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Die Begegnung mit der Mörder-Mumie (7)

Stefan Meyer (meyer_stefan[at]t-online.de) schrieb am 07.04.99:
Diese Folge wirkt wie ein Zugeständnis an einen kleinen Bereich des Horrorgenres in dem eine lebende Mumie die Hauptrolle spielt. Im Gegensatz zu den Dracula- und Frankensteingeschichten geht diese Spielart ausschließlich auf Filme zurück: Die lebende Mumie wurde in den frühen 30ern als neue Rolle für Boris (Frankenstein) Karloff kreiert. Da es keine ägyptische Mythologie gibt, die einen einbalsamierten Toten lebendig werden läßt, bietet die Idee nicht viel Variationen, zumal die Mumie auch nicht besonders bedrohlich ist: sie ist träge und infiziert nicht ihre Opfer (wie z.B. Vampire oder Werwölfe). Immerhin hat das Hörspiel einen etwas anderen Weg eingeschlagen, als die meisten Filme. Die Handlung verbleibt in Ägypten, im Tal der Könige, zwischen Sarkophag und Wüstensand. Um den Fluch der Pharaonen bedrohlicher zu machen, wird der Mumie eine Horde von untoten Reitern zu Seite gestellt: In Horus oder Horos Rächer finden sich dann auch die einzigen Anleihen an die Mythologie: Horos, ein falkenähnlicher Gott, der durch die Pharao verkörpert wird und den König beschützt. Und diese Horde ist es auch, die etwas Grusel verbreitet. Die Mumie selber tritt richtigerweise nur selten auf, und die begrenzten Möglichkeiten, sie zu vertonen, wurden relativ gut gelöst. Ansonsten gibt es viel gekünstelte Geheimnistuerei um wenig Handlung. Die Auflösung wirkt ebenso an den Haaren hereigezogen wie die Tatsache, dass die Reiter gerade jetzt auftauchen, jede kleine Grabschändung bestrafen (als hätte es das noch nie gegeben) um dann am Ende für alle Ewigkeit zu verschwinden. Schließlich bleibt noch zu bemerken, dass Francis außer Ali (2-3 Mal) und Muhammad kaum ein anderer arabischer Name eingefallen ist. Kein Meilenstein des Gruselhörspiels, aber auch kein Reinfall.

Harald Lutz (konga[at]t-online.de) schrieb am 28.04.99:
Gehoert zu den Besseren. Dass die Mumie allerdings Schuhe traegt, waehrend sie die Pyramide betritt, naja... Ansonsten: Einwandfreie Sprecher, gute Story.

Markus (a9308093[at]unet.univie.ac.at) schrieb am 19.09.99:
Der Fluch des Tut ench Amun ist ein sehr reizvolles Thema. Obgleich es im 20. Jahrhundert keinen Platz für Flüche mehr gibt, ist man sich doch nie ganz im klaren darüber gewesen, was sich im alten Ägypten wirklich abgespielt hat. Wie groß war wirklich das damalige Wissen, welche Rolle haben die Götter damals gespielt und wieso gab es die vielen rätselhaften Todesfälle vor, während und nach den Mumienbergungen?
Diese Folge versucht zum Teil die Sagen, die sich um das alte Ägypten ranken, zu behandeln. Dies geschieht in der Einfachheit, in der alle Folgen dieser Serie gehalten sind.
Ich war immer ein Fan dieser Folge, da das Rätselhafte und das Mystische des alten Ägypten sehr gut zum Ausdruck gebracht worden ist!
Gruselgrüße, Markus

Ralf Jordan (Ralf_Jordan_RSC[at]t-online.de) schrieb am 18.09.99:
Eine Fehlermeldung: In der Szene, in der Ali der Wächter stirbt, sagt Callaghan: "Sehen Sie nicht hin, Heide! Ali ist tot ... Jemand hat ihn erschlagen." Später finden die drei Archäologen eine Spur, die in die Wüste führt. Da entfährt es Dr. Jansing: "Das muß der Mann sein, der Ali erschossen hat!" Was denn nun?
Noch eine Fehlermeldung: Nachdem die Mumie in die Wüste geflüchtet ist, verkündet Muhammad: "Sie hat noch einen Mann getötet!" (...) Dr. Jansing: "Muhammad! Wer ist tot?" Muhammad: "Ali ... Er wollte die Mumie aufhalten, sie hat ihn mit einem Schlage niedergestreckt!"
Es ist ja bekannt, daß "Ali" ein Name ist wie hierzulande "Müller" oder "Meier", aber zwei tote ägyptische Arbeiter namens "Ali" sind dann doch ein bißchen zu viel ...

Holger Bergmann (b97c01[at]nordakademie.de) schrieb am 14.12.99:
Eine ganz unscheinbare, aber keine schlechte Folge. Mir gefällt aber eigentlich Heidi Schaffrath in fast jeder ihrer Rollen; die Stimme ist einfach sympathisch. Die Stimmen finde ich ganz gut und die Handlung ist ok. Das diese Folge nicht gross kommentiert wurde, belegt wohl meine "Ganz OK, aber ohne Glanz-These".

Markus Duschek (mduschec[at]leonardo.syh.fi) schrieb am 31.01.00:
Auch wenn "Die Mumie" weder von der Handlung noch der Atmosphäre zu den Highlights der Serie zählt verbindet mich mit ihr die grösste nostalgische Erinnerung, genaugenommen ist sie der Grund, warum ich jetzt in einer Filmschule bin, denn die Szene am Ende der 1. Seite, wo sie ins Grab zurueckkehrt, hat mich als Drittklässler so gefesselt, dass ich selber anfing kleine Geschichten zu schreiben...und jetzt studiere ich Drehbuch und Regie. Danke, Merikara ! Ohne dich hätte ich das nie geschafft...

Sven Heidenreich (strydom[at]uni-muenster.de) schrieb am 07.04.00:
Diese Kassette ist einfach zum Gruseln!!!

Frank Kuth (njet) schrieb am 07.05.00:
Sehr gute Folge, die vor allem auch technisch gut umgesetzt wurde. Zählt zu den besseren Folgen der Serie.

Larry (LARRY.SG[at]t-online.de) schrieb am 17.05.00:
Es klingt hart, aber bei mir rangiert diese Folge unter den Flop-Fünf. Die Story ist sehr umfangreich angelegt, aber Gruselspannung kommt zu keiner Zeit auf. Die Handlung ist fast zu langatmig, wenn da nicht die zwei drei Szenen wären, in der die Mumie auch mal auftaucht. Die rächenden Reiter hätten mehr zum Tragen kommen können. Positiv ist sicher der Soundtrack, doch der kann dieses schlecht umgesetzte Hörspiel nicht retten.

Holger (Huibuh23[at]gmx.de) schrieb am 25.07.00:
Ich habe jetzt diese Folge bewußt 2x in Folge durchgehört, um mir nach 15 Jahren (!!) endlich eine 100%ige Meinung bilden zu können, wie ich diese Folge nun finde. Was soll ich sagen: es hat wieder nicht geklappt. Ich finde keine eindeutigen Beweggründe für einen Veriss, kann mich aber auch nicht so recht begeistern für die Nr. 7. Also eine Drei als Schulnote? Nein, das irgendwie auch nicht. Die Reiter sind eigentlich prima, aber zu selten. Die Mumie klingt gut, aber ist nicht effektiv genug, als dass sie wirklich eine echte Hauptrolle darstellen würde. Es wird einfach zu viel drum herum geredet. Zum einen ist die Musik super, auf der anderen Seite wäre dann auch Folge 9 ok. Der Vater von Heidi Schaffrath ist nicht sonderlich engagiert bei der Sache, seine Helfer/Assistenten dafür umso mehr. Ich habe also, abschließend gesagt, bis heute nicht rausgefunden, wie ich die Kassette finde. Das habe ich bei keinem anderen Hörspiel bisher erlebt (zumindest nicht derart massiv).

Dennis Weßels (master.control.program[at]gmx.de) schrieb am 17.08.00:
Die beste Cassette der Serie. Auch die beste Mumien-Cassette überhaupt. Wenn nur dieser bescheuerte Name (Heide) nicht wäre ...

Volker (cushing[at]uni-muenster.de) schrieb am 22.08.00:
Die Mumie ist einfach zu exotisch, zu sehr in der ägyptischen Welt verhaftet, als dass sie uns wirklich gruseln könnte. Bei dieser Grundprämisse ist trotzdem eine ordentliche und atmosphärisch dichte Folge gelungen. Hannes Messemer wirkt in der Tat etwas verwirrt.

Daniel (Danielremini[at]hotmail.com) schrieb am 30.08.00:
Ist es nicht schön? Die Gruselreihe vergisst auch die gute alte Mumie nicht. Im Gegenteil, wir bekommen es hier nicht nur mit dem typischen 'Fluch' zu tun, nein, wir bekommen eine starke unberechenbare Mumie geboten. Allein der Aufbau der Geschichte ist mit viel 'Liebe' im Detail gemacht. Man beachte die Warnung, das Bestechen der Behörden, die Schändung der Gräber, und die unheimlichen Reiter. In diesem Hörspiel hat man sich mal die nötige Zeit genommen, um die Geschichte wirklich zu 'tragen'. Ich kann mich sehr gut in die Szenen hineinversetzen, fühle mich, als wäre ich dabei. Ein sehr gutes Hörspiel, welches ebenfalls in die Top 5 gehört.

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 22.10.01:
Hört sich an wie ein Archäologie-Krimi mit Grusel-Ambiente. Als Protagonistin der Handlung wurde diesmal, wahrscheinlich in Anlehnung an das cineastische Vorbild des einzigartigen Boris Karloff, eine altägyptische Mumie verpflichtet, die vor einigen Jahrtausenden durch ihr ketzerisch-größenwahnsinniges Treiben den Unwillen der ägyptischen Götter erregte und von diesen zu ewigem Leben verflucht wurde. Der untote Königssohn wird durch ein Missgeschick des naiven "Dummchens", nämlich der Tochter des Ägyptenforschers Professor Erich Jansing, wieder zum Leben erweckt und übt verdienterweise Rache an den feigen Grabräubern! Und nicht nur der Schrecken der Wüste, Merikara höchstpersönlich, erwacht wieder zum Leben, sondern auch die Heerscharen von treuen Geistern, nämlich die Reiter des Horus, die seit Ewigkeiten den Schlaf der Toten bewachen. Mit den Reitern, die schon in der Anfangssequenz auftauchen und für Kurzweil sorgen, kommen zum ersten Mal wirklich gelungene Motive ins Spiel, die in maßgeblichem Umfang zum Aufbau von Atmosphäre und Spannung beitragen. Besonders originell finde ich die Idee, einen der "vermeintlichen" Grabräuber durch die Wüste laufen zu lassen, "ohne dass sich dabei seine Füsse in den Sand drücken" (O-Ton Heide Jansing), so dass schon die Selbstverständlichkeit des Ablaufes und des Funktionierens von Wirklichkeit unterbewusst in Frage gestellt wird, eben weil der okkultistische Hintergrund der Wirklichkeit, in der wir leben, offen in Erscheinung tritt und die fundamentale Begrenztheit des menschlichen Begreifens und Beweisen-Könnens transparent gemacht wird (O-Ton Dr. Erich Jansing: "Vielleicht hast du recht, Muhammad. Man sollte nicht immer nach einer wissenschaftlichen Erklärung suchen!"). Der Mensch aus der schützenden Umgebung seiner geistigen Wirklichkeit, die durch naturwissenschaftlich-technische Aufklärung und theologische Jenseitszuversicht, v.a. in christlichh-eschatologischer Hinsicht, begründet ist, herausgerissen, wird mit dem unkontrollierbaren Erscheinen und Handeln von Geistern und Schatten an die Grenzen seines intellektuell-rationalistischen Weltverstehens herangeführt und begreift damit die natürlich-magische Unabwendbarkeit der Welt, ihrer vorgegebenen Natur und seines Existierens in ihr. Besonders reizvoll wird damit der Bezug zur altägyptischen Götterwelt herausgearbeitet, welcher der Handlung hier noch eine zusätzliche Plastizität und atmosphärische Dichte verleiht. Sehr gelungen, auch wenn es im Gegensatz zu seinem Vorgänger nicht den Einzug in meine Top Five geschafft hat. Als Unterhaltungsmedium und thematische Abhandlung des "Mumien"- und "Ägypten"-Motivs durchaus reizvoll und spannend inszeniert, was aber schon auf einen radikalen Gegensatz zu niveaulos-theatralischem High-Tech-Aufguss wie "Die Mumie kehrt zurück" hindeutet. Selbst das positivistisch-nachvollziehbare, aber gelungene Ende dieser Hörspiel-Erzählung schließt in gekonnter Weise zum Anfang der Handlung auf. Das Rätsel um Muhammad, den Vorarbeiter der Ausgrabungen, bleibt weiter ungelöst und fordert die Phantasie des Hörers, was für ein normales Grusel-Hörspiel reichlich ungewöhnlich ist, heraus, so dass das wirkliche Ende, nämlich was aus Muhammad in der Zukunft wird oder vielleicht auch nicht wird, offenbleibt. Eine der atmosphärisch gelungensten Folgen überhaupt, na, "wenn das die Herren in Venedig wüssten ..." (O-Ton Professsor Dark, nach erfolgreicher Metamorphose zum Vampir).

Marc (sweetfox1de[at]yahoo.de) schrieb am 14.11.01:
Ganz einfach gesagt: Ich mag die Folge. Die Atmosphäre kommt sehr gut rüber und man ist mitten im Geschehen dabei. Geräusche und Musik sind top. Die "Reiter" hätten ruhig öfter und aktiver eingreifen können, da ich sie sehr unheimlich fand. Ansonsten echt ok.

anakin (mail4anakin[at]yahoo.de) schrieb am 11.07.02:
Ganz am Ende, als Jansing und Co. über den Verbleib von Muhamad rätseln, ist plötzlich der alte Jussuf zu hören und rätselt eifrig mit ("Muhamad! Wo bist du?!") Wo kommt der denn plötzlich her? Er ist doch schon am Anfang in die Wüste entfleucht ...

Thomas S. (---) schrieb am 12.08.02:
Obwohl die zahlreichen Universal & Hammer-Movies mit ihren bandagierten Untoten sicher die Vorbilder für diese Folge sind, ist diese Horrorspielart natürlich wesentlich früher erfunden worden und geht, wie aller good old gothic horror, auf das 19. Jahrhundert zurück. Den ersten größeren Roman mit dem Titel 'The Mummy' (1827) schrieb Jane Webb, eine mitlerweile längst vergessene Autorin, die den alten Cheops dank Elektroschocks à la Frankenstein von einen Dr. Entwerfen (!) aufwecken ließ. Mr. Edgar Allan Poe fand dieses und das dadurch inspirierte Bühnenstück von W.B. Bernard mit Recht so lachhaft, daß er sich zu einer satirischen Plauderei mit einer Mumie (1845) veranlaßt sah. Ernsthaften Mumien-Horror hingegen gab es in Arthur Conan Doyles Kurzgeschichten 'Lot No. 249' & 'The Ring of Thoth' und der große Roman des Genres dürfte wohl 'The Jewels of the Seven Stars' von Bram Stoker sein. Nun zum Hörspiel: Ob H.G. Francis Tantiemen von Toyota kriegt? Denn wie sagt Muhammad so schön: Nichts ist unmöglich! Normalerweise gehört zum Erwecken einer Mumie mindestens doch wohl entweder ein Hohepriester oder ein Pergament mit geheimnisvollen Zeichen, das mühsam entziffert werden muß und hopp! - gehen die Mullbinden spazieren - allein nur den Sarkophag zu öffnen, ist eher eine plumpe Methode. Und das Auto von Heide & Callaghan ist wie auch das Exemplar der Geschwister Marlow in den 'Ameisen' ein äußerst geräuscharmes Modell, ob man nun Rieseninsekten plattfährt oder Mumien entflieht, einen Motor hört man dabei nicht. Einfallsreichtum der besonderen Art beweist Francis in dieser Folge auch in der Namenswahl der Figuren: so z.B. von Heide, die von 'Heidi' Schaffrath gesprochen wird (im Maritim-Remake nach einer Idee von Fran[cis]k[ow]Sky heißt diese Rolle ausgerechnet Mary Shelly - Shelley wäre wohl zu eindeutig gewesen - und ihr Vater Sir Francis!!!). Bei dererlei Spielchen ist es kein Wunder, daß mich der Name Erich Jansing stutzen ließ. Der riecht ja nun förmlich nach Emil Jannings, aber was hätte der Prof. Unrat aus dem 'Blauen Engel' mit Mumien zu tun, stand er nicht eher auf die fesche Lola-Marlene und deren Beene? Der Blick in ein spezielles Filmlexikon erhellt den Sachverhalt: 1918 spielte Emil Jannings in dem Stummfilm 'Die Augen der Mumie Ma' (Regie: Ernst Lubitsch) einen fiesen Araber, der dabei allerdings nur eine getürkte Mumie (Pola Negri) aufweisen kann. Und schließlich lassen sich mit Merikara auch noch hübsche kleine Wortspiele machen: [A]merika+Ra, Merry Kara, M+Erika+Ra, phonetisch Ähnlichkeit mit miracle usw. Davon abgesehen ist die Folge aber sehr atmosphärisch und stimmig aufgebaut und dabei überzeugend inszeniert. Was übrigens das Rätsel von Muhammed angeht: In A.C. Doyles 'Ring' gibt es auch so einen Survivor aus der Pharaonenzeit. Dieser hat die Zeiten dank eines Elexiers überstanden, aber kaum hat sich der Zweck seines Methusalemdaseins erfüllt, da ist er auch schon hinüber. Dürfte Muhammed auch nicht anders ergangen sein.

Schergen Holger (basaltrecording[at]web.de) schrieb am 09.09.02:
dass ali erschlagen wurde hat callaghan der heide bestimmt nur erzählt, um ihr das bild einer zerschossenen leiche zu ersparen. diese folge zählt für mich dank der guten sprecher zu den besseren.

Thomas S. (---) schrieb am 23.09.02:
Nachtrag: 1978 produzierte der Süddeutsche Rundfunk das Mumien-Hörspiel 'Der Ring des Soth' nach Arthur Conan Doyle mit Pinkas Braun als Überlebenden aus der Pharaonenzeit. Ob Sir Francis auch mal Radio hört?

Marcel Porcher (---) schrieb am 03.12.02:
Der Fluch der Pharaonen: Dr. Jansing und sein Expeditionsteam öffnen, trotz Warnungen, das Grab des verfluchten Merikara. Doch nur wenige Stunden darauf ist ein Mann tot und die Mumie verschwunden. Gibt es wirklich den Fluch der Pharaonen? Eine Folge, die kaum etwas Neues bietet, da der Mumienstoff schon so oft benutzt wurde. Trotzalledem ist die Geschichte spannend erzählt und mit einer gelungenen Gruseleinlagen sehr unterhaltsam.

Professor Venedig (---) schrieb am 03.01.03:
"Die Reiter aus der Vergangenheit holen sich ihr Opfer." Eine sehr stimmungsvolle Inszenierung und das zusätzliche Plot-Element der Reiter des Horros (oder Horus oder was auch immer) retten diese Folge und machen sie sogar zu einer der besten. Besonders gelungen ist der Einsatz der "ägyptischen" Musik, die ja in keiner einzigen anderen Folge der Serie Verwendung findet. (Bei den drei ??? wurde sie mal als Thema für diesen Java Jim verwendet). Muhammad und der alte Jussuf scheinen wohl Araber zu sein. Und eindeutig sind sie strenggläubige Moslems, Allah treu ergeben. Müssten sie dann den Glauben an den Fluch der Pharaonen nicht als heidnischen, gottlosen Schwachsinn betrachten? Schließlich haben die Araber nichts mit den alten Ägyptern zu tun, und der Islam hat nichts mit der polytheistischen Mythologie des antiken Ägyptens zu tun.

Günni (englertschuetz[at]aol.com) schrieb am 09.01.03:
Es war meine erste Folge. Sie hat daher einen für mich persönlichen Sonderstatus. Hat mir mein Papa 1983 genervt in einem BAUMARKT aus dem Wühltisch gekauft. Eine der wenigen Folgen, deren Neuauflage deutlich besser geworden ist. Die Mumien-Auftauch-Musik ist erhalten geblieben und für die Java-Jim-Erscheinungsmusik von Herrn Brac hat man einen guten Ersatz gefunden. Schöne Orientalmusik.

Christian Heidemann (---) schrieb am 13.05.03:
Der mumifizierte Schrecken der Sahara tritt hier fast als postmoderner Kulturschock auf. Merikara ist nach über dreitausend Jahren Dauerschlaf und dem Niedergang des Pharaonenreiches endgültig verrückt geworden und sucht sich bei den nichtsahnenden Forschern, die gleichzeitig wohl unangenehme Erinnerungen in ihm wachrufen, das passende Ventil für seine aufgestauten Aggressionen. Leider vernuschelt der Sprecher seinen Text in einer derart schrecklichen Weise, dass man sich fragen muss, ob Merikara bereits zu Lebzeiten "sprachgestört" war. Ansonsten ein recht nettes Hörspiel mit einem glänzenden Gottfried Kramer. 7 Punkte von 10 insgesamt.

Ripper (---) schrieb am 26.05.03:
Nettes Ägypten-Spektakel. Durch eine Vase mit frischem Blut und durch einen mehr als dreitausendjährigen "Schönheitsschlaf" bedingt, erwacht der ebenso schizophrene wie untote Königssohn und darf bei den akademischen Grabräubern ordentlich Dampf ablassen. Genau wie in dem High-Tech-Remake von 1999 stehen auch hier eher die Effekte als die Handlung im Vordergrund. Angefangen bei den gesichtslosen Reiterhorden zu Anfang bis zum Schluss, wo die brennende Mumie vom Balkon stürzt (und nebenbei alle archäologischen Fundstücke zum Teufel gehen, genauso wie die Mumie selbst!) findet sich hier alles wieder, was zum Klischee-Bestand des trivialen Grusel-Romans (hier allerdings Hörspiel) gehört. Story-mäßig wäre hier mehr drin gewesen, aber die knapp 40-minütige (Hörspiel-)Kurzfassung gestattet nur einen oberflächlichen Einblick in die altägyptische Dämonen- und Götterwelt. Dennoch ein zufriedenstellendes Resultat, besonders im Vergleich zu der aktuellen MARITIM-Version "Die Rache der Mumie", die im Vergleich zum EUROPA-Vorbild noch eine ganze Menge dazu lernen muss. Traurig, aber wahr!

Sven-Oliver Elbracht (---) schrieb am 09.07.03:
Merikara gilt ja gemeinhin als hochgradig-vollendet wahnsinnig und "ohne Verstand" (O-Ton Jussuf). Wie bitte schön kann es sein, daß das einbalsamierte Monster die Verstandeskraft hat, die geflohenen Archäologen zu finden und unbemerkt in Heidemaries, ach nein Heides Schlafzimmer (Pfui!) einzudringen? Immerhin kann Merikara es nach rationalem Ermessen gar nicht wissen, daß der für sein Seelenheil so wichtige Skarabäus und das Amulett sich ausgerechnet in Heides Zimmer befinden.

Katja (UpperDip[at]web.de) schrieb am 10.07.03:
Die einzig wirklich schwache Folge der Neon-Serie.

Ragnar (raggie70[at]yahoo.de) schrieb am 14.07.03:
Also, ich verstehe nicht, warum dieses Hörspiel hier so niedergemacht wird. Mir gefällt es eigentlich recht gut, trotz der Haken und Ösen. Die Wüstenstimmung kommt für mich ganz gut rüber (liegt wohl zum Teil daran, daß ich selber ein paar mal in der Wüste und in Oasen war). Daß Merikara "zielsicher" die fehlende Teile findet, liegt wohl daran, daß er unbändig zu ihnen hingezogen wurde, so wie eine Motte zum Licht. Das Heide "belästigt" wurde, war also eher Zufall. Merkwürdig ist bloß, daß nicht näher auf das Verhältnis Muhamad und Jussuf eingegangen wird - wer von beiden war nun ein "Diener" Merikaras oder waren es beide? Die Antwort auf diese Frage wird wohl ewig unter dem Sand verborgen bleiben ...

Philipp Mevius-Quach (---) schrieb am 11.08.03:
Wer denkt, H.G.Francis greift Sachen auf, die schon im TV liefen und ist nur ein Nachahmer, irrt sich. Alte Mumienfilme und die neuen sind so schlecht gemacht, dass dieses Hörspiel ohne Bild viel unheimlicher ist als TV.

Legrell (---) schrieb am 24.08.03:
Ein Sammelsurium aus verschiedenen Storyelementen zahlloser Mumienfilme, aber gerade deswegen vielleicht so gut. Die Story ist simpel, aber für ein 45-Minuten-Hörspiel genau richtig aufgebaut. Das Drehbuch ist klug genug konstruiert, nicht nur einzelne Mumienbegegnungen als Gruselmomente zu verwenden, sondern auch ganz andere Elemente, wie der lebende Schlangenstab, die Todesreiter oder der seltsame Muhammad. Dazu kommt, daß die Atmosphäre durch hervorragende Sounds und klasse Musik (zumindest in der Originalversion) wirklich gelungen ist. Auch beschränkt sich die Handlung nicht auf einen einzigen Ort, sondern auf eine ganze Reihe von verschiedenen Schauplätzen (Grabkammer, Zeltlager, Oase, Hotel, Wüste). Für mich ist diese Folge ein kleines Schmuckstück der Gruselserie.

DiBo (---) schrieb am 23.09.03:
Die schlechteste Folge dieser Serie!!! Mir persönlich gefällt sogar "Im Bann der Monsterspinne" besser als dieses Machwerk. Es ist unheimlich, ja ... unheimlich langweilig! Es kommt einfach keine Spannung auf, und bei den Hauptpersonen ist nicht ein einziger Sympathieträger. Es ist einem völlig egal, was den Charakteren widerfährt ... obwohl ihnen ja auch gar nichts widerfährt! Wirklich der absolute Tiefpunkt dieser ansonsten genialen Reihe!!!

Sven Heidenreich (svenheidenreich59227[at]hotmail.com) schrieb am 30.11.04:
So scheiden sich die Geister, ich finde die Folge gut, vor allem seit man "Die Mumie" und "Mumie 2" gesehen hat, kann man sich alles noch besser vorstellen. Top!!!

Die Mumie (dieterrumpf[at]hotmail.com) schrieb am 05.01.05:
Tolle Folge. Note 2.

charli (CharlesManson76[at]aol.com) schrieb am 08.02.05:
hat viel von den mumien-filmen der 60er/70er jahre ... nostalgisch ,wie es sein muss. is klar!! gut finde ich auch die vielen ortswechsel in der doch sehr begrenzten zeit. bissel verwirrend ist, dass der ali 2mal stirbt! entweder ein fehler des storyboards, oder die heißen wirklich alle ali im süden! doch spannung kommt in jedem fall genug auf in dieser serie der gruselreihe!! ok so‘n sympathieträger wie in tochter dracula oder auf der insel des grauens (à la angelo menares / peter griest) finden wir in dieser geschichte nicht!!die musik wurde schön im orientalischen stil gehalten. das kommt sehr gut an, finde ich! macht das ägypten-flair noch echter! der sprecher ist auch ein vollprofi wie man hören kann! jussuf ist der weise der geschichte und macht seinen job sehr sehr gut!! mohammad ist der zweifelhafte ruf dieser story ... so wie wir es ja schon aus anderen geschichten kennen! siehe wagner aus dem schlosshotel, oder doran von der insel - kerker des grauens und nicht zuletzt señora alvarez und der doc aus dem duell mit dem vampir! macht die geschichten immer etwas gruseliger und gibt dem ganzen den nötigen reiz und die ungewissheit! alles in allem eines der besseren hörspiele in meiner sammlung!!

DerDude (Rockband_The_Dawn[at]web.de) schrieb am 27.03.05:
Kann man hören, muss man aber nicht.

Alexis (AlexisKurth[at]web.de) schrieb am 06.04.05:
wenn jemand diese und andere folgen verkaufen möchte, kann er sich bei mir melden.

rokko (nicki1996[at]web.de) schrieb am 14.04.05:
Keine schlechte Folge ... nur wieviele Alis sterben eigentlich? Es wird zweimal gefragt, wer gestorben ist und zweimal wird geantwortet: Ali. Komisch, oder?

charli (silvergreen76[at]aol.com) schrieb am 26.04.05:
note 2??? ja, finde ich absolut ok!! die folge ist doch spannend und hat alles, was eine HG.fr. story braucht!!

Salaün (Janis.Hoff[at]gmail.com) schrieb am 16.06.05:
gibt bessere. note 2 find ich übertrieben ... vielleicht ne glatte 3, mehr aber auch nicht. ich steh nicht so auf mumien und ägypten, mag lieber werwölfe :)

DR. Frank N. Furter (a-kelkenberg[at]web.de) schrieb am 08.08.05:
Hmmmmmmmmm, ja! Doch! Eine sehr "ägyptische Folge", mit viel Liebe fürs Detail umgesetzt. Bei allem Fleddern bekannter Vorbilder kann man H.G. zumindest nie vorwerfen, daß er sich mit der behandelten Materie nicht beschäftigt hätte. Dennoch gerät manches etwas durcheinander: 1. Merikara: war ein Pharao der 9. Dynastie, über ihn ist aber fast nichts bekannt. Seine Nekropole befindet sich allerdings in Sakkara südlich von Kairo, nicht im Tal der Könige bei Luxor. Sein Name bedeutet: geliebt von (meri) der Seele (ka) des Sonnengottes (ra oder auch re). 2. Das Siegel des Merikara: kein Siegel im eigentlichen Sinne, sondern wahrscheinlich eine Namenskartusche: ein Oval mit dem Königsnamen des Pharao in Hieroglyphen -> im Falle des Merikara erst das Sonnenrad des Ra, dann zwei Schilfblätter (meri) und dann zwei emporgereckte Arme (ka). 3. Die Grabbeigaben: Bogenschütze: ähnlich wie in China wurden auch dem ägyptischen König Tonfiguren von Menschen mitgegeben, die ihm im Jenseits dienen sollten. Schlangenstab: Pharaonen und diverse Götter werden oft mit gekrümmten Stäben dargestellt, als Zeichen ihrer Macht. Hier wird daraus dann halt ein "Schlangenstab". Skarabäus: es war in der Tat eine zeitlang Mode in Ägypten, daß man gerne den Sakarabäus verwendete, da er als Symbol der Auferstehung und des ewigen Lebens galt. Auf der Unterseite der meist faustgroßen Skulptur des Skarabäus war wiederum die Namenskartusche des Pharao oder sonstigen Besitzers eingeritzt. Eine der beliebtesten Grabbeigaben überhaupt. "Vase" mit Blut: Dem Pharao wurden bei der Mumifizierung auch Hirn und alle Eingeweide/Organe herausgenommen. Diese kamen in besondere Krüge, die Kanopen. Das Blut allerdings nicht, das ließ man während der Leibesöffnung einfach ablaufen. Gold: Dem Toten wurde alles mitgegeben, was er im Jenseits brauchte, also auch Geld ... Amulett: Die fertig bandagierte Mumie wurde in der Tat immer mit zauberkräftigen Amuletten behängt. Sarkophag: wurde nie mit Klammern gesichert und war auch nicht aus Stein sondern aus Holz!! 4. Totenbuch: eine Sammlung von Göttersagen, Zaubersprüchen und Weisheiten aus dem alten Ägypten. Wurde aber im Gegensatz zu Muhammads Erklärung mehrmals von Priestern niedergeschrieben, es gibt heute noch einige unterschiedliche Abschriften. 5. Ägyptische Schrift: die Schlangenlinie und der senkrechte Strich. Kommt beides in ägyptischen Inschriften leider ungefähr so oft vor wie der Name Ali in Ägypten ... 6. Horus: Sohn der Isis und des Osiris. Letzterer wird von seinem Bruder Seth zerstückelt und in den Nil geworfen. Der falkenköpfige Horus rächte seinen Vater auf ähnlich blutige Weise, da hat Mr. Callaghan recht. Der Pharao ist eine Inkarnation des Horus. Daher ist es nur logisch, daß Horus einen König bestraft, der sich über die Götter erheben will. Historische Vorlagen gibt es aber nicht. Lediglich Echnaton wollte alle Götter bis auf Aton (Sonnenscheibe) abschaffen und ordnete an, daß nur noch letzterer anzubeten sei. Der Versuch scheiterte am Widerstand der Priesterkaste, nicht etwa an einer göttlichen Intervention des Horus. 7. Das Buch der Weisen: klar, daß Jansing es nicht kennt ... das gibt's nämlich nicht! Muhammad meint das schon erwähnte Totenbuch ... Abschließend noch ein Wort zu den "reitenden Rächern des Horus" (oder waren's die rächenden Reiter des Horros?): hier haben offenbar die Macher von "Die Mumie" mal bei H.G. abgekupfert!! Die Beduinen, die das Grabmal der Mumien vor neugierigen Besuchern beschützen sollen, erinnern doch sehr an diese Leute ... der langen Rede kurze Sinn: neben der "Insel der Zombies" die atmosphärisch dichteste Folge. Nur Ali & Ali nerven etwas, und daß Jansing den Unterschied zwischen erschießen und erschlagen nicht kennt. PS: Ist eigentlich mal jemandem aufgefallen, daß die Mumie am Ende zumindest das eine Wort "FFFKARA-BÄUFFF" alias Skarabäus artikulieren kann ...?????

Oliver (---) schrieb am 08.10.07:
Eine Folge, die innerhalb der Serie durchaus ihre Daseinsberechtigung hat. Wenn auch die Story stellenweise leicht verworren anmutet, so gelingt es der Inszenierung doch, unheimliche Momente in die geneigten Ohren des Zuhörers zu implantieren. Hier sei beispielhaft die Grabkammer-Szene genannt, die durch geschickte Dialoge und die Umsetzung durch die Sprecher, passende Soundeffekte und entsprechende Musikuntermalung (sofern man hier von Musik im eigentlichen Sinne sprechen kann) eine ausgesprochen unheimliche Atmosphäre zu erschaffen vermag! Die geäußerte Kritik am mangelnden Sympathieträger wird meiner Meinung nach durch das runde Zusammenwirken der drei Hauptprotagonisten wettgemacht. Alles in allem eine sehr schöne Folge, wie ich finde.

Melanie (melimouse7[at]aon.at) schrieb am 04.02.09:
Note 2- Ist aber nicht so schlecht.

Stefan Kreft (stefankreft[at]gmx.de) schrieb am 01.04.09:
In diesem Hörspiel heißt es: "Wer stiehlt denn schon eine Mumie? Sie hat doch keinerlei Wert!" Hierzu möchte ich darauf hinweisen, dass man noch vor hundert Jahren aus ägyptischen Mittel eine Substanz namens "Mumia" hergestellt hat, die über Apotheken verkauft wurde. Hier ein Zitat aus dem dazugehörigen Wikipedia-Artikel: "Mumia (auch Pulvis mumiae, Mumiya, Mumienpulver) ist eine bis in die 1920er Jahre hinein als Heilmittel verwendete Substanz. Sie bestand aus zermahlenen ägyptischen Mumien. Die Substanz war auch unter der Bezeichnung Mumia vera aegyptiaca im Handel und wurde auch von bekannten pharmazeutischen Unternehmen vertrieben. Daneben war sie auch als farbschönes Braun-Pigment (Mumienbraun) Verwendung."

Hal Jordan (kwashausen[at]erlensee.de) schrieb am 19.06.09:
Die einzige Ägypten-Folge - klar, ging ja auch um eine Mumie ... Ich fand diese Folge schon als Kind sehr gruselig, gerade weil die Mumie nur sehr selten in Erscheinung trat. Alles in allem eine gute Folge - sie rangiert weder in den Flops noch in den Tops - ist halt sehr guter Durchschnitt. Die Sprecherleistungen bei Europa zu bewerten, hieße Eulen nach Athen zu tragen ... Nur die Sache mit den toten Alis ... ei der daus ... die fallen ja wie die Fliegen ...

Nostromo (SMARTYHL[at]gmx.de) schrieb am 17.07.09:
Diese Folge war die erste, die ich mir damals im Dezember 1981 gekauft habe. Ich war sofort begeistert von dieser Folge und bin es auch heute noch! Die Atmosphäre ist einfach toll und auch die Sprecher sind super! Da macht auch der eine oder andere Ali zuviel nichts aus, oder?

Patrick (---) schrieb am 14.11.11:
Diese Folge war 1991 meine erste dieser großartigen Serie, deswegen hat sie bei mir meinen besonderen Kindheitsbonus ;-). Die tolle Geschichte um eine mörderische Mumie ist zwar nicht neu, aber trotzdem ist die Umsetzung hier im Hörspiel, dank der tollen Sprecher, von denen leider nicht mehr alle leben, und der genialen Musik Carsten Bohns, mehr als gelungen. Auch das erst späte Auftreten der Mumie (fast immerhin eine Seite) ist nicht unbedingt schlecht, denn so wird die Spannung noch geschürt. Das Showdown im abgebrannten Hotel, in dem die Mumie schließlich umkommt, ist sehr spannend und was die Effekte angeht, genial umgesetzt. Kurz, diese Folge ist, dank der Sprecher, der Musik und meinem Kindheitsbonus, eine Folge, die in der oberen Top Ten, anzusiedeln ist.

Marco (marco.riso[at]web.de) schrieb am 24.03.12:
"Merikara wähnte sich größer als die Götter", das waren noch schöne Zeiten! :-)

Jens Lachnith (bojownik325[at]web.de) schrieb am 26.03.12:
eine gute, spannende folge mit toller musik! obwohl die schritte der mumie sich anhören, als ob merikara ein roboter sei oder eine ritterrüstung trägt, naja. cooles ende, großartig gesprochen von günther, dem ungeheuer! gottfried kramer als yussuf ist auch gut!

Roman (---) schrieb am 27.03.12:
"Ein Fall, der mit den Mitteln der modernen Medizin nicht zu erklären war." Geheimnisvolle und sehr aussagekräftige Conclusio. Viele Fragen des täglichen Lebens sind überhaupt nur mit dem Fühlwissen zu beantworten.

stefan (s.hoffmann84[at]live.de) schrieb am 30.10.12:
die folge ist nicht schlecht. Was ich mich frage ist was aus Muhammad geworden ist gibt es vielleicht eine Fortsetzung von Dreamland ????

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 05.06.13:
Eine Superfolge. Habe als Kind regelrechte Panikattacken vor dem riesigen Kleiderschrank bei uns zuhause bekommen, weil ich dachte die Mumie springt jeden Moment raus. Ein riesen Lob auch an Heide Schaffrath. Ihre Stimme und ihr Spieltalent sind sowohl in dieser Folge, als auch bei Flash Gordon einzigartig!

Patrick (---) schrieb am 17.02.14:
Jajaja, so hat die gute alte Mumie auch ihren Weg in die einzigartige Gruselserie gefunden. Dieses Hörspiel ist wirklich toll. Es war auch mein persönlicher allererster Einstieg in diese großartige Serie, denn sie ist meine erste Folge gewesen. Die Besetzung ist allererste Garde. Gottfried Kramer, Joachim Richert, Hannes Messemer, Heidi Schaffrath und nicht zu vergessen Wolf Rathjen u.a. Leider sind viele davon schon verstorben, aber hier in den Hörspielen leben sie weiter. Die Handlung bietet zwar nicht viel neues, doch gelingt es H.G. Francis die Hörer 45 Minuten in seinen Bann zu ziehen, was an den tollen Sprechern und der ebenso tollen Musik von Carsten Bohn liegt. Besonders die Schlußmusik finde ich sehr gut, sie schließt dieses tolle Meisterwerk genial ab. Fazit: Schöne Folge der kultigen Serie.

S.H. (zartcoregmbh[at]gmx.de) schrieb am 28.01.16:
Diese Folge ist eigentlich ganz gut gelungen abgesehen von den Fehlern ( Ali stirbt zweimal,das Totenbuch heißt auf ein mal Buch der Weisen und der Sprecher fragt was aus Mohammed geworden ist ? Dr.Jansing sagte doch das er vor ihm ins Feuer gelaufen war oder??? bei den FEHLERN bekommt die Folge gerade mal ein ausreichend.

 

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© Die Gruselseiten (27. Mai 2001)