (---) schrieb am 17.09.07:
"Nessie - Das Ungeheuer von Loch Ness" wurde 1977 produziert, also zwei Jahre vor dem genialen "Dracula trifft Frankenstein" und ist ein typisches 70er-Jahre-Hörspiel, typisch genial! Ich lernte es 1979/80, erst nach "Dracula trifft Frankenstein" kennen und war direkt davon gefangen. Es ist ähnlich genial wie sein Nachfolger, obwohl die Geschichte völlig anders gelagert ist. Die Atmosphäre ist von Anfang an sehr bedrohlich und die spärlich eingesetzte Musik (in der Original-Fassung, bei der "RdK" hat man ja fast jede Sekunde mit Musik oder zusätzlichen Geräuschen vollgepackt) unterstreicht diese geniale Wirkung! Über Horst Frank und Brigitte Kollecker brauche ich wohl nicht mehr viel zu sagen: sie sind die besten Sprecher, die ich je gehört habe! Sie werden hier von einigen der besten Sprecher der 70er und 80er Jahre unterstützt: allen voran der großartige Hans Daniel, gefolgt von Richard Lauffen und Volker Brandt. Als Kellner ist auch noch Heinz Trixner kurz zu hören. Ich habe mich im Jahre 2000 sehr darüber gefreut, daß "Nessie" nach all den Jahren endlich ihren Einzug in die "Gruselserie" gehalten hat, noch mehr habe ich mich allerdings gefreut, als ich endlich wieder die Original-Aufnahme aus den 70ern in Händen hielt, die ist um einiges wirkungsvoller! Alleine die Endszene sollte man sich mal in beiden Versionen zu Gemüte führen: die Original-Version wirkt sehr viel bedrohlicher ohne die einsetzende Endmusik! Eines der besten Hörspiele aller Zeiten!!!

Oliver (---) schrieb am 08.10.07:
Mit dieser Folge komplettiert Europa die ursprünglich als Einzelfolgen geplante Fawley-Trilogie, wenn auch nicht in chronologischer Reihenfolge. Die gewohnt brilliant witzig gespielten Dialoge zwischen Horst Frank und Brigitte Kollecker tragen sehr zum "Erfolg" dieser doch eher krimi-artigen Folge bei. Leider kenne ich die Folge nur aus der RdK, so dass ich das Original leider nicht beurteilen kann. Gefallen hat sie mir trotzdem ...

Nostromo (SMARTYHL[at]gmx.de) schrieb am 12.06.09:
Ich habe diese Folge damals 1979 als Original-MC gekauft und wohl derart oft gehört, daß das Band mittlerweile an einer Stelle etwas "ausgeleiert" ist. Es ist einfach ein super geniales Hörspiel! Ich war damals, als 1981 die Grusel-Serie erstmals erschien, auch sehr enttäuscht, daß "Nessie" nicht auch in die Serie aufgenommen wurde wie "Dracula trifft Frankenstein" oder "Frankensteins Sohn". Als es dann 2000 bei den RdK wiedererschien, habe ich es mir natürlich sofort gekauft ... und war dann doch etwas enttäuscht davon, weil da plötzlich so viel Musik untergemischt war. Überhaupt gefallen mir die Originale von 1981/82 viel besser, als die RdK-Versionen. Die Musik der Originale gefällt mir halt besser (was vielleicht auch mit den schönen Erinnerungen aus der Kindheit zusammenhängen mag?). Jedenfalls ist "Nessie" eins der besten Hörspiele, die EUROPA je herausgebracht hat! Und um diesen Schatz zu bewahren, habe ich meine alte MC (trotz teilweisem Bandsalat) auf CD überspielt. Das habe ich auch mit meinen anderen Grusel-MCs gemacht. Jetzt höre ich nur noch die alten Originale.

Nostromo (SMARTYHL[at]gmx.de) schrieb am 13.12.10:
Hallo nochmal! Habe eben den Kommentar von Karsten gelesen und kann ihm jetzt sagen, welches Lied im Hintergrund läuft. Es handelt sich um das Lied "Der Tingler" von Jürgen Marcus. Das Lied muß so um 1976 herausgekommen sein. Ich hoffe, ich konnte hilfreich sein, falls Karsten diesen Kommentar jemals lesen sollte.

Professor Abronsius (earmaster[at]gmx.net) schrieb am 02.09.12:
Horst Frank war ein Hörspielsprecher allererster Güte - die freche Klappe eines Tom Fawley wurde für mich noch übertroffen durch seine charismatische Verkörperung (ja: diese Stimme ist beinahe "körperlich") des Kapitän Nemo in der EUROPA-Produktion "20.000 Meilen unter dem Meer" (hier vor allem in der Sterbeszene). Sehenswert auch der ZDF-Mehrteiler "Timm Thaler" von 1979: Für mich unvergesslich die Verkörperung des teuflischen Baron Lefuet durch Horst Frank! Für seine Tätigkeit als Hörspielsprecher gilt: Ist er mit von der Partie, sehen (fast) alle anderen Sprecher alt aus ... Ich denke, kein anderer hätte das Umschlagen der Nessie-Story zum Schluss bedrohlicher und verzweifelter darstellen können ... "ICH HABE SEINE ZÄHNE GESEHEN!!" ... Nessie: Für mich vor allem Kindheitserinnerung, die LP ist hoffnungslos zerkratzt. Aber geblieben die Erinnerung an viele unheimliche Hörminuten und Fantasien von dunklen Gewässern, furchtbaren Schreien und einem mysteriösen Monster tief dort unten ... Ein fabelhaftes Hörspiel!

Michael Meldner (m.meldner[at]gmx.de) schrieb am 31.12.13:
Ein richtig gutes Hörspiel und diese Folge muß man haben.

 

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© Die Gruselseiten (27. Mai 2001)