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Die Nacht der Todes-Ratte (12)

Ralf Jordan (Ralf_Jordan_RSC[at]t-online.de) schrieb am 07.12.98:
Viel Lärm um nichts. Das Potential des Stoffes (siehe Jekyll + Hyde) verläuft im Sande. Und wieder mal sind es die Sprecher, die Schlimmeres verhindern.

Marcus Ebeling (stoertis_home[at]t-online.de) schrieb am 12.02.99:
Ein ausgezeichnetes Hörspiel. Die Idee der Geschichte stammt offenbar von Francis selbst und ist - zumindest nach meinem Kenntnisstand - nicht an einen Film angelehnt. Die Story ist zwar vom Konstrukt her nicht neu (wahnsinniger Wissenschaftler macht Selbstversuch), aber was soll auf dem Gruselsektor wirklich noch überraschen?! Der Handlungsablauf ist nachvollziehbar und in sich logisch, auch wenn der Hörer die von den Protagonisten noch aufzuklärenden Vorgänge fast vollständig kennt.
Heikedine Körting fährt für dieses Hörspiel eine Garde ausgezeichneter Schauspieler ins Feld - allen voran Richard Lauffen. Sein Hasquet ist zwar seriös, aber auch gleichzeitig angemessen unheimlich. Donata Höffer wirkt manchmal ein wenig zu teilnahmslos dafür, daß sie dann doch vor lauter Angst wieder nicht allein sein mag.
Die Musik stimmt während des ganzen Hörspiels und die Atmosphäre hält sich in beklemmender Düsternis, besonders als Claudine sich auf der zweiten Seite der Schallplatte/Cassette von dem Monster verfolgt fühlt ("Wenn ich die Augen schließe, dann seh’ ich es.")
Zwei kleine Ausrutscher: das Hintergrundgeschrei in der Szene, als die Polizei das Labor des Professors untersucht, stammt eindeutig aus Winnetou I, 3. Folge. Daher auch der etwas unpassende Ausruf: "Wo ist der Kojote?". Darüber hinaus ist der Kommissar der einzige der Franzosen, der einen Akzent hat.
Alles in allem stören die letzten beiden Punkte den Hörgenuß allerdings nicht.
Später wurde diese Geschichte als Folge 10 der Remakes der Gruselserie noch einmal veröffentlicht.

Harald Lutz (konga[at]t-online.de) schrieb am 28.04.99:
Na, prima, die Geschmaecker sind halt doch verschieden, Marcus. Fuer mich war dieses Hoerspiel eher dasjenige, das ich am wenigsten hoerte (bis dann Katastropen-Folge 18 kam). Lauffen erschien mir nicht so engagiert am Stoff wie sonst, Frau Hoefer lies mich stets schnell einschlafen. Ich hab mir's extra noch mal angehoert: Nein - alles andere als mein Favorit.

Florian (---) schrieb am 17.09.99:
Ich muss Marcus Recht geben: Die Todes-Ratte ist eines der besten Hörspiele der Serie. Es ist wahrer, purer Trash mit einigen philosophischen Gewürzbeigaben. Genau das Richtige! Wunderbares Buch: "...sie bemerkte nicht, dass sie von böse funkelnden Augen beobachtet wurde."
Hervorragend gesprochen: "Rue General du Clerc!"
Und mitreissend "inszeniert" (sagt man das so?): Die Anfangsszene mit dem wilden Affen ist unübertroffen!

Holger Bergmann (b97c01[at]nordakademie.de) schrieb am 28.09.99:
Doch ja, ein sehr stimmiges Hörspiel. Die Geschichte macht Spaß beim Zuhören und die Rollen sind ordentlich besetzt. Eine Mischung aus Ratte und Affe im Körper von David Hasselhoff, das ist zum Gruseln ;-)

Heiko Ziegler (HeikoZiegler[at]arcormail.de) schrieb am 08.01.00:
War für mich als Kind eine der gruseligsten Folgen. Als die Todesratte das Auto verfolgt, ist für mich mit das Gruseligste der gesamten Serie. Gehört unter die Top 5.

Markus Duschek (mduschec[at]leonardo.syh.fi) schrieb am 03.02.00:
Was fällt mir zuerst bei meinen fruehesten Gruselserienerfahrungen ein? Die Huellen, natuerlich! Diese herrlich grellen Huellen - das Synonym fuer "Blickfang" ... und da stand ich so als noch viel zu junger Knirps, hab' die Bilder auf den Covern betrachtet und mir die Geschichten meist viel finsterer vorgestellt als die Kassetten dann waren (Ausnahmen: Das Duell mit dem Vampir/Die Insel der Zombies) ... und das bringt mich zur "Todes-Ratte". Wer hat sich nicht eine monströse abscheuliche Ratte vorgestellt, die das nächtliche Brest unsicher macht? Mal ehrlich ... Stattdessen kriegen wir eine erwachsenere Variante von "Frankensteins Sohn", deren grösster Verdienst darin besteht die Formelhaftigkeit der direkten Vorgänger hinter sich zu lassen und die mit Prf. Hasquet ueber eine wirklich sinistre Hauptperson verfuegt ... zu Dumm nur, das wie bei "Frankensteins Sohn" neben der "Persönlichkeit" die Stimmbänder gleich mittransplantiert werden; das fuehrt beim volljährigen Zuhörer zu unbeabsichtigter Heiterkeit, neben der bereits gepriesenen bedrohlichen Gegenwart des Ungeheuers auf Seite 2 mag ich vor allem die unbehaglichen Schlussworte des Kommisars ... das als Abgesang auf die Wissenschaft anzusehen wär zwar zuviel der Ehre, fuer einen leichten Schauder reicht's aber doch ... nur eine Sache stört wirklich in Zeiten von "Greenpeace" und gestiegenem Umweltbewusstsein: Claudine bemerkt an einer Stelle "... falls man bei einem Tier ueberhaupt von einer Persönlichkeit reden darf ...". Uaaahhhh!!! O.K., auch Hörspiele spiegeln ihren Zeitgeist wieder und "die Todes-Ratte" ist eine von jenen Kassetten, bei deren Anhören mir die vergangenen 17 Jahre nochmal vor Augen treten ...

Giovanni Scaduto (gianniscad[at]hotmail.com) schrieb am 15.03.00:
Eine dunkle düstere Gestalt, die sich mit einer Geschmeidigkeit eines großen Tieres bewegt und seine Opfer mit kalten und böse funkelnden Augen aus dem Dunkeln heraus beobachtet. Was soll man da sagen? Schönes Gruseln und ... brrr, was für eine "NACHT" ...

Frank Kuth (njet) schrieb am 15.04.00:
Sorry, die allgemeine Begeisterung zu diesem Hörspiel kann ich nicht ganz teilen. Die langatmige Story und die Todesratte, die ja eigentlich keine Ratte ist, verhindern wirklich dichte Gruselatmosphäre.

Larry (LARRY.SG[at]t-online.de) schrieb am 20.05.00:
Mit dieser Folge beginnt eine neue Ära in der Gruselserie. Denn genau ab hier schafft es H.G. Francis seinen Figuren in den Stories Charakter zu verleihen, wirkten sie doch in allen anderen Folgen (Ausnahmen wären vielleicht die Folge 7, wo dieses Kriterium zumindest ansatzweise vorhanden ist), recht farblos und ohne eigenes Wesen.
Hier ist zum Beispiel der Professor sehr liebevoll beschrieben, der, die Angst vorm Alter im Auge, sein letztes Experiment zuende bringen will. Auch Claudine, seine Assistentin, ist eindrucksvoll beschrieben, in ihrem Zweispalt der Gefühle.
Leider lahmt diese Folge dann ausgerechnet in Sachen Spannung und Grusel. Da man in der Geschichte eine Riesenratte erwartet, die Brest unsicher macht, wird man sehr entäuscht. Trotz einiger Atmosphäre in diesem Hörspiel bleibt nicht viel, was diese Story interessant macht, so daß man dieses Tape im besseren Mittelfeld ansiedeln muß.

Detlef Kurtz (detlef.kurtz[at]hoernews.de) schrieb am 30.05.00:
Eine der besten Gruselfolgen ... wenn nicht sogar die Beste :-) ... ein Professor der sein Experiment durchführen will und dabei auch nicht vor dem Freund seiner Assistentin halt macht ... schon allein die Szene im Labor, wo der Prof. den geliebten in die Falle lockt ist eine der besten der gesamten Serie!

Y! (Absinth[at]gmx.at) schrieb am 13.06.00:
Merkwürdig. Warum ist nur jeder so begeistert von dieser Folge? Vielleicht hätte ich sie als Kind hören sollen. Meiner Meinung nach quasselt die Hauptdarstellerin emotionskarg in einem fort - gähn. Und alles Durchhalten bis zum Schluß wird auch noch mit einem viel zu schnellen Ende des Rattenmenschen bestraft. Kaum tritt er auf, wird er schon erschossen. Peng. Schwächer geht's nicht.

--- (---) schrieb am 13.06.00:
Hallo Detlef, du hast recht die folge ist wircklich gut aber du hast ein fehler gemacht. Die Person die der Prof. in sein Labor lockt (was heist gelockt, er ist gekommen um seine schwester zu gruessen da er ja abreist) ist nicht der geliebte freund von seiner Assisstentin, er ist ihr Bruder und das macht die sache noch gruseliger wenn ihr "Bruder" mit den gedanken einer Ratte vor Claudins tuer steht.

Gabi (Golden.Gabe[at]t-online.de) schrieb am 26.06.00:
Diese Folge gehört nicht zu meinen Favoriten. Aber Detlef, nur zu Deiner Info: Du solltest vielleicht doch noch mal reinhören. Es ist nicht der Geliebte; das Opfer war der Bruder.

graf dracula (---) schrieb am 14.08.00:
was ist so schlimm an den instinkten einer ratte? da zeigt sich nur die irrationale furcht der menschen vor ratten. warum jemand, der persönlichkeitsanteile einer ratte hat, plötzlich zur reißenden bestie wird, verstehe ich nicht. ratten sind keine reißenden bestien, sondern sehr intelligente, soziale tiere mit familiensinn. kein wunder, daß sie immer öfter als haustiere gehalten werden. ja, wenn es eine katze gewesen wäre, dann vielleicht. das sind grausame raubtiere, aber die sehen halt niedlich aus, zumindest wenn man ein mensch ist und nicht ein kleines nagetier, daß um sein leben rennt und nur bei menschen panische angst verursacht ...

Volker (cushing[at]uni-muenster.de) schrieb am 22.08.00:
Ganz akzeptabel. Wie üblich sind die Rollen genau verteilt: Die sinnlichere Frau spürt die Gegenwart des Bösen eher als der bodenständige Mann, dem dafür dann die praktische Lösung des Dilemmas einfällt. Holger Bergmanns Fazit ist exzellent.

Daniel (Danielremini[at]hotmail.com) schrieb am 06.09.00:
Die Ratte steht in diesem Hörspiel nicht im Vordergrund. Was hier der eigentliche Horror ist, das ist die Dramatik, welche von dem Wissenschaftler ausgeht. Wie er an einer Idee festhält und versucht, seine Experimente zu 'verwirklichen'. Der Weg ist das Ziel, und somit geht er auch über die 'Grenze des Möglichen'. Die Geschichte hat einen Tiefgang, der in der Tragik des Wissenschaftlers liegt. Vor allem wie er sein 'Opfer' ködert, den naiven Bruder von Claudine, es hat etwas 'Teuflisches' an sich. Sicher, wir haben hier kein Highlight, aber ein Hörspiel, welches unterhaltsam seinen 'eigenen Weg' geht. Da spielt das schnelle Ende keine Rolle, das Unbehagen setzt nämlich schon viel früher ein, nämlich mit den Ideen des Wissenschaftlers ...

CarLo (carlomail[at]freenet.de) schrieb am 30.09.00:
Die Leistung von Richard Lauffen kann nicht genug gewürdigt werden. Seine Wandlung vom alten Wissenschaftler, der nicht sterben will, zum knurrenden Rattenmenschen ist ein Highlight der Serie. Wie er beim Körpertausch den etwas naiven und tölpelhaften Pascal mit kurzen Überredungskünsten hereinlegt, ist wirklich amüsant. Noch amüsanter ist aber, daß der Kommissar der einzige ist, der mit französischem Akzent spricht, obwohl es sich bei allen Figuren um Franzosen handelt. Böse funkelnde Augen beobachten Ahnungslose ... eine schöne Kindheitserinnerung, die wieder gekommen ist!

Marky-Mark (---) schrieb am 06.03.01:
Immer wieder sehr gerne gehört. Schön ist, dass es gleich am Anfang spannend wird. Affe will vernichten. Da ist doch alles klar. Stimmt das oder nicht: Sind die "pinken" Folgen besser?

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 04.07.01:
Eine eher ungewöhnliche Folge für die Handlung der Gruselserie, insbesondere dann, wenn man so bedenkt, daß sich die menschlichen Helden mit verhältnismäßig berechenbaren Monstren wie Salaün (Schwachsinn ist in umgekehrter Form auch irgendwie logisch!) oder Graf Dracula (der angetrieben von seinem schier unstillbarem Blutdurst im Monsterlabor des Dr. (Franken-)Stein randaliert und Plasmafläschchen klaut) herumschlagen mussten, so dass ein Professor, dessen Seele oder Psyche im Allgemeinen in den Körper eines jungen Studenten wechselt (noch dazu der Bruder seiner Assisstentin) und dabei die Instinkte einer Ratte übernimmt, an sich ein reizvoller Gedanke wäre. So weit, so gut. Hätte sich H.G. Francis beim Verfassen des entsprechenden Drehbuches in ähnlicher Weise an diese Konventionen gehalten, so wäre wahrscheinlich ein recht passabler Psycho-Thriller, bei dem die schaurige Atmosphäre noch wesentlich besser als bei den anderen, nicht selten doch sehr realitätsfremden und utopischen Geschichten rübergekommen wäre, entstanden. Leider bleibt die Geschichte selbst doch ziemlich oberflächlich und lässt die agierenden Figuren eher von der Handlung "beiläufig" mitziehen, anstatt sie in das Handlungsgeschehen direkt zu integrieren. Atmosphärisch dicht ist die (erzählte) Handlung durchaus, inhaltlich aber ziemlich unspektakulär. So wird u.a. relativ detailgetreu beschrieben, wie der Professor nun den jungen Mann, der in wenigen Stunden eine Forschungsreise nach Afrika antreten will, dazu "verführt", sich dem Gehirnexperiment doch noch zur Verfügung zu stellen. Doch an anderen wichtigen Stellen der Handlung, wo ein detaillierteres Intervenieren des Erzählers wichtig für den Spannungsaufbau gewesen wäre, bleibt gewissermaßen zuviel "Luft". Ich finde, es hätte erklärt und beschrieben werden müssen, weshalb und in welcher Weise es im Büro der Schifffahrtsgesellschaft zu einem gewalttätigen Eklat zwischen dem offensichtig schizophrenen Pascal/Professor Hasquet und den anderen Leuten gekommen ist, denn immerhin hat er dort einen Tobsuchts- oder Tollwutanfall erlitten und dabei (mindestens) einen Menschen getötet. Hat ihm diese "Seelentransplantation", genau wie zu Anfang dem tollwütigen Affen, übermenschliche Kräfte verliehen? Alles Fragen, die, vergleichbar mit Folge 4, Francis hätte aufklären müssen, und die durch die Naivität und Farblosigkeit der Hauptakteure noch drastisch verschlimmert werden. Trotz der halbwegs originellen Leitidee ist das vorliegende Hörspiel nicht mehr als (leicht!) gehobener Durchschnitt. Hier macht sich der konkrete Mangel an Blut und Gewalt, welche der überwiegend zähflüssigen Handlung noch etwas Farbe verliehen hätten, ebenfalls negativ bemerkbar.

Ripper (---) schrieb am 10.09.01:
Ein ziemlich trivialer, teilweise sogar völlig missglückter Tripp in die Abgründe der menschlichen Seele. Kitschige (Psycho-)Spannung vom Feinsten, also nur für wirkliche Liebhaber und (Ratten-)Fetischisten zum Hören geeignet.

Legrell (---) schrieb am 27.10.01:
Ich möchte an dieser Stelle einem Fehler ein wenig widersprechen, den Lars Hederer in "Die Nacht der Todes-Ratte" ausgemacht hat, nämlich daß der in Pascals Körper steckende Prof. Hasquet auch mit Pascals Stimme sprechen müsse: Ich würde nicht so weit gehen, dies als Fehler zu bezeichnen. Ich glaube eher, daß sich die Sprecher und die Regie bewußt für Hasquets Stimme entschieden haben, um dem Hörer vor Augen (bzw. Ohren) zu führen, daß es sich bei der Person, die von Claudine äußerlich als Pasqual erkannt wird, in Wirklichkeit um Hasquet handelt und daß damit die Theorie des Kommissars über den Körpertausch tatsächlich stimmt. Es ist also eine Art erzählerischer Kniff (wenn auch ein etwas unglücklicher).

Victor (---) schrieb am 27.10.01:
Für mich ist diese Folge die schlechteste und langweiligste überhaupt ... sie würde eher (genau wie Angriff der Horrorameisen, Im Bann der Monsterspinne und Das Weltraummonster) eher in eine Sci-Fi-Reihe passen, aber nicht in eine Gruselserie, außerdem finde ich die Story langweilig, sie hört sich danach an, als wäre das Buch in der Kaffeepause das lieben Herrn Francis entstanden, und bis zum Ende des Hörspiels (wobei das Ende auch langweilig ist) passiert das, was man von einem schlechten Hörspiel erwartet ... GAR NICHTS.

DiBo (dirk.bongard[at]zabka.de) schrieb am 17.06.02:
Diese Folge gehörte in meiner Kindheit zu meinen Favoriten, als ich mir 1999 dann die neue Fassung auf CD zugelegt habe, da muß ich zugeben, fand ich sie auch schlecht! Habe vor zwei Tagen die alte Fassung auf MC erstanden und siehe da: in dieser Fassung hat sie nichts von ihrem Charme verloren! "Die Nacht der Todes-Ratte" gehört zu den besten Folgen dieser großartigen Serie.

Schergen Holger (basaltrecording[at]web.de) schrieb am 09.09.02:
richard lauffen hällt diese folge für mich am laufen (subtiles wortspiel ...), denn sonst kommt sie eher in die flop 5, dichtgefolgt von folge 18.

Marcel Porcher (---) schrieb am 04.12.02:
Frankenstein lässt grüßen: Der verrückt-geniale Wissenschaftler Prof. Hasquet ist dem Geheimnis des Alters auf der Spur. Als sein Experiment fehlschlägt, verbreitet sich Angst und Schrecken über das nächtliche Brest. Die Frankensteinstory lässt klar zu wünschen übrig, denn weder die Musik noch die Sprecher können überzeugen. Trivale Unterhaltung!

Günni (englertschuetz[at]aol.com) schrieb am 09.01.03:
Diese Folge kloppt sich bei mir mit dem WERWOLF um die Siegeskrone. Tolle Atmosphäre nicht zuletzt wegen der perfekt eingesetzten Musik. Eine der wenigen Folgen mit Message wie in Claudines Monolog: "Gott lässt sich nicht überlisten ..." Ich werde mein Leben lang nicht nach Brest fahren.

Günni (englertschuetz[at]aol.com) schrieb am 16.01.03:
Es muß einmal gesagt werden! Was, bitte schön ist denn der gute Henri für ein Verlobter? Ich bin gewiß kein Frauenversteher, aber jeder normale Mann läßt doch sein Babe in so einer Nacht nicht allein. Claudines Eltern, wenn sie dagewesen wären, hätten bestimmt nichts dagegen gehabt. Die beiden lesen sich bestimmt nicht gegenseitig aus der Bibel vor, würde meine Mutter sagen. Schließlich sind die beiden verlobt.

Legrell (---) schrieb am 07.03.03:
Ich habe mich mit dieser Folge nie richtig anfreunden können. Das liegt aber weniger an der Story, die mir eigentlich sehr gut gefällt, weil sie wunderbar der trashig-kultigen H.G. Francis-Tradition folgt (hier und da im Gruselfilmklassiker-Fundus geklaut, ein paar eigene Zutaten, das ganze gemischt mit Gruselserien-klassischer Inszenierung), sondern in aller erster Linie an den schlechten Sprechern. Richard Lauffen (Prof. Hasquet) war schon wesentlich besser (z.B. in "Nessie"). Christian Mey (Henri Clement) ebenso (z.B. in "Die drei ??? und der Teufelsberg"). Bei ihm meint man, er sei so müde, dass er nicht mal mehr anständig nach dem Garçon oder dem Taxi rufen kann, ohne einzuschlafen. Aber vor allem Donata Höfer (Claudine) klingt die ganze Zeit so, als hätte sie tierisch einen im Tee. Bei ihrem Gejammer nach der Schimpansen-Attacke glaubt man stellenweise, dass sie nicht ganz dicht ist. Und wenn mich ausgerechnet die Hauptrollensprecher nerven, habe ich schon keine Lust mehr, das Hörspiel zu hören.

Christian Heidemann (---) schrieb am 14.05.03:
Ganz netter Psycho-Krimi, bei dem ganz deutlich die Atmosphäre hervortritt. Andreas von der Meden und Richard Lauffen in zwei Glanzrollen. Andererseits ist die Geschichte viel zu harmlos, denn überall dort, wo Gewaltszenen vorkommen müssten (so z.B. bei Pascals/Professor Hasquets Amoklauf im Büro der Reederei), passiert im Hörspiel nix. Besonders übel wird das dann am Ende, nämlich als Claudinchen noch im Halbschlaf dem schizophrenen Professor die Tür öffnet, dieser sie wie einer tobende Ratte anfällt und ihr das Gesicht zerkratzen und zerbeissen will. Der "Fenstersprung" des wahnsinnigen Professors, der bis dahin im Körper ihres Herrn Bruder zur "Untermiete" wohnte, macht allen Sorgen unserer bedrängten Schönen ein Ende; wäre das da nicht mit der "Horror-Maschine". Was würde wohl Michael Knight jetzt machen?

Katja (UpperDip[at]web.de) schrieb am 10.07.03:
Ich muss meinem Vorredner Legrell wieder mal Recht geben: als ich Claudines Gejaule nach der Affen-Attacke damals das erste Mal hörte, dachte ich, das Band wäre defekt. Claudines Part wäre doch eine Parade-Rolle für Reinhilt Schneider gewesen!

Ragnar (raggie70[at]yahoo.de) schrieb am 14.07.03:
Also mir gefällt's trotz der Ungereimtheiten (frz. Akzent, Sprechen mit verkehrter Stimme usw.) recht gut. Schön schaurig ist auch der "Besuch" des Bruders: Willst du mich nicht reinlassen, Claudine ... Nett ist auch, daß mal real bestehende Ortschaften eingebunden werden, so daß es ein wenig realistischer wirkt.

Thomas Herzer (thomas.herzer[at]tpp24.net) schrieb am 07.08.03:
"Ahh, du musst sterben !!!" ... "Nur Tote schweigen." - "[Onriiee], [Ielfe]" ... Was für ein Hörspiel! Natürlich hat die Story auch einige Durchhänger, aber im Gegensatz zu einigen anderen Folgen existiert hier ein durchgehender Handlungsstrang sowie eine räumliche Tiefe durch die verschiedenen Schauplätze, ohne dass die Handlung dünn zu werden scheint. Die aufgebaute Atmosphäre macht Brest eigentlich interessanter als die Stadt in Wirklichkeit ist. Das einzige Bauwerk, das dort dem gerecht wird, ist die Marinefestung. Der Rest der Stadt ist architektonisch eine Mischung aus Bausünden der 60er und 70er Jahre. Folgerichtig spielt der Showdown am richtigen Ort (im 11. Stock eines Wohnsilos). Auch dürfte das Bistro, in dem Claudine Betriebsinterna an ihren Verlobten preisgibt, auch nicht besonders anheimelnd sein. Ich kann es mir auch hier wieder nicht nehmen lassen zu erwähnen, welche Filme H.G. Francis hier inspiriert haben könnten. Ich tippe da für die Grundidee auf "Die Fliege". Zwar geht es in der Vorlage um Teleportation, aber in beiden Fällen kommt ein Störkörper ins Spiel, der ein Experiment in einem Desaster enden lässt. Ferner würde es mich auch nicht wundern, wenn dieser Story auch ein paar Elemente des "Rosaroten Panther" (der Krimikomödie!!!) mit Absicht beigefügt wären, denn das würde erklären, warum ausgerechnet der Kommissar Akzent spricht. Außerdem passt auch die Coverfarbe. ;-) "Die Nacht der Todesratte" gehört für mich zu des besten Folgen der zweiten Staffel.

Andreas (---) schrieb am 20.10.03:
Neulich sah ich im Fernsehen einen Film mit Boris Karloff, "Der Mann, der sein Gehirn austauschte", aus den 30er Jahren. Ein Wissenschftler hat einen Weg gefunden, die Persönlichkeit zweier Menschen auszutauschen. Es gab eine Szene, in der der Wissenschaftler seiner Assistentin - die Protagonistin - (ich glaube es war eine Studentin, die sich bei ihm um irgendeinen Posten beworben hat) die Prozedur an zwei Schimpansen demonstriert! Es gab einige erheiternde Szenen, am Ende wurde es jedoch brenzlig. Der Wissenschaftler tauscht den Körper gegen den des Liebhabers der Protagonistin. Die Geschichten ähneln sich sehr. Der wichtigste Unterschied ist aber, dass der Wissenschaftler im Film von sich aus "wahnsinnig" geworden ist - ohne Ratte. Beim Hörspiel gefällt mir sehr, dass diesmal als Schauplatz die Straßen einer mittleren Großstadt dienen und nicht diese Dörfer am Rande der Welt oder auf Inseln, in Schlössern. Trotzdem fehlt die richtige Stimmung. Am allernervigsten finde ich diese viel zu lauten Geräusche der Ratte, die später auch von dem Wissenschaftler selbst stammen. Er läuft aufrecht herum, kann normal sprechen, fiept aber trotzdem so komisch herum. Außerdem wurde das viel zu laienhaft gemischt - aber vielleicht ist das nur bei den RDKs so.

Thomas Mahncke (tmpsoft[at]gmx.de) schrieb am 04.01.04:
Hallihallo, ein frohes neues Jahr 2004 allen Gruselhörspielfans! Ja, ich habe Neujahr in der Küche einen großen Abwasch erledigt (Silvesterparty) und dabei ist es eine große Gewohnheit von mir, als Motivation einige Hörspiele im Hintergrund laufen zu lassen. Und nach laaaanger Zeit fiel die Wahl mal wieder auf einige Gruselseriefolgen (natürlich die Originale ;o)). U.a. hörte ich Folge 12 (Die Nacht der Todes-Ratte). Diese Folge ist für mich immer wieder ein echtes Phänomen: Positiv herauszuheben ist gerade in dieser Folge Günther Ungeheuer: Auch heute mit meinen 34 Jahren treibt es mir immer noch eine Gänsehaut über die Arme, wenn er sagt: "Nervös blickte sie durch das Rückfenster ... UND DA SAH SIE EINE DUNKLE GESTALT AUF DER STRASSE STEHEN!!!" (brrrrrr) schon wieder ;o) Ich weiß nicht wieso, aber diese Szene ist sehr bildhaft ... Negativ - und das hat mich auch diesmal wieder extrem aufgeregt - ist die Sprechleistung von Donata Höffer (Claudine): Diese Frau stell' ich mir so richtig dümmlich und blöd vor! Ihre Stimme klingt langweilig, unter Drogen, und einfach nur dumm: "Energieeeee .... weg!" "Sie hätten gleich schießen müssen ... (heul)" Passt eher zu der angestellten Putzfrau des Marinemuseums (die leider nicht zu Wort kam ...) Neben den sehr guten Sprechrollen ihres Partners Christian Mey (Henri Clement) und dem Kommissar wirkt sie einfach nur laaaaaaaaaangweilig und unerotisch (wichtig!!!) Schade eigentlich!

Chopper (Sandy_Frey[at]yahoo.de) schrieb am 29.09.04:
Hier stört mich nur das Geräusch der Ratte. Sie quiekt meiner Meinung nach wie ein kleines Schweinchen. Ansonsten finde ich die Folge gut, verstehe allerdings nicht die Naivität von Claudine. Als Assistentin sollte man nicht von einem Kaufmann darauf aufmerksam gemacht werden, dass man ein zweites, gesundes Hirn benötigt, um ein krankes Hirn heilen zu können (Henri im Bistro zu Claudine).

pete (pnydegger[at]hotmail.com) schrieb am 04.12.04:
Die Todes-Ratte gehört zwar nicht unbedingt zu meinen Favoriten. Dennoch: Das Hörspiel stimmt in sich, die Story ist nicht unbedingt neu, aber sie funktioniert. Die Sound-Effekte und die Musik würde man vielleicht heute (unnötigerweise) spektakulärer gestalten, aber sie unterstützen die Stimmung des Stücks. In gewisser Weise ist die Todes-Ratte also eine klassische Fiction-Grusel-Story.

DR. Frank N. Furter (a-kelkenberg[at]web.de) schrieb am 05.08.05:
Hier nerven eigentlich nur 2 Dinge: der französische Akzent des Kommissars (Fronkreisch, Fronkreisch) und dass Cover und Hüllentext etwas anderes suggerieren, als der geneigte Hörer dann präsentiert bekommt. Aber Gott sei Dank - nicht noch so'n mißglückter Tierhorror!!! Stattdessen schleicht pöbelnder Professor rattengleich rund durch das beliebte Brest, um unliebsame Zeugin zu beseitigen - bedauerlicherweise extrem erfolglos. Die Story ist somit um einiges einfallsreicher ausgefallen, als eine menschenmeuchelnde Splatterratte ohne Hirn und Verstand hätte erwarten lassen, die am Ende doch nur wieder von den französischen Pompieres (Feuerwehrleuten) mit Löschschaum erstickt oder mit Dynamit gesprengt worden wäre. Lauffen als Hasquet ist wirklich abgrundtief böse und hat schon vor dem fatalen Experiment, als er erst Claudine und dann den genauso naiven Pascal bequatscht, etwas von einer schmierigen Ratte (alle Ratten, die das lesen, mögen mir verzeihen, zur Ehrenrettung dieser Tiere sei gesagt: ich kannte einige, die waren sozial verträglicher und intelligenter als manche Menschen). Der Professor muss den Plan zur Selbstverjüngung auf Kosten des Lebens eines Dritten in der Tat schon lange gehegt haben, sonst würde er aus der Situation heraus nicht so kaltblütig überlegt und ohne einen Skrupel den Bruder seiner Assistentin abmurksen. Böse, böse! Insofern war diese Folge für mich eigentlich immer eine positive Überraschung, aber dennoch: ein Cover sollte schon zum Inhalt passen. Aber da könnte man gerade hier fast jedes zweite bemängeln, also lassemers ...

Reiner (---) schrieb am 15.08.06:
Habe im Alter von 12 Jahren damals immer die Platten gekauft oder sie mir schenken lassen. Damals war mir das ja egal, aber muss ja echt unpassend und kurios ausgeschaut haben, als dann Weihnachten Besuch kam damals. Man bedenke: Das Riesencover von "Frankensteins Sohn im Monsterlabor" auf dem Gabentisch neben Engeln und Lametta ... :-) Das sagt schon einiges aus über die Serie. Sie hat mich als Kind fasziniert und sie tut es auch heute noch. Leider habe ich damals nur die erste Staffel mitgekriegt. Weiß nicht, warum. Um so schöner, jetzt mit Mitte dreißig noch einmal acht dieser Meisterwerke genießen zu dürfen ... Folge 12 hat mich restlos überzeugt. Über oben angeführte kleine Fehler sehe ich hinweg, weil die Spannung und der Blick in menschliche Abgründe absolut atemberaubend ist.

Christian (darkartsstudio[at]aol.com) schrieb am 17.09.07:
Also, warum "Die Nacht der Todes-Ratte" unter den Flop 5 zu finden ist, ist für mich nicht nachvollziehbar!!!! Dieser Teil "gruselt" doch schön!!!! ;-)

Oliver (---) schrieb am 08.10.07:
Dieses Hörspiel würde ich im Mittelfeld der Serie ansiedeln. Grundsolide in jedweder Hinsicht, wenn auch nicht überragend! Wer die Serie bis hierhin verfolgt hat, wundert sich über etwaige Plotholes oder Ungereimtheiten sowieso nicht mehr ...

Humunculus (---) schrieb am 17.02.08:
Ganz klar keine Lieblingsfolge von mir. Würde sie auf Platz 17 stellen. Vielleicht hab ich sie auch nicht oft genug gehört ...

John Ross (---) schrieb am 25.10.08:
Atmosphärisch dicht und sicher eine der düstersten Folgen der Reihe. Die Folge verzichtet auf jeglichen (augenzwinkernden) Humor, den man vor allem aus den Dracula- und Frankenstein-Geschichten kennt. Meine erste "H.G. Francis"-Cassette und daher mit einem Gruselbonus versehen ...

Stefan (---) schrieb am 17.11.08:
Diese Folge habe ich mir als Kind nie alleine anhören können, da ich sie zu gruselig fand! Die komischen "Töne", die der Professor nach der Umwandlung von sich gab, waren im dunklen Kinderzimmer einfach zu viel für mich! ;-)

Melanie (melimouse7[at]aon.at) schrieb am 04.02.09:
Ich liebe Mäuse und Ratten. Dennoch ist dieses Hörspiel nicht gerade mein Fall.

Melanie (---) schrieb am 08.07.09:
Ich liebe diese Folge!! Sie enthält den mit Abstand gruseligsten Erzähltext: "Sie ahnten nicht, dass böse funkelnde Augen sie aus dem Dunkeln heraus beobachteten." brrrr ... so gut!!! ;-)

Zatzen (---) schrieb am 24.08.09:
Ich finds nicht logisch, dass die Instinkte einer Ratte so gefährlich sein sollen. Find ich ein bisschen albern, weil sie das auch immer wieder so betonen. Aber ansonsten auch ein gutes Hörspiel, und Logik sollte man bei dieser Hörspielserie sowieso nicht erwarten.

rip-kill (---) schrieb am 01.09.10:
eine der folgen, die ich früher kaum gehört habe, da ich sie im gegensatz zu dem reißerischen cover irgendwie so unspektakulär fand. heute finde ich, dass sie doch sehr spannend ist ...

Patrick (---) schrieb am 14.11.11:
Diese Horrorgeschichte, die dank Herrn Lauffens genialer Darstellung eines alten Professors, der wieder jung sein will und dabei über Leichen geht, ist besonders gelungen. Die Effekte im Labor, mit dem tobenden Affen, der schreienden Sprecher Lauffen und Höffer und dem zersplitternden Glas, läßt einen wahrlich erschaudern und anmaßen, dass das Tonstudio Europa in einem wahren Anfall von Raserei dem Erdboden gleich gemacht wird ;-). Die Beschreibung des Monsters wird durch Herr Ungeheuer sehr gut und haarsträubend beschrieben: "Sie ahnten nicht, dass böse, funkelnde Augen sie beobachteten", etc. Fazit: Coole Folge, die was Action, Effekte, Spannung, Sprecher und die tolle Musik Carsten Bohns angeht, eine der spannendsten Folgen der ganzen Reihe ist.

tallulah (petertallulah[at]yahoo.de) schrieb am 11.12.11:
Immer noch eine der besten Folgen. Ohne über Logik zu sprechen, denn dann braucht man sich keine der Folgen anhören ... Sprecherleistung, Atmosphäre und Effekte sind top ... Ich liebe dieses Hörspiel sehr!!!

Hauke (ekua[at]gmx.de) schrieb am 19.12.11:
"... und wenn ich die Augen schließe, dann sehe ich sie ..." Uahh ... solch ein Spruch und dazu die Musik. Bei diesem Satz konnte man sich richtig reinversetzen. Aber der verrückt gewordene Affe war das schlimmste.

Hobgoblin (leftydonovan[at]gmx.de) schrieb am 15.03.12:
Diese Folge höre ich immer wieder gerne, hochkarätig besetzt mit R. Lauffen (Dr. Hasquet) und wieder einmal mit einem sensationellen G. Ungeheuer (Erzähler), dem ich noch heute stundenlang zuhören könnte!!

Jens Lachnith (bojownik325[at]web.de) schrieb am 24.03.12:
das coole an dieser geschichte ist, daß sie die ganze zeit über ihre düstere atmosphäre behält. die spannung ist fast fühlbar! mißbrauch der wissenschaft, verbotene experimente ... der kampf mit dem affen ist sehr gut inszeniert, gruselig! richard lauffen ist gut besetzt!

sonkite (---) schrieb am 06.08.12:
sind bei euch auch so ne komischen nebengeräusche zu hören besonders da wo der Affe ausbricht??

Patrick (---) schrieb am 17.08.12:
Eine meiner Lieblingsfolgen der einzigartigen genialen Serie von H.G. Francis, wenn nicht sogar die beste der gesamten Reihe. Das liegt einzig und alleine an der mehr als genialen Darstellung Richard Lauffens, der hier seine wohl beste Rolle hat. Seine Darstellung eines wahnsinnigen Professors, der als Deckmantel Tierexperimente macht, aber in Wirklichkeit ein ganz anderes Ziel vor Augen hat, nämlich sein Leben verlängern, indem er in einen anderen, jungen Körper, mittels Experiment schlüpfen will. Dass dieses ein sehr gefährliches Unterfangen ist und er seinen Verstand verliert und letztendlich den Tod bringt, ahnte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Erzählweise Günther Ungeheuers ist sehr gut und trägt auch die gesamte Serie. Die Musik (in der Erstauflage) von Carsten Bohn (von dem ich ein sehr großer Fan bin) ist sehr gut. Aber gerade in diesem Hörspiele hier, da es sehr, düster ist, ist die Musik von Harley und Co. (in der Zweitauflage von 1987) um einiges besser geeignet, da sie besser mit der düsteren Handlung harmoniert. Diese Stücke kamen schon bei den TKKG-Folgen 48 - 54 zum tragen. Fazit: Ein wahres Highlight der gesamten Serie, dessen eindeutige Pluspunkte, besonders Richard Lauffen (sowie die allgemeine Sprechercrew, die toll ist - wie immer bei Europa) als wahnsinniger Professor Hasquet, die Geräuscheffekte (man könnte glauben, das gesamte Labor wird dem Erdboden gleichgemacht), die wie die Faust aufs Auge passende Musik "Harley und Co." und die tolle Arbeit Günther Ungeheuers, ist.

Roman (---) schrieb am 24.02.13:
Claudines Stimme (Donata Höffer) hat mich immer sehr an Nena erinnert - sehr sexy. Das unter die Haut gehende Schreck-Schrei-Duett von Claudine und Professor Hasquet am Ende des Hörspiels, leitet das bekannte "Horror-Theme" ein. Es ist in dieser speziellen Form nur auf den "Horror Pop Sounds" gleich an erster Stelle zu hören. Also, liebe Ersthörerinnen und Insider, es gibt noch viel zu entdecken und zu erforschen. Auf was wartet ihr also noch?

Roman (---) schrieb am 17.03.13:
SCIENCE-NEWS: Neurowissenschaftern von der Duke University im US-amerikanischen Durham ist es vor kurzem gelungen, Signale aus dem Gehirn einer Ratte in das einer anderen zu übertragen. Den Tieren, oder besser gesagt, den neugeschaffenen organischen Computern, war es somit möglich, via Gedankentransfer einfache Aufgaben gemeinsam zu lösen.

Zigi (zieglermanuel6671[at]gmx.de) schrieb am 04.09.13:
Habe das Original Anfang der 80-er von einem Schulfreund geliehen bekommen und abends alleine im Dunkeln gehört - Puh! Als ich die Neuauflage mit der anderen Musik gekauft habe - immer noch spannend. Die Story mit dem rücksichtslosen Wissenschaftler, der sich per Körpertausch in die Jugend retten will, seiner unwissenden Assistentin, die erst nach und nach die Hintergründe erfasst - die unterschwellige Bedrohung durch das im dunkeln lauernde Rattenmonster, der Showdown in der Elternwohnung - all diese Elemente haben mich vor einigen Jahrzehnten schon gehörig geschüttelt - und bereiten mir in der Neufassung trotz einiger unfreiwilliger Komik (Franzose mit französischem Dialekt, Hasquet/Pascal, als er vor der Wohnungstür (vor dem Showdown) ruft "Claudinne" (na ja, er war ja auch etwas gestresst) - egal. Ein gruseliger Zeitvertreib, Kino für die Ohren.

Marco (marcowfuchs[at]gmail.com) schrieb am 17.04.14:
Die Story ist ganz ok, nichts besonderes. Die Inszenierung hat mich gefesselt, aber das highlight war ganz klar die Musik und die Sound-Effekte. Die wunderbare Jazz-Musik sticht für mich aus allen EUROPA Hörspielen heraus.

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 05.02.16:
Als der Affe ausbricht und beginnt zu toben, war das unheimlich spannend (erinnert mich an den Horrorfilm: Link- der Butler mit Elisabeth Shue). Diese Story ist gut, man hätte sie noch etwas ausbauen können. Der Schrei von Claudine am Ende ist spektakulär. Ich kann mir gut vorstellen, welchen Spaß die Sprecher im Studio hatten.

gianni (gianniscad[at]hotmail.com) schrieb am 28.06.16:
Hallo, statt ein Kommentar hätte ich eine frage. In Track 4-3:14 spricht da irgendwer der sagt ?Das ist Claudine Dassaux. Das ist die Assistentin des Professors?, und darunter hört man Leute die durcheinander reden (Da ist der Koyote, suchen wir ihn), bestimmt aus einer Satzkonsärve. Weist jemand wer dieser Sprecher ist und von wo diese Satzkonsärve kommen? Danke

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 17.07.16:
Hallo Gianni, gerne hätte ich dir geholfen aber ich weiß nur, dieser Einspieler stammt aus einem Westernhörspiel. Da hab ich ihn zum ersten Mal gehört. Leider weiß ich nicht mehr welches Hörspiel. Vielleicht Winnetou also die Karl May Hörspiele. Sicher kann ich es nicht sagen. Mittlerweile tauchen diese Hintergrundstimmen immer wieder in allen möglichen Hörspielen auf. Obwohl ich viele Stimmen kenne, kann ich nicht raushören wer das ist. Sollte ich aber in meiner Sammlung auf neue Ergebnisse stossen, teile ich sie dir gerne mit!

Stefan84 (morrowind84[at]gmx.de) schrieb am 22.07.16:
Als ich das Cover zum ersten mal gesehen hab dachte ich sofort an eine Riesenratten als ich sie mir angehört hatte war ich leicht enttäuscht . Ein Mensch mit den Instinkten einer Ratte naja nicht gerade beängstigend, aber der Affe am Anfang die Musik und die Sprecher machen diese Folge hörenswert.

 

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© Die Gruselseiten (27. Mai 2001)