Dracula - Die Geschichte des berühmten Vampirs "Horror-Trip": Geisterbahn in Hamburg

"Horror-Trip" (Hamburger Dom)

Der Hamburger Dom, der jedes halbes Jahr auf dem Heiligenfestfeld veranstaltet wird, ist in der Hansestadt längst zu einer Tradition geworden, ebenso wie diverse Fahrgeschäfte zu einer festen Größe innerhalb des bunten Volksfestes avanciert sind - so auch der "Horror-Trip", eine begehbare Geisterbahn. Wann immer ich über den Dom gegangen war, stand auch sie da, nur leider hatte ich die letzten Male nie einen Fotoapparat dabei, um die Fassade der Geisterbahn ablichten zu können. Freundlicherweise hat sich Holger Bergmann ins Getümmel gestürzt und nur mit Mühe verhindern können, beim Fotografieren des Objekts nicht von der Kassiererin eine Eintrittskarte angedreht zu bekommen.

Daß das Portrait vom Cover des Hörspiels "Dracula - Die Geschichte des berühmten Vampirs" einem Standfoto von Christopher Lee nachempfunden ist, wissen wir ja nun. Nun könnte man auf den ersten Blick denken, daß der Maler der "Horror-Trip"-Fassade auf das Lee-Foto zurückgriff, doch das war nicht der Fall. Als Vorbild diente ganz klar das Hörspielcover.

Detail - Dracula - Die Geschichte des berühmten Vampirs "Horror-Trip" (Detail)

Es ist nicht nur derselbe Gesichtsausdruck: Auch die beiden roten Mantelkragen zur linken und rechten Seite finden wir wieder, ebenso wie diverse Falten auf Draculas Gesicht und seine zwölf sichtbaren Beißerchen, natürlich inklusive der beiden Fangzähne. Doch neben dem Vampir wurde noch mehr abgemalt: Das Schloß, welches sich auf der Fassade - mit einigen architektonischen Variationen - links vom Gesicht inmitten des Geästs befindet, empfand man ebenfalls dem Gemäuer des Covers nach; sogar der tiefere Ast des Baumstammes, der auf der "Horror-Trip"-Fassade unter Draculas Kinn plaziert wurde, findet sein Pendant auf dem Hörspielcover.

Auf der Internetseite des Hamburger Doms findet sich unter "Attraktionen" ein Lageplan des Winterdoms 2000; den "Horror-Trip" findet Ihr am rechten Rand der Karte. Auf dessen Extraseite kann man eine Gesamtansicht der Geisterbahn bei Nacht, sowie ein Detailfoto des Interieurs bewundern. Wer wagt sich im Frühlingsdom auf den "Horror-Trip" und kontrolliert, ob noch weitere Hörspielcover den Erbauern als Vorbild dienten?

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© Die Gruselseiten (27. Januar 2001)