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Ungeheuer aus der Tiefe (16)

Ralf Jordan (Ralf_Jordan_RSC[at]t-online.de) schrieb am 07.12.98:
Das Thema gab's um Längen besser: Nessie!

Jens Strohschnitter (strohsje[at]orgim.frankfurt.rhg.de) schrieb am 14.01.99:
Habe mir Folge 16 HGF (alt) zugelegt und moechte sagen, dass diese doch gar nicht so schlecht ist wie sie von allen anderen aufgenommen wird. Nun ja, ist wohl Geschmackssache. Muss aber gleich dazu sagen, dass ich dieses ominoese Nessie-Hoerspiel noch nicht mein Eigen nennen kann, und somit keinen Vergleich habe.

Marcus Ebeling (stoertis_home[at]t-online.de) schrieb am 26.02.99:
Man mag zu Monstergeschichten stehen, wie man will: diese wird an Lächerlichkeit nur noch von der Monsterspinne überboten. Die Idee stammt aus den 50er Jahren: ein Tier mutiert durch die Einwirkungen von radioaktiven Strahlen zu einem überdimensionierten Monster, das partout nichts anderes im Kopf hat als entgegen seinen ureigensten Instinkten Menschen fressen zu wollen. Im finalen Gefecht siegt dann doch der Mensch über die Kreatur, weil er aus irgendeiner Trickkiste die absurdesten Wunderwaffen hervorzaubert. Im Film mag solch eine Geschichte noch bedrohlich wirken, weil entsprechende Spezialeffekte die Handlung unterstützen. Die Mittel, die für eine Hörspielfassung zur Verfügung stehen, reichen dann doch nicht, um Spannung aufkommen zu lassen. Ganz im Gegenteil: ein Monster, das lacht, das per Telekinese Tische umwirft, das durch andere Personen sprechen kann und durch telepathische Fähigkeiten seine Opfer in seine Gewalt bringt wirkt nur absurd. Leider kommt hinzu, daß die Geschehnisse von den Protagonisten totgeredet werden. Ist das Monster wirklich unnatürlich groß? Greift es uns an? Entstand es durch radioaktiven Abfall? Verfügt es über telepathische Fähigkeiten? Von Anfang an weiß der interessierte Hörer, daß auf alle Fragen die Antwort "Ja" lautet. So wird der Langeweile Tür und Tor geöffnet. Deutlich wird dies vor allem in dem endlosen Schluß der Geschichte und der Frage: "Ist das Monster wirklich tot?" Über die Holzhammer-Botschaft "Versenkt keinen radioaktiven Müll im Meer" sei hier der Mantel des Schweigens gehüllt.
Die Sprecher geben sich alle Mühe, Dramatik in die dahinplätschernde Handlung zu bringen - ein zum Scheitern verurteilter Versuch, die Gruselserie zeigt die ersten Ermüdungserscheinungen. Man kann sich des Gefühls nicht erwehren, daß Francis zu dieser Geschichte überhaupt keine Lust hatte.
Positiv fällt die Musik auf, die sinnfällig ausgesucht ist und fast mehr unheimliche Stimmung erzeugt als die endlosen Dialoge dieser völlig überflüssigen Produktion.
Als Fehler fällt auf, das gleich zu Beginn auf dem Schiff der jungen Leute nach einem "Richard" gerufen wird, der überhaupt nicht existiert.
Erwartungsgemäß erfolgte eine Neuauflage nicht.

Harald Lutz (konga[at]t-online.de) schrieb am 28.04.99:
Mir hat es stets gefallen. Allerdings muss ich Marcus recht geben, die Musik ist wirklich sehr gut eingesetzt und sorgt (das unterscheidet meine Meinung wieder von der Marcus') fuer wohlige Schauer. Die Besetzung ist durchweg bekanntes "EUROPA-Inventar"

Florian (---) schrieb am 17.09.99:
Lieber Marcus, ich kann deine Ablehnung des Ungeheuers aus der Tiefe nicht verstehen. Habe ich es richtig verstanden, dass du dieses Hörspiel nach seiner Glaubwürdigkeit/Wahrscheinlichkeit/Logik beurteilst? Das waren für mich nie Maßstäbe. Hauptsache, es macht Spass.
Ein Monster, das lacht, und das Kommentare wie "Ich komme aus der Tiefe!" Gernot Endemann in den Mund legt, ist doch grossartig!
Deine filmhistorische Analyse ist ja ganz nett, aber völlig überflüssig, denn auf diese Weise könnte man jede Folge der Serie in der Luft zerreissen.
Wenn mir eine Holzhammer-Botschaft entgegenspringt ("Fässer! Sie werfen Fässer ins Meer!"), dann sage ich nur: Her mit dem Hammer! Hauptsache, er fühlt sich gut an!
"Ungeheuer aus der Tiefe" ist einfach voll mit packenden Momenten ("Ich muss nach Ulla suchen!" - "Mein Boooot!"), und das reicht schon aus, um es über die Biederkeit von zum Beispiel "Dracula" hinwegzuheben.
"Nessie" kenne ich nicht.
Gruß von Florian

Larry (---) schrieb am 23.10.99:
Ein Super-Hörspiel. Die letzten der EUROPA-Serie sind immer noch die Besten. Auch wenn andere es anders sehen.
Die Handlung ist nicht zu kurz gefasst und hat auch keine Längen. Die Telepathie-Szene gefällt mir allerdings auch nicht so.

Marrec V. (marc.vettorel[at]gmx.de) schrieb am 23.12.99:
Ich kann leider nicht nachvollziehen, daß dieses Hörspiel ein Flop sein soll! Ich finde es sehr spannend und es stört auch nicht, daß das Thema alt ist (Dies ist auch bei Dracula der Fall !!!).

Holger (Huibuh23[at]gmx.de) schrieb am 20.01.00:
Also ich weiss nicht (sie fürchten sich doch nicht?) ! Nein, Spass beiseite... Eine Folge, die schwer zu beurteilen ist. Es passiert ja ständig irgendwas Schwachsinniges und wenn nur wieder jemand Mist redet oder einfach stirbt. Naja, wie dem sei, eigentlich eine ganz miese Folge, zumal ich Gernot Endemann zumeist nicht leiden kann (das reimt sich).

Hilbert (---) schrieb am 24.01.00:
Also mir gefällt dieses Hörspiel ganz gut, denn vom Thema ist es sicher einfallsreicher als Riesen Ameisen und so. Auch die Musik ist passend und die Sprecher sind super. Ich freue mich schon auf die Folge in CD Form.

Markus Duschek (mduschec[at]leonardo.syh.fi) schrieb am 03.02.00:
Das Beste am "Ungeheuer" sind die absolut normalen Hauptfiguren ... nun haben "junge Leute" im Horrorgenre ja meist die Weisheit nicht mit Spaten gefressen, was hier nicht unangenehmer als anderswo auffällt und deshalb die Spannung unterstuetzt ... nur wiedermal ist Francis recht lustlos bei der Verteilung des BodyCounts ... O.K., ein "Kinderhörspiel", ich weiss ... aber 3 Abgänge auf Seite 1 (Eine nette Eröffnungsszene ... geräuschlich!) lassen dann nur noch Ulfs irgendwie aufgezwungenen Tod gleich zu Beginn von Seite 2 folgen ... aufgezwungen deshalb, weil seine Freundin, Karin, ja Opfer Nr. 3 war und es Francis - aus welchen Gruenden auch immer - tunlichst vermied ein weiteres Pärchen "anzubrechen" ... sehr ruecksichtsvoll, aber das fördert nicht gerade die Dramatik und ist nach den Gesetzen der Serie vorhersehbar ... Speziell diese Folge findet ein allzu rasches Ende, so rasch, dass die Figuren etwas ratlos durch die letzten Minuten des eh kurzen Bandes stacksen ... Warum sucht sich Francis fuer seine Geschichten oft den kleinst möglichen Raum aus und erzählt sie dann auch nur aus einer Perspektive? Das die Umweltschuetzer am Anfang gefressen werden ist eine herrlich böse Idee, dennoch hätten die Fässerversenker auch noch 1-2 Szenen verdient, wo sie mit "ihrer" Kreatur konfrontiert werden ... vielleicht Ueberlebende auf die Ferieninsel fliehen ... war nur so'n Gedanke.

Paul (---) schrieb am 10.02.00:
Sorry, ihr begeisterten Leute, aber ein (durch Menschen) sprechendes, der Telekinese mächtiges Seeungeheuer ist mir doch ein bißchen zu albern: Vor dem Vieh würd' ich mich noch nicht mal gruseln, wenn es leibhaftig vor mir stehen würde; ich fürchte, der Lachreiz würde siegen!

Giovanni Scaduto (gianniscad[at]hotmail.com) schrieb am 06.03.00:
Eine sehr spannende Story. Hier zeigt Europa ihre Faehigkeit um neue Effekte zu produzieren (das Bruellen des Ungeheuers ist einfach zum x-mal-anhoeren, auch wenn ich glaube das hier ein Sprecher am Werke war) im Gegensatz zum "Werwolf". Zu der Musik mache ich kein Kommentar, nur man koennte meinen das John "Der weisse Hai" Williams mitkommponiert hat, einfach schoen. A. von der Meden ist und bleibt einer der besten Sprecher Europas.

Frank Kuth (---) schrieb am 07.05.00:
Gute Folge, gute Sprecher. Auf jeden Fall besser als die olle Ratte oder das andere Viehzeugs.

Larry (LARRY.SG[at]t-online.de) schrieb am 06.06.00:
Eine sehr gute Folge, auch wenn von anderen oft runtergemacht, so zählt doch am Ende nur die persönliche Meinung. Nessie kommt da auf keinen Fall mit, das ist ein ganz anderer Stil und kaum zu vergleichen, zumal es wirklich Tote gibt, die das Biest verursacht. Die Pärchen sind für die Geschichte gut gewählt. Die Telekinese- und Telepathie-Szenen wirken aber etwas aufgezwungen, da sie nur dem Zweck dienen, den Hintergrund der Monster-Angriffe zu erklären. Das das Biest am Ende durch einen läppischen Eimer Gift stirbt, ist zwar mal anderes, aber nicht das Nonplusultra. Aber die Inselatmosphäre macht dieses Hörspiel spannend und gruselig. Und endlich ist diese Folge auf CD. An der Musik wurde zum Glück nur wenig gemokelt. Endspurt bei den Klassikern. Es stehen nur noch zwei Super-Folgen aus.

Volker (cushing[at]uni-muenster.de) schrieb am 22.08.00:
Eine ganze Rotte profilloser Ehepaare - da ist der Überblick etwas schwierig und nur durch die bekannten Sprecher zu wahren. Folglich nimmt man auch am Sterben der Figuren wenig Anteil. Außerdem hätte Francis sich entweder für eine übersinnliche (die Telepathie) oder eine diesseitige Geschichte entscheiden sollen. Eine eher schwache Episode, allenfalls das offene Ende ist beunruhigend (wenn das überhaupt so gedacht war).

Daniel (Danielremini[at]hotmail.com) schrieb am 30.08.00:
Diesmal 'besucht' uns ein Monster aus der Tiefe. Alleine die Idee ist schon wirklich erstaunlich. Ein Monster, welches durch radioaktiven Müll entsteht und sogar in der Lage ist, über seinen 'Schleim' mit den Menschen zu sprechen. Absurd oder genial? Ich würde sagen, von beidem etwas, und genau das macht den 'Charme' der Folge aus. Wir haben es mit einer Inselguppe zu tun. Zwar keine besonders guten Sprecher, aber die Grundstimmung der Leute ist gut eingefangen. Wir haben ein Monster, welches seine Opfer sucht und findet, und wir haben sehr viel schwarzen Humor: 'Die kippen ja Müll ins Meer.' - 'Na und, lass sie doch.' - 'Aber das ist radioaktiver Müll.' - 'Oh, das ist natürlich nicht so gut.' - Erstaunlicher Gedankengang. ;) Aber es ist dem Hörspiel zugute zu halten, dass es ernsthaft Kritik an den Menschen übt. Das bekommt man dann am Ende deutlich gemacht. Erwähnenswert ist noch die gute Musik, welche aber auffällig lang gespielt wurde. Und damit kommen wir gleich zum Schwachpunkt des Hörspiels, es ist viel zu kurz! Ich glaube sogar, es ist das kürzeste der gesamten Serie. Laßt euch nicht abschrecken, und gönnt euch das Erlebnis von einer der seltenen Folgen der Serie (die MC gibt es nicht oft).

Marky-Marc (---) schrieb am 23.12.00:
Die MC gibt es nicht oft? Mit gutem Grund. Wer will sie? Also ehrlich. Die Geschichte ist ja so an den Haaren herbeigezogen, dass man es allen per Telekinese mitteilen möchte. Normalerweise finde ich es sehr zum Fürchten, wenn man bedenkt, was sich im Wasser so alles gerne versteckt. "Der weiße Hai" war da ja ein sehr gutes Beispiel. Ich in die Nordsee zum schwimmen nach dem Film. Oh nein. Vielen Dank. Selbst die Badewanne würde ich mir schwer überlegen müssen. Aber dieses Monster. Ne, ne. Halt ein Flop. Die Musik ist aber wirklich gut!!!!

Giovanni Scaduto (gianniscad[at]hotmail.com) schrieb am 19.01.01:
Ich wollt nur eins sagen: Kann es nicht sein, dass Karl den Skipper als Richard anspricht?

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 04.04.01:
Schund,Schund! Nichts als billiger und inhaltlich niveauloser Schund!

Ripper (---) schrieb am 07.09.01:
Dieser Trash ist einfach ... mörderisch. Keine Folge kann schlechter sein als diese hier.

Sigurd von Arnim (sigurd_von_arnim[at]hotmail.com) schrieb am 08.10.01:
Ich muß meinen beiden Vorrednern energisch widersprechen. Alles in allem ein klasse Hörspiel, das in meinen persönlichen Francis-Charts Rang 5 belegt und damit knapp den Einzug in die Top Five schafft. Wir haben: eine dichte und anschaulich vermittelte Inselatmosphäre; ein echtes, sehr gefährliches Monster, das im Gegensatz zu den Leichtgewichten Monsterspinne und Todes-Ratte diese Bezeichnung wirklich verdient; eine spannende abwechslungsreiche Story ohne Längen und größere konzeptionelle Brüche; einen (wenngleich etwas naiven) Versuch der Gesellschaftskritik, verbunden mit einem, na ja sagen wir mal halboffenen Ende; phantastische Musik und gelungene Geräuscheffekte; eine hochkarätige Besetzung. Idee und Handlungsstruktur gehen natürlich auf das schwarzweiße US-Monster-Kino der 50er Jahre zurück (siehe Marcus E.), doch Francis nimmt einige Modifikationen vor, die berücksichtigt werden sollten. Während z.B. in den einschlägigen Filmen radioaktive Strahlung in aller Regel durch Atombombenversuche freigesetzt wird (wie auch in den "Horrorameisen"), greift Francis auf "Abfall aus einem Atomkraftwerk" zurück. Somit wendet er sich nicht (nur) gegen Produktion und Tests von Nuklearwaffen, sondern vor allem auch gegen die zivile Nutzung von Kernenergie, geht also noch einen Schritt weiter. Diese 'Parteinahme' für die Öko-Welle der späten 70er/frühen 80er wird allerdings durch die zynische und deshalb hervorragende Eröffnungsszene relativiert, in der die beiden Umwelt-Freaks Peer und Julia von dem mutierten Seeungeheuer stilecht weggespachtelt werden. Wunderbar gemein! Die Botschaft, wie ich sie verstehe, lautet: 'Seht her, wenn ihr versucht, der Atommüll-Mafia in die Quere zu kommen, seid ihr dran - und die Mafia muß sich nicht mal selbst die Finger schmutzig machen!' Im Gegensatz zur Mehrheitsmeinung empfinde ich die Telepathie- und Telekinese-Szenen nicht als lächerlich oder aufgezwungen, sondern als spannungsfördernde Bereicherung, weil sie die vom Monster ausgehende Bedrohung stark erhöhen. Meines Wissen gibt es auch dafür kein unmittelbares filmisches Vorbild, jedenfalls nicht aus dem Umkreis der 50er-B-Movies. Soweit ich sehe, hat die Parapsychologie nach einer kurzen Hochphase Anfang des Jahrhunderts ja überhaupt erst ab den späten 60ern wieder verstärkt in Literatur und Film Eingang gefunden. Das völlig übereilt herbeigeführte deus-ex-machina-Ende ist - wie bei allen Monstergeschichten von Francis - ganz schwach; klarer Punktabzug hierfür! Wie kann das Ungeheuer, wenn es so intelligent ist und seine Opfer sogar telepathisch anzapfen kann, auf so einen billigen Trick hereinfallen? Und wieso kann diese zuvor so bedrohliche Mutation dann auch noch innerhalb weniger Minuten an ein paar Gramm Pflanzenschutzmittel eingehen? Eine herbe Enttäuschung! Schade, daß Herr Bekavac kein Benzin hat! Sonst könnte man das Ungeheuer verbrennen, das Biest könnte einem aufflammenden Arno einen lupenreinen Märtyrertod bereiten und im Todeskampf noch die halbe Insel abfackeln. Ich mag's eben martialisch ... Die Sprecher halten sich allesamt wacker, und Andreas von der Meden bestätigt einmal mehr seinen Ruf als bester EUROPA-Sprecher in der Sparte 'jugendlicher Held'. Warum bloß muß Karin, gespielt von meiner Lieblingssprecherin Rebecca Völz, schon so früh im Verdauungstrakt des Ungeheuers landen? Hätte es nicht lieber die dröge Inge erwischen können?! Rebecca hat eine super-sexy Stimme! Würde ich gern öfter und länger hören! Leider scheint man ihr bei EUROPA nur kleinere Nebenrollen zuzutrauen (wie auch im 'Weltraum-Monster'). Sehr, sehr bedauerlich! Nun noch zur Musik, wobei ich mich auf die Originalversion von 1981/82 beziehe (die RdK-CD habe ich noch nicht). Ich muß gestehen, daß ich im allgemeinen bei Filmen und Hörspielen nicht sehr sensibel auf die musikalische Untermalung reagiere - weder im positiven noch im negativen Sinn. Aber es gibt Ausnahmen, und das "Ungeheuer aus der Tiefe" gehört dazu. Die Musik hier ist einsame Spitze, mit Abstand die beste der gesamten Gruselserie. Eine 10,0-Sonderwertung hierfür! Gesamtnote (1,0=mies, 10,0=genial): 8,0 (in Worten: Acht-Komma-Null).

Ripper (---) schrieb am 15.10.01:
Zu Sigurd: Über Geschmack und persönliche Liebhaberei läßt sich in der Tat schlecht streiten! Diese Folge bleibt trotzdem für mich der absolute Tiefpunkt der Gruselserie.

Sigurd von Arnim (sigurd_von_arnim[at]hotmail.com) schrieb am 05.11.01:
Zu Ripper: Selbstverständlich kann man über persönlichen Geschmack, literarische Vorlieben und subjektives ästhetisches Empfinden - naja, diese Kategorie ist jetzt vielleicht ein wenig hoch gegriffen ... - beliebig lang debattieren, ohne zu endgültigen Ergebnissen zu kommen. Das ist ja gerade das Schöne daran, daß es da kein eindeutiges 'richtig' oder 'falsch' gibt; und diese Kommentar-Ecke wäre wohl auch ziemlich langweilig, wenn alle dieselben Folgen als gut bzw. schlecht einstufen würden ... Man kann allerdings versuchen, auf eine "philologische" Ebene zu kommen und sich doch ein Urteil aufgrund einigermaßen objektivierbarer Kriterien zu bilden. Zu diesen überprüfbaren Kriterien gehören für mich z.B. folgende Fragen: wie selbständig geht der Autor mit seinen Quellen um, entwickelt er die dort formulierten Ideen weiter; gibt es in der Handlungsführung größere (unfreiwillige) Widersprüche oder Brüche (ich sage nur "Duell mit dem Vampir"); wird die Story erzählerisch vernünftig rübergebracht? Worauf es mir u.a. ankam, war zu zeigen, daß Francis - für seine Verhältnisse - in Folge 16 relativ viel Originalität einbringt und z.T. über die vorgegebenen Schemata hinausgeht, was vor allem im Vergleich zu den anderen Monster-Episoden (Horrorameisen, Weltraum-Monster) positiv auffällt, weil er dort ja wirklich nur abgespeckte Versionen seiner Film-Vorlagen bietet. Wie dem auch sei, das "Ungeheuer aus der Tiefe" bleibt wohl eine der umstrittensten Folgen der Serie, was wohl auch daran liegen dürfte, daß Francis einige Elemente einbaut, die sicher nicht jedermanns Sache sind: der kleine Ausflug ins Reich der Parapsychologie, das Lachen des Monsters (das von der Idee her zwar albern, aber technisch gut umgesetzt ist), die Austauschbarkeit der Protagonisten, zu der es aufgrund ihrer relativ großen Zahl aber keine Alternative gibt (die Leute haben keine Nachnamen, geschweige denn einen Beruf oder sonstige individuelle Züge), die moraldidaktische Belehrung am Ende etc. Ich glaube, außer bei "Dracula, König der Vampire" gibt es kein so breites Spektrum an Urteilen - und dort geht es ja wohl weniger um das Hörspiel an sich als vielmehr um das Problem von Adaptionen umfangreicher Buchklassiker - ein zugegebenermaßen sehr schwieriges Thema (ausführlicher Kommentar von mir dazu folgt).

Bob Kramer (Bob_Kramer[at]gmx.de) schrieb am 05.05.02:
Sicherlich handelt es sich bei dieser Folge der EUROPA Gruselserie um kein Highlight (das liegt vor allem am Schluß der Geschichte, wo sich ein menschenfressendes Monster von ein bißchen Pflanzenschutzmittel umbringen lässt!!!), aber immerhin ist hier das Monster nicht nur eine überdimensionale, gehirnlose Fressmaschine, deren einziger Zweck darin besteht, sich vom homo sapiens zu ernähren, sondern ein Wesen, das telephatische Fähigkeiten besitzt und Menschen seinen Willen aufzwingen kann. So kommt das UNGEHEUER AUS DER TIEFE wenigstens aus dem Stadium der Barbarei heraus und wird dadurch auch um einiges gefährlicher!!!

Mario (horniestboy74[at]aol.com) schrieb am 11.07.02:
Das Ungeheuer aus der Tiefe ist für mich eine der schlechtesten Folge der Gruselserie! Auch deshalb weil ich die Stimme von Andreas von der Meden nicht hören kann.

Ragnar (---) schrieb am 29.08.02:
Also, mir hatte diese Folge sehr gut gefallen. Der Gedanke eines Monsters aus dem Meer, das durch menschliches Fehlverhalten entstanden war, ist zwar auch nicht neu gewesen, aber wenigstens waren es keine Atombomben. Das mit der Kamera, was ja schon oben bemängelt wurde, kann man ja verzeihen: wenn die Polizei auf die Insel gekommen wäre, wäre es nur halb so spannend gewesen, oder? Ich finde auch, dass die Urlaubsstimmung gut rüberkommt, da möchte man doch gleich auf 'ne sonnige Insel.

Schergen Holger (basaltrecording[at]web.de) schrieb am 09.09.02:
diese folge ist für mich nicht mehr existent.

Christian Heidemann (---) schrieb am 14.05.03:
Ein "intelligentes" Monster, das noch dazu über starke PSI-Kräfte verfügt, lässt sich mit einem Eimer Pflanzenschutzmittel oder Kunstdünger den Garaus machen??? Also wirklich! Alberner geht es einfach nicht! Selbst John Sinclair, der normalerweise kein Fettnäpfchen und kein Klischee auslässt, dürfte sich bei dieser aberwitzigen Monster-Story vor Lachen kugeln. Denn stirbt das Monster nur einfach an dem "Pflanzengift", oder sind in dem synthetischen Düngemittel irgendwelche geheimnisvollen Stoffe enthalten, die seine "Intelligenz" und seine PSI-Kräfte im entscheidenden Augenblick blockieren?!? War Nessie in Folge 15 vielleicht auch eine Mutation? Ach nein, es kam ja von einem anderen Stern (und hatte trotz seiner aussergewöhnlichen Abstammung ein paar sehr barbarische Vorlieben, nämlich den Verzehr von Menschen; mit Vorliebe von ahnungslosen Touristen und Tauchern). Was soll ich mit dem Monster also tun? Es als kulturübergreifendes Symbol für Umweltschutz und genetische Andersartigkeit begreifen? Will Franciskowsky uns ein Spiegelbild unseres moralischen Selbst vorhalten, das uns die eigene Intoleranz (mit der wir oft anderen Kulturen und Lebensformen begegnen) und sittliche Abnormität plastisch vor Augen führen soll? Die Moral dieser Geschichte liegt ja, genauso wie bei Mary Shelleys' "Frankenstein", darin, dass das Monstrum das unmittelbare Resultat einer moralischen Verfehlung des Menschen ist, mit der er ein existentielles Tabu gebrochen und den Sinn seines Daseins auf das Schändlichste entweiht hat. Demnach wäre der Mensch an sich das wirkliche Monster. Doch bietet diese fast schon philosophische Abstraktion menschlichen Handelns und der ihr innewohnenden moralischen Willkür eine Vielzahl von Interpretationsmöglichkeiten, die an dem trivialen Konsens und der bescheidenen Unterhaltungsqualität viel zu weit vorbeigehen; zumal ein dermaßen triviales und obendrein bemitleidenswertes Monster viel eher zum Inbegriff der Groschenromanliteratur, nämlich zu John Sinclair, paßt als zur Gruselserie.

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]www.uni-bielefeld.de) schrieb am 23.06.03:
Ein nach wie vor ziemlich mieses Hörspiel, das aber allem Anschein nach die Sympathien einiger Leute wecken konnte. Während diese durch und durch beknackte Öko-Story mit einem intelligenten Tintenfisch noch ein paar positive Bewertungen einheimsen konnte, lässt man an Saläun, der - brilliant gesprochen von Peter Buchholz! - als Ungeheuer ungleich überzeugender ist (trotz der moralisierend-dümmlichen Pointe), kein gutes Haar. Ich kann das nicht nachvollziehen, denn auch die Story um den schwachsinnigen Mutanten, der wie ein Aussätziger in einer Höhle lebt und sich ausschließlich von Fischen ernährt (was nur ein Beweis für seine Moralität und Unschuld ist!), ist ungleich spannender und bietet dem vorurteilsfreien Hörer eine mit historischen "Fakten" unterlegte intelligente Variation des allemannischen (hier:französischen?!) Melodrams "die Schöne und das Biest", wobei der Held (Salaün) auch als der große Bösewicht verfolgt und ausgemerzt wird. Trotz dieser religions- und sozialkritischen Ansätze kippt die Story (ausgenommen am Ende) nicht ins Sentimentale, sondern versucht allenfalls auf einer abstrakt-übergeordneten Ebene eine moral- bzw. moralkritische Belehrung über den Sinn des Lebens und den unveräußerlich hohen (Stellen-)Wert menschlichen Lebens in wechselseitigem Bezug zur postmodernen Gesellschaft und deren fragwürdigem ethischen Selbstbild abzugeben.

Bordon, der Unsterbliche (---) schrieb am 07.07.03:
Mit dieser Folge verhält es sich wie mit ihrem Titelbild - beide sind grottenschlecht! Einziges Highlight: die Auftritte der EUROPA-Veteranen Andreas von der Meden und Gernot Endemann.

Ripper (---) schrieb am 10.07.03:
Wer "John Sinclair" für zu klischeeüberladen und moralistisch hält (wofür die unzähligen weltanschaulichen Verurteilungen und infantilen Engelsverherrlichungen, besonders wenn es um Sinclairs bestes Stück, nämlich sein Kreuz, geht, ein unzweideutiger Beleg sind!), der kennt bzw. dürfte das BASTEI-eigene "Klonexperiment" MARK HELLMANN, wo ein vor Pomade triefender Schönling Dämonen wie Weiber gleichermaßen flachlegte, nicht gekannt haben. Die fast bis ins Detail dem katholischen Geisterjäger nachempfundene Romanfigur las und benahm sich in seinen Grusel-Abenteuern wie ein John Sinclair mit Superkräften, wobei der einzige Unterschied in der Nationalität und der Tatsache, daß Hellmann (man fühlt sich in diesem Zusammenhang immer an den genialen Björn Hellmark alias MACABROS erinnert) die Damen lieber reihenweise vernaschte als sich vor ihnen heulend auf die Knie zu werfen, bestand. Nun haben die Bösewichter der Gruselserie teilweise ja auch triviale Züge, was besonders bei den überaus schwachsinnigen Geschichten um die "Monsterspinne" und den "Werwolf" deutlich zu Tage tritt. Dennoch kann man als großer EUROPA-Fan und als erfahrener Hörspiel-Fan diesen literarischen Trash-Produkten - nicht zuletzt dank der soliden Produktion - immer noch etwas Positives abgewinnen. Im Vergleich zu ihren jüngeren "Brüdern" (Larry Brent und der unübertreffliche MACABROS) hat die Gruselserie nur wenige Highlights, die besonders im Vergleich zu absoluten Killer-Folgen wie "Der Fluch der Druidin" (MACABROS 1) oder Larry Brents "Jenseitskutsche" (Folge 10) doch ziemlich trashig wirken. Nun gut, was ist das schon im Vergleich zu Tonstudio BRAUNs "John Sinclair", wo angefangen bei der Produktion bis hin zum Drehbuch alles Mist ist. Die "Ungeheuer aus der Tiefe" sind beispielsweise von der Story her gesehen nur ein schmaler Grat zwischen futuristischen Öko-Grusel und banaler Monster-Story, bei der man ein paar "vorbeiziehende" Figuren mitnimmt (hier: die liebes-und sonnenhungrigen Pärchen), um dem Bösewicht, der sich an ihnen ja wenig später delektiert, die Chance zu geben, überhaupt aktiv zu werden. Wäre das verstrahlte Monster nicht so entsetzlich verfressen, würde in dieser blöden und absolut phantasielosen Story rein gar nichts passieren. Das Einzige, was dann im Sinne des Jugendschutzes irgendwie anstößig bzw. zensurbedürftig sein könnte, wären die vielfältigen erotischen Verwicklungen, die sich in Anbetracht der gähnenden Langeweile und Ereignislosigkeit bei den liebestollen Pärchen nach kurzer Zeit einstellen würden. Man denke dabei nur an selbst für Erwachsenenmaßstäbe ziemlich perverse Streifen aus dem Samstag-Nacht-Programm, die eher den normalen Kundenkreis diverser Erotik-Verlage als den gruselsüchtigen Hörspiel-Fan zum Kauf dieser Kassetten bewegen könnten. Ich für meinen Teil finde es auch ohne diese Rammelei, die ohnehin nur bei sehr wenigen Hörspielen gelungen umgesetzt wurde (so u.a. beim berühmten Chopper (Larry Brent-Folge 5), der attraktiven Damen gerne in voyeuristischer Art und Weise beim Entkleiden zusieht (um sie sich vollständig gefügig machen zu können) und bei MACABROS 7, einem brillianten Grusel-Hörspiel mit einer bis zum Schluß durchdachten und originellen Story), viel besser. Die Eros-Momente müssen inhaltlich durchdacht und tontechnisch gelungen in Szene gesetzt werden! Bei "John Sinclair" waren manche Szenen, obgleich sie einem entgegen gerichteten Zweck dienten, so schwachsinnig und witzlos, daß ich, als Sinclair mit Nadine Berger oder Jane Collins schmuste, dabei spontan an die "Hexe Schrumpeldei" denken musste - eine in vielfacher Hinsicht bedenkliche Entwicklung.

Katja (UpperDip[at]web.de) schrieb am 10.07.03:
Bei dieser Folge drängt sich mir mal wieder ganz stark der Verdacht auf, das "1-Satz-Mini-Rollen" mit leicht verstellter Stimme von einem der Protagonisten mit übernommen werden. In diesem Falle Frau Bekavac von Pea Werfel?!?

Legrell (---) schrieb am 02.11.03:
Ich liiiebe diese Folge. Ich weiß, ich weiß, das steht im krassen Gegensatz zur Meinung vieler meiner Vorredner, aber ich könnte diese Folge glatt jeden Tag hören. Die Sprecher sind allesamt gut ausgewählt und in guter Form; die Story entspricht meinem Lieblings-Schema von Leuten, die ahnungslos an einem eingegrenzten Ort festsitzen und sich nach und nach ihrer gruseligen Lage bewußt werden und gegen irgendwelche Überwesen kämpfen müssen (siehe "Der Pakt mit dem Teufel", "Gräfin Dracula" usw.); die Musik ist bis auf wenige Stellen ausgenommen sehr gut eingesetzt - und das selbst in der Neufassung. Nur zwei Dinge stören mich: Die telepathischen Kräfte des Monsters sind einfach zu trashy und albern. Und das Hörspielende wirkt irgendwie einfallslos, denn nach dem eigentlichen Storyhöhepunkt - dem Kampf mit dem Monster - fängt wieder ein neuer Handlungsfaden an, indem die Leute am nächsten Morgen das tote Monster untersuchen und dann mit dem Schlauchboot davonfahren. Man denkt, da kommt noch was, aber nix is. Wäre doch ein passender Schluß gewesen, wenn nach der Erkenntnis, daß das Monster nicht das einzige seiner Art gewesen sein muß, das Schlauchboot noch von einem zweiten Monster versenkt worden wäre und die restlichen Leute auf der Insel sich ihrer endgültig hoffnungslosen Situation bewußt geworden wären. Oder?

Legrell (---) schrieb am 23.01.04:
Das Drehbuch enthält in der Motivation des Monsters einen Fehler: Zuerst gibt das Monster durch Ulf großspurig zu verstehen, daß es die Urlaubergruppe als Rivalen ansieht ("Ich dulde niemanden neben mir!"). Später stellt sich aber heraus, daß es die Menschen schlicht aus Hunger attackiert.

Cmdr. Nolan (raggie70[at]yahoo.de) schrieb am 30.11.04:
Komisch, erst nach dem zigsten Hören fiel mir gestern erst auf, dass "Inge" Susanne Beck ja schon mal etwas nähere Bekanntschaft mit einem Wasserwesen gemacht hatte: Plumperquatsch. :-) Merkwürdig, dass mir das nicht früher schon aufgefallen ist. Schade, dass es nicht mehr Hörspiele mit ihr gibt.

charli (charlesmanson76[at]aol.com) schrieb am 14.12.04:
muss dem marcus ebeling (kommentar weit oben) leider absolutes recht geben! diese geschichte wird an lächerlichkeit nur noch von der monsterspinne übertroffen! da kann ich nur sagen: wenn einem nichts passendes einfällt, sollte man es besser lassen. und warten, bis man wieder das nötige know-how für neue gute storys bekommt!!!!! denn diese folge ist einfach nur grottenschlecht! das gutsein dieser folge wandelt irgendwo zwischen blutegel und hai! kein trash sondern nur MÜLL ... ich gebe berechtigte 0 von 10 points!!! gruß charli

Henny (henny828[at]aol.com) schrieb am 02.02.05:
Hm ... das Ungeheuer aus der Tiefe hat es geschafft, mich in meiner Kindheit so weit zu beeindrucken, dass ich mehr Respekt vor Meer und Natur bekam, vielleicht eine Art "Suppenkasper" der Neuzeit. Oder eine politische Revulution der Atomgegner, die von meinem heutigen Wissen nur unterstützt werden kann! Ein Thema, zu dem viel zu sagen ist, an dem ich mich aber an Ort und Stelle nicht äußern werde, nur soviel: wenn die Erziehung der Eltern etwas auf der Strecke bleibt und Video und Hörspiele das Kinderzimmer schmücken, eine echte Alternative!!! LG Henny

Pablo Duval (---) schrieb am 14.02.05:
"SCHWEIGT - HÖRT MICH AN!", um mit den Worten von Ulf zu sprechen: Mir gefällt diese Folge ganz hervorragend! Da die Logik bei der Gruselserie ja eh nicht immer nachzuvollziehen ist, störe ich mich auch nicht an den Einwänden weiter oben. Ich erachte diese Folge schlicht als Kult: die schöne Insel- und Grillatmosphäre, die vertraute Arno-David Hasselhoff-Stimme und dieses legendäre 'ööhhh-ähhhh-ööhhh' des Monsters am Anfang der 2. Seite!!! Einfach nur genial, wer von Euch bekommt denn da keine Lust, sich auf eine paradiesische Ferieninsel des ehemaligen Jugoslawiens zu begeben, sich die Steaks schmecken zu lassen und zwischendurch mal eben nach grünlich-schimmernden Dingen im Meer Ausschau zu halten? Die genretypische Naivität der jungen Paare und die Wahl eines politischen Themas durch Franciskowsky runden die Folge gelungen ab. Noch eine Bemerkung zu Legrells Fehlern: Die Kamera der Umweltaktivisten wäre in jedem Fall auch ohne Film ein wichtiges Beweisstück für die Polizei gewesen, die jedoch anscheinend durch den Captain-Blaubär-Skipper nicht mal informiert wurde (wie kollegial, auf dem Meer ist sich eben doch jeder selbst der Nächste). Also mediterrane Grüße an alle und denkt immer daran, bevor Ihr das nächste Mal ins Wasser geht: Karin konnte auch "wirklich gut schwimmen"...

DR. Frank N. Furter (a-kelkenberg[at]web.de) schrieb am 04.08.05:
An alle, die diese Folge schlecht fanden: es gab da mal nen Film von Ende der 70er, einen wirklich grottenschlechten weißer-Hai-Verschnitt, wo man lediglich den Hai durch "ein Mittelding zwischen Krake und Hai" ersetzt hatte!!! Wer weiß noch, wie dieser Film hieß??? Es fällt mir partout nicht ein, aber er scheint mir das Vorbild für diese Folge gewesen zu sein. Man konnte dieses unsägliche Machwerk dann mal vor ca. 10 Jahren bei RTL bewundern (das sagt schon alles) und wer's gesehen hat, der wird nie wieder über diese Folge der Gruselserie hier lästern ...

Gerd (obus[at]hotmail.com) schrieb am 04.12.06:
Na ja, so mies ist das Ganze ja auch nicht. Hab auch nur 1,50 auf dem Flohmarkt ausgegeben. Was ich wirklich ärmlich finde, ist dieses Pseudohypnosegebrabbel von Endemann. Das hätte er doch seit "Commander Perkins"-Folge 3 einfach können müssen. Schlappgelacht habe ich mich jedoch über das bestürzte Gejammer des Gastwirtes über sein Boot: "Es ist nur noch ein Wrack ...!" Note 4 für das ganze Teil.

Oliver (---) schrieb am 08.10.07:
Sack auf, zu Salaün und der Monsterspinne geschmissen, Sack wieder zu und gut is ... Dieses Hörspiel funktioniert bei mir zumindest überhaupt nicht. Der pseudomoralische Öko-Anstrich kommt bei mir ebenso wenig an, wie die dahinplänkelnde Calypso-Musik aus der Konserve! Auch die Einführung der anfangs vielzähligen Charaktere durch wiederholtes Aufzählen und "gegenseitig beim Namen Nennen" strengt mächtig an! So redet doch niemand untereinander!? Die rote Laterne für dieses akustische Fehlkonstrukt!

Der alte Yussuf (Stefanie[at]z6.com) schrieb am 11.10.07:
Irene: "Was ... was wollen Sie mit dem Gewehr -" Tom: "Was soll er schon wollen, uns erschießen, Irene. Sie! Nehmen Sie das Gewehr runter, Herr Bekawac!'" Karmelo B.: "Nein. Gehen Sie. Sie haben Unglück über dieses Haus gebracht. Gehen Sie, oder ich drücke ab." Tom: "Na schön, also gut, aber wir sprechen uns noch, nachdem ich diesem Vieh einen Knoten in die Tentakel gemacht habe. Komm, Irene, wir gehen nach draußen." Irene: "Zum ... zum Strand? Aber da-" Tom: "Weiß ich auch, aber wer konnte ahnen, daß unser Vermieter mit Mollusken kooperiert, also komm schon." So ungefähr hätte es wohl bei Tom und Irene geklungen. Es wurde schon gesagt, eine ganze Rotte profilloser Ehepaare. Ich kann nicht sagen, dass die Folge damals mit 10 Jahren schlecht war, heute bin ich 31 und sie ist wirklich nicht gerade der Hammer. Besonders hatte ich gedacht, Arno wird vom Tentakel herumgeschwungen wie in einem Karussell, bis er dann seinen Wurf macht, stattdessen rennt er einfach nur drauf zu. Hehe - und wie macht man auf einem Boot vom Wasser eine Trickaufnahme mit einer Sofortbildkamera ...

Dr Frank N. Furter (a.kelkenberg[at]web.de) schrieb am 11.05.09:
Es ist mir doch tatsächlich wieder eingefallen, wie dieser grottenschlechte Hai-Film hieß, der offenbar das Vorbild für diese Folge war: "Der Monsterhai" oder auch "Monster Shark". Deutsch/Französisch/Italienische Co-Produktion. Story: an der Küste Floridas werden öfter mal zerfetzte Leichen angeschwemmt. Als Täter in Verdacht: ein Hai. Dann findet man aber den abgetrennten Arm eines großen Oktopus. Schließlich stellt sich heraus: Wissenschaftler haben mal wieder Genmanipulation mit Haien und Tintenfischen veranstaltet und das Versuchsobjekt ist leider entkommen ... und ist eine Kreuzung aus Krake und Hai! Klingt ganz interessant? War's aber leider nicht ... gähn ... da hört euch lieber noch das x-te mal die Kassette hier an ... ist um Längen origineller. Übrigens: das Erscheinungsjahr des Films war 1984: exakt das Jahr, in dem die Folge 16 der Gruselserie erschien!!!! Zufall, Wunder, Vorherbestimmung? (ZITAT MACABROS) Noch Fragen???

melanie (melimouse7[at]aon.at) schrieb am 17.10.10:
Es geht so ... gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsfolgen ... der Schluss ist besser als der Anfang.

tobsen (tobsen[at]gmx.de) schrieb am 05.01.11:
Obwohl diese Folge regelmäßig verrissen wird, find ich sie klasse. Dieses dämliche Wiederholen der Namen finde ich total sympathisch. Die Folge nimmt sich selbst nicht so ernst. Und genau das find ich super.

Hauke (ekua[at]gmx.de) schrieb am 19.12.11:
Das unheimlichste war das mit dem Foto ... Die Öko-Inzenierung finde ich unpassend und albern, aber das war ja so ne komische Zeit ... Captain Planet lässt grüßen.

Sheriff Brody (---) schrieb am 24.03.12:
Die Kassette habe ich das erstemal mit den "RdK" gehört, ohne hier mit Nostalgie vorbelastet zu sein, kann ich behaupten, dass diese Geschichte - wieder mal - mit erstklassigen Spechern sehr unterhaltsam war, das "Ungeheuer aus der Tiefe" möchte ich nicht missen!

Stefan Kreft (stefankreft[at]gmx.de) schrieb am 23.05.12:
Was ich ein wenig seltsam finde: Warum trinken die 3 Paare schon im Boot auf der Hinfahrt zur Insel Wein? Später beim Grillen könnte ich es ja verstehen, aber Stunden vorher, mitten am Tag und auf einem Boot? Das muss ja eine lustige Gruppe sein ... Noch ein anderer Gedanke: Es wird immer davon ausgegangen, dass das Monster den Tisch durch geistige Kräfte umgeworfen hat. Aber könnte es nicht sein, dass es mit seinem langen Fangarm daran geruckelt hat, als die Leute am Grill standen und nicht hinsahen? (Ok, ist unrealistisch, aber immer noch realistischer als ein Tischumwerfen durch geistige Kräfte.)

ST-Freak (---) schrieb am 31.05.12:
Das Horror-Abenteuer in Jugoslawien war sehr gut! LANG LEBE DIE H.G. FRANCIS GRUSELSERIE, MÖGE SIE NIE IN VERGESSENHEIT GERATEN!!!

Stefan Kreft (stefankreft[at]gmx.de) schrieb am 02.03.12:
Ella sagt: "Das Monster hat Hunger! Es kommt fast um vor Hunger!" Aber wie kann der Hunger denn so groß sein, wenn das Monster schon zwei Leute der Reisegesellschaft im Bauch hat? Was mich ebenfalls wundert: Am Ende ist Herr Bekavac recht fröhlich, als es darum geht, einen Wein auszugeben. Aber ist diese Fröhlichkeit angebracht, wenn mehrere Leute gestorben sind?

Stefan Kreft (stefankreft[at]gmx.de) schrieb am 03.03.12:
Man merkt auch, dass der Umweltgedanke damals noch nicht so verbreitet war wie heute. Denn der Gedanke, dass das Schiff fässerweise "normalen" Müll ins Meer kippt, stört im Hörspiel niemanden. Nur bei radioaktivem Atommüll regt man sich auf.

Stefan Kreft (stefankreft[at]gmx.de) schrieb am 06.05.13:
Ein großer Logikfehler, der mir heute zum ersten Mal auffiel: Das Monster kann offentlich hören oder in den Gedanken lesen, was die Leute sprechen. Beispiel: Herr Bekavac sagt "Es ist vorbei" und das Monster antwortet durch Ulf "Nein! Es ist nicht vorbei!". Aber wenn das Monster hören oder Gedanken lesen kann, warum kriegt es dann nicht den Plan mit, es durch den Eimer Pflanzenschutzmittel zu töten und sieht sich entsprechend vor?

Patrick (---) schrieb am 17.02.14:
Eine ganz starke Folge. Aber nur in der ERSTAUFLAGE von 1981 mit der wunderbaren Musik Carsten Bohns. Ich besitze die gesamte Serie 1-18 in der Erstauflage. Die Besetzung ist allererste Wahl. Nur schade, daß einige Sprecher nicht viel Text haben wie z.B. Rebecca Völz, die schon in den ersten Minuten dem Ungeheuer zum Opfer fällt. Ihr Vater Wolfgang Völz ist ja auch des öfteren im Hörspiel vertreten. Auch spannend, daß das Ungeheuer nur ansatzweise beschrieben wird, das läßt einem viel Platz zum Rätseln, wie es wirklich ist. Voll krass finde ich, wie es am Ende mit einer Tonne voll Gift um die Ecke gebracht wird ;-)))). Joachim Wolff, als Carmelo Bekavac, ist einfach super, er ist ein Meister der Rollen, mit ausländischem Dialekt (wie bei drei ??? 9, wo er einen französischen Herrn sprach)- was er ganz klasse macht - Heikedine Körting hatte immer sehr gerne mit ihm zusammengearbeitet, wie sie mal in einem Interview sagte. Fazit: Sehr spannendes Gruselhörspiel mit einer tollen Titelmusik und Zwischenmusik Bohns sowie erstklassigen Sprechern.

Martin (mertes22[at]web.de) schrieb am 05.02.15:
Mein Favorit der Gruselserie. Die Kassette habe ich so oft gehört, dass ich sie mir mal neu kaufen musste. Nur schade, wie mein Vorredner schon sagte, dass die Neuauflagen nur noch ohne Carsten Bohns Musik zu haben sind.

Stefan84 (morrowind84[at]gmx.de) schrieb am 18.03.16:
Ich habe diese Folge schon seit Jahren nicht mehr gehört und hab sie vor kurzem wieder gefunden. Als Kind hat mir die Folge nicht so gefallen als ich mir sie gestern angehört habe hat sich meine Meinung auf jeden fall geändert als das Monster anfing zu brüllen hab ich Gänsehaut bekommen, aber der Schluss lässt Fragen offen die Männer sind aufs Meer rausgefahren und wollten in Zwei Stunden wieder da sein und dann ist die Folge leider Zu ende.

 

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© Die Gruselseiten (27. Mai 2001)