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Der Angriff der Horrorameisen (5)

Ralf Jordan (Ralf_Jordan_RSC[at]t-online.de) schrieb am 07.12.98:
Nur Günther Flesch und Ursula Sieg retten dieses dröge Hörspiel vor der Pole Position meiner persönlichen Flop 5. Da kann Wolfgang Völz noch so granteln.

Matthias Lausmann (mess[at]OutOf.Rosenheim.Baynet.De) schrieb am 12.12.98:
Warum nennt Harry Joan "Liebling" (das ist zu hören, nachdem sie einen Schock erlitten hat), wo doch immer so darauf herumgeritten wird, dass die beiden doch Geschwister sind?

Harald Lutz (konga[at]t-online.de) schrieb am 28.04.99:
Interessanterweise sind die Folgen, die die "spannendsten" Cover haben, die eher schwachen Folgen. So auch hier. Die Grundidee ist zwar nicht schlecht, heraus kommt aber ein eher enttaeuschender Teil der Gruselserie.

Inga Meier (i_meier[at]gmx.de) schrieb am 29.06.99:
mein persönlicher favorit! immer auf neuste gruselig - ich meine, dies ist die einzig, wirklich gruselige folge. ein echter hammer eben.

Ralf Jordan (Ralf_Jordan_RSC[at]t-online.de) schrieb am 16.07.99:
Wieder einmal geben die Horrorameisen Anlaß sich zu ärgern. Diesmal in ihrem Remix-Gewand der Neunziger. Scheinbar konnte Frau Körting für diese Version nicht auf ein Masterband (die es ja angeblich von keiner der Gruselfolgen mehr geben soll) zurückgreifen, sondern mußte von einer alten Kassette oder so schneiden. Anders kann ich es mir nicht erklären, daß die ersten Szenen klingen, als wären sie bei der Aufnahme leicht übersteuert. Ganz besonders schlimm ist es bei Ungeheuers Erzählertexten. Schade ...

Detlef Kurtz (Detlef_Kurtz[at]wolfenline.de) schrieb am 26.07.99:
Endlich hab ich sie in CD Qualität :-)
Die Neue Abmischung macht was her! Das Hörspiel ist einfach nur gut...ich liebe "Ungeziefer-Folgen" sie erscheinen mir doch logischer als die VAMPIR Storys..

Stefan (stkreft[at]aol.com) schrieb am 05.09.99:
Mich erinnert diese Folge ziemlich an das alte Computerspiel "It came from the desert".

Markus (a9308093[at]unet.univie.ac.at) schrieb am 14.09.99:
Formicula hieß ein schwarzweißer Gruselfilm über riesige, mutierte Ameisen aus den 60-igern und war scheinbar Vorbild für die Erlebnisse von Joanne und Harry Marlow in der Wüste von Nevada.
Ich weiß nicht genau was es wirklich ist, daß diese Folge zu meinem absoluten Liebling macht. Ist es dieser ständige Vergleich mit Formicula und Tarantula, Filme, die ich sehr gerne sehe, da ältere S/W-Filme eine eigene, unheimliche Stimmung aufbauen können, gegen die heutige Filme nur mit unzähligen Splatter- und sonstigen Effekten dagegen halten können, meist verbunden mit tonnenweise Blut, dafür null Stimmung, ist es der bereits im Forum erwähnte Vergleich mit einem alten AMIGA-Spiel namens "IT CAME FROM THE DESERT", das sowohl Stimmung als auch den Charme der bereits genannten Filme gut übernommen hatte und dem Spieler Markus Möglichkeiten gab interaktiv in das Geschehen einzugreifen und die Stadt selbst vor den Horrorameisen zu retten oder ist es die ebenfalls in diesem Forum genannte Spannung, die einzigartig für die Gruselserie war.
Was immer auch den Ausschlag gegeben hat, Tatsache ist, daß die Folge 5 der Gruselserie ein weiterer Meilenstein gepflegten Grusels in meiner Hörspielsammlung darstellt!
Gruselgrüße, Markus

Holger Bergmann (b97c01[at]nordakademie.de) schrieb am 28.09.99:
Also so eine langweilige Folge habe ich lange nicht gehört. Als die "Stimmen der Ameisen" von unserem Hauptdarsteller aufgezeichnet werden, ist wohl spätestens klar, wie die Viecher unschädlich gemacht werden. Wirklich; zu durchsichtig die Handlung und dabei auch noch sehr langweilig umgesetzt.
P.S. War es je offensichtlicher, daß die Texte getrennt voneinander aufgenommen werden, als bei den Passagen von Wolfgang Völz ?

Marcus Ebeling (stoertis_home[at]t-online.de) schrieb am 08.10.99:
Man mag über Monster-Geschichten denken, was man will: dafür, daß diese Sparte des Genres eine Menge Lächerlichkeit in sich birgt, gelang dieses Hörspiel noch recht spannend und atmosphärisch. Zwar überzeugt das Geräusch, welches die Ameisen verursachen, nicht wirklich (der erfahrene Hörer wird in dem Durcheinander der Effekte den Flugbesen der Hexe Schrumpeldei heraushören), allerdings wird dieses Manko durch eine geschlossene Handlung und ein harmonisches Szenario ausgeglichen. Natürlich erinnert der Plot maßlos an den Schwarz-Weiß-Streifen "Formicula", in welchem Riesenameisen aus der Wüste eine Großstadt überfallen, aber was tut es?
Das Hörspiel wird durch eine spartanische Anzahl von Protagonisten bestritten, die ihre Sache sämtlichst gut machen. Günther Flesh und Ursula Sieg erreichen als streitendes Geschwisterpaar zwar nie die Brillanz der Fawley’schen Wortgefechte, aber wenn man diesen Maßstab einmal außen vor läßt, schlagen sie sich recht wacker. Und es zeigt sich, daß Günther Flesh auch Hauptrollen zu meistern vermag, wird er sonst doch vorrangig in Nebenrollen besetzt. Wolfgang Völz schmiert ein wenig zuviel, um restlos zu überzeugen, aber Cordula Hubrich als emanzipierte Ärztin hält sich tadellos. Eine resolute, überzeugende Stimme, leider viel zu selten bei Europa zu hören.
Musikalisch gelang diese Produktion recht gut, die Musik fördert die Handlung in angemessenem Maße, stört nie, fehlt aber auch nie.
Einen kleinen Nachgeschmack hinterläßt die offen bleibende Frage, wieso und warum das von den Ameisen hervorgerufene Geräusch diese letzten Endes in die Flucht treibt. Ein, zwei erklärende Worte hätten hier gut getan.
Die Produktion gelangte als Folge 5 in die Neuauflage der Gruselserie.

Paul (Paul[at]gmx.net) schrieb am 01.11.99:
Logisch sind die Ameisen von "Formicula" geklaut- aber sind nicht fast alle Folgen der Gruselserie ein Aufguß weltbekannter Horrorklassiker?! Die Spinne stammt aus "Tarantula" und Dracula, Frankenstein und Zombies dürften auch allen hinlänglich bekannt sein. Das heißt aber noch lange nicht, daß diese Folgen automatisch auch gleich schlecht sind! Mir persönlich gefällt die Ameisen-Folge sehr gut. Wer daran kritisiert, daß sie ein Aufguß eines Films ist, müßte auch so konsequent sein und die "Dracula" und "Frankenstein"-Folgen boykottieren!!!

Markus Duschek (mduschec[at]leonardo.syh.fi) schrieb am 31.01.00:
Eine der Folgen, die mir als Zwölfjähriger besser gefielen, aber dennoch mit ein paar unvergesslichen Stellen: Nach der ueblichen Autopanne kommt wirklich Stimmung auf als Harry und Joanne durch den Regen zum zerstörten Haus gelangen ("Sie sehen aus wie...Mumien.")...und dann Dr. Doris Barn! Wer hätte eine so resolute Heldin in dieser Serie erwartet ? Hier haben wir auch die 1. Folge, die von ihrer Kuerze profitiert, weil sie im Tempo nie nachlässt und gradlinig auf einen Schluss zusteuert, der einem als Erwachsenen viel zu vorhersehbar erscheint, den ich aber frueher immer immens spannend fand. Nur eines: Hätten die Fawleys nicht Joanne ihre Spanienreise schenken können ? Harry hätte es sicher begruesst...Ach, und Wolfgang Völz qualifizierte sich hier fuer seinen Synchro Job in "Psycho 3", wo er genau so einem Sherriff seine Stimme leiht, wie man ihn sich beim Hören der "Horrorameisen" vorstellt...

Larry (LARRY.SG[at]t-online.de) schrieb am 06.06.00:
Keine der besten Folgen, das stimmt, aber nicht schlecht. Wenn man die Story außer Acht lässt, sind es besonders die Dialoge, von denen das Hörspiel lebt. So bekommen die Figuren der Handlung wenigstens ansatzweise Konturen, die wegen der Kürze des Tapes allzu schnell wieder verblassen. Herausragend sind hier alle Sprecher, wobei es doch eh so wenige sind. Aber man kann diese nicht runtermachen, ist doch nach vier Schlösser-Folgen mal eine richtig erfrischende Abwechslung.

Y! (Absinth[at]gmx.at) schrieb am 13.06.00:
Die Leichenfunde am Anfang und die Ameisengeräusche herrschen!

Raimar Eberhard (raimar[at]eberhard.org) schrieb am 20.06.00:
Zumindest in der Klassikerversion ist der Lautstärkepegel arg uneinheitlich, die scheinen damit stellenweise etwas (Musik / Dialoge?) überdeckt zu haben; sonst kann ich mir die Schwankungen wirklich nicht erklären. Wie in einem anderen Kommentar auf dieser Seite ist mir aufgefallen, dass es am Anfang Tonprobleme gibt, bes. beim Erzähler ... Die Sprecher, v.a. Günther Flesch und Ursula Sieg, gefallen mir nicht, ihr Gezanke nervt eher anstatt, wie beabsichtigt, zu unterhalten. Na, und die Geschichte selbst ist ziemlich aufgebläht, geht aber trotzdem nur 36 Minuten (wirkt überhaupt wie eine Variante des "Rattenfängers von Hameln" *g*).
Gut, gut, aber eigentlich wollte ich noch eine Auffälligkeit (Unstimmigkeit ist vielleicht zu hoch gegriffen) mitteilen: Nach all den Informationen, die man über Dustville bekommt, habe ich im Verlauf des Stücks den Eindruck bekommen, dass das ein kleines Kaff mit einer Hand voll Einwohnern ist. Dafür spricht auch, dass es nur einen Sheriff für das ganze Örtchen gibt. Dagegen sprechen aber zwei Fakten: mehrfach ist der Lärm des Straßenverkehrs im Hintergrund zu hören (z. B. Track 4, 1:26 oder 3:26), der so klingt als ob man sich an einer vielbefahrenen Hauptstraße einer Großstadt befindet. Zweitens ist später die Rede von möglichen "Hunderten" von Opfer durch den Angriff der Ameisen. Wie oben bereits geschrieben, eine Unstimmigkeit würde ich es nicht nennen; schließlich lassen sich die meisten aller beobachteten Unstimmigkeiten irgendwie krampfhaft erklären (z. B. muss die Titulierung der Schwester mit "Liebling" ja noch nicht gleich auf ein Ehepaar hindeuten, muss also nicht in Gegensatz zu Bruder-Schwester stehen).

Volker (cushing[at]uni-muenster.de) schrieb am 22.08.00:
Eine solide, humorvolle Folge, noch dazu endlich einmal mit einer stärkeren Frauenfigur.

Daniel (Danielremini[at]hotmail.com) schrieb am 06.09.00:
Hm, ich mag Formicula, ich mag Monstermutationen, ich mag 'It came from the Desert'. Mag ich dieses Hörspiel? Leider nein, es wirkt auf mich 'Husch-husch' zusammengewürfelt worden zu sein. Man nehme ein Geschwisterpaar, einen nervenden Sheriff, ein paar Ameisen und fertig. Im Grunde könnte das auch aufgehen, aber es klappt nicht. Ich fühle bei diesem Hörspiel nichts, weder Spannung, noch Grusel noch Unterhaltung. Es zieht sich hin und läßt einen enttäuscht zurück. Allein die Ameisengeräusche sind gut gemacht und erzeugen etwas 'Stimmung'. Aber das reicht leider nicht aus, um diese Folge zu 'retten'. Schade, es hätte eine gute Umsetzung werden können ...

Trendy-Andy (---) schrieb am 10.09.00:
Das Harry seine Schwester Joanne "Liebling" nennt, wäre dann zu erklären, wenn sich Harry als Schwuler outen würde. Schliesslich geht er auf die Ärtztin Doris Barn emotional sehr wenig ein. Wo sie ihn einfach dutzt, ohne ihn vorher zu fragen, ob ihm das Recht ist und sie ihn dann auffordert, er solle sie mit Doris anreden. Ursula Sieg glänzt in der Rolle als ewig meckernde Schwester. (Wer selber eine Schwester hat, kann dies voll und ganz nachvollziehen.) Die Horrorameisen sind eine sehr gut gemachte Produktion! Nur in der Fassung "GIGANT-Ameisen" ist die neu gemischte Background-Music tödlich!! Das Original ist viel besser!!!!!!!!!!!!!

prisma (webmaster[at]msv-fanseite.de) schrieb am 03.12.00:
auch diese folge ist für mich ein absolutes muss in jeder h.g. francis sammlung. diese folge ist nicht an spannung zu überbieten, immer wieder die aktionen der schlimmen horrorameisen. einfach top!!! nach der monsterspinne ist das für mich die zweitbeste folge dieser gruselreihe.

Tendy-Andy (---) schrieb am 26.12.00:
Für diese Folge würde ich die Schulnote 1 vergeben! Allein schon wegen Ursula Siegs Darstellung einer ewig keifenden Schwester und Cordula Hubrichs Verkörperung der Dr. Barn. Die wohl auch "EMMA" liest und Anhängerin von Alice Schwarzer sein könnte! Emanzen gibt es in der Gruselserie ja nicht so viele! Neben Doris Barn nur noch Clarissa Dayton in "Insel der Zombies".

Jörg Senf von Weißwurstholz-Wesel (Jörg[at]gmx.de) schrieb am 27.12.00:
Herr prisma ist mit seinem resümee absolut gleichwertig mit herrn kant gezogen. Ja, auch ich finde diese Serie hosennässend, und besonders diese folge mit den riesenameisen ist ein erschütternder jauchzer eines aufgeschreckten usbekischen marktschreiers auf einem leeren bulgarischen marktplatzes bei nebel und gut. hier wird karikatiert, moduliert, manipuliert und (auch wenn es einige fans nicht anerkennen wollen) masturbiert das die balken bersten. schon der anfang zwang mich stets dazu, die kassette auszuschalten. ich habe sie noch nie bis zu ende gehört. sollte aber der spannungsgehalt der restlichen 30 minuten genauso hoch sein, wie der fulminante anfang, dann haben wir es hier mit einem genieaufstrich auf dem brot des grusels zu tun. meine volle ausmerksamkeit. euer jörg.

FRANKY (kiss1973[at]01019freenet.de) schrieb am 25.01.01:
Eher mäßig das ganze Hörspiel. Aber eine Jugenderinnerung und KULTIG!

Marky-Marx (---) schrieb am 06.03.01:
Ein nettes Hörspiel für zwischen durch. Technisch und sprechermäßig voll ok. Eines der wenigen, in der die neue Musik der Klassiker ganz gut passt. Und ich schreibe das nicht nur, weil Trendy Andy mich zwingt, die Cassette 8x am Tag zu hören (selbst im Auto).

Dennis Weßels (controlmaster[at]gmx.de) schrieb am 04.05.01:
Wenn es in der Gegend nur einmal pro Jahr regnet, warum hat das denn der Sheriff nicht gemerkt, zumal es doch so ein schlimmer Wolkenbruch war ...?

Frank Kuth (crisscat[at]surfeu.de) schrieb am 16.05.01:
gut.

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 04.07.01:
Entsetzlich!

The analog kid (zappadong[at]yahoo.de) schrieb am 14.07.01:
Sommerzeit - Picknickzeit, da findet man schon mal eine Ameise zwischen den Brötchenhälften, aber ich töte die nicht! Denn wer weiß, vielleicht graben sich schon bald ihre mutierten Schwestern aus der Erde. Und alles nur, weil atomare Versuche fürn Arsch sind! Diese Folge rult! Ich kenne und schätze alle H.G Francis Gruselfolgen, aber diese hier ist, neben der Monsterspinne, der totale Hammer. Geniale Sprecher und saftige Dialoge und Effekte. Nee echt, wat willste da noch mehr? Die Horrorameisen ließen mich einen guten Menschen werden, also können sie nicht irren!

Ripper (---) schrieb am 21.09.01:
An sich ganz nett, auch wenn mich der Plot ein wenig an den genialen Science-Fiction-Film "PHASE IV" aus dem Jahre 1974 erinnert. Trotzdem: es lässt sich aushalten, das Zuhören hier.

Sigurd von Arnim (sigurd_von_arnim[at]hotmail.com) schrieb am 23.10.01:
Eine ganz schwache Produktion; nach vier guten Folgen leistet sich die Gruselserie den ersten 'Durchhänger'. Schon als Kind habe ich die "Horrorameisen" nicht besonders gemocht, und das erneute Anhören hat mich in meiner distanzierten Haltung bestätigt. Daß Francis sich sehr stark an den S/W-Kino-Erfolg "Formicula" (der übrigens schon 1954 entstand und nicht erst "in den sechziger Jahren", wie Markus meinte) anlehnt, ist im Prinzip natürlich in Ordnung, aber die Frage ist, was er daraus macht. Die Antwort: leider nicht besonders viel. Irgendwie kann ich mir lebhaft vorstellen, wie ein völlig übernächtigter Francis an einem verregneten Sonntagnachmittag in der Mußestunde zwischen Mittagessen und Nachmittagskaffee lustlos diese schwunglose Story aufs Papier geklatscht hat. Keine Kreativität, kein Esprit, kein Tempo, keine Spannung, kein (schwarzer) Humor, keine ironische Brechung oder augenzwinkernde Selbstreflexion - nichts! Während Francis bei seinen übrigen Klassiker-Adaptionen immerhin noch einigermaßen originell mit seiner Vorlage umgeht und gewisse selbständige Akzentverschiebungen vornimmt, beschränkt er sich hier ausschließlich darauf, sich ausgewählte Elemente aus dem genannten Spielfilm zusammenzuklauben und nachlässig zu einer biederen Wüstenfabel zu verleimen. Die Eröffnungsszene ist noch ganz akzeptabel (das Beste am ganzen Hörspiel - in der alten Version - ist für mich die Hintergrundmusik, als Harry den Wagen zu starten versucht und sich die Ameisen langsam annähern), aber was nach dem Erreichen Dustvilles folgt, ist nicht wirklich gelungen. So begeht Francis den schweren dramaturgischen Fehler, die Ameisen viel zu spät erstmals auftreten zu lassen; das langatmige Rätselraten (Wer hat die Allisons getötet? Wo sind die Leichen geblieben? Was hat Joannes Schock verursacht?), das fast die ganze erste Seite einnimmt, wirkt eher retardierend als spannend, zumal der Hörer die Antwort auf all diese Fragen ja schon VOR dem ersten Anhören der Kassette kennt (Titel und Cover!). Ein Gefühl von Spannung oder Bedrohlichkeit will nicht aufkommen; am Tod der Allisons und einiger Einwohner von Dustville nimmt man als Hörer kaum Anteil, weil man die Opfer nie lebendig kennen gelernt hat. Dann wäre da noch die interessante Option, die Attacke der Riesen-Ameisen als Parabel für eine Massenpsychose oder einen Angriffskrieg einer feindlichen politischen Macht zu deuten - in "Formicula" wird diese Ebene zwar nicht so stark expliziert wie meinetwegen in "Die Dämonischen" oder "Kampf der Welten", aber sie ist dennoch vorhanden, vor allem in der beiläufigen Bemerkung, daß Ameisen neben den Menschen die einzigen Lebewesen sind, die untereinander organisierte Kriege führen - wobei ich mir als lebensuntauglicher Geisteswissenschaftler nicht so ganz sicher bin, ob ich das glauben darf (kann mir da jemand helfen? Würde mich interessieren...). Leider macht Francis von dieser Möglichkeit der symbolischen Aufladung keinen Gebrauch, sondern bleibt der eindimensionalen Antithetik vom Menschen als Krone der Schöpfung einerseits und der bedrohlichen tierischen 'Bestie' andererseits verhaftet. Die Erkenntnis des selbstzerstörerischen Potenzials des Menschen, der im Grunde selbst die Schuld an der Misere trägt, wird am Ende nur kurz angedacht und sofort wieder zu den Akten gelegt ([Doris:] "Daran wollen wir lieber gar nicht denken.") Die vorübergehend angedeutete Intelligenz der mutierten Ameisen wird schnell zum toten Motiv - schade eigentlich. Die Art und Weise, wie sich die Protagonisten der Monster entledigen, ist äußerst billig. Den Ameisenbau mit Benzin beträufeln und ausräuchern? Na gut, nicht gerade einfallsreich, aber genehmigt. Die Sache mit dem Geräusch hingegen ist einfach nur blöd. Wieso hat man einfach so auf dem Rücksitz eines Autos ein Tonbandgerät liegen? Wieso kommt Marlow spontan auf die Idee, das Geräusch aufzunehmen? Wieso fällt ihm die Aufzeichnung aus heiterem Himmel im Stau an der Kreuzung ein, als jemand über das Geräusch spricht, obwohl er es doch selbst während der Flucht aus Dustville die ganze Zeit gehört hat? Wieso reagieren die geräuschlich offenbar sehr sensiblen Ameisen überhaupt auf das Abspielen, das sich durch das Megaphon eher wie ein schwer definierbares Rauschen anhört? Und schließlich: wieso fliehen die Ameisen überhaupt vor dem Geräusch; hat Harry nicht das "normale" Ameisengeräusch aufgenommen, obwohl er zur Gegenwehr das durch den Tod eines Tieres "veränderte" Geräusch gebraucht hätte? Fragen über Fragen, auf die ich eigentlich gar keine Antwort will - sie würden wohl sehr konstruiert ausfallen. Die Zankerei zwischen den Geschwistern wirkt genauso gekünstelt wie die Dialoge der Fawleys. Marcus Ebeling schreibt von der angeblichen "Brillanz der Fawley'schen Wortgefechte", die ich beim besten Willen in keinem der drei Fawley-Hörspiele entdecken kann. Aber gut, die Fawleys sind wohl Geschmackssache; ich mag sie (vor allem Eireen) nicht besonders. Ein derart schwaches Skript bräuchte schon eine ganze Garde hochkarätiger Sprecher, um doch noch ein gutes Hörspiel zu werden. Leider haben wir nicht mal einen. Günter Flesh ist noch gehobenes Mittelmaß, die beiden Frauen bleiben farblos und Wolfgang Völz wollte wohl nur eben seine Gage abholen und das Studio so schnell wie möglich wieder verlassen. Resümee: "Der Angriff der Horrorameisen" - (zu) brav und ohne jede Höhepunkte erzählt - gehört in jede Flop-Five-Liste und ist das zweitschwächste Hörspiel der alten Gruselserie - in Rdk hievt "Nessie" das Teil noch auf Platz drei von unten. Note auf meiner 1,0(mies)-10,0(genial)-Skala: 4,0.

Dennis (lemmler[at]gmx.de) schrieb am 27.10.01:
Für mich als Freund des "klassischen" Grusels eher eine Folge aus dem oberen Mittelfeld, im Bereich der SF-Mutations-Monster-Folgen aber mein eindeutiger Favorit. Eine geradlinige, aufs wesentliche beschränkte Story, solide Sprecher, vor allem auf der ersten Seite ordentlich Suspense - was will man mehr? Die Musik ist in kaum einer Folge wirkungsvoller eingesetzt worden; sogar die neue Klassiker-Melodie, da stimme ich Marky-Marx völlig zu, paßt vorzüglich zum staubigen Wüsten-Ambiente. Einziger Minus-Punkt ist, daß die Ameisen die blöde Joanne nur kurzzeitig traumatisiert und nicht gleich an Ort und Stelle verspeist haben.

Jochen (jochen4711[at]hotmail.com) schrieb am 19.04.02:
warum ist es eigentlich immer nur die lokale polizei oder die feuerwehr (monsterspinne) bzw. irgendwelche einzelpersonen welche sich gegen die bedrohung ameisen/monsterspinne zur wehr setzen müssen? warum greift nie jemand zum telefon und ruft den nationalen notstand aus? dies wäre zumindest realistischer als Riesenameisen mit hilfe eines simplen tonbandgerätes in die flucht zu schlagen. des weiteren geht zb aus dieser folge nicht hervor warum die horrorameisen solange unentdeckt bleiben konnten aber dann sozusagen von heut auf morgen gleich scharenweise auftauchen. weil sie vorher nur in der wüste waren und sich nun ausbreiten? aha ... naja, wahrscheinlich sind die ameisen dann deswegen so gefräßig weil sie in der wüste die ganze zeit nix zum fressen hatten (sich aber trotzdem vermehren konnten). und wie gesagt, nur gut, dass es die tonbandaufnahme gab wo er doch ganz am anfang nur erahnte dass die "wichtig sein könnte" aber ihm dann doch erst wieder einfiel als schon die ersten häuser zusammenbrachen (da war doch noch was? hm). ok, aber immer so noch besser als vampir- und werwolfgeschichten die ja noch mehr fragen aufwerfen für deren klärung auf den cassetten ohnehin kein platz reserviert wurde.

joolz (joolz99[at]gmx.de) schrieb am 03.07.02:
Fuer mein Empfinden die schwächste Folge. Es kommt überhaupt kein Grusel-Feeling auf, die Dialoge wirken hölzern und konstruiert und die Story an sich lässt auch sehr zu wünschen übrig.

Thomas S. (---) schrieb am 18.07.02:
Um es vorwegzunehmen: Diese Folge gefällt mir! Obwohl da natürlich keine echte Spannung drin ist, wer einmal 'Formicula' gesehen hat, weiß wohin die H-Ameise läuft! Aber gerade das ist doch wohl das Schöne an dieser Folge! Sie erinnert einen irgendwie an die guten, alten Zeiten in den späten 70ern, als man noch für DM 1.50 abends ins Filmforum gehen konnte und die uralten 50er-Jahre-Schwarzweiß-B-Movies auf der großen Leinwand bewundern konnte, möglichst in Originalfassung mit Untertiteln, vorzugsweise in einer Double-Feature-Vorstellung. Im Gegensatz zur 'Monsterspinne', wo sich der Autor zu einer halbherzigen Satire treiben ließ, beschränkt er hier bei den 'Ameisen' seine Späße auf den typisch dümmlichen Kleinstadt-Sheriff und eine Mann-Frau-Beziehung, die so überdreht klischeehaft nach dem Motto 'Warum die jemals geheiraten haben, das weiß selbst der Papst nicht' präsentiert wird, daß die Enthüllung, daß es sich bloß um ein Geschwisterpaar handelt, zu Recht zum Running-Gag der Folge wird: 'Sie ist nicht meine Frau, sie ist meine Schwester!". Auf Seite 2 wird Francis etwas zu übermütig: Zum 1. April gibt es 1000 Ameisen, Nahrung für soviele Artgenossen hätten die Krabbeltierchen für ihr Riesenwachstum in der Wüste nicht einmal gefunden, wenn sie den Staub gegessen hätten. Bleibt nur noch zu klären, warum die Tiere sich durch die Tonbandaufnahme dazu genötigt fühlen, in ihren Bau heimzukehren: Ich würde mal darauf tippen, daß der gute Harry sein Tonband rückwärts ablaufen läßt, was dann auch die ameisensäurehaltigen Insekten zum Rückwärtsgang inspirieren sollte. ;-)

Schergen Holger (basaltrecording[at]web.de) schrieb am 09.09.02:
seit ich diese folge vor über 20 jahren zum ersten mal hörte, zertrete ich mit freuden jede ameise, die sich mir in den weg stellt. trotzdem eine etwas flache folge, auch da wolfgang "blaubär" völz hier keine gute leistung zeigt. die folge dümpelt bei mir in der grauzone zwischen top5 und flop5 herum.

Frank Kuth (frank.kuth[at]gmx.de) schrieb am 14.11.02:
Als Harry und Doris nochmals zum Haus der Andersons fahren und das "Geräusch" aufnehmen, freut sich Harry wie ein kleines Kind: "Wir haben eine tolle Aufnahme, was wollen wir mehr?" Woher will Harry wissen, dass es eine tolle Aufnahme geworden ist, er hat sich die Aufnahme gar nicht angehört !? Und warum freut sich Harry so über die Aufnahme, da er zu diesem Zeitpunkt doch noch gar nicht wissen kann, daß diese ihm bei der Vernichtung der Ameisen helfen wird ?

Marcel Porcher (---) schrieb am 03.12.02:
Grusel im Stil von "Formicula": In der Wüste Nevadas entdecken Harry Marlow und seine Schwester Joanne ein zertrümmertes Haus sowie zwei Leichen. Kurz darauf häufen sich merkwürdige "Unfälle". Schließlich finden Harry und die Wissenschafftlerin Dr. Doris Barn riesige, durch Atombomben mutierte Ameisen, die sogleich auf Menschenjagd gehen ... Wenn man davon absieht, dass sich die Geschichte an den Sci-Fi-Klassiker "Formicula" anlehnt, ist Folge Nr. 5 recht spannend und unterhaltsam.

Günni (englertschuetz[at]aol.com) schrieb am 09.01.03:
Gott sei Dank! Ich dachte, ich müsste hier schreiben: Leute! Was findet ihr nur an dieser Folge? Hat sich erledigt. Danke!

Monju (monju[at]web.de) schrieb am 04.02.03:
War ziemlich begeistert, als ich zufällig entdeckte, daß die Gruselserie inzwischen auf CD erhältlich ist. Als Kind hab ich die Dinger rauf und runter gehört. Obwohl ich inzwischen 30 bin, war es mir nicht zu blöd, mir die CDs nach und nach anzuschaffen. Nostalgiegründe halt. Was ich allerdings ziemlich blöde find, ist, daß man die Orignale verändert hat. Die waren doch klasse, wie sie waren. Die neuen Musikzwischenstücke passen teilweise überhaupt nicht. Besonders ist mir das bei den Ameisen aufgefallen. An einer Stelle wird ein langes Stück mit Bässen überdrönt. Das zieht sich bis in das nächste Gespräch hinein. Man hätte alles so lassen sollen, wie es war. Und am Text rumpfuschen, find ich erst recht bescheuert. Der (neue) letzte Satz beim Schloss des Grauens. Wat soll denn sowas???

Uwe (---) schrieb am 18.04.03:
Dies war damals (ca. 1982) meine erste Folge der Gruselserie. Die Folgen 1 - 4 kannte ich schon in den Originalfassungen. Und ich lasse auf diese Folge nichts kommen. Bei der Szene zu Anfang an dem zerstörten Haus und den unheimlichen Geräuschen soll keine Spannung aufkommen? Also, damals mit 12 Jahren fand ich es gruselig. Wenn man natürlich erst mit Mitte 20 diese Hörspiele zum erstenmal kennenlernt, ist es wohl zu spät, um es richtig genießen zu können.

Polcor (---) schrieb am 07.07.03:
Es gab schon schlimmere Hörspiele (z.B. Nr. 18).

Katja (UpperDip[at]web.de) schrieb am 10.07.03:
Wolfgang Völz würde von mir einen Oscar für die beste Nebenrolle erhalten, gerade wegen seiner eher desinteressierten Sprechweise. Cool, wie er die herrische Schwester mit zwei Wörtern bändigt: Shut up. Und Frau Dr. Doris Barn ist wirklich tough. Naja, die Ameisen sind mehr so Nebenhandlung.

Palic (spanishsound[at]gmx.de) schrieb am 19.07.03:
Als alter Fan der Gruselserie konnte ich kaum glauben, was ich da hören musste. Der von mir liebgewonnene Soundtrack von einst wurde einfach ersetzt, ja sogar billig ausgeblendet (das hört man an einigen Stellen). Statt dessen wird die Geschichte mit uninspirierten und unpassenden Beats, die wohl unter der Hand eines lustlosen Drum-and-Bass-Lehrlings entstanden sind, untermalt. Drum lass ich die Finger von solchen "modernisierten" Neuproduktionen und schaue nach den Originalen bei Ebay.

Ragnar (raggie70[at]yahoo.de) schrieb am 22.07.03:
Also, so schlecht finde ich die Folge auch nicht, habe da auch schon bei weitem schlimmeres gehört (Pat und Kai und der Feuerrote Ball zum Beispiel, DAS war wirklich grausam....:-)). Dieses Hörspiel erinnert mich irgendwie an meine alten Zockerzeiten: "It came from the desert" läßt grüßen ...

DiBo (---) schrieb am 23.09.03:
Diese Folge gehörte damals zu meinen Lieblings-Folgen! Mit der Original-Musik finde ich das Hörspiel heute immer noch sehr gut (habe sie Gott sei Dank wieder bei eBay erstehen können). Von der RdK-Version kann ich nur abraten! Die neue Musik-Untermalung fällt bei dieser Folge (und auch bei Folge 12) so negativ ins Gewicht, daß ich sie überhaupt nicht hören mag! In der Original-Fassung ist sie einfach großartig, heute wie 1981!!!

Marco (Mopsel[at]spiolino.de) schrieb am 01.08.04:
Für mich die beste Folge von allen. Da ich sie schon 1000mal angehört hab und sie schon auswendig erzählen kann. Die beste Stelle: Sheriff zu Harry: "Wenn Sie mit Anzeigen umgehen können, ist das ja gut, dann werd ich ihnen eine nämlich verpassen!"

Yal (pearljamxy[at]aol.com) schrieb am 15.10.04:
natürlich macht man kein hörspiel mit der absicht es schlecht werden zu lassen! aber ich verstehe nicht, wieso sich die h.g.francis-produktion überhaupt auf so ein komisches, unpassendes terrain begibt. ok, warum denn auch immer was mit dracula, frankenstein oder werwolf machen, davon gibts ja schon genug?, könnte man fragen! ganz einfach: weil diese formel immer aufging. das sind nun mal die besten storys! von mir aus hätten sie lieber statt der ganzen ameisen-monsterspinnen-wasserungeheuer-flops wieder etwas mit vampiren und/oder werwölfen gemacht. ok, geschmack ist unterschiedlich. viele mögen die folgen mit den zu groß gewordenen kriechtieren sehr! doch finde ich, ist unverkennbar, dass sie an qualität nachlassen, sobald sie das typische terrain verlassen. ich für meinen teil, kann mit der AMEISEN-folge nichts anfangen. eigentlich schade, ich muss nämlich zugeben, dass die erste seite gar nicht so schlecht gemacht ist. doch dann, ab der zweiten seite ... völliger unsinn. null gemütlichkeit oder grusel. keine klasse, übertriebene hektik, als wolle man so schnell wie möglich zum ende kommen! wenn man dagegen mal die folge "draculas insel, kerker des grauens" stellt, da trennen sich welten.

daniel theilen (denikola[at]aol.com) schrieb am 26.02.05:
für mich ein hightlight der sowieso schon genialen gruselserie. für viele ein flop. ich kanns nicht nachvollziehen. straffe handlung. geile sprecher (kein einziger ausrutscher), allein das spiel zwischen flesh und sieg ist super unterhaltsam!!! während frau hubrich mich in "duell mit dem vampir" noch fürchterlich nervte und ich ihre arbeit einfach nur als overacting bezeichnen kann, gibt sie hier eine herrliche leistung ab - leider erfährt man im netz nur wenig über sie ... schade. ich hätte sie gern öfter gehört! die musik der 87er-version gefällt mir um längen besser als die der ur-version ... an die neue version der rdk habe ich mich auch gewöhnt ... da hätte bei einigen szenen auch kein masterband mehr geholfen. wo bohn im hintergrund ist, muss halt was neues drüber ... für mich noch gerade so zu ertragen. eine tolle 50ies/60ies stimmung, die diese produktion so interessant macht. davon hätte ich gern mehr gehört. .hätte man bei folge 9 der monsterspinne nicht auch noch text gegeben, hätte auch dieses hörspiel mich in seinen "bann" gezogen. die themen sind ähnlich.

DR. Frank N. Furter (a-kelkenberg[at]web.de) schrieb am 10.08.05:
Also, wenn man schon plagiiert, dann sollte man wenigstens gut plagiieren! Aber so schlecht ist diese "Formicula"-Adaption doch gar nicht abgekupfert! Also zumindest logischer als bei der "Monsterspinne", auch weil H.G. in den zentralen Themen näher am Original bleibt. Die Sache mit dem Tonband fand ich immer innovativ. Offenbar ist es so gemeint, daß das Angriffsgeräusch der Ameisen und ihr Warnlaut fast identisch sind, nur die äääähhh "Tempi" sind etwas anders, denn Harry sagt ja "stellen Sie es auf eine geringere Geschwindigkeit"! So kommt er wohl an die Warnlaute, obwohl er in der Tat nur das andere Geräusch aufgenommen hat. Zumindest habe ich mir das als Kind immer so vorgestellt. So hat Harry dann auch allen Grund sich zu freuen (so à la Jonny Cash: "I shot an ant in Dustville, just to hear it die ..." Dustville Desert Blues) Ach ja: in den Stingray-Comics von Marvel aus den 60ern gibt es ein Dustville, Arizona, das auch noch auf keiner Landkarte gesichtet wurde!! Das würde doch passen, H.G.F. und Stan Lee!!! EXCELSIOR!!

Mike (mikeholzheu[at]gmx.de) schrieb am 20.08.07:
War die erste Folge, welche ich im zarten Alter von 10 Jahren bei einem Nachbarn gehört habe. Danach war ich der Meinung, dass es Horror-Ameisen gibt, die mich verfolgen könnten. Anschließend habe ich mir die Kassette ausgeliehen und noch einmal mit meiner Mutter gehört, um darüber hinweg zu kommen ... Fehlanzeige.

Oliver (---) schrieb am 07.10.07:
Auch dieses Hörspiel scheint geradezu prädestiniert dafür zu sein, von einem Teil der Hörerschaft pseudowissenschaftlich seziert und auf Sinnhaftigkeit jeder Dialogzeile hin geprüft zu werden. Werte Damen und Herren, wir sollten bei all unseren wirklich eindrucksvoll ausformulierten, rhetorischen Ergüssen die Zielgruppe dieser Hörspielreihe nicht ganz aus den Augen verlieren! Objektiv betrachtet ist dieses Machwerk sicherlich dazu geeignet, der angepeilten Zielgruppe gruselige Unterhaltung zu bieten. Hört man sich das Jahre später (wieder) an, wird einem allenfalls ein müdes Lächeln obgleich der teilweise wirklich abstrusen Dialoge abgerungen. Im Vergleich zur "Monsterspinne" oder "Dem Monster auf der blutigen Spur" kann dieses Hörspiel jedoch durchaus bestehen, wenn auch nur ganz knapp ...

--- (---) schrieb am 11.11.07:
Von allen Grusel-Hörspielen dieser EUROPA-Serie war das mein aller erstes; also gleiten alle Kritikpunkte an mir ab wie Seife. Im Gegensatz zu einigen anderen Vertretern war dieses hier jedoch noch derart moderat, das es nicht ganz zu Alpträumen reichte (das haben dann andere Folgen besorgt). Wolfgang Völz als Sheriff ist der Hit. (Harry: "Ich bin Anzeigenfachmann." Sheriff: "Dann kennen Sie sich ja mit Anzeigen aus, ich werde Ihnen nämlich eine verpassen." ;-))))) Und dann Cordula Hubrich als Ärztin Doris Barn. Es gibt Momente, wo man ihre Stimme für etwas unmotiviert halten könnte; aber gerade die Stellen, in denen sie resolut und aufmüpfig ist, verraten einen latenten, unterkühlten Sexappeal. Am besten: 1. die erste Szene mit dem zerstörten Haus und den mumifizierten Leichen. Grusel ist immer dann am schönsten, wenn die Bedrohung gerade in die Normalität bricht, man aber noch nichts Konkretes weiß. 2. Die Stelle, an der Harry die Ameisen mit dem Megaphon zurückscheucht. Die Geräusche sind wunderbar gespenstisch.

TNT (tnt0711[at]hotmail.com) schrieb am 01.08.08:
... eine Reifenpanne mitten in der Wüste von Nevada ... alleine die Vorstellung von der Einsamkeit und der Art der Gefahren, die denkbar sind, haben mich damals als 10jähriger in Kissen sinken lassen, während ich diese Folge gehört habe. Wie kann man den Eindruck von damals vor dem Kassettenrekorder bzw. wer Geld hatte (Walk-Man) jemandem in dem Alter aus der heutigen Zeit erklären? Schwer nachvollziehbar. Wenn ich die Folge gehört habe, mit der starken Musikuntermalung und den guten Sprecherrollen, war ich bis in die Haarspitzen von der Story fasziniert und schloss dabei regelmäßig meine Augen, um die Geschichte vor meinem geistigen Auge zu sehen. Wenn dann jemand in mein Zimmer kam, war ich davon jedoch mehr erschreckt als von dieser Geschichte. Sie ist aber solide und gut gemacht und hat ihre Stärken aus der glaubwürdigen Geschichte, der Machart, dem Tempo und der klaren Handlung. Von allen Teilen ist dies mein Favorit, weil ich schon früher gerne alles mit Ufos bzw. genmanipulierten Tieren toll fand. Lange ist die Zeit her, aber wer die Möglichkeit hat sich die Geschichte noch auf der Originalkassette im Kassettenrekorder anzuhören, sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen.

Blobb (Urbi[at]orbi.va) schrieb am 24.09.08:
Joan nervt unglaublich ... wenn ich so eine Schwester hätte, würde ich mir zweimal überlegen, ob ich sie nicht doch den Ameisen überlassen sollte ...

Melanie (melimouse7[at]aon.at) schrieb am 04.02.09:
Gehört zu den schlechtesten der Serie.

Volker (---) schrieb am 29.03.09:
Diese Folge gehört zu meinen Lieblings-Folgen. Nur wenige Folgen sind für mich heute noch wirklich gruselig. So auch diese. Aber mit einer ernsthaften Handlung und guten Sprechern überzeugt "Der Angriff der Horrorameisen". Interessant ist hier auch die Verwendung zweier vollkommen unterschiedlicher Frauen-Typen mit Joan Marlow und Doris Barn.

Dr Frank N. Furter (a.kelkenberg[at]web.de) schrieb am 12.05.09:
Was ich noch zu sagen hätte (dauert keine Zigarette): es gab da mal Anfang der 80er Jahre so nen thrashgruseligen Film mit der da schon recht abgehalfterten Joan Collins, wo ebenfals Monsterameisen über Menschen herfielen. Der Film war zum Beispiel grottig ohne Ende und hätte sich von dem Hörspiel ruhig was abschneiden können. Hier waren die Ameisen aber definitiv (und nicht nur wie von Harry gemutmaßt) intelligent und konnten telepathisch sogar Menschen beinflussen. Naja, zumindest deren Königin konnte das. Die Ameisen ernährten sich von Zucker und hatten sich daher auch ganz praktisch inner Zuckerraffinnerie eingerichtet, wurden dann aber von ner Gruppe verhinderter Helden mit Benzin (!) in die Luft gesprengt bzw abgefackelt. So, und nun denken bestimmt alle, warum erzählt der Doc hier denn so'n Stuss?! Es gab in dem Film die Rolle eines reichlich dubiosen, dicken Sheriffs, der sich am Ende auch als von der Ameisenkönigin manipuliert erwies. Und wer sprach den Sheriff in der deutschen Synchronfassung???? Richtig: Wolfgang Völz!!!! So'n Zufall!

Dr Frank N. Furter (a.kelkenberg[at]web.de) schrieb am 17.05.09:
Ich muss meinen letzten Beitrag korrigieren: der Film war von 1977 und hiess "In der Gewalt der Riesenameisen". Es war ein Film aus den USA, daher war der Originaltitel "Empire of the ants". Angeblich basierte es auf einer Kurzgeschichte von H.G. Wells. Davon mekte man aber nix. In Deutschland wurde der Film Anfang der 80er zuerst gezeigt. Und ja, richtig, die Hauptdarstellerin war Joan Collins. Joan, wie die Schwester von Harry und auch so ausgesprochen. Danke an MICHA für diese Hinweise. Hier scheint sich H.G. also auch bedient zu haben. Ein wandelndes Filmlexikon quasi ...

Mike Marks (mikome94[at]aol.com) schrieb am 23.06.09:
Schön, dass diese Serie wieder als "Rückkehr der Klassiker" erschienen ist, aber warum im Gottes Namen wurden div. Dialoge zum Opfer der Schere? Musik kann ich ja noch nachvollziehen.

rip-kill (---) schrieb am 01.09.10:
bei dem hörspiel fand ich immer die erste seite gelungen und unheimlich, die zweite dagegen öde, irgendwie wurde das problem mit den mutierten ameisen zu schnell gelöst ...

Marco (marco.riso[at]web.de) schrieb am 24.03.12:
Wenn Günther Ungeheuer mit dem Erzählen anfängt, kommt eine unbeschreibliche einzigartige Atmosphäre auf, toller Sprecher, den man nicht hätte besser wählen können!

Patrick (---) schrieb am 17.02.14:
Eine der besten Folgen der Gruselserie - ich mag sowieso Tierhorrorfilme lieber, da sie realistischer sind, als unrealistische Fimmonster. Eine echt krabbelige Folge der Gruselserie. Man wird beim Hören ganz kribbelig vor Spannung. Ob es an den Ameisen liegt? ;-)))))) Jedenfalls ist diese Folge echt gut gelungen. Denn sie bietet alles was eine spannende Geschichte ausmacht: Einen muffeligen Sheriff, der die Bedrohung einfach nicht wahrhaben will, die sich über Nevada anbahnt, grandios von Wolfgang Völz gesprochen. Eine nervige Frau, die immer sofort, wenn es spannend wird, ins Koma fällt, toll von Ursula Sieg dargestellt. Einen Mann, der als einziger die Gefahr erkennt und was dagegen tut, super von Günther Flesch gesprochen. Und eine taffe Frau, die Günther Flesch mit Rat und Tat zur Seite steht und ihm gegen die Riesenameisen hilft, mit Cordula Hubrich passend besetzt. Und nicht zu vergessen, der oberhammermäßige Soundtrack Carsten Bohns. Fazit: Eine krabbelige Folge, die vor Spannung nur so kribbelt und mit toller Besetzung und Musik auffällt. Ganz, ganz, großes Highlight dieser großartigen Serie!!!

Schattenteufel (pitkai[at]hotmail.de) schrieb am 01.06.16:
Trotz einiger Ungereimtheiten finde ich diese Folge als sehr spannend und irgendwie eklig. Natürlich wurde hier stark beim schwarz- weiß Film Klassiker "FORMICULA" abgekupfert. Das Einzige was man sich ab und zu wünscht ist, das Joan von den Ameisen gefressen wird oder gebissen, dann mutiert und als ihre Königin die Weltherrschaft übernimmt mit Sitz in Dustville.

 

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© Die Gruselseiten (27. Mai 2001)