Schriftzug

Cover Cover
Das Schloß des Grauens (4)

Holger Bergmann (b97c01[at]nordakademie.de) schrieb am 18.01.99:
Eine (bisher nur in der Erinnerung) fantastische Folge mit einer klassischen Geschichte wie es klassischer wohl gar nicht sein kann.

Holger Bergmann (b97c01[at]nordakademie.de) schrieb am 21.01.99:
Der Fehler ist mir gar nicht aufgefallen (muß es noch ein paar mal hören). Immer noch eine starke Folge. Vor allen Dingen die männlichen Sprecher gefallen mir gut. Wagner ist an Gelassenheit ein Hit für sich.
P.S. Schreit die Frau auf dem Cover eigentlich aus Angst oder weil sie sich ihre Haare an der Kerze verbrennt ;-)

Stefan Meyer (meyer_stefan[at]t-online.de) schrieb am 01.02.99:
Eine klassische, sehr schaurig erzählte Gespenstergeschichte mit sehr guten Sprechern, die ohne Erzähler auskommt. Die ironischen Dialoge sind sehr gut und wirken glaubhaft: "Ich habe noch nie gehört, das Geister am Tage auftreten! Eine Disziplin ist das! Kein Wunder, das der Graf mit Georg unzufrieden war!"
Denkbar wäre noch eine dritte Neuauflage gewesen, die das einzige Manko im Text beseitigt: Georgs Frage am Schluß: "Was ist denn?"

Marcus Ebeling (stoertis_home[at]t-online.de) schrieb am 26.02.99:
Francis schuf mit diesem Gruselserien-Vorläufer - die erste Edition erfolgte fünf Jahre vorher - die bravouröse Szenerie eines alten, heimgesuchten Schlosses. ‘Nichts Neues’, mag derjenige denken, der dieses Hörspiel nicht kennt. Aber jeder, der einmal Kirchbergers "Linda!"-Ruf und Ernst von Klipsteins Gelächter vernommen hat, wird die Stimmung, die diese Produktion dominiert, nicht mehr vergessen. So sieht man großmütig darüber hinweg, daß wieder nur mal ein Weg zum Schloß führt (und dieser nach einem Unwetter unpassierbar wird), das Telefon im entscheidenden Moment nicht mehr funktioniert und das Auto (natürlich) nicht anspringt, als man das Schloß zunächst verlassen will.
Der kleine, ausgewählte Personenkreis ist hervorragend besetzt. Reinhilt Schneider und Andreas von der Meden harmonieren als Ehepaar großartig miteinander. Ernst von Klipsteins Wagner ist nicht zu übertreffen: unheimlich bis wahnsinnig, aber nie überzogen. Marianne Kehlau, in jeder ihrer Rollen immer ein wenig grande dame, hält auf dem Niveau der Protagonisten mit. Daß auf einen Erzähler gänzlich verzichtet wurde, verdichtet erwartungsgemäß die Atmosphäre dieser Produktion zusätzlich.
Die Musik, die in dieser Ausgabe verwendet wird, ersetzt zum großen Teil die Einlagen der Erstausgabe. Das ist hier meist von Vorteil, nur wenn Frau Körting wieder mal in die Kitschkiste greift (gerade jeweils zum Ende der beiden Seiten), rutscht das Hörspiel auf das Niveau einer soap-opera. Etwas mehr Zurückhaltung wäre besser gewesen.
Auch gibt es einige neue Geräusche in der Neuauflage, die jedoch recht liebevoll eingebaut wurden.
Ein unverzeihlicher Patzer zum Schluß: nachdem Wagner lachend im Keller verschwunden ist, sagt Ulla in der ursprünglichen Ausgabe zu den Klängen einer unheimlichen Hintergrundmusik (die übrigens aus den Kindertagen der EUROPA-Hörspielproduktion stammt): "Ich sage dir: Der Mann lügt wie gedruckt." Dann klingt die Musik aus. Vorhang. In der Serienfassung hingegen setzt nach Wagners Gelächter eine schmalzige Schlußmusik ein, die das angenehm gruselige Gefühl des quasi offenen Endes vollständig vereitelt. Ein Kardinalfehler.
Eine zweite Neuauflage erfolgte in der zehnteiligen Gruselserie nicht.

Harald Lutz (konga[at]t-online.de) schrieb am 28.04.99:
Hoechstwertung! Die Leistungen der Sprecher sind einmalig. Fast hat man den Eindruck, dass Marianne Kehlau, Reinhilt Schneider und Andreas von der Meden absichtlich "normal gut" spielen, um den Nebendarstellern Peter Kirchberger und -insbesondere- Ernst von Klipstein Gelegenheit zu geben, noch mehr zu glaenzen. Kirchbergers Georg und von Klipsteins Wagner sind unmoeglich besser zu spielen! Hm, wenn Marcus gerade von der Musik der Neuauflage spricht - ich habe nur die Neuauflage und fand die Musik zu jeder Zeit passend. Die "Schmalzmusik" am Ende der ersten/Beginn der zweiten Seite passt hervorragend zur Erzaehlung aus der Schlosschronik, eben "Liebesmusik" (Streicher im Vibrato), und geht sofort ueber in die unheilverkuendende Musik... Ist aber wahrscheinlich davon abhaengig, mit welcher Version man gross geworden ist ;-) Also nochmal: HOECHSTWERTUNG!!!

Peer Steinwald (steinwal[at]zedat.fu-berlin.de) schrieb am 11.07.99:
Gestern habe ich mir bei Europa die CD der Neuauflage bestellt. Für mich war das Schloss immer die beste der Reihe und ich erinnere mich an schaurige Stunden mit Linda-Rufen. Hat jemand schon mal eine dieser Klassiker-Edition gehört? Stört es sehr das die Musik von "Bert Brac" entfernt wurde?

Heiko Ziegler (HeikoZiegler[at]arcormail.de) schrieb am 04.09.99:
Ich kann mich den Lobpreisungen dieser Folge nicht anschließen. Viele Ungereimtheiten und eine zu künstliche Atmosphäre machen es meiner Meinung nach zu einem Flop 5.

Messy (messpe[at]gmx.de) schrieb am 16.10.99:
Dieser durchaus sinnvolle Schlusssatz, von dem Sven Stricker in seinen Seiten redet, ist das etwa dieses "der Mann lügt wie gedruckt"? Dann könnt ihr euch freuen. In der Klassiker-Auflage ist er wieder drin. Immer noch eine tolle Folge. Und das beste: bis auf die Titelmusik sind die Melodien alle die gleichen geblieben. Achja, nur die Musik, die am Ende der ersten und zweiten Seite der Kassette zu hören war, wurde bei der CD-Version einfach rausgenommen. Naja, rausgenommen kann man nicht sagen, sie wurde einfach überspielt. Die Streicher der alten Melodie hört man deutlich durch ...

Aslan "Menares" (habkeine[at]irgendwas) schrieb am 19.10.99:
SPANNEND!!! Das Schloß des Grauens, ist echt spannend, die Wahl der Sprecher, außer die des Polizisten (zum Schluß) sind top besetzt. Jochen Serndt hätte lieber den "Battle Cat" von Masters treu bleiben sollen, denn nur da passt seine Stimme. O.K, als Werwolf hätt er auch gepasst. Das der Geist in Wirklichkeit "gut" ist, tut der Spannung keinen Abruch. Nicht vor dem Schlafen hören, sonst heißt es "Wer unvorsichtig zu Bett geht, wird schlechte Träume haben, bedenken SIE meine Warnung!" Am besten kommt die Szene als die drei nach Wagner suchen wollen, als der Geist Georg erscheint, und Andreas van der Meden mit verzweifelter Stimme fragt: "Hallo, wer ist den da??!!" Ich liebe diese Folge einfach, wer dies nicht von sich gibt ist feige oder sagt bewußt die Unwahrheit!!!

Paul (Paul[at]gmx.net) schrieb am 01.11.99:
Die Folge ist zwar ein bißchen sehr kitschig und vorhersehbar ( Falltüren, Türgequietsche, ein zum Geisterdasein Verfluchter ), aber dennoch ziemlich spannend. Besonders, wenn man sie alleine im Dunklen hört....

Lutz (LutzKoeln[at]aol.com) schrieb am 10.01.00:
Für mich eindeutig eine der schwächeren Folgen der Serie. Während des ganzen Hörspiels, das von Klischees nur so überschwappt, laufen die Darsteller eigentlich nur durch das Schloss. Mal in den Keller, dann wieder hoch, plötzlich gehts durch eine Falltür, dann wieder rauf... Da ist der Hörer ja orientierungsloser als die Darsteller. Und die Idee mit der doppelten Falltür ist wirklich überflüssig.

Sven (freudgmbh[at]aol.com) schrieb am 10.01.00:
Was mir an dieser Folge jedes Mal aufgefallen ist, war Bennos Kommentar am Schluss zum Thema Wagner: "Von Georg droht ihm jetzt keine Gefahr mehr". Wobei er vorher doch selbst erwähnt hat, dass Georg nur Frauen gefährlich wird. Ausserdem fand ich seltsam, dass Wagner sich eine "besonders gute Flasche" Wein aus den Rippen leiern lässt, wo er doch nach eigener Aussage nichts von einem Gespenst wusste und überhaupt nicht nachfragt, auf welchen Schrecken Benno und Ulla diesen Wein verdient haben sollen. Abgesehen davon ist diese Folge ganz klar eine der besseren in der Reihe.

Markus Duschek (mduschec[at]leonardo.syh.fi) schrieb am 31.01.00:
Fuer mich die schwächste Folge der Serie - was beim hohen Standard der Unterhaltung keinen Abbruch tut, aber trotzdem....Am Meisten irrtiert mich jedesmal Reinhilt Schneiders absolut ueberzogen-hysterische Ulla...Klar hat sich die Erwartung an eine Heldin in den letzten 25 Jahren rapide geändert, aber selbst seinerzeit wussten Eireen oder Maggie gelassener mit unheimlichen Situationen umzugehen...nun ist Ulla halt eine anders angelegte Figur, aber bei einer Sprecherin von Schneiders Kaliber wäre "Weniger" (Gekreische) wirklich "Mehr" (Symphatie & Mitzittern) gewesen. Ernst v. Klippsteins Wagner gehört allerdings zu den Lichtgestalten der Serie; so dass man den "Hui Buh"-Plot problemlos verdaut. Nichts gegen eine Gespenstergeschichte innerhalb der Gruselserie, aber was hätte das fuer eine denkwuerdige Cassette werden können....mit DIESER Besetzung !

Holger (Huibuh23[at]gmx.de) schrieb am 02.02.00:
Es IST eine denkwuerdige Kassette geworden und zwar in positiver Hinsicht! Ulla stellt doch, gerade im Gegensatz zu Eireen, eine völlig unerfahrene junge Frau dar, die mit den Erlebnissen im Schloss absolut überfordert ist. Wohingegen Eireen ja nun schon etwas erprobter im Umgang mit Horror ist und trotzdem auch ÖFTERS nach "TOM !! TOM, HILF MIR !" schreit. "Die schwächste Folge, bei einem hohen Standard der Unterhaltung"? Ich weiss nicht so recht, aber kennst Du ALLE Folgen der Gruselserie? Auch Nr. 1, 9, 10 etc. etc.? Ich hätte nicht gedacht, dass Geschmäcker so verschieden sein können, wenn es um Hörspiele und dann noch um dieses hier geht. P.S. Frage 2: Kennst Du Hui Buh? "Also ich tippe auf braun" ;-)

Markus Duschek (mduschec[at]leonardo.syh.fi) schrieb am 20.02.00:
Ist doch wunderbar, dass Geschmäcker so verschieden sind, sonst wuerde es nur halb so viel Spass machen alle Kommentare zu lesen, wenn wir alle hier dieselben Cassetten gleichsam vergöttern oder verreissen wuerden ... und Ulla freut sich sicher auch, dass sie Symphatisanten hat. Ich bin ja auch ein Fan von Reinhilt Schneider - nur eben nicht betreffend DIESER Rolle, denn die Gute ist ja schon angespannt und auf 180 bevor Georg sie auch nur angehaucht hat ("Warum springt denn der Wagen nicht an? Quengel/nörgel!"). Ich habe da den grössten Respekt vor Benno, dass er neben DIESER Frau so gutgelaunt und aprilfrisch durch's Leben schliddern kann !!!
Ach ja, ich KENNE auch "Hui Buh", besitze selber noch irgendwo eine LP, die ich mal wieder ausgraben sollte und habe nur die besten Erinnerungen an ihn ... und Georg erinnert mich an ihn, weil er auf mich in etwa gleich furchterregend - nämlich gar nicht - wirkt und nicht mal fuer Heiterkeit à la Hans Clarin sorgen kann, was wenigstens ein Ausgleich wäre! Die Ehre des wahren Gänsehauterzeugers im Schloss gebuehrt eindeutig Ernst v. K's Wagner ... und DER erledigt diesen Job profimässig ...

Tobias (humunk[at]aol.com) schrieb am 21.03.00:
10 Jahre hab ich diese Folge nun nicht mehr gehört. Und nun hör ich sie zum ersten mal auf CD, und beim ersten Lindaaaa war alles wieder da. Für mich eine der witzigsten Folgen mit den besten Sprechern und klasse Effekten.

Frank Kuth (njet) schrieb am 07.05.00:
Für mich eher eine "sanfte" Folge, da man hier mit Leichen sparsam umgeht und der gute Georg im Grunde kein mordendes Unwesen ist, sondern nur durch "Zufall" irgendwelche Damen ins Jenseits befördert. Er sieht halt nichts. Ganz gut gemacht, vor allem die Schlußmusik gefällt mir gut, hat sowas romantisches, happy-end mäßiges.

Larry (LARRY.SG[at]t-online.de) schrieb am 17.05.00:
Vor fünfzehn Jahren die für mich beste Folge. Inzwischen hat sich meine Meinung gewandelt. Dieses Frühwerk ist zwar stellenweise recht gruselig, aber der Soundtrack macht vieles zunichte. Er passt ganz und gar nicht zu diesem Hörspiel. Auch, daß am Ende vieles im Dunkeln gelassen wird, lässt bei dem Hörer ein unbefriedigtes Gefühl zurück. Und das Schema vom Liebespaar im Todesschloß hatte sich in dieser Folge bereits totgelaufen, weil es innerhalb der Neon-Reihe die vierte in Folge war. Da war dann "Der Angriff der Horrorameisen" schon eine echte Abwechslung. Da wurde das Paar gleich vereitelt und Francis hat Geschwister genommen. Aber in Folge 6 gehts dann wieder los mit dem Paar im Schloß bzw. Hotel, und von da gefielen mir gerade jene Folgen nicht mehr besonders. Darum sind in meinen Top-Five auch Folgen 16-18 vorhanden. Dort wird die Dramatik richtig umgesetzt, sonst weiß man eh schon, das Liebespaar überlebt.

Volker (cushing[at]uni-muenster.de) schrieb am 22.08.00:
Erich von Klippstein ist das einsame Highlight der mittelmäßigen Geschichte. Sein schrilles Lachen ist weitaus beunruhigender als Kirchbergers Hauchen. Dass der Geist nur hinter Frauen her ist, ist auch ein schwerer Fehler und lässt die Jungs unter den Zuhörern sich beruhigt-gelangweilt zurücklehnen.

Daniel (Danielremini[at]hotmail.com) schrieb am 05.09.00:
Liiindaa ... Das ist dieses magische Wort welches mich immer noch erschaudern läßt. Das besondere in dieser Folge ist für mich, dass man am Ende der Geschichte einfach nicht das Gefühl los wird, dass man als Zuhörer nicht alles mitbekommen hat. Deshalb hört man es sich nochmal an, und achtet besonders auf diese undurchsichtigen Stellen. Wird man dadurch schlauer? Nein, es bleibt weiterhin rätselhaft und unheimlich. Und genau diese 'Aura', welche dieses Hörspiel begleitet, schätze ich an dem "Schloss des Grauens". Nein, liebe Hörspielfreunde, es ist nicht unlogisch oder gar bizzar, im Gegenteil es ist eindeutig 'klar', dass diese Geschichte im 'Unklaren' bleiben wollte! Und wer das erkennt, wird dieses Folge zu schätzen wissen ...

Marcy-Mark (---) schrieb am 11.09.00:
Klasse Folge! Marianne als Frau Bentien ist einfach der Brüller (positiv gesehen). Ich sage nur "Ich wollte hier in der Nähe irgendwo Urlaub machen". Survival Training oder was? Empörung pur bei "NOTLAGER: SIE BIETEN MIR EIN NOTLAGER AN? WIE SOLL ICH DAS VERSTEHEN?" Einfach göttlich, diese Tonlage. E. von Klippsteins Brummen ist nicht zu überbieten!!!!!!! Reinhilt Schneider sollte (schon vorher) in Behandlung sein. Frei nach dem Motto: "ICH HABE VOR ALLEM UND JEDEM ANGST."

Arne (---) schrieb am 28.09.00:
Finde diese Folge echt die gruseligste von allen. Das liegt aber warscheinlich daran, daß ich die Kassette zum ersten Mal mit 8 Jahren gehört habe und echt Angst davor hatte. Das ist wohl bei mir seit damals irgendwie hängengeblieben und ich erinnere mich heute noch daran, wenn ich die Kassette wieder höre ... Da sieht man mal wieder, wieviel Phantasie man als Kind entwickelt und sich besser in Gruselstorys hineinversetzen kann. Jedenfalls geht mir das so. Ich denke aber, daß die Geschichte auch so gut bei mir rüberkommt, weil sie sehr realistisch gespielt ist und sich nicht zu ernst nimmt ...

Stefan (pacaculo[at]gmx.at) schrieb am 20.11.00:
Eine der besten Folgen: gruselig und mit wizigen Dialogen versehen. EINE KLASSISCHE Horrorgeschichte, die in der Gruselreihe nicht fehlen durfte. Es lebe der Spuk!

Christian (darkartsstudio[at]aol.com) schrieb am 22.01.01:
dass dieser teil den 3. platz der top 5 belegt ist, für mich nicht ganz begreiflich. ich würde diese folge lieber auf platz 15 sehen (1-18)!! naja, geschmackssache!

Theresa (therry.starrach[at]gmx.de) schrieb am 18.03.01:
Das Schloß des Grauens ist einfach super! Ich höre sie immer mit meiner Kusine an und wir verkriechen uns dann unter der Bettdecke! Auch dass wir sie schon hunderte Male gehört haben, wir haben immer noch Angst! Schade, dass es nicht noch mehr Folgen gibt! Oder vielleicht doch? Wenn ja, bitte mailt an meine e-mail Adresse!

Didi (comdeeta[at]gmx.de) schrieb am 10.05.01:
Absolut gutes Hörspiel. So einfach wie genial. Ausgereifte Story und hervorragende Sprecher. Allerdings ist das Original besser als die Überarbeitete Version in der Gruselserie.

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 04.07.01:
Diese Geschichte besitzt zwar äußerlich alle (wichtigen) Elemente der klassischen ghost-story (düsteres Schloss, undurchsichtiger und missgestalteter Diener, rätselhafte Morde an den weiblichen Schlossbewohnern, die direkt mit der blutigen Vergangenheit des Schlosses (die tragische Liebesgeschichte zwischen dem Gardisten oder Offizier Georg und der schönen Grafentochter Linda, etwas vergleichbares finden wir auch in der allerersten Folge von Larry MacCloud) in Verbindung zu stehen scheinen, die unheimlich-düstere, fast schon dämonische Atmosphäre (v.a. durch das unerwartete Auftauchen des mordenden Geistes bedingt), die Geheimgänge und sonstigen unangenehmen Überraschungen (z.B. "nachgebende" Treppenstufen), der tragisch-mysteriöse Tod von Frau Bentien, etc.), ist aber durch die konzeptionellen Schwächen und die grundlegende Berechenbarkeit oder Voraussehbarkeit der Handlung im Höchstfall gehobener Durchschnitt. Ein besonderes Manko besteht nach meinem Qualitätsempfinden in der mangelnden Plastizität und der entsetzlichen Farblosigkeit der Hauptakteure (Benno und Ulla). Spannung kommt zwar durchaus auf, ist aber letzten Endes wohl mehr durch die schauerliche Atmosphäre als durch die Handlung selbst bedingt. Gehobener Durchschnitt bis schwach gut würde meine Bewertung alles in allem lauten.

Elara (Elara69[at]gmx.de) schrieb am 11.07.01:
Ich weiß noch wie ich damals das "Das Gespenst vom Schloßhotel" bekam, fragte meine Mutter mich, als ich mich gerade in mein Zimmer zurückziehen wollte: "Willst du das wirklich alleine hören?" Und ich antwortete ganz tapfer "JA". Aber nach dem ersten "Lindaa" wurde die ganze Sache geschnappt und ich beschloß so ganz plötzlich, meine ganze Familie daran teilnehmen zu lassen. Auch heute nach so vielen Jahren kommt dieses kleine feige Mädchen ein bißchen durch beim ersten "Lindaa". Und auch Wagners Stimme und Gelächter hat noch dieselbe Wirkung wie früher. Deshalb ist das Gespenst immer noch einer meiner erklärten Lieblinge.

DjToto (beats1999[at]aol.com) schrieb am 09.08.01:
Tatsächlich eine der besseren Folgen dieser Reihe, die allerdings ohne die PERFEKTE MUSIK nur die Hälfte wert wäre, wie eigentlich alle Folgen. Wer genau drauf achtet, wird feststellen, daß die Musik der tatsächliche Spannungserzeuger ist.

Ripper (---) schrieb am 23.10.01:
Eine hysterische Frau, die sich anscheinend die weißen Haare an einer Kerze versengt und sich von einem schemenhaft-geisterähnlichen Etwas bedrängt sieht, das also könnte nach Betrachtung des Titelbildes das Grundmotiv der Handlung gewesen sein. Leider scheint das ein wenig zuviel verlangt, denn der Plot dieser einfallslosen Gespenstergeschichte könnte glatt von "John Sinclair" oder den drei ??? abgekupfert worden sein, hätte es sie zur Zeit der Produktion dieses Hörspieles schon gegeben! Erst dachte ich noch, die weißhaarige Frau sei eine Giftmischerin gewesen, die ihren häufig abwesenden Gemahl aus Habgier oder einem anderen niederen Beweggrund ermordet hätte, der nun als rächender Geist zurückkehren und sie in die Hölle mitnehmen würde. Aber auf so gute Ideen scheint man im Hause EUROPA nicht gekommen zu sein, statt dessen tischt man dem Käufer lieber soliden Kommerz-Grusel auf, dessen Ende schon nach der ersten Begegnung Ullas mit dem ungewollt frauenmordenden Geist offensichtlich ist! Mittelmäßige Unterhaltungsqualität, wenn überhaupt.

H.C.M. (hcm[at]hcmy.com) schrieb am 22.12.01:
Die Leitung ist tot! Jedes Wort des wortkargen Wagners erhöht die Spannung und Aufmerksamkeit des Hörers - möchte man doch durch Wagners Worte die fehlende Geschichte in der Geschichte rekonstruieren, aber das Hörspiel setzt den Hörer eiskalt am Rande der Wüste ab. Das Hörspiel lebt aber auch vom Sound. Die neue Version mit der ???-Mucke und der Extraportion Hall auf Cassette ist schon gruselig. Eine entknisterte LP von 1976 klingt so echt, daß man Wagner die Hand geben möchte ... (lieber doch nicht!!!) ... zum Glück gibt es Brenner ...

Mimi (sersmimi[at]yahoo.de) schrieb am 23.01.02:
na leider teile ich nicht ganz eure meinung - ich bin ein megafan der gruselserie kann aber mit dieser folge nicht so viel anfangen war irgendwie nicht blutig genug ...

Bob Kramer (Bob_Kramer[at]gmx.de) schrieb am 09.02.02:
Unglaublich! Laut dem Kabel 1 Filmdienst gibt es sogar einen italienischen Spielfilm, der genauso heißt wie dieses Gruselserien Hörspiel. Ob dieser Film noch im Handel erhältlich ist, bleibt ungewiss.

Saddy-chan (Saddy_Lemmon[at]gmx.de) schrieb am 17.04.02:
Hey, für mich wars letzten Sommer die erste dieser Serie und ich bin bei jedem hören noch immer baff wie man eine eigentlich so simple story so genial verarbeiten kann!!!

Bob Kramer (Bob_Kramer[at]gmx.de) schrieb am 23.02.02:
Hihi! Wagner würd' sich schön ärgern, wenn er in den Weinkeller geht, um eine Weinflasche zu holen, und dann das Chaos sieht, das Ulla hier hinterlassen hat! (Man denke nur an die Flaschen Wein, die Ulla nach Georg geworfen hat!)

Florian (florian.forrest[at]freenet.de) schrieb am 17.06.02:
Ich kann mich dem Gros meiner Vorsprecher nur anschließen. Auch ich liebe diese Folge, finde Ernst von Klipstein als Wagner fantastisch und die Atmosphäre dieses Hörspiels lässt mir jedesmal eine Gänsehaut über den Rücken laufen! Was hier jedoch bisher noch nicht erwähnt worden ist, ist ein Satz Georgs aus der Schlüsselszene der Handlung, nämlich als Benno laut "Zurück Georg!" rufend den Keller stürmt, und der offensichtlich aufgrund dieser Ansprache total verduzte Geist ein ganz und gar nicht unheimliches "Was ist denn?" folgen lässt. Die Hörspielstation hat in ihrer Rezension dieser Folge diesen Satz als Fehler gebrandmarkt, ich hingegen finde ihn zum Schießen komisch. Außerdem lockert er die gespannte Atmosphäre in dieser Szene etwas auf. Super Folge mit Kult-Potential.

tippe (lsah[at]gmx.at) schrieb am 03.07.02:
Ist doch klar, warum Wagner ihnen "eine besonders gute flasche wein" anbietet, nämlich wegen der in die Schlucht gestürzten Brücke! DIESES HÖRSPIEL IST DER PURE KULT! Schade daß "die Rückkehr der Klassiker" nicht auf die Original-Umschlagbilder mit gelbem Rand zurückgreift ...

Mic (mirya[at]web.de) schrieb am 08.07.02:
Eine geniale Folge, meine Lieblingsfolge, allerdings nur in der alten Auflage. Die Neuauflage gefällt mir nicht so gut. Tolle Sprecher, absolute Spannung, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen können (zumindest ging es mir damals mit 13 so, als ich die Folge zum ersten Mal hörte)!!!

Ragnar (---) schrieb am 25.10.02:
Was mich immer ein wenig erstaunte, waren die Gitter die plötzlich auftauchten und wieder verschwanden, und das ohne Erklärung!

Marcel Porcher (---) schrieb am 02.12.02:
Der Mythos "Geist" gesellt sich in die Serie: In einer stürmischen Gewitternacht finden Benno und Ulla Zuflucht in einem Schlosshotel. Dort terrorisiert ein verfluchter Geist alle Gäste des Hotels. Nach einigen Todesfällen findet der Geist dank Benno und Ulla Ruhe. Eine wirklich öde Story wird hier miserabel in Szene gesetzt. Die Geschichte gab es schon tausendmal, die Stimmen der einzelnen Personen sind einfach nur mies und die Atmosphäre ist alles andere als gruselig.

Professor Venedig (---) schrieb am 03.01.03:
Liiinndaaaa! Liiiiiiiiinnnnnndaaaaaaa!!! Eine richtig schöne, schauerlich romantische Geschichte! Und hat Ulla nicht eine wunderschöne Stimme? Ich war als kleiner Junge soooo verliebt in sie, trotz ihrer Feigheit und Quengelei. *g* Hat eigentlich irgendjemand auch nur die geringste Ahnung, *was* der alte Wagner denn nun am Ende noch zu verbergen hat? Also, mir ist nichts eingefallen, obwohl ich beim wiederholten Hören nach Hinweisen geforscht habe. Zu den Gittern fällt mir auch nichts ein. Falls Wagner dafür verantwortlich sein sollte, sehe ich überhaupt kein einleuchtendes Motiv. Übrigens, vielen Dank an Bob Kramer! Daran, welche Sauerei Wagner im Weinkeller vorfinden wird, hatte ich noch nie gedacht! *g*

Günni (englertschuetz[at]aol.com) schrieb am 09.01.03:
Man beachte die Soundeffekte diese kühlen Synthie-Flächen, wenn Georg auftaucht. Oder diese Wassertropfenmusik, wenn in's in den Keller geht. Danke auch für den Schlußsatz in der Neuauflage. Großes Hörspiel!

Katja (UpperDip[at]web.de) schrieb am 01.03.03:
Das Erstaunliche an dieser Folge ist, dass der Polizist den Tod von Frau Bentien innerhalb weniger Minuten untersucht haben will. Und was wollen die beiden Überlebenden ihm erzählen? Georg als Täter wird wohl wenig glaubhaft klingen. Also, für mich endet die schöne Story jedenfalls sowieso mit dem Tod von Frau Bentien alias Marianne Kehlau. Alleine die zuckersüße Stimme von Reinhilt Schneider hält mich bis zum unlogischen Schluß vor'm Cassettenrecorder. Nach Schulnoten gibt's als Gesamtwertung von mir eine drei minus.

Uwe (---) schrieb am 18.04.03:
Für mich war dieses Hörspiel immer einer meiner Favoriten, wobei ich wohlgemerkt die Originalversion meine, die Mitte der 70er herauskam (mit dem oben schon oft erwähnten Schlußsatz). Aber die Gruselserien-Fassung (die ich nicht kenne) scheint ja ansonsten beinahe völlig identisch zu sein. Ärgerlich finde ich einige Kommentare, die das Hörspiel als kitschig oder nicht spannend genug beurteilen. Man darf schließlich nicht vergessen: dieses Hörspiel wurde im Original 1976 aufgenommen. Damals herrschten eben noch andere Maßstäbe, was Grusel und Spannung anging. Natürlich würde man heutzutage eine solche Story, solche Dialoge und solche Effekte nicht mehr verwenden. Aber damals war so etwas up-to-date. Also bitte etwas mehr Respekt vor den 70er Jahre-Klassikern.

Christian Heidemann (---) schrieb am 26.05.03:
Ziemlich schwach, diese triviale Gespenstergeschichte. Durch das mittelalterliche Schloss, seine blutige Vergangenheit und den unglücklichen Geist, der nur aus reiner Tolpatschigkeit bzw. sprichwörtlicher Blindheit attraktiven weiblichen Hotelgästen den Hals umdreht, bedingt, kommt zwar ein bißchen Grusel auf, der im Endeffekt aber nur auf dem Niveau der drei ??? stehen bleibt. Franciskowsky sollte am besten eine Alternativ-Version dieser CD bringen, da hier in geradezu schamverletzender Weise die Klischee-Kiste des Grusel-Genres geplündert wird. Ein User schrieb vor längerer Zeit (vgl. Folge 17), daß viele dieser banalen "Grusel-Märchen" spannender wären, wenn die Story das "Weiterleben" der versterbenden Hauptfiguren im Jenseits (!) zusätzlich noch berücksichtigen würde. Klasse Idee! Vgl. Georg, den unglücklichen Schloßgeist, der im Jenseits vielleicht mit seiner Liebsten (und dem gemeinsamen Kind) vereint sein wird.

Maren (marenhirsch[at]gmx.de) schrieb am 10.06.03:
Nachdem das Auto wieder anspringt, fahren Ulla und Benno los. Sie unterhalten sich im Auto. Ulla: "Ich hätte es keine 10 Minuten länger im Hotel ausgehalten." Darauf redet sie weiter: "Natürlich habe ich keine Sekunde geschlafen! Ja, dieser alte Mann ist mir unheimlich, er hat mich immer so eigenartig angesehen!"... Die Passage "Natürlich habe ich keine Sekunde geschlafen!" klingt so, als würde sie auf eine Frage wie z.B. "Hast du gut geschlafen?" antworten, diese wurde aber nie gestellt.

Ais (---) schrieb am 09.07.03:
Besonders in der Original-Fassung von 1974 ein echter Grusel-Klassiker mit ausgezeichneten Sprechern (allen voran Marianne Kehlau und Andreas von der Meden). Genau wie bei der "Mörder-Mumie" haben die wiedergängerischen Bösewichter, also Merikara und Georg, reichlich wenig Text, was ihnen doch gewisse Blessuren zufügt!

Ragnar (raggie70[at]yahoo.de) schrieb am 16.07.03:
Ich bin im Besitz aller 3 Fassungen und muß sagen, daß mir das Gespenst vom Schloßhotel besser gefällt als die GS-Versionen. Die alte Musik macht doch einiges aus, es wirkt dadurch ein wenig authentischer als die neuen Fassungen.

Legrell (---) schrieb am 24.07.03:
Schlicht, aber gut - das faßt es wohl am treffendsten zusammen. Fast 30 Jahre hat dieses Hörspiel nun auf dem Buckel, und man hört es ihm auch an: Die Story und die ganze Inszenierung wirken etwas antiquiert (was im Besonderen auch in der Originalversion auf die Musik zutrifft), aber wer auch alte Filme oder Bücher mit den Augen der damaligen Zeit zu sehen/lesen weiß, der kann das richtig einschätzen. Schließlich war es mal ein Hörspiel für Kinder, das mit dem klassischen Gespenst-im-Schloß-Motiv Kinder gruselig unterhalten (und nicht verstören) sollte. Als solches funktioniert es hervorragend, denn mehr als die enthaltenden Elemente (ein einsames Schloßhotel, ein verirrtes Pärchen, ein gruseliger Hotelverwalter und ein Jahrhunderte alter Geist, den es zu überwinden gilt sowie - nicht zu vergessen - eine Gewitternacht) braucht man eigentlich gar nicht, um eine kleine, aber feine Spukgeschichte zu erzählen. Was ich persönlich dagegen gar nicht mag, ist die Tatsache, daß es keinen Erzähler gibt. Aber das gehörte wohl zum Konzept. Insgesamt klingt das Hörspiel wie ein Live-Radio-Hörspiel (vor allem durch die alte, spärlich eingesetzte Musik, die simplen Soundeffekte und den fehlenden Erzähler), das ich nach dem allerersten Hören (vor ca. 2 Jahren) ziemlich albern fand, aber im Laufe der Zeit aus den vorgenannten Gründen immer mehr zu schätzen gelernt habe.

DiBo (---) schrieb am 23.09.03:
Dies war das einzige "Europa"-Einzel-Grusel-Hörspiel, das ich vor der Grusel-Reihe nicht kannte. Habe es also 1981 zum ersten Mal gehört und fand es richtig schön schaurig! Auch heute noch hat es seinen ganz eigenen Charme. Mir gefallen solche atmodischen Grusel-Geschichten einfach immer noch, genauso wie damals, als ich 11 Jahre alt war. Wie ich schon oft lesen mußte, wurde bei der 1981er Version zusätzliche Musik verwendet (wie es auch bei "Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten" der Fall war), da ich aber nur die "Grusel-Serien"-Version kenne, stört mich dieser Umstand natürlich auch nicht! Was aber noch positiv zu vermerken ist: die RdK-Fassung hat, bis auf die neue Anfangs-Melodie, bei der Musik keine Veränderung erfahren. Dieser Aspekt ist doch besonders erfreulich, da es sich um die einzige Folge aus dieser genialen Reihe handelt, bei der das so ist! Alles in allem eine sehr gute Folge in einer meiner absoluten Lieblings-Reihen!

Harald (---) schrieb am 09.05.04:
Ich habe auf diesen Seiten schon viel Kritik geübt, aber diese Neuauflage vom "Gespenst vom Schloßhotel" ist fast ein Meisterwerk!!!

Sven (schum69[at]gmx.net) schrieb am 25.09.04:
Ohne jeden Zweifel ein echter Klassiker in der Grueselserie. Eine schoene altmodische Schauergeschichte. Bei Georgs "Linda" oder auch bei Ernst von Klippsteins Gelaechter lauft mir teilweise heute noch ein leichter Schauer ueber den Ruecken. Sicher ist auch ein leichter Hauch von Komik dabei, so als Frau Bentien verschwunden ist und Benno einfach nur bemerkt: "Warum kann denn die alte Ziege nicht bei uns bleiben", und Ulla darauf: "Benno, wenn sie das hoert". In dieser Geschichte ueberwiegt aber der Grusel. Fuer mich die Nummer 2, ganz knapp hinter dem Werwolf.

charli (charlesmanson76[at]aol.com) schrieb am 18.12.04:
haben sie etwa angst vor mir??? hahahahahahaha ... mal ehrlich, wenn man in dieser situation anstelle von ULLA & BENNO wäre, hätte man da doch auch angst!! eine dunkle verregnete nacht und kein haus weit und breit, außer dieses schloss von zweifelhafter vergangenheit! und man bittet noch so sehr darum eine nacht bleiben zu dürfen! doch hätte ULLA geahnt, dass sie einen heimlichen verehrer in den gemäuern des schlosshotels hat, hätte sie wahrscheinlich lieber im auto oder in den offenen wäldern unter bäumen am lagerfeuer übernachtet! aber da die beiden ahnungslos waren, haben wir nun eine gute geschichte über jene nächte und tage in diesem horrorschloss! LINDAAAA ... LINDAAAAAA ... ich hole dich in mein reich! ins reich der schatten! nur sollte jemand dem geist mal vertellen, dass seine süsse linda ihm schon damals mit ins reich der toten gefolgt ist! aber nein ... so stöhnt sich der kopflose georg von zimmer zu zimmer und belästigt unbescholtene bürger(rinnen)!! doch benno, der so beschäftigt ist sich in fallen zu verfangen, merkt vom überlebenskampf seiner angetrauten nicht viel! und als ihm endlich eine funzel aufgeht, ist es natürlich schon zu spät! die türen & fenster sind verschlossen. nüchtern betrachtet ist die story gar nicht mal so übel! nein, sie ist sogar ganz ok! mal was anderes! nicht zu vergessen der gnom namens WAGNER! ist der nun einer von den guten?? oder ist er der heimliche scherge GEORGS?? das wird wohl immer ein geheímnis bleiben! egal wie oft wir die geschichte noch hören mögen! um es kurz abzuschließen: "das schloss des grauens" gehört zu den besseren stücken der reihe! man hätte sicherlich mehr daraus machen können, aber angesichts der quatschenden monsterspinne & drögen ameisen, können wir uns nicht beschweren! 6 von 10 points!! gruß charli

charli (charlesmanson76[at]aol.com) schrieb am 01.01.05:
das horror-schloss!! einer der klassiker, wenn ihr mich fragt ... ulla & benno, ein nettes paar, schätze mal ende 20 / anfang 30!? selten sind sie sich einig. (das macht die story eben realer!!!) ein schloss, passend zu der situation, in der man sich befindet! man hat keine unterkunft für die nacht. und da steht sie, die lösung! ein bett im mittelalterlichen zimmer eines alten sagenumwobenen schlosses! wieso benimmt sich der hausherr denn nur so merkwürdig??? möchten doch nur ein plätzchen zum übernachten. nur "1" nacht! wagner lässt sich dann doch überzeugen, dass seine hilfe benötigt wird! grob fahrlässig ist er dabei schon ein bissel. denn er weiß doch von GEORG, dem (un)heimlichen untermieter, der sich schon einige 100 jahre im schlösschen eingenistet hat ... um alle gezeiten lang nach seiner linda zu suchen! und da ist es auch schon mal egal, wen er da als seine einstige geliebte mit ins totenreich nehmen will! zu dritt macht man sich auf die suche nach dem verschwundenen wagner, der alle paar minuten mal lauthals von sich hören lässt! aber wo steckt der bloß??? macht er etwa doch gemeimsame sache mit GEORG?? ist es ihm nur recht, dass der geist (s)eine LINDA findet?? dann hätte er auch endlich ruhe vor dem ungebetenen gast, der ihm ständig die gäste vergrault! oder gar tötet! etwas kopflos rennen die 3 (BENNO, ULLA & die dazu gestoßene dame, deren namen ich mir mal wieder nicht merken konnte! irgendwas mit B!) durch die räume auf der suche nach wagner und gleichzeitig auf der flucht vor dem unsterblich verliebten GEORG! der schnell mal eben eine der beiden damen die treppe runter schubst! warum nur? hat er erkannt, dass es sich bei der dame nicht um LINDA handelt?! und vor lauter wut musste sie sterben??? wer weiß das schon so genau? hauptsache, ulla entkommt ihm immer wieder in letzter sekunde und schafft es samt BENNO, den geist davon zu überzeugen, dass seine verstorbene LINDA nicht lebendig herum rennt! und so gibt es zur abwechslung mal ein happy end für beide parteien! GEORG findet seine LINDA und BENNO bekommt seine ULLA in einem stück zurück! wagner aber konnte es sich nicht nehmen lassen, das ende der geschichte in bezug zu seiner person etwas offener zu gestalten! indem er ganz gemütlich mit dem polizeibeamten die auffahrt hochspaziert kommt! und mal abgesehen von seiner schreierei die ganze zeit über war er nicht im schloß und benötigte hilfe von seinen gästen! wer aber hat dann an seiner stelle um hilfe gerufen??? werden wir es jemals erfahren?? ich denke nicht! es sei denn, es gibt eine fortsetzung des horrorschlosses! so wünsch ich euch allen noch ein gemütliches plätzchen zum schlafen heut nacht! auf dass wir nicht in einem schloss notunterkunften müssen! 6 von 10 points für das schloss des grauens ... cHARLI

Mrs. Juana (ar.chiv[at]gmx.net) schrieb am 17.02.05:
Bei den Kommentaren in den Bewertungsforen dieser Seiten, die ich seit locker 5 Jahren regelmäßig aufsuche, muss ich immer wieder feststellen, dass einige selbsternannte Analytiker ein wenig über das Ziel ihrer Kritik hinausschießen. Legrell schrieb am 24.07.2003 eine recht passende Erwiderung. Letztlich ist zudem alles eine Geschmacksfrage, von daher sollte man Serienfolgen, die nicht gefallen, nicht auf dem pesudo-analytischen Wege auf Ungereimtheiten zerpflücken, sondern sich schlicht eingestehen "Die Folge fand ich halt scheiße, die nächste bitte!". Denn Ungereimtheiten - von daher müßig zu erwähnen - gibt es auf jeder einzelnen Folge von H.G.F. nicht zu knapp, beim "Schloss" sind sie doch meiner bescheidenen Meinung nach am wenigsten störend, da es sich hierbei letztlich um einen konzeptionellen Aspekt handelt. Es spielt daher in _diesem_ Kontext schlicht und ergreifend keine Rolle, WARUM die Gitter runter gefallen sind (dies fragen sich auch die Protagonisten selbst sicher am allerwenigsten), sondern vielmehr das Dilemma, DASS es geschehen ist. Dass viele "Warums", wie auch sämtliches Drumherum um die Person Wagners, in dieser Folge nicht geklärt werden, ist daher nach meiner Sicht kein Schwachpunkt, sondern durchaus forciertes Instrumentarium zur Spannungserzeugung. Unterm Strich ist die durch weitgehende Ungewissheit erzeugte Spannung exakt das, was diese Folge ausmacht, während andere hingegen bereits im Vorfeld (Ratte) oder hinterher (Pakt) zuviel erklären, stupide abkupfern (König, Ameisen, Spinne) oder vollends ausarten (Blutfürsten, übrigens eine meiner Lieblingsfolgen). Gerade dieser Abwechslungsreichtum an Stilmitteln macht die Gruselserie für mich sehr intensiv aus. So erfährt jede Folge ihren persönlichen Charme, etwa eines substituierten Protagonisten nebst Antihelden (Werwolf), eines UNhappy endings (Duell) oder eben wie hier einer spartanischsten Topstar-Besetzung mit ebenso sparsamen Erklärungsversuchen. Das "Schloss" ist allein durch die erzeugte Stimmung und nicht etwa durch die Schlüssigkeit der Erzählung (siehe Legrells Anmerkung) für mich persönlich eines der absoluten Highlights dieser Serie, die Europa-Traumbesetzung von der Meden/Kehlau/Klipstein glänzt durch die hervorragenden Leistungen der Schauspieler und diese verdammten "Wassertropfen"-Sounds sind dank früher Kindheitsfurcht vor dieser Folge noch heute im Ü30-Alter nervenaufreibend für mich. Das alles entschuldigt mich gewaltig über die an sich platte Handlung oder über völlig unnötige Erklärungen. Von mir aus kann ein guter Regisseur auch einen Horrorfilm darüber drehen, wie Ernie vom Krümelmonster einen Keks weggefuttert bekommt. Solange dies gut umgesetzt ist und die Gruselwirkung auf mich erzielt, hat der Streifen für mich gewonnen. Das "Schloss" jedenfalls überdauert in seiner Wirkung bereits Dekaden bei mir - mehr muss ich nicht sagen, denn ich habe eh schon genug geschrieben. ;-)

DR. Frank N. Furter (a-kelkenberg[at]web.de) schrieb am 05.08.05:
Das war wohl so mit das erste Hörspiel aus dem Bereich Grusel, das H.G. jemals gemacht hat, oder? Na ja, manchmal geraten die Erstlingswerke doch mit am besten. Die Sache ist sowohl lustig als auch spannend, hat eine tolle Besetzung, braucht nicht mal nen Erzähler und eine glaubwürdige Atmosphäre ist auch vorhanden. Verständlich, dass Ulla sich bereits auf dem Cover vor Angst die Haare raufte. Diese Folge braucht man wahrlich nicht "irgendwo verstecken, damit die Leute nicht die Flucht ergreifen" ... PS: Blinde Gespenster gab es übrigens schon vorher in der legendären spanischen Fernsehgruselreihe "Die reitenden Leichen" bzw. "Los muertos sin ojos" (wörtlich: "Die Toten ohne Augen"), da wurden nämlich Templer von wütenden Bauern geblendet. Ob H.G. sich hier auch bedient hat? Na, "man muss ja nicht alles glauben, was in solchen Büchern steht"!

Nadine (vw-lover[at]web.de) schrieb am 10.11.06:
Die beiden Hauptsprecher Andreas von der Meden und Reinhilt Schneider sind meine absoluten Lieblinge. Ihre Stimmen wirken so richtig vertrauenswürdig. Ich finde, dass die beiden auch das Traumpaar der Hörspiele sind.

Oliver (---) schrieb am 07.10.07:
"Das Gespenst vom Schloßhotel" lebt zweifellos in erster Linie, wie an anderer Stelle hier erwähnt, von seiner gruseligen Atmosphäre. Diese wird nicht zuletzt dadurch aufgebaut bzw. unterstützt, als dass der Hörer über den Fortgang der Geschichte dahingehend im ungewissen bleibt, da es keinen Erzähler gibt, der einen vorbereitet bzw. einem bereits Geschehenes nachbereitet. Hierdurch wird der Hörer praktisch gezwungen "am Ball zu bleiben". Auch wenn die Story nicht immer plausibel und bis ins letzte ausdefiniert ist, bietet sie doch genügend Stoff, um für etwa 40 Minuten zu unterhalten. Entgegen anderer Meinungen halte ich die Leistung der Sprecher für mehr als ausreichend, die Charaktere entsprechend lebendig darzustellen. Insgesamt ein sehr solides und unheimlich inszeniertes Hörspiel.

Daigoro (arguyn[at]yahoo.fr) schrieb am 12.11.07:
Diese Folge habe ich einst als LP gehört und damals war ich weit jünger als 12 Jahre (ob es auf dem Cover Ende der 70er, also vor Start der grünen Serie überhaupt so einen Vermerk gab?). Dieses Hoerspiel hat mir so einen Schrecken und Albträume bereitet, dass ich die Platte zerstört und in die Mülltonne geworfen habe. Einige Jahre später besorgte ich mir dann die Neuauflage auf MC und das Grauen ist immer noch da, denn nur selten höre ich diese wirklich tiefes Grauen versprühende Horror-Meisterwerk. Der Todesschrei der zweiten Besucherin Frau Bentien ist wirklich furchtbar, ebenso wie die "Linda"-"Georg"-Effekte insgesamt. Da kann dann auch Wagner mit seinen grandios genervten Schnauftönen (Highlight: Telefonanruf) nichts mehr retten. Sozusagen die Horror-Hardcore-Folge der Gruselserie.

StefanRinas (Walker123[at]hotmail.de) schrieb am 30.04.08:
Diese Geschichte ist super gemacht. Der tote Offizer Georg, geblendet, sucht verzweifelt seine Geliebte Linda. Toll gemacht!

Bonzo Splitt (---) schrieb am 17.01.09:
Der Geist Georg hat Frau Bentien die Treppe hinunter gestoßen, was diese daraufhin mit ihrem Leben bezahlte. Nun, um das zu können, mußte Georg sich materialisiert haben, ansonsten hätte er seinem Opfer ja nicht den berührenden Anstoß verpassen können. Bei der finalen Schlacht im Keller dann, wo der Geist Georg Ulla bedrängt, rät deren Mann Benno ihr, Flaschen nach ihm zu werfen. Ulla tut das und schreit: "Sie fliegen durch ihn hinduch!" Auch hört man die Flaschen hinten an der Wand aufschlagen und am Boden zerdeppern. Fazit: Georg ist kein "materialisierter Geist", sondern höchstens ein Hologramm. Und davor hat Ulla nach den Flaschenwürfen noch Angst? Sie hätte begreifen müssen, daß Georg sie ja gar nicht berühren kann! Aber trotzdem, auch wenn es solche Logikfehler gibt ... mir gefällt die Gruselserie über alle Maßen! Auch heute noch, wo ich in gut einem halben Jahr 42 werde ...

Bonzo Splitt (---) schrieb am 04.02.09:
In meinem letzten Kommentar habe ich detailliert beschrieben, warum der Geist Georg nur ein Hologramm sein konnte. Ich habe mir die Cassette nochmal ganz konzentriert auf einer längeren Autobahnfahrt angehört und dabei einen weiteren Logikfehler entdeckt: nachdem Georg die Gebeine seiner Linda gefunden hat, was ihn von seinem Leid erlöste und damit die Bedrohung vorbei war, war Ulla noch völlig mit den Nerven am Ende und jammerte ihrem Mann Benno vor, daß Georg sie erwürgen wollte und daß seine Hände "so kalt" gewesen waren. Schlecht möglich, wenn zuvor noch die Flaschen durch ihn hindurch geflogen sind ...

Melanie (melimouse7[at]aon.at) schrieb am 04.02.09:
Finde ich schon ziemlich gruselig. Lindaaa! Das ist der Ausruf, der jeden Hörer erstarren lässt.

Elenore (---) schrieb am 10.02.09:
Soweit ich weiß, ist es nicht klar, dass Georg Frau Bentien die Teppe runtergestoßen hat, sondern nur, dass sie die Treppe runtergefallen ist. Vielleicht wurde sie von Georg "nur" erschreckt.

GutenTag (---) schrieb am 18.04.09:
Meine Lieblingsfolge. Ich habe mich als Kind herrlich gegruselt und konnte die Folge nur mit meiner besten Freundin hören. Lindaaaaaaa ...

Kai (kai_maddoc@yahoo.de) schrieb am 21.08.09:
Moin, also ich finde es egal, ob das alles logisch ist @Bonzo. Die Serie ist eine der besten Hörspiele, die es gibt. Ich hab sie mir gleich als sie erschienen ist gekauft, von dem bißchen Taschengeld, was ich früher bekommen hab. Hören tue ich sie noch heut regelmäßig und meine Kinder auch. Hab sie aber digitalisiert und auf CD gebrannt, wegen der Musik natürlich.

Bonzo Splitt (---) schrieb am 23.09.09:
@Kai. Ich wollte mit der Nennung von Logikfehlern auch nie die Hörspiele selbst kritisieren, weniger auch die Macher (die zugegeben aber ein bißchen besser hätten mitdenken dürfen), vielmehr wollte ich damit den Unterschied zwischen "damals" und "heute" aufzeigen: damals haben wir uns das angehört, ohne drüber weiter nachzudenken, heute aber fallen uns eben Ungereimtheiten auf. Wir zeigen doch damit, daß wir jetzt klüger sind - und daß wir mitdenken! Ein guter Beweis, wie sehr wir uns mit den Hörspielen befassen - auch jetzt noch. Oder gerade jetzt, wo wir's kapieren, was läuft ... Ich finde das sogar recht positiv, zeigt es doch deutlich, wie intensiv wir uns mit der Materie befassen ...!

Bonzo Splitt (bonzosplitt[at]googlemail.com) schrieb am 23.11.10:
Leider auch noch ein gravierender Logikfehler: als Benno und Ulla nicht mehr weiterkönnen, weil die Brücke eingestürzt ist, wird Ulla übel: "Noch eine Nacht hier?" und Benno meint: "Vielleicht sogar mehrere". Die Beiden müssen ja ein Gottvertrauen in die Kunst des Brückenbaus haben. Sie kamen mit dem Auto, das heißt, die Brücke ist stabil genug für eine Überfahrt mit dem Auto. Will man da eine neue bauen, die ebenfalls mit dem Auto befahrbar ist, geht das nicht von heute auf morgen und auch nicht in ein paar Tagen. So eine Brücke zu errichten, dauert Wochen, wenn nicht Monate. Da wären Benno und Ulla aber noch lange im Schloß gefangen, wenn sie nicht ein Hubschrauber ausfliegt oder die Arbeiter zumindest als "Übergangslösung" (im wahrsten Sinne des Wortes) eine Hängebrücke spannen ...

Rocco (---) schrieb am 18.02.12:
Völlig genial, wenn man sich drauf einläßt. Effekte und Musik könnten wohl nicht besser gewählt sein.

Skeletor (---) schrieb am 15.03.12:
Wenn es sich um die Musikstücke von Carsten Bohn handelt, ja!

Roman (---) schrieb am 07.04.12:
Eine Gespenstergeschichte wie aus dem Bilderbuch. Hier geistert der sehnsüchtig suchende Geist namens Georg nicht ziellos umher, sondern stellt eine konkrete Forderung an das Diesseits: Wo ist Linda?!! Der kauzige Diener, die Schlosschronik, die streckenweise sehr romantisch-melancholische Musik und die ganze Architektur des Schlosses, die sehr gut nachvollzieh- und fühlbar ist, machen aus diesem Hörspiel eine ungemein realitätsnahe Story, was für das Spukgeschichten-Genre schon etwas heißen mag. Apropos Linda. Meine ehemalige Freundin trug den gleichen Namen. Mit ihren Eltern verstand ich mich recht gut, mit ihr immer weniger. Wenn wir uns auf der Straße zufällig begegnen, nicken wir uns zu - mehr nicht. So gesehen ist "Das Schloß des Grauens" obendrein auch noch die absolut und definitiv weitaus bessere Liebesgeschichte.

Marco (lsah[at]gmx.at) schrieb am 20.05.12:
@Skeletor Dieses Hörspiel ist vor der "Bohn" Ära entstanden, kann also nicht mit Carstens Musik aufwarten.

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 05.06.13:
Traumhafte Folge mit traumhaften Sprechern. Grusel pur in alter Tradition.

Schattenteufel (alexti[at]arcor.de) schrieb am 25.08.13:
... heute für die Kids uncool, hat uns damals schaudern lassen ... bin froh, daß ich noch einige Folgen habe ... Gruß Alex

Nostromo (SMARTYHL[at]gmx.de) schrieb am 26.08.13:
Hallo, Schattenteufel ... Da kann ich Dir nur sowas von zustimmen! Heute hören Jugendliche (wenn überhaupt!) ganz andere Sachen. Ich denke da an solche Serien wie John Sinclair 2000, in denen man das Blut ja geradezu spritzen hört! O.K. ich gebe zu, daß ich die Serie auch höre und auch ganz gut finde, aber wenn ich mich zwischen Sinclair 2000 oder der Europa Gruselserie entscheiden müßte, ich würde immer wieder die Gruselserie bevorzugen!!! Die herrlichen Kindheitserinnerungen werden beim Hören der Serie immer wieder wach! Das schafft (bei mir jedenfalls) keine andere neue Hörspielserie! Gerade das Gespenst vom Schloßhotel hat eine solch starke Atmosphäre, die mich bis heute fasziniert und das Hörspiel immer wieder hören läßt. Ich habe das Glück, noch das Original aus den 70er Jahren zu besitzen, welches meiner Meinung nach ja noch einen Tick besser ist, als das Schloß des Grauens aus der Gruselserie. Viele Grüße aus Hamburg!

Patrick (---) schrieb am 17.02.14:
Eine herrlich klassische Gruselfolge, die auch schon vorher mit dem Titel "Das Gespenst vom Schloßhotel" 1976 auf LP erschienen ist. Ich besitze sie auch. An dieser Version ist die Musik an einigen Stellen anders, auch sind einige Dialoge gekürzt. Das fällt aber nicht so ins Gewicht. Die Story ist herrlich abgedreht. So kehrt alle 100 Jahre ein Geist (genial von Peter Kirchberger verkörpert) ins Schloß zurück, der seine tote Frau sucht, die er aber nicht findet. Ernst von Klippstein als Wagner gibt eine herrlich gruselige Vorstellung. Auch Andreas von der Meden und die anderen Sprecher geben eine tolle Vorstellung. Die Musik ist sehr gut ausgewählt. Fazit: Ein kurzweiliges und spannendes Hörvergnügen. Liiiinnndddaa, wo bist duuuuuu, hihihihi;-)))).

Bondurkan (bondurkan[at]web.de) schrieb am 20.02.14:
Seit Jahren mal wieder die alte Fassung gehört und es macht immer noch Spaß. Besonders irrwitzig kommen mir inzwischen diese hysterischen Rufe von Ernst von Klipstein alias Wagner vor. Warum Georg den guten wohl so hektisch imitiert? Ansonsten ist Georg ja diesbezüglich hochtalentiert. Und was mir nicht einleuchtet ist, weshalb Georg nur Frauen zu Tode bringt. Ist das am Ende vielleicht nur Zufall, weil Frauen allgemein schreckhafter sind? Oder drückt sich im Ermorden Georgs Enttäuschung darüber aus, dass er jedesmal die falsche erwischt? Wahrscheinlich hat sich Linda seinerzeit ja auch nicht so schrecklich geziert. Och, während ich das so tippe, fallen mir doch ein paar gute Gründe für das Frauenphänomen ein. Und weniger spannend fand ichs aus Männersicht deshalb eigentlich auch nicht. Schließlich will man ja nicht auf Reinhilt verzichten. Höchstens auf ihr ausgiebiges Schlottern ...

Mischa (---) schrieb am 02.03.14:
Hallo Leute, also falls Ihr das Hörspiel digitalisiert habt, dann hört Euch mal die Szene an, in der Wagner das Telefon bedient, um die Polizei anzurufen, und zwar in doppelter Geschwindigkeit. Ihr lacht Euch tot, denn das klingt dann so, wie Papa Schlumpf beim Aufwachen. :-) Jetzt noch der ernste Teil meines Kommentars: Ich finde das Hörspiel außerordentlich gut. Logik hin, Logik her. Die Atmosphäre ist super gruselig. Ich besitze alle drei Versionen. Und auch mir gefällt das Original von 1976 am Besten, aber auch die musikalische Untermalung von der Ausgabe der Gruselserie ist OK. Die Titelmusik der RDK ist zum in die Tonne treten. Und zum Schluss noch eine Frage: Ich selbst bin blind. Ich habe das aber noch nie so gemacht wie Georg. Also ich meine einfach herum laufen, Linda rufen und jede Frau, die mir über den Weg läuft, am Hals zu packen. Ob Frauen so etwas mögen? :-)

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 05.02.16:
Hey Mischa. Ich finde auch, das die Musik bei der Rückkehr der Klassiker fürchterlich ist. Ansonsten habe ich über dein Kommentar herzhaft gelacht und finde du hast einen bemerkenswerten Humor! Hörspiele sind wie Filme die sich im Kopf abspielen und regen die Phantasie unglaublich an. Das würde den Kids von heute gut tun, die ja gewöhnt sind alles vom Computer vorgesetzt zu bekommen und verlernen selbständig zu denken und kreativ zu sein. Nach wie vor empfinde ich diese Folge als herrlich gruselig, da die alten Traditionen des klassischen Spukes immer noch am besten funktionieren!

Stefan84 (morowind84[at]gmx.de) schrieb am 14.03.16:
Hallo Mischa hab das ma ausprobiert mit der doppelten Geschwindigkei lach XD auf jedenfall lustig.Habs danach mal ein wenig verlangamt probier das mal aus das hört sich an als wenn die Leute betrunken wären ich hab Tränen gelacht.

 

Du möchtest zu den Kommentaren einer anderen Folge wechseln?
123 • 4 • 56789101112131415161718
NessieDracula - Die Geschichte ... Dracula - Jagd der Vampire

 

Du möchtest einen eigenen Kommentar abgeben?

Dein Name:

Deine e-Mail-Adresse:

Kommentierte Folge:

Dein Kommentar:

Fertig? Na, dann los:

 


 

Kommentar-Menü Zurück zum Kommentar-Menü.

Top & Flop Five Zurück zu den Grusel-Charts.

 

© Die Gruselseiten (27. Mai 2001)